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3 Verein für Computergenealogie e.v. Für Genealogen und Heimatforscher Für Genealogen und Heimatforscher Online forschen mit unseren forschen Services unsere Services - Historische Adressbücher - Genealogisches Wiki - Genealogisches Ortsverzeichnis - Grabstein Projekt - Private Forschungsergebnisse online GEDBAS - Online Ortsfamilienbücher OFB - Familienanzeigen - Forum und Mailinglisten - Metasuche - Kooperationen mit Archiven - Crowdsourcing Datenerfassung DES - Verlustlisten u. a. militärische Quellen - Adressbücher - Polizeiblätter unsere Medien - Zeitschrift Computergenealogie - Magazin Familienforschung - CompGen Blog - CompGen Newsletter compgen.de genealogienetz.de genealogy.net

4 4 DAGV-News Jahresband 2013

5 DAGV-News Jahresband 2013 DAGV-News Jahresband

6 Wir erforschen die Spuren alter Geschlechter Impressum DAGV-News Jahresband Mitteilungen der Deutschen Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e. V. 2. Jahrgang 2013 Herausgeber / Redaktion: Deutsche Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e. V. (DAGV) c./o. Dirk Weissleder (V.i.S.d.P.) Ginsterweg 12, Laatzen , Vorbereitung Drucklegung: Hans-Joachim Lünenschloß Nöggerathstr. 111, Essen , ISSN (Print), ISSN (Online unter news.dagv.org) 6 DAGV-News Jahresband 2013

7 Jahresband 2. Jahrgang 2013 DAGV-News Jahresband 2013 ISSN (Print), ISSN (Online) DAGV-News Jahresband

8 Der DAGV-Vorstand zum : Vorsitzender Dirk Weissleder, Ginsterweg 12, Laatzen Stellvertretender Vorsitzender Manfred Wegele, Zinckstr. 3, Tapfheim Schriftführer Hans-Joachim Lünenschloß, Nöggerathstr. 111, Essen Schatzmeister Wolfram Kaspar, Dillinger Str. 5, Friedrichsdorf Vorstandsmitglieder mit besonderen Aufgaben Andreas Bellersen, Rhönstr. 7, Wehrheim (Fortbildung) Benjamin Keune, Adolph-Roemer-Str. 9a, Clausthal-Zellerfeld (DAGV-News, Webmaster) Dr. Lupold von Lehsten, Institut f. Personengeschichte, Hauptstr. 65, Bensheim (Aufbau von Archiv & Bibliothek der DAGV am Institut f. Personengeschichte, Bensheim) Prof. Wulf von Restorf, Ismaningerstr. 86, München (Anfragenverteilstelle, Organisation, Fundraising) Sabine Scheller, Haubensteigweg 55, Kempten Ehrenvorsitzender PD Dr. med. Hermann Metzke, Beethovenstr. 17, Saalfeld (Genealogentag) Deutsche Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e.v. (DAGV) Postfach Essen Deutsche Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e.v. (DAGV) - Anfragenverteilstelle - c/o. Prof. Dr. Dr. Wulf von Restorff Ismaningerstr München Im Jahr 2013 ausgeschiedene Mitglieder des Vorstandes: Prof. Eckart Henning, Bolzmannstr. 14, Berlin (Beisitzer) 8 DAGV-News Jahresband 2013

9 Inhaltsverzeichnis DAGV-News Ausgabe 01/ Aktivitäten der DAGV-Mitglieder Niedersächsischer Landesverein für Familienkunde (NLF) wählt neuen Vorstand Neuer Vorstand im Pommerschen Greif e. V DAGV-Vorsitzender zu Besuch in Braunschweig Heraldischer Verein Zum Kleeblatt von 1888 zu Hannover wählt neuen Vorstand Westfälischer Genealogentag in Altenberge Zeitschriftenschau Die Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises Termine Impressum DAGV-News Ausgabe 02/ DAGV-intern Ideenwerkstatt Gesamttagung der DAGV-Vereine in Göttingen DAGV-Vorstandssitzung Treffen der Sektion Süd der DAGV am in Geislingen Aktivitäten der DAGV-Mitglieder Jahre Niedersächsischer Landesverein für Familienkunde e. V. (NLF) Jahre Westdeutsche Gesellschaft für Familienkunde e. V Treffen einer möglichen DAGV-Sektion Nord Tag der FamilienGeschichte im Staatsarchiv Bremen Regionaltreffen Brandenburg Genealogie im Netz Zeitschriftenschau Periodika der Brandenburgischen genealogischen Gesellschaft Roter Adler B[randenburgische]G[enealogische]N[achrichten] Brandenburgisches Genealogisches Jahrbuch Lose Reihe Genealogische Quellen Brandenburgs. Beiträge zur genealogischen Quellenforschung in Brandenburg Frankenberger Heimatjahrbuch Waldeckischer Landeskalender Termine Impressum DAGV-News Ausgabe 03/ DAGV-intern Interviews für den Podcast Der Genealoge Zweiter Lehrgang Qualifizierter Genealoge (DAGV) vom Juli 2013 in Visselhövede Familienforschung von und mit Kindern und Jugendlichen eine Aufgabe für Familie, Schule und Vereine Aktivitäten der DAGV-Mitglieder Neuigkeiten DAGV-News Jahresband

10 DAGV-Stand gemeinsam mit dem NLF zum Tag der Niedersachsen Verein für Computergenealogie ist Mitglied der FHISO Timo Kracke für CompGen in Salt Lake City vertreten Gedankenaustausch der AGoFF Zeitschriftenschau Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt Unser Museum: Mitteilungen des Förderkreises des Museums Weinheim Eberbacher Geschichtsblätter Termine Veranstaltungen auf den Gebieten der Genealogie und Heraldik Impressum DAGV-News Ausgabe 04/ Nachlese zum 65. Deutschen Genealogentag in Heidelberg DAGV-intern Mitgliederversammlung der DAGV Die Heidelberger Erklärung der DAGV im Wortlaut Jahr der Genealogie Konstituierende Sitzung des DAGV-Vorstandes Unser neues DAGV-Vorstandsmitglied Benjamin Keune stellt sich vor Dankesrede von Herrn Dr. Martin Gierl anlässlich der Verleihung der silbernen Johann Christoph Gatterer-Medaille am in Heidelberg Jahre Gothaischer Hofkalender Aktivitäten der DAGV-Mitglieder Neuigkeiten CompGen wählt neue Schatzmeisterin jähriges Jubiläum des Genealogischen Kreises Siemens Erlangen Regionaltreffen der DAGV-Sektion Süd Jahre Stiftungsfest Kleeblatt gefeiert Uwe Keller führt die AMF Arbeitstreffen Schwerpunkt genealogischer Forschung im (ehemaligen) Siedlungsraum deutschsprachiger Menschen im Osten Golmer Erklärung Veranstaltung des Bundesarchivs in Berlin Necrolog deutscher Genealoginnen und Genealogen 2012/ Zeitschriftenschau Der Herold. Verein für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften, Berlin Zeitschrift für Niederdeutsche Familienkunde Die Ortenau Termine Veranstaltungen auf den Gebieten der Genealogie und Heraldik Impressum DAGV-News Jahresband 2013

11 Nr Jahrgang Februar 2013 DAGV-News 01/2013 Inhalt DAGV-News Ausgabe 01/2013 Editorial Aktivitäten der DAGV-Vereine 5. Westfälischer Genealogentag in Altenberge Zeitschriftenschau Termine Impressum * Liebe Vorstände und Mitglieder der DAGV-Mitgliedsvereine, liebe Genealoginnen und Genealogen, in den vergangenen Wochen haben einige DAGV-Vereine neue Vorstände (und Beiräte) gewählt. Wir wünschen allen Gewählten viel Erfolg für ihre neuen Aufgaben und hoffen als Dachverband auf gute Zusammenarbeit. Am / habe ich im Sächsischen Staatsarchiv Leipzig sowohl der Referatsleiterin Frau Dr. Kluttig und dem AMF-Archiv im selben Hause einen Antrittsbesuch abgestattet als auch zur Ideengeschichte und Programmatik der 1904 in Leipzig gegründeten Zentralstelle für deutsche Familien- und Personengeschichte sowie auch zur Geschichte des 1902 in Dresden als einem der ältesten rein bürgerlichen Genealogie-Vereinen in Deutschland, geforscht. In den Gesprächen mit Frau Dr. Kluttig ging es u. a. um die Intensivierung der Zusammenarbeit sowie um intensive Netzwerkbildung mit Archivaren. Hierzu wurden einige noch nicht spruchreife Ideen entwickelt. Wir als DAGV danken jedoch schon jetzt für sehr wohlwollende Unterstützung, denn es geht darum, bei Archivaren um mehr Verständnis für uns Genealogen zu werben. Bis zur nächsten Ausgabe der DAGV-News verbleibe ich mit den besten Wünschen Ihr Dirk Weissleder, DAGV-Vorsitzender Aktivitäten der DAGV-Mitglieder Niedersächsischer Landesverein für Familienkunde (NLF) wählt neuen Vorstand Am wurde in Hannover von der Mitgliederversammlung des Niedersächsischen Landesvereins für Familienkunde (NLF) ein neuer Vorstand und Beirat gewählt. Neue Vorsitzende ist nunmehr Gabriele Fricke. Im Vorstand sind jetzt drei Frauen vertreten, im Beirat jedoch nicht. Gratulation an alle Gewählten! DAGV-News 01/

12 Vorstand und Beirat des NLF: (hintere Reihe der Beirat v.l.n.r.): Karl Muchall, Benjamin Keune, Dr. Volkmar Tönnies, Konrad-Georg Hoppe, Wolfgang Smit, Hartmut Oehlmann, Detlef Bähre, Dr. Albert Emmerich, Hans Hermann Kallmeyer, Günter Brauns, ebenfalls gewählt: Daniel Franken (ohne Bild). Erste Reihe Vorstand: Gisela Flecks, Hans-Jürgen Fritsche, Gabriele Fricke, Gundula Müller. Am feiert der Niedersächsische Landesverein für Familienkunde (NLF) sein 100jähriges Bestehen. Mehr hierzu in den DAGV-News 02/2013. Neuer Vorstand im Pommerschen Greif e. V. Am wurde ein neuer Vorstand des Pommerschen Greif e. V. gewählt. Der langjährige Vorsitzende Elmar Bruhn hatte nicht wieder kandidiert, so dass ein neuer Vorsitzender gewählt werden musste. Dies ist nun mit Herrn Prof. Dr. Hans-Dieter Wallschläger der Fall. Den 2. Vorsitz übernahm Herr Ernst Schroeder. Der Pommersche Greif setzt mit seinen nunmehr über 450 Mitgliedern auch unter neuer Führung auf Kontinuität bei der Erforschung pommerscher Orts- und Familiengeschichte. Neben den alljährlichen Forschungsseminaren dienen hierzu die vierteljährliche Vereinszeitschrift Sedina-Archiv, die Homepage pommerscher-greif.de sowie eine Reihe umfassender Publikationen mit Reprints (beispielsweise der Alten Folgen der Familiengeschichtlichen Mitteilungen des Spruth und neuerdings der fünf Bände des Brüggemann ) sowie mit diversen Forschungsergebnissen (z. B. den Namen in der Blankenseeschen Hufenklassifikation und zwei Bänden zu Müllern in Pommern). Die nächsten Ziele sind die Durchführung eines Seminars vom in Greifswald sowie die langfristige Vorbereitung einer Tagung zum 150. Geburtstag des Gründungsvorsitzenden des organisatorischen Vorläufers, der Pommerschen Vereinigung für Stamm- und Wappenkunde in Stettin, Martin Bethe im Jahr DAGV-Vorsitzender zu Besuch in Braunschweig Am berichtete der DAGV-Vorsitzende auf Einladung bei der Arbeitsgemeinschaft Genealogie Brauschweig vor rund 30 Gästen über die Ziele und Arbeit der DAGV. Vorausgegangen waren Vorstandswahlen, bei der der bisherige Vorsitzende Uwe Kampfer in seinem Amt bestätigt wurde. Im Anschluss an meinen rund 25-minütigen Vortrag entwickelte 12 DAGV-News 01/2013

13 sich eine lebhafte Diskussion, die anschließend noch lange im immer kleiner werdenden Kreis fortgesetzt wurde. Auf dem Gruppenfoto (v.l.n.r.): Albert Emmerich (Beisitzer), Dirk Weissleder, Uwe Rosendahl (Schatzmeister), Uwe Kampfer, Wolfgang Müller-Wilderink (Beisitzer), Benjamin Keune (Beisitzer). Nicht auf dem Bild zu sehen sind die weiteren Gewählten Anja Wittweg (Beisitzerin), Jürgen Diem und Thomas Engelhardt (beide stellv. Vorsitzende). Heraldischer Verein Zum Kleeblatt von 1888 zu Hannover wählt neuen Vorstand Am wurde Herr Peter Dege auf der Hauptversammlung des Heraldischen Vereins Zum Kleeblatt von 1888 zu Hannover e. V. zum neuen Vorsitzenden gewählt. Wir gratulieren! Der neue Vorstand des Kleeblattes (v.l.n.r.) Peter Dege (Vorsitzender), Angelika Furchert (Kassenwartin) und Dr.Volkmar Tönnies (Schriftführer). DAGV-News 01/

14 5. Westfälischer Genealogentag in Altenberge Am fand in Altenberge bei Münster der 5. Westfälische Genealogentag statt. Erstmals war auch die DAGV mit einem eigenen Stand vertreten, was für Gespräche und weitere Kontakte ein großer Erfolg war. Die Veranstaltung war hervorragend! Der Stand der DAGV, hier betreut von Martina Lünenschloß. Teilübersicht des 5. Westfälischen Genealogentages in Altenberge 2013 Am Abend folgte die Mitgliederversammlung des Vereins für Computergenealogie, auf deren Tagesordnung u. a. die Wahl einer neuen Vorsitzenden und weiterer Vorstandsmitglieder stand. Der bisherige Vorsitzende Klaus-Peter Wessel hatte nach knapp zehn Jahren sein 14 DAGV-News 01/2013

15 Amt aus beruflichen Gründen zur Verfügung gestellt. Gewählt wurde nunmehr Marie-Luise Carl als Vorsitzende, Jesper Zedlitz in seinem Amt als 2. Vorsitzender bestätigt. Schriftführer Andreas Job, kommissarische Schatzmeisterin Susanne Nicola, nach Rückzug von Helga Scabell. Der Beirat besteht aktuell aus Dr. Uwe Baumbach, Dr. Günter Junkers, Dr. Thekla Kluttig, Peter Lingnau, Doris Reuter und Klaus-Peter Wessel. Timo Kracke wurde zum Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit bestimmt. Allen Gewählten herzlichen Glückwunsch! Mitglieder des alten und neuen CompGen-Vorstandes am in Altenberge Zuvor hatte der DAGV-Vorsitzende die Grüße des Dachverbandes überbracht und insbesondere den scheidenden Vorsitzenden Klaus-Peter Wessel für die gute Zusammenarbeit gedankt sowie für sein mehrjähriges Engagement im Beirat der DAGV ( ). Weissleder hob hervor, dass sich der Dachverband auch weiterhin um kleine als auch um große Vereine kümmern werde, daher wies er auf die geplante Ideenwerkstatt hin und lud hierzu ein. Zeitschriftenschau (zusammengestellt von Dr. Lupold v. Lehsten) Die Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises, Siegburg: Reinlandia Verlag Klaus Walterscheid (ISBN , werden seit 2002 (70. Jg.) vom Geschichtsund Altertumsverein Siegburg und Rhein-Sieg-Kreis jährlich herausgegeben, vorher unregelmäßig. Die Redaktion hat seitdem Andrea Korte-Böger, Stadtarchiv, Rathaus Siegburg, inne. Schriftleiter sind neben Andrea Korte-Böge Prof. Dr. Helmut Fischer und Dr. Wolfgang Herborn. In der heutigen Gestalt erscheinen die Blätter seit Der vierteljährliche Rhytmus wurde 1977 auf jährlich und zweijährlich umgestellt. Der Verein wurde 1903 unter dem Namen Altertumsverein Siegburg gegründet. Das erste Heft Heimatblätter des Siegkreises erschien 1925, Heft , 1970 von Paul Henseler ist ein Register der Jgg Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises 79. Jg., 2011, 270 S. Jens Kröger: Pater Mauritius Mittler OSB zum 90. Geburtstag S [* Oberkassel , S.d. Hubert M. u.d. Maria Harffen, Priesterweihe , OSB 1950]; +P. Rhabanus Haacke OSB / Pater Mauritius Mittler OSB: Meine Bekanntschaft mit der Gestapo S ; Andrea Korte-Böger: Pater Wunibald Weber OSB und sein Namenspatron der hl. Wunibald im Chorgestühl der Abtei St. Michael in Siegburg S ; Andrea Korte-Böger: Die Siegburger Schöffenprotokolle. Ehrung für W. Günter Henseler und Antonius Kannengeser S ; Helmut Fischer: Nachruft Otto Treptow S [* Fürstenau, Krs. Schlochau in Pommern, , + Wahlscheid , Realschuldirektor, Vorstand des Geschichts- und DAGV-News 01/

16 Altertumsvereins]; Wolf D. Pennig: Bauholz für Schloss Miel S [betr. den Kurköln. Minister Caspar Anton von Belderbusch, Landkomtur des Deutschen Ordens in Alden Biesen, ]; Dietmar Pertz: Eine bisher unbekannte Karte über zehntpflichtige Güter in den Gemarkungen Miel und Morenhoven S [betr. St. Maria im Kapitol in Köln]; Helmut Fischer: Dem Rufe des Kaisers gefolgt, Für Führer und Volk und den Sieg das Leben gegeben. Rheinische Soldatentotenzettel S ; Gerhard Düsterhaus: Prof. Dr. Josef Ströder. Ein Bauernsohn aus Mömerzheim S ; Marianne Viechtbauer: und nun beten wir den Engel des Herrn. Erinnerungen an Pastor Dr. Jakob Schlafke in seiner Straßfelder Zeit in den Jahren S ; Barbara Hausmanns: Vorgelesen, Genehmig und Unterschrieben. Die Vorstellung der Monographie Nr. 32 Das Protokollbuch der Villiper Schiedsmänner S [eine Buchvorstellung, Dr. Barbara Hausmanns, Archiv der Gemeinde Wachtberg); Volker Fuchs: Ortsliteratur Rhein-Sieg-Kreis 2009/2010 S Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises 78. Jg., 2010, 249 S., Karte. Norbert Jakobs & Jens Kröger: Dr. h.c. Adolf Herkenrath zum Gedenken S. 6-9 [betr. Bürgermeister A.H., * , , lange Zeit Vorsitzender des Geschichts- und Altertumsvereins Siegburg und Rhein-Sieg-Kreis]; Helmut Fischer: Die Gründungssage der Wallfahrt zum Heiligen Kreuz in Hennef-Süchterscheid S ; W. Günter Henseler: Greigen Margaretha Loh verwitwete Rode geborene Henseler. Die Lebensgeschichte einer Frau aus Siegburg im Zeitalter der Reformation S [betr. auch die Familien Korte, von Ley, Mey]; Andrea Korte-Böger: Von Kannengiessern, Weihergräbern, Bartschern und Dienstmägden. Berufe in Siegburg in den Jahren S ; Marianne Viechtbauer: Die Herrlichkeit Straßfeld. Die letzten Jahre des 16. Jahrhunderts nach den Protokollen der strassfelder Herrengedinge von 1598, 1600 und 1602 S [betr. Straßfeld bei Kerpen-Lommersum, das Antoniterkloster in Köln]; Herbert Müller-Hengstenberg: Gudenau und das Drachenfelser Ländchen. Herrenrechte und Fron, Alltagsgeschichte der Dorfbewohner, strittige Waldnutzungen und Zeugen der Vergangenheit S [betr. Herren von Drachenfels, Waldbott von Bassenheim, von der Vorst zu Lombeck]; Wolf D. Penning: Zeit der Umbrüche ( ). Profile dreier rheinischer Adliger aus dem (ehemaligen) Residenzbereich Bonn, S [betr. Franz Joseph Anton Freiherr von der Vorst zu Lombeck und Lüftelberg ( , ultimus), Carl Leopold Graf von Belderbusch ( ), Anton Graf von Belderbusch ( )]; Hartmut Benz: Das beschwerliche Leben des Pfarr- Rektors Peter Franken aus Herchenbach (Gem. Much) S ; Das Rheinbacher Zuchthaus während der NS-Zeit S [betr. Franz Stock, Heinrich Ruppenrath, Hans Dreschke, Franz Klinkenberg]; Jan Tiemann: Vertrieben Versteckt Vernichtet. Ein Zeitzeugengespräch aus Siegburg S [Anna Remmel, Eduard Feith, Emma Feith, geb. Hochstädter]; Helmut Moll: Der Katholische Jude Hans Menkel (1907 Eitorf 1942 KZ Auschwitz-Birkenau) S ; Johann Paul: Wo elf Männer sitzen... Elisabeth Vurthmann und die Oberpleiser Kommunalpolitik in der Frühen Nachkriegzeit S [betr. Elisabeth Vurthmann, + Pleiserhohn , 69 Jahre alt, CDU-Politikerin, Bürgermeisterin]; Peter Zenker: Die Braunkohlenbergwerke in Siegburg S ; Georg Haasbach: Spuren früher Vermessungen in unserer Heimat. Mittelalterliche Kirchen als Vermerkungen eines Festpunktfeldes. Versuch einer Netzrekonstruktion S Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises 77. Jg., 2009, 294 S. Fred Gottlieb: Meine Kindheitstage in Siegburg S. 6-38; Marianne Viechtbauer: Die Herrlichkeit Straßfeld. Das Weistum, die Eide der beim Herrengericht Beteiligten, der Einwohner und Lehnsträger, das Herrschaftsgebiet S [Schreiber Johannes Froitzheim, seit 1409 Herrschaft der Kölner Antoniter, dokumentiert der Aufsatz die unschätzbaren Archivalien, die mit dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs am untergingen]; Martin Spies: Die Grabplatten in der Abteikirche auf dem Michaelsberg zu Siegburg S [betr. Abt Wilhelm I. Spies von Büllesheim, ; Dietrich Staël von Holstein zu Sülz, , und seine Frau Elsa von Breidmar;Abt Wilhelm II. von Lülsdorf, ; Abt Gerhard II. von Plettenberg, ; Abt Johann II. von Fürstenberg, ; Abt Hermann von Wachtendonck, ; Propst Rutger Quad; Abt Gottfried von Eyll, ; Bertram von Selbach-Lohe zu Menden, ; Abt Wilhelm von Hochkirchen, ; Abt Abt Gerhard Kolff von Vettelhoven, ; Prior Ludolph von Deusternau, ; Columbina von Mandelsloh, ; Abt Bertram von Bellinghausen, ; Johann Wilhelm von Bock zu Pattern, ; Anna Elisabeth von Breidbach zu Moselweiß, ; Emilia Rosina von Aurwach, geb. von Koppenstein, ; Maximilian Franz Freiherr Waldbott von Bassenheim, ; Pastor Johannes Henricus Hebberling, , aus Gereonsweiler; Abt Georg Christoph von Hagen, ; Abt Heinrich Ferdinand Dietrich Gottfried von Schaumburg, ; jeweils mit Abstammungen und Ahnentafeln]; Bernd Diestelkamp: Ein Haus voll Glorie schauet... Zum 175. Geburtstag des Kirchenliedkomponisten Joseph Mohr S [betr. Joseph Mohr, * Siegburg ]; Karlheinz Ossendorf: Colona Dignidad die Würde gab es nur im Namen. Die Sekte Private Sociale Mission im Raum Siegburg S [betr. Paul Schäfer, * Bonn , Karl van den Berg, Hartmut Hopp, Gerhard Mück, Kurt Schellenkamp, Gerd und Gisela Seewald]; Hans-Werner Langbrandtner u. Christine Schmitt: Aufbruch in die Moderne. Der Rheinische Adel in 16 DAGV-News 01/2013

17 westeuropäischer Perspektive von 1750 bis Ein aktuelles Forschungsprojekt des Deutschen Historischen Instituts Paris und der Archivberatungsstelle des Landschaftsverbandes Rheinland S ; Volker Fuchs: Ortsliteratur Rhein-Sieg-Kreis 2008 S Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises 76. Jg., 2008, 243 S. Die Ehrung Maximilian Jacobis S. 6-13; Claudia Maria Arndt: Dies Kloster hat nicht nur dem beschaulichen Leben sich gewidmet... Die Geschichte des Klosters St. Anna in Alfter S ; Herbert Müller-Hengstenberg: Meckenheim Die Teilhabe am Kottenforst bis 1794 S ; Franz Josef Wiegelmann: Heilen statt verwahren. Maximilian Jacobi und die Irrenheilanstalt auf dem Michaelsberg zu Siegburg S ; Barbara Hausmanns, Vorgelesen, genehmigt und unterschrieben. Menschlich Allzu Menschliches aus dem Protokollbuch der Schiedsmänner der Bürgermeisterei Villip S [betr. u. a. Carl Werner Offergeld, Johann Bollig, Heinrich Rennenberg, Veronika Schüffelgen]; Bernhard Böger & Andrea Korte-Böger: Die Siegburger Synagoge im Stadtbild S ; Bernd Diestelkamp: Der literarische Engelbert Humperdinck S ; Helmut Fischer: Literarische Kulturlandschaft. Volkserzählungen an der unteren Sieg S ; Ulf Hausmanns: Mit Dampfkraft auf den Drachenfels S [betr. auch Peter Mühlens, Ferdinand Mühlens]; Hans Warning: Amerikaner setzten Verwaltung wieder ein. Die Militärregierung führte auf den Weg der Demokratie S [mit einer Liste der Mitglieder des eingesetzten Kreistags]; Cornelia Wanders: Der Mühlengraben in Siegburg. Ein Innerstädtisches Gewässer im Spannungsfeld von Denkmalschutz und Hochwasserschutz S ; Volker Fuchs: Ortsliteratur Rhein-Sieg-Kreis 2007 S Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises 75. Jg., 2007, 201 S. Horst Bursch: Der Bornheimer Maler Hermann Streng (* 1877, ) S. 6-13; Cornelius Ulbert: 2000 Jahre Töpferei am Rheinischen Vorgebirge im Spiegel neuer Ofenbefunde S ; Claudia Liebers: Die Kattunfabrik Rolffs & Cie. in Siegburg und die Geschichte ihrer bedruckten Baumwolltücher S ; Ingeborg Unger: Reformationszeitliche Bildpolemik auf Rheinischem Steinzeug unter besonderer Betrachtung des Kapuzinermönchs aus dem Casteel Culemborg/Niederlande, einem figürlichen Gefäß aus Siegburger Steinzeug S ; Wolfgang Herborn: Die Zunftbriefe der kleineren Siegburger Zünfte S ; Andrea Korte- Böger: Überfallen, ausgeraubt und inhaftiert Fehde Stadt- und Landfrieden in zwei Schöffensprüchen aus dem Jahre 1557 S ; Bernd Diestelkamp: Himmlische Muttermilch statt profaner Tinte. Die Siegburger Lactatio S ; P. Mauritius Mittler OSB: Ein beachtens- und betrachtenswertes Predigerwerk des 18. der Siegburger Abteibibliothek S ; Helmut Fischer: Sprachliche Kulturlandschaft. Siedlungs- und Flurnamen an der unteren Sieg. Bewußtmachung einer Kulturlandschaft S ; Otmar Falkner: Die Quirrenbacher Mühle Aegidienbergs frühere Mahlmühle S ; Barbara Hausmanns: Also lautet ein Beschluß, daß der Mensch was lernen muß. Schulgeschichte aus den Wachtberger Dörfern im 19. Jahrhundert S ; Peter Zenker: Zwangsarbeit in Siegburg S ; Bruno Reifenrath: Als ich noch der Dorfschullehrer von Hetzenholz war S ; Volker Fuchs: Ortsliteratur Rhein-Sieg-Kreis Mit Nachträgen S Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises 74. Jg., 2006, 288 S. (gewidmet P. Mauritius Mittler OSB zum goldenen Priesterjubiläum). P. Mauritius Mittler OSB: Sancta Communitas. Ein Buch des Siegburger Minoriten Antonius Wissingh ( ) findet den Weg in die Siegburger Abteikirche S. 5-14; Peter H. Blänkle: Das Skelett einer trächtigen Kuh vom Gelände der ehemaligen Töpferei der Familie Knütgen an der Aulgasse in Siegburg S ; Wolfgang Herborn: Die Zunftbriefe der kleineren Siegburger Zünfte 31-50; Andrea Korte-Böger: Qualitätskontrolle auf dem Sieburger Markt im Jahre 1557 S ; Jürgen Huck: Wingenbach und die Bock von Wülfingen im 18. Jahrhundert S ; Helmut Fischer: Sakrale Kulturlandschaft. Kapellen, Kreuze, Bildstöcke, Kirch- und Wallfahrtswege an der unteren Sieg S ; Paul Remmel: Das 50-jährige Doktorjubiläum von Maximilian Jacobi anno 1847 in Siegburg S ; Bernd Habel: In Eitorf lebte ein Herr Obersteiger Jung, ein Mann von Ehr und Treue... Zur Erinnerung an Johann Friedrich Julius Jung ( ) S ; Dietmar Pertz: Vom Rheinbacher Kreisblatt zur Neuen Rheinbacher Zeitung. Zur Geschichte des Zeitungswesens in Rheinbach und Umgebung S ; Hans Warning: Mit Feiern zur Freiheit. Tausendjahrfeier der Rheinlande 1925 in Köln, Bonn, am Siebengebirge und Siegburg S ; Johann Paul: Eine Investition gegen die Kreismüdigkeit. Erweiterungen beim Bau der Wahnbachstalstraße nach dem Ersten Weltkrieg S ; Heinrich Bauer: Die ehemalige evangelische Stadtkirche in Siegburg S ; Andrea Korte-Böger: Das ehemalige evangelische Pastorat in Siegburg, Wilhelmstraße 65 S ; Sr. Edeltraud Koch OSB: Erlebt und durchlitten. Die letzten Kriegsmonate in Siegburg S ; Michael A. Dick: Lüftelberg, Beispiel einer Dorfentwicklung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts S ; Volker Fuchs: Ortsliteratur Rhein-Sieg-Kreis Mit Nachträgen S DAGV-News 01/

18 Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises 73 Jg., 2005, 264 S. Horst Bursch: Auf den Spuren des Zeichners Walter Wegener im Rhein-Sieg-Kreis, Bonn und angrenzenden Gebieten S [* Krefeld , + Köln-Hohenlind ; verh. mit Elsa Lohmeyer]; Thomas Becker: Der Stadtmauerturm in der Siegburger Elisabethstraße S ; Regina E. G. Schymiczek: Die Siegburger Wasserspeier von St. Servatius und der Kölner Dom S ; Wolfgang Herborn: Die Zunftbriefe der kleineren Siegburger Zünfte 2. Teil: Die Zünfte der Gerber S ; Franz Hüllen: Hexenverfolgung im Drachenfelser Ländchen S ; P. Mauritius Mittler OSB: Die Urkunde über Reliquien des hl. Märtyrers Benignus S ; Wilhelm Schumacher: Vom Heckershof und der Aggerfähre über den Driesch und das Mühlenviertel zur Siegfähre. Der Weg einer alten Siegburger Familie S [Teil 3, behandelt u. a. die Schneidmühle: Christian Altenberg, Georg Kemmerich, Johann Lohmar, Heinrich Niessen, Georg Klee; Ölmühle: Christian Altenberg, Heinrich Hückling u. Nachkommen, Tilman Steinbach, Peter Josef Cremer; Papiermühle: Rudolf Heinekamp, Johann Kissel, Familien Paffrath, Lindlar; Lohmühle u. Buchmühle: Hans Gödert Dietzgen, Adolf Schultheiß, Johann Friedrich Saar, Tilman Dietzgen, Adolph Kessler; Mahlmühle: Volmar Herkenbusch, Peter Olligschläger, Johann Friederich Aldenhoven, Johann Görgens, Jakob Müller; Roßmühle: Johann Kuttenkeuler; Heinrich Schopp, Christian Gottlieb Rollfs, Familien Schopp, Fußhöller, Fa. Theodor und Philipp Hansen]; Lothar Wirths: Alte Ortsnamen zwischen mittlerer Sieg und Agger. Aspekte ihrer Erforschung S ; Barbara Hausmanns: Mit Bajonetten und dem Code Civil zu Bürgern gemacht. 20 Jahre französische Fisematenten im Bonner und Wachtberger Raum ( ) S [Abb. von Adrian Marquis de Lezay-Marnesia u. Max Friedrich von der Vorst-Lombeck auf Gudenau]; Helmut Fischer: Das Hennefer Notgeld S ; Max Bergmann: Vom Hitlerjungen zum Volkssturmmann. Meine militärische Laufbahn im Zweiten Weltkrieg S ; Hans Warning: Ängste im Luftschutzkeller. Wie ein zwölfjähriger Junge das Kriegsende in Siegburg erlebte S [mit Reprint der Listen der bei feindlichen Luftangriffen im Dezember 1944 umgekommenen Menschen]; Peter Krücken (+) u. Andrea Korte-Böger: Bericht über die Kriegsschäden an der Benediktinerabtei auf dem Michaelsberg Siegburg ; Maria Geimer (+) u. Andrea Korte-Böger: Siegburg im Jahre Der Jahresbericht aus dem Stadtarchiv S ; Claudia Maria Arndt: Amtsschimmel Wunderhorn. Zum Selbstverständnis einer Kommunalverwaltung in der Nachkriegszeit. Ein Zeitdokument aus dem Amt Lauthausen S [betr. Amts- und Gemeindedirektor Johann Wilhelm Moss]; E.2.U.IIgb: Rund um den Frankreichaustausch. Bericht aus einer Schülerzeitung 1960 S ; Volker Fuchs: Ortsliteratur Rhein-Sieg-Kreis 2004 (mit Nachträgen) S ; Rez. Jens Friedhoff, Die Familie von Hatzfeldt. Adelige Wohnkultur und Lebensführung zwischen Renaissance und Barock. Düsseldorf 2004 S. 262; Rez. Kurt Hamburger, Lothar Wirths (Bearb.), Die Siegburger Verträge von Nümbrecht- Elsenroth 2004 S. 263; Rez. Das Archiv der Freiherren von Proff zu Irnich. Regesten der Urkunden und Akten bearb. von Hartmut Benz, Anhang von Dieter Kastner, Neunkirchen-Seelscheid 2004 S Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises 72. Jg., 2004, 224 S. Eva Humperdinck: 100 Jahre Hänsel und Gretel. Eine Märchenoper geht um die Welt S. 5-21; Wolfgang Herborn: Die Zunftbriefe der Siegburger Zünfte S ; Helmut Fischer: Das Gericht des Landes und Amtes Blankenberg. Entwicklung des Gerichts S ; Eberhard Fricke: Friedrich mit dem steifen Bein, Siegburg und die Veme. Aspekte einer Lebensgeschichte im späten Mittelalter S ; Wilhelm Schumacher: Vom Heckershof und der Aggerfähre über den Driesch und das Mühlenviertel zur Siegfähre. Der Weg einer alten Siegburger Familie S ; Hartmut Benz: Das Gesundheitswesen in den Gemeinden Much, Neunkirchen und Seelscheid vom Ende des 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts S ; Barbara Hausmanns: Anton Raaff Mozarts Rheinischer Caruso. Zum 290. Geburtstag des Startenors aus Wachtberg-Holzem S ; Otmar Falkner: Peter Kallenbach ( ). Ein Beitrag zur Aegidienberger Ortsgeschichte S ; Hermann Joseph Gerlach: Das Christliche Kartell Siegburg. Nach Protokoll-Aufzeichnungen von S ; Andrea Korte-Böger: Siegburg Das Tagebuch der Else Kannengießer S ; Volker Fuchs, Der Ball rollt wieder. Der Neuanfang des Fußballs im Siegkreis 1945/46 S ; Stefan Marx, Die Entstehung der Gemeinde Windeck im Rahmen der nordrhein-westfälischen Gebietsreform S ; Jens Kröger: 100 Jahre Geschichtsund Altertumsverein für Siegburg und den Rhein-Sieg-Kreis e.v. Ein Jubiläumsrückblick S ; Claudia Maria Arndt: Das alte Siegburger Kreishaus ( ) S ; Volker Fuchs: Ortsliteratur Rhein-Sieg-Kreis 2003 (mit Nachträgen) S Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises 71. Jg., 2003, 228 S. Jens Kröger: 100 Jahre Geschichtsund Altertumsverein. Zwei Einträge im Protokollbuch der Stadtverordnetenversammlung S [mit Abb. der Mitglieder des Gründungsvorstands: Bürgermeister Carl Blum, Pfarrer Paul Josef Düsterwald in Lohmar, Kunstmaler Franz Halm in Siegburg, Prof. Rudolf Heinekamp in Siegburg, Rechtsanwalt Johann Wilhelm Heix in Siegburg, Rektor Peter Josef Jonas in Siegburg, Kommerzienrat Alfred Keller in Siegburg, Bürgermeister Heinrich Josef Komp in Oberpleis, Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Röhr in 18 DAGV-News 01/2013

19 Siegburg, Apotheker Clemens Sorgenfrey, in Siegburg, Kaufmann Eduard Waffler in Siegburg; weitere Vorstände: Bürgermeister Robert Becker, Prof. Dr. Wilhelm Felten, , die Bürgermeister Wilhelm Ley, Dr. Fritz Eickhoff, Hubert Heinrichs, Dr. Josef Schmandt, Dr. h.c. Adolf Herkenrath, Museumsleiter Johann Schmitz, Schriftleiter Dr. Joseph Walterscheid, , Dr. Maria Geimer, , Vorsitzender Rolf Krieger, Liste aller Vorstandsmitglieder, Ehrenmitglieder, Publikationen]; Gert Fischer: Gemeinsame Wurzeln, gemeinsame Ziele. Das Siegburger Stadtmuseum und der Geschichts- und Altertumsverein S ; Wolfgang Herborn: Geschichte der Heimatblätter des Siegkreises/Rhein-Sieg-Kreises S ; Helmut Fischer: Eine Zeitschrift, die zu den besten Veröffentlichungen ihrer Art zählt. Programm, Gestaltung und Wirkung der Heimatblätter seit 1950 S ; Claudia Klages & P. Mauritius Mittler OSB: Die Fundmünzen aus der Abtei St. Michaelsberg, Siegburg S ; Hermann Pilger: Der Sechtemer Ophof in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts S [betr. Familien Uphove, Lewen, Rospath, Waldorff, Bauch, Urbach, Bollig]; Wilhelm Schumacher: Der Heckershof und die Aggerfähre S [Teil 1, = der Heckershof, betr. Rembold von Plettenberg, Bertram und Wilhelm von Zweiffel, der Halfe Johann Georg Lindlahr, Familien Harth, Krebs, Gehlen, Schopp]; Max Bergmann: Die Glocken an St. Michael in Hennef-Geistingen S ; Andreas Remmel & Paul Remmel jun.: Die Abtei Siegburg als Lokal für die Anstalt. Der Brief aus Siegburg von Max Jacobi an Johann Wolfgang von Goethe S ; Claudia Maria Arndt: Buch, Bühne und Radio. Schlaglichter aus Leben und Werk von Willi Schäferdiek anläßlich seines 100. Geburtstages S [betr. Willi Schäferdiek, * Speldorf , + Troisdorf ]; Barbara Hausmanns: Zur Wiedervorlage nach dem Kriege. Ein vergessene Autobahnraststätte am Rande des Kottenforstes S [betr. Wirts-Familie Schmitz]; Andrea Korte-Böger: Der Siegburger Dichter und Heimatforscher Paul Köhler. Ein Nachruf S. 213 [Paul Köhler, * Dortmund , + Siegburg ]; Heinz Kurth zum Gedenken S. 211 [Studiendirektor a.d. Heinz Kurth, * Düsseldorf-Heerdt , , 1992 Ehrenmitglied d. Vereins]; Andrea Korte-Böger: Petra Langel zu Gedenken S [Petra Langel, geb. Lumpe, * , , seit 1985 Aufbau des Stadtarchivs St. Augustin]; Volker Fuchs: Ortsliteratur Rhein-Sieg-Kreis 2001/2002 S Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises 70. Jg., 2002, 124 S. Helmut Fischer: Die Begründung der Wallfahrt zur Schmerzhaften Mutter in Bödingen: Von der Sage zur Legende S. 7-26; Susann El Kholi: Noch einmal zu Beziehungen zwischen den Abteien St. Michael/Siegburg und Rupertsberg/Bingen S ; Wolfgang Herborn: Grit, Treng ond Dröck, heesche all de ärme Lök. Zur Geschichte der weiblichen Ruf- und Vornamen in Siegburg und Umgebung S [davon S eine Liste aller ermittelten Namen]; Herbert Müller-Hengstenberg: Grenzen und Grenzsteine der Heisterbacher Herrschaften Flerzheim und Neukirchen S ; Hartmut Benz: Skizzen zur Geschichte der Höher Honschaft S [betr. die Drabenderhöhe mit den Höfen Dahl, Immen, Hahn, Niederhoff, Hillescheid und Jennecken zwischen dem Herzogtum Berg und der Grafschaft Sayn-Homburg]; Thomas Becker & Claudia Beckers-Dohlen: Der Heimerzheimer Kirchstuhlstreit S [betr. Pfarrer Hermann Baden, ]; Andrea Korte-Böger: Zwei Denkmale und einundzwanzig Ehreneichen auf dem Sportplatz des Siegburger Turnvereins e.v. an der Luisenstraße in Siegburg S [mit Liste der Gefallenen , betr. Vorsitzenden Seminarlehrer Heinrich Voutz, später Heinrich Vogt]; Hermann Josef Gerlach: Erinnerungen an das Ende des Zweiten Weltkrieges. Ein Zeitzeugenbericht S Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises 68./69. Jg., 2000/2001, 287 S. (Schriftleitung: Helmut Fischer, Wolfgang Herborn, Heinrich Linn). Heinrich Linn: Der Pogrom von Die Zerstörung der jüdischen Gemeinden am Rhein während des Ersten Kreuzzugs und ihre Folgen S. 7-34; Susanne El Kholi: Der Briefwechsel Hildegards von Bingen mit der Abtei Siegburg. Mit einem Exkurs: Die Briefe Hildegards von Bingen im Spiegel der Geschichtsschreibung des 13. und 14. Jahrhunderts S ; Mauritius Mittler: Eine Klostergründung mit Hindernissen S [= Erinnerungen von Pater Liborius Hardebusch OSB, * Eslohe, Sauerland, , + Siegburg , u Prior der Abtei Siegburg, betr. die Neugründung der Abtei Siegburg 1914, Bürgermeister Karl Plum ( ), Stadtbaurat Peter Geimer ( ), Kommerzienrat Keller]; Wilhelm Schumacher: Der Deutzer Hof. Vom abteilichen Buschwärterhof zum Staatlichen Forstgehöft zugleich auch eine Familiengeschichte Kurth. Eine Darstellung auf der Grundlage von Quellen und Erzählungen S [betr. auch die Herren von Deutz, die Halfen auf dem Deutzer Hof: Brambach, Klein, Baumgarten, Kurth, Cremer/Kremer, ]; Wolfgang Herborn: Die ersten Protestanten am Fuße des Siebengebirges von etwa 1550 bis 1570 S ; Elisabeth Sommer: Haben eindrechenclichen gekonnt und gesprochen... Die Siegburger Schöffengerichtsprotokolle des Jahres S [mit Namen der betroffenen Personen]; Hermann Pilger: Mertener Gerichtsprotokolle aus dem 17. und 18. Jahrhundert S ; Helmut Fischer: Lichtenberg. Sechs Siedlungen und ihre Geschichte S ; Brigitte Burbach: Herchen und die Stromberger Mark in ihren Beziehungen zur Grafschaft Sayn S ; Hartmut Benz: Priesterberufungen aus Much S ; Wolfgang Herborn: DAGV-News 01/

20 Rez. Sven Holger Brunsch, Das Zisterzienserkloster Heisterbach von seiner Gründung bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts S ; Paul Henseler: Berichte und Bibliographien über Veröffentlichungen zur Geschichte des Rheinlandes, der Stadt Bonn, des Rhein-Sieg-Kreises und seiner Städte und Gemeinden S Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises 66./67. Jg., 1998/1999, 243 S. (Schriftleitung: Helmut Fischer, Wolfgang Herborn, Heinrich Linn). Wolf D. Pennig: Schall von Bell zu Lüftelberg (1489/ ) S. 7-60; Wolfgang Herborn: Scheng, Pitter, Drikes und Konsorten. Zur Geschichte der männlichen Ruf- und Vornamen in Siegburg bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts S [unter Auswertung von Bruderschaftsbüchern]; Claudia-Martina Wolff: Die Juden in Bornheim vom Beginn der Franzosenherrschaft (1794) bis in die Zeit des Nationalsozialismus S [mit Namensregistern der Juden in den Mairien Waldorf, Sechtem, Hersel 1808]; Hans-Ulrich Busch: Die Synagogengemeinde Mondorf S [Genealogien der Familien Bornum, Cahn, Cohn, Cossmann/Koschmann, David, Elias, Frenkel, Gottschalk, Herz, Levy, Nathan, Schmitz, Strauss, Winter, Wolf, Wolff]; Helmut Fischer: Märchen und Sagen an Rhein und Sieg S ; Walter Hoffmann: Sprachgeschichte und Sprachwandel im Swisttaler Raum. Eine Skizze S ; Jens Kröger: Die frühere Siegburger Krankenhauskapelle S ; Jens Kröger: Franz Josef Balensiefen zum Gedächtnis S. 243 [Städt. Oberverwaltungsrat F.J.B. * , , aus Herchen]. Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises 64./65. Jg., 1996/1997, 248 S. (Schriftleitung: Helmut Fischer, Wolfgang Herborn, Heinrich Linn). Widmung: Pater Mauritius Mittler OSB zum 75. Geburtstag. Wolfgang Herborn: Pater Mauritius Mittler OSB S. 11; Ingeborg Unger: Zur Wiederbelebung des Siegburger Renaissance-Steinzeugs in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts durch den Siegburger Töpfer Peter Loevenich: Nachtrag S , Lebenslauf und Werkkatalog); Peter H. Blänkle: Das menschliche Skelett vom Gelände der ehemaligen Töpferei der Familie Knütgen an der Aulgasse in Siegburg S [ein ca. 20 Jahre alter Reiter um 1500]; Thomas P. Becker: Von groben ketzereyen und falschen meynungen. Reformation, Gegenreformation und katholische Reform in Siegburg S ; Wolfgang Herborn: Die Beziehungen der Siegburger Abtei zur Mosel vornehmlich im Mittelalter S [betr. Ellenz, Bruttig, Conz, Lay und Güls an der Mosel; Die Edelherren von Brohl als Vögte von Güls; Vogt Franz von Dieblisch 1332, dann von Braunsberg, von Gennep, von Bourscheid, von Metternich]; Johannes Kistenich: Ritualmordbeschuldigungen und Minoritenschule. Anmerkungen zur Datierung der Johannecken-Legende und zur Schule der Seligenthaler Minoriten S ; Matthias Kordes: Neunkirchen St. Margareta Grundlinien der Pfarrgeschichte S ; Helmut Fischer: Die Bedeutung regionaler Wallfahrten im Rheinland S ; Brigitte Burbach: Die blankenbergische Vogtei Au, Opperzau, Bellingen, Halscheid im saynischen Kirchspiel Hamm S [betr. die Geographen Johann und Jordan von der Wayhe, mit Auflistung der Bergischen Untertanen 1607]; Wolf D. Penning: Chronologie des Schloßbaus. Materialien zur Baugeschichte von Schloß Miel in Swisttal ( ) S [1767 Kauf des Schlosses durch Maximilian von Belderbusch von den Erben von Raesfeld, Schultheiß von Kuchenheim J. H. Deuster, Kurpfälzischer Vogt zu Tomburg und Rentmeister Wülfing, Rentmeister W. H. Langell und Baumeister Leydel, dessen Sohn Michael Leydel, Schlossermeister Martin Marrer]; Johann Paul: Politische Kundgebungen im Siebengebirge während der Besetzung der Kölner Rheinlandzone ( ) S ; Helmut Moll: Rektor Theodor Helten ( ). Ein Märtyrerpriester aus Heisterbacherrott S [Theodor Helten, * , + KZ Sachsenhausen ca , Priester, Kaplan, Rektor]; Jens Kröger: Jakob Böckem zum Gedenken S [Jakob Böckem, * , , Lehrer, Spezialist für die Technik der Herstellung des Siegburger Töpferei, Ehrenmitglied des Geschichts- und Altertumsvereins für Siegburg und den Rhein-Sieg-Kreis, mit Abb.] Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises 63. Jg., 1995, 245 S. (Schriftleitung: Helmut Fischer, Heinrich Linn, Hermann Joseph Roggendorf). Wolfgang Herborn & Robert Möller: Das Siegburger Kurbuch. Original und Übersetzung S. 9-58; Sabine Lepsky & Norbert Nussbaum: Burg Overbach in Much. Bauuntersuchung Neue Erkenntnisse zur Baugeschichte S ; Jörg Poettgen: Der Siegburger Glockenguss von Die beiden Geläute der Lothringer Meister Claud (Claudius) Lamiral und Antonius Paris S ; Matthias Dederichs: Glocken aus Sieglar II. Eine Dokumentation der noch vorhandenen Clarenglocken im Rheinland S ; Helmut Fischer: Die Kreuzverehrung im land an der Sieg S ; Alois Wolfgang Arbogast: Der Tenor Anton Raaff ( ), der Erbauer der Nepomuk-Kapelle in Holzem. Zum Jubiläum der Errichtung des Bauwerks in der Gemeinde Wachtberg vor 250 Jahren S ; Wolf D. Penning: Heinrich Degenhardt Schall von Bell zu Lüftelberg und die Rheinbacher Hexenprozesse. Anmerkungen zur Entstehung und Tradierung eines historiogra-phischen Topos S ; Raimund Weiffen: Hermann Arnold und Adam Weiffen, zwei Priester in Dattenfeld. Ein Beitrag zur Pfarr- und Familiengeschichte des katholischen Kirchspiels Dattenfeld an der Sieg S (Hermann Weiffen, * 1727, Arnold Weiffen, * 1735]; Franz Müller: Wo 20 DAGV-News 01/2013

21 befand sich das römischen Matronenheiligtum von Wachtberg-Berkum? S ; Annette Lennartz: Bibliographie der archäologischen Literatur zu Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis (linksrheinisch) von 1949 bis 1994 S ; Jens Kröger: Der Hochaltar der St.-Anno-Kirche in Siegburg S ; Herbert Müller-Hengstenberg: Grabkreuze und Flurnamen des 17. und 18. Jahrhunderts in Wormersdorf. Beispiele dörflicher familien- und siedlungsgeschichtlicher Quellen S [betr. u. a. Anna Minten, Richart Kertzman, Matthias Drolshagen, Wilhelm Jans, Catarina Schmitz, Wilhelm Bertz, Matthias Heckenbach, Henrich Schneider, Johannes Eschwieller, Anna Odentals]; Horst Bursch: Eine unbekannte Ansicht des Drachenfelses und der Insel Nonnenwerth von Friedrich Witzani ( ) aus Dresden S ; Johannes Buchholz: Aus der Uckerather Gemeinderechnung von 1819 S Helmut Fischer: Johannes Buchholz S. 239; Hermann Joseph Roggendorf: Rez. Helmut Fischer, Blankenberg, Ein kleines Städtchen auf dem Berge, Siegburg 1995, S ; Hermann Joseph Roggendorf: Rez. Wilhelm Schumacher, Familienbuch Für das alte Kirchspiel Stieldorf, Siegburg 1993, S Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises 62. Jg., 1994, 223 S. Otto Treptow: Der Siegburger Stadtbrand vom 1. August 1647 und die neuen Glocken der Kirche St. Servatius Ereignisse in Siegburg S [mit Auszügen aus dem Verzeichnis der Bürgerschaft]; Erich Becker: Feldpost Nr b. Die Odyssee eines Obergefreiten S ; Wolfgang Herborn: Kirchliches Leben in der Umgebung von Siegburg um 1550 S ; Bernhard Böger und Andrea Korte-Böger: Die vier Brunnen und die Fäkalgrube im Gartengebiet Mühlenstraße Zeughausstraße Griesgasse in Siegburg S ; Karl Heinz Knörzer: Mittelalterliche und neuzeitliche Pflanzenreste aus der Stadt Siegburg S ; Paul Henseler: Berichte S [= Bibliographie regionaler Zeitschriften]. Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises 60/61. Jg., 1992/93, 248 S. Clemens M. M. Bayer: Der Mauritius-Tragaltar in Siegburg: Bemerkungen zu Datierung, Ikonographie und Ikonologie unter besonderer Berücksichtigung der Inschriften S. 7; Karlheinz Ossendorf, Gefallen für Großdeutschland - aber der Tote lebt S. 47; Wolfgang Herborn & Bernd Isphording: Der Bauer im Rhein-Sieg-Kreis vor 1100 Jahren. Bemerkungen zu einem Jubiläum: Das Prümer Urbar S. 77; Helmut Fischer: "Ich weiß nicht, was soll es bedeuten... " Sagen des Rheins und was dahinter steckt S. 117; Hans Orth: 25 Jahre Kreisfeuerwehrverband des Rhein-Sieg-Kreises S. 137; Thomas P. Becker: Leben im rheinischen Dorf. Alltagsimpressionen aus dem Ahrgau-Dekanat im 17. Jahrhundert S. 155; Brigitte Burbach: Die gütlichen Tage. Nachbarschaftliche Verhandlungen zwischen Berg und Sayn S. 171; Martin Limbach: Zur Geschichte und Baugeschichte der ehemaligen Abtei Heisterbach S. 185; Anton Stockhausen: Separatistenabwehrkämpfe im Siebengebirge vor 70 Jahren S. 199; Hans Warning: Politische Grundrechte waren eingeschränkt. Ein Lehrvertrag des Königlichen Feuerwerk-Laboratoriums Siegburg aus dem Kriegsjahr 1917 S. 211; Jens Kröger: Der im Zweiten Weltkrieg zerstörte Hochaltar der Siegburger Abteikirche S. 223; Bernhard Böger & Andrea Korte-Böger: Der Guß der Glocken für St. Servatius in Siegburg im Jahre 1647 S. 231; Johannes Buchholz: Das Anschreibebuch eines Uckerather Bauern um 1840 S. 239; H. J. Roggendorf: Rez. Quellen zur Geschichte des Rhein-Sieg- Kreises, herausgegeben von Heinrich Linn. Band 12: Nachlaß Dr. Wilhelm Schmitt, bearbeitet von Volker Fuchs Siegburg, Archiv des Rhein-Sieg-Kreises, 1992 S. 243; H. J. Roggendorf: Rez. Band 13: Die Akten des Landkreises Bonn, bearbeitet von Herbert Weffer; Siegburg, Archiv des Rhein-Sieg- Kreises, 1992 S. 244; H. J. Roggendorf: Rez. Karl Schröder, 110 Jahre Freiwillige Feuerwehr Löschzug Ruppichteroth. Löschzug Winterscheid. Herausgeber: Gemeinde Ruppichteroth, Der Gemeindedirektor. Ruppichteroth 1993 S. 246 Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises 59. Jg., Matthias Dederichs: Glocken aus Sieglar. Eine Dokumentation der noch vorhandenen Clarenglocken aus dem Rhein-Sieg-Kreis, dem Oberbergischen Kreis und der Stadt Bonn S. 7; Ludwig Elberskirch: Die Durchsetzung der allgemeinen Schulpflicht im Siegkreis S. 41; Karlheinz Ossendorf: Die "Vorlas" brachte den besseren Wein. Lese- und Kelterbann waren ein wichtiges Herrenrecht S. 66; Johannes Jansen: Honnefer Leute vor dreihundert Jahren. Was uns das Sterbebuch des Pfarrers Trips erzählt S [Pfr. Franz Xaver Trips, * Köln 1630, + Honnef , betr. u. a. Mechtild Giesen, geb. Irmgartens, und Nachkommen Giesen, Jakob Harperath, Margaretha Zimmermann, Johann Heinrich Litz, Michael Klissing, Jakob Petges, Johann Wenzel Hoffacker, Paul Quinck, Johann Rechmann, Hubert Henck, Friedrich Ketz usw.]; Brigitte Burbach: Geschehnisse an bergisch-saynischen Grenzen in der Mitte des 15. Jahrhunderts S. 108; Helmut Fischer: Die Geschichte der NSDAP, Ortsgruppe Hennef. Ein Zeitdokument. Ein "Ehrenbuch des deutschen Dorfes" S. 127; Helge Göhring: Der tolle Hallberg auf Haus Attenbach. Legende und Wirklichkeit eines Sonderlings zur Zeit des Bergischen Landsturmes S. 148 [betr. Theodor Maria Hubert Isidor Frhr. v. Hallberg-Broich, , verh. mit Caroline Elisabeth Freiin v. Olné, ]; Johann Paul: Ein Stiefkind der kommunalen Selbstverwaltung. Die Abwasserbeseitigung im Siegkreis zu Beginn des 20. Jahrhunderts S. 158; Friedrich Falk: Hovenbitze. Ein Beitrag zur Wüstungsfor- DAGV-News 01/

22 schung im Pleiser Hügelland S. 169; Herbert Müller-Hengstenberg: Räuber, Vagabunden und Hausierer - Außenseiter des 18. Jahrhunderts in zeitgenössischen Edikten S. 176; Herbert Müller- Hengstenberg: Zu den Flurnamen des alten Stiftsbesitzes SS. Cassius und Florentius in Meckenheim S. 183; Norbert Zerlett: Grenzsteine in Feld und Wald (3. Fortsetzung) S. 190; Horst Bursch: Warum in Sechtem die Märtyrer Gervasius und Protasius als Pfarrpatrone verehrt werden S. 196; Gert Fischer: Rez. Hartmut Beckers (Hg.) u. a., Der rheinische Merlin. Text-Übersetzungen-Untersuchungen der "Merlin" und "Lüthild"-Fragmente (Schöninghs mediävistische Editionen, Bd. 1), Paderborn: Schöningh 1991 S. 203; Hermann Joseph Roggendorf: Rez. Otto Treptow, Topographische Karte: Siegburg im Jahre Topographische Karte: Siegburg und Wolsdorfim Jahre Kurzer Begleittext mit einem Sonderdruck (Mühlenstraße). Herausgeber: Stadtarchiv Siegburg (Hausdruckerei der Stadtverwaltung), Siegburg 1990 S. 204; Hermann Joseph Roggendorf: Rez. Bau-Anlagen der Köln-Gießener Eisenbahn und der Zweigbahn von Betzdorf nach Siegen. Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft. Nachdruck der Ausgabe von Siegburg: Rheinlandia-Verlag 1989 S. 207; Berichte, bearbeitet von Paul Henseler S Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises 58. Jg., Ingeborg Unger: Zur Wiederbelebung des Siegburger Renaissance-Steinzeugs in der 1. Hälfte des 19.Jahrhunderts durch den Siegburger Töpfer Peter Loevenich S. 7; Wolfgang Herborn & Monika Wilhelm: "Hem noch den van Wolstorp gegeven vur stein" Zur Geschichte der Wolsdorfer Steinbrüche bis um 1600 S. 95; Jürgen Macha: "Wat is hier jebacken?" Zur Sprache von Handwerksmeistern aus Siegburg, Eitorf und Windeck S. 116; Brigitte Burbach: Bertram vom Hofe, Rentmeister zu Windeck, und seine Familie in den Kirchspielen Rosbach und Hamm an der Sieg S [betr. Adolf vom Hofe, Alexander vom Hofe, Jost vom Hofe, Hauprich vom Hofe, Heinrich zum Hoff, Georg Wirths usw.]; Helmut Fischer: Das Kriegsende an der Sieg. Das Tagebuch der Leonie Wallenstein von März bis April 1945 S. 146f. [Leonie Wallenstein, * Köln , , Leiterin des Müttererholungsheims Hollerath]. Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises 57. Jg., Wolfgang Herborn: Wirtschaftliche Differenzierung im Siegburger Gewerbe des auslaufenden 16. Jahrhunderts S. 7; Georg Kalckert, Margitta Buchert & D. Zlepko: Caesarius von Heisterbach - Zu seinem 750. Todestag 1990 S. 33; Ludwig Elberskirch: Die Volksschule Hennef in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts S. 54; Helmut Fischer: Der nette Jüd und der böse Jude. Das Bild des Juden in dervolksmeinung an der unteren Sieg S. 72; Helmut Fischer: Der "drey herrenstein, wo sich ohnstreitig das Kur-Köllnisch, - herzoglich Bergische und Gräflich Sayn-altenkirchische territorium scheidet". Geschichte einer Grenzmarke S. 93; Johann Paul: Die Anfänge der Gewerkschaftsbewegung im Siegkreis vor dem Ersten Weltkrieg S. 113; Karlheinz Ossendorf: Eine Frau predigt Abt und Mönchen. Hildegard von Bingen besuchte auf ihrer "Rheinfahrt" das Kloster St. Michael in Siegburg S. 128; Heinrich Linn: Gedenken an den Pogrom vom 9./ 1O.November 1938,die sogenannte "Reichskristallnacht" S. 146; Bernhard Kraft: Die Siegniederung bei Sankt Augustin - eine Flußlandschaft im Wandel der Zeit S. 157; Herbert Müller- Hengstenberg: Alte Grabkreuze aus dem 16. bis 18. Jahrhundert in Wachtberg S [betr. u. a. Heinrich Isenberg, Thringen Dung, Richardo Daun, Henricus Develich, Vacronica Kriemmers, Hermanus Unckels, Catharina Zorn, Catharina Hartmann, Anes Knips, Peter Vianden, Marcus Scheffer, Johannes Goerresen, Nalis Schomacher, Ferdinand Jungen, Elisabeth Koch, Adolph Schmit, Geirdrut Kevelers, Caspar Dimant, Agnes Minchs]; Ludwig Elberskirch: Ein Lehrerexamen im Jahre 1804 S [betr. Wilhelm Lückerath, * Oberdollendorf 1775]; Norbert Zerlett: Naturpark Kottenforst - Ville: Grenzsteine in Feld und Wald S. 188; Johannes Buchholz: Unsichere Zeiten in Uckerath zu Beginn des 17. Jahrhunderts S. 194; Johannes Buchholz: Erinnerungen an den alten Dorfschullehrer Georg Fuchs. Manuskript der Rede zum 90. Geburtstag des Hanfmühler Lehrers aus dem Jahre 1909 wiederentdeckt S [ , aus Bierth]; Johannes Buchholz: Regierungsrat Franz Halm erzählt von seiner Schweizerreise im Jahre 1844 S [Franz Halm, , aus Uckerath, Oberregierungsrat]; Herbert Müller-Hengstenberg: Güter- oder Grenzsteine des 17. und 18. Jahrhunderts in Buschhoven S. 207; Helmut Fischer: Der Siedlungsname Allner S. 213; Stefan Andreae: Der Hahn auf dem Dachreiter der Kirche in Seligenthal. Predigt anläßlich des Hahnenfestes in Seligenthal am 13. August 1989 S. 216; Helmut Fischer: Rez. Bernhard Walterscheid-Müller, Die Schulen der Gemeinde Lohmar. Hauptband und 10Einzelbände (1-11). Lohmar, Selbstverlag des Heimat- und Geschichtsvereins e.v. Lohmar, , insges S., zahlreiche Abb. S. 218; Josef Hamm: Rez. Chronik der Burg Reichenstein (bei Puderbach), zusammengestellt von F. R. Seifert. Erschienen im Selbstverlag, Puderbach 1988 S. 219; Berichte, bearbeitet von Paul Henseler S. 223 Jahrbuch des Geschichts- und Altertumsvereins für Siegburg und den Rhein-Sieg-Kreis e.v. 56. Jg., Ernst Heinrich Kossmann: Ein Lebenslauf. Heumann Coschmann / Heinrich Kossmann S [betr. Heinrich Kossmann, , aus Rheidt, Ksl. Ruß. Hofrat; Mathilde Sophie Moritz; Alexandra Struve; Christine von Eschscholtz]; Wolfgang Herborn: Eine Siegburger Bau- 22 DAGV-News 01/2013

23 rechnung von 1488 im Kölner Stadtarchiv S. 40; Wolfgang Schmitz: Geschichte des Bischofshofes in Honnef S [betr. Bestian Wiln, Dietrich Suehagen, Heinrich Unckelbach (Oncke1bach), Johann Rücken, Henrich Steenmann (Steinmann), Caspar Kremer (Cramer), Hans Heinrich Kramer (Cremer), P. Albert Fördingh SJ, Wilhelm Kremer, Johann Heinrich Kremer, Wilhelm Josef Fasbender, Vasbender, Faßbender, Johann Faßbender, Anna Catharina Pfennings, Servatius Nikolaus Pfennings, Peter Joseph Ulrich, Wilhelm Josef Genger, Friedrich Ditges, Eduard Ditges, August Dörrenberg, Provinzialat der Schulbrüder vom hl. Johannes B. de la Salle in Kirnach-Villingen]; Helmut Fischer: Der historische Buchbestand des Turmmuseums Stadt Blankenberg S [betr. Augustinerchorherrenkloster Bödingen, Pfarrer Christian Eller ( ), Johann Schieffer ( ), Heinrich Hebberling ( ), Everhard Embken ( ), Johann Matthias Weingarts ( ), Peter Josef Körfer ( ) und Johann Josef Bernhard Brenner ( ) Vikar des Benefiziums Unserer Lieben Frau Peter Schmitz ( ), Pastor Johannes Franziskus Rick ( ) in Ruppichteroth, Richter und advocatus fiscali J. F. W. Schmitz (1748) in Siegburg, Berg. Domänen- und Forstrat Franz Josef Scheven aus Hennef, der 1816 bis 1820 Landrat des Kreises Uckerath, 1820 bis 1825 der vereinigten Kreise Siegburg und Uckerath und 1825 bis 1837 des Siegkreises war, Kreuzherr Johannes Kleinermann, Augustinerchorherr Christian Eller, Pastor in Blankenberg, Pastor Johannes Franziskus Rick in Ruppichteroth, Franz Chrysanth Tillmann ( )]; Ulrike Brandt- Schwarze: Kinkel und Siegburg S [betr. Gottfried Kinkel, * Oberkassel 1819, Sophie Bögehold aus Mülheim am Rhein, Johanna Mockel-Mathieux, Johann Peter Mathieux; der Maikäferbund]; Karlheinz Ossendorf: Über 50 Jahre zu früh geboren? Das II. Vatikanische Konzil bestätigte einige Thesen von Dr. Wilhelm Wilbrand S [Wilhelm Wilbrand, * Münster , + Siegburg ]; Andrea Korte: Das Deutsche Rote Kreuz in Siegburg von seiner Gründung bis zum Beginn des ersten Weltkrieges S. 123 [betr. Bürgermeister Jakob Spilles ( ), Kommerzienrat Ernst Rolffs ( ), Lehrer Wilhelm Müllenschläder, Staatssekretär Peter Hemmersbach ( ), Heinrich Heister, Dr. Heinrich Klein, Geheimer Sanitätsrat Dr.med. Isaac Levison ( ), Seminarlehrer Johann Peter Müller, Forstmeister Edmund Reusch, Bankdirektor Josef Matthias Schiller, Kreisphysikus Dr. Kurt Schneider, Apotheker Clemens August Sorgenfrey, Carl Pohle usw.]; Josef Hamm: Bourauwel - Bourauel S [betr. u. a. Johann Arenz, Karl Theodor Schmitz, Carl Schiefen, Peter Umständer, Prof. Dr. Johann Bourauel, Theo Burauen ( ), Oberbürgermeister von Köln]; Heinrich Brodesser: Zur Geschichte der Mondorfer Höfe S [betr. Mondorf am Rhein; Franz Egon Graf von Fürstenberg, Melchior a Mondorf ( Abt von Altenberge), Bernhard Josef von Hallberg, Josefine von Pelzer, Maikäferbund, Alexander Kaufmann]; Karl Schröder: Die "Adolf-Hitler-Schule des Gaues Köln-Aachen" oder die Utopie vom "neuen Menschen" (Ein Beitrag zur Geschichte der Städte Waldbröl und Königswinter) S. 165; Heinrich Linn: Aufnahme der Flüchtlinge und Eingliederung der Vertriebenen im Gebiet des heutigen Rhein-Sieg-Kreises S. 176; Heinz Doepgen: Untersuchung zur Geschichte und zum Baubestand der Burg Windeck S. 185; Ludwig Elberskirch: Die Volksschule Hennef in den dreißiger und vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts S. 193; Norbert Zerlett: Naturpark Kottenforst-Ville: Grenzsteine in Feld und Wald S. 199; Josef Hamm: Sibert von Troisdorf, Weihbischof in Trier (1340), Karmelitenprior in Boppard (1344), gestorben ein Bischof aus Troisdorf an der Sieg? S. 204; Josef Hamm: Rez. Heimatverein Heisterbacherrott (Hg.), Alt Hesprott in Bild und Wort. Heisterbacherrott 1986 S. 208; Josef Hamm: Rez. Harry Hendriks (Hg.), Ruppichteroth im Spiegel der Zeit. Band III. (Ruppichteroth) 1988 S. 209; Josef Hamm: Rez. Jost Kloft (Bearb.), Inventar des Urkundenarchivs der Fürsten von Hatzfeld-Wildenburg zu Schönstein/Sieg, Bd. 1: Regesten Nr. 1 bis 450 ( ), Koblenz und Köln 1975, Bd. 2: Regesten (Nr. 451 bis 1050 ( ), Köln 1979, Bd. 3: Regesten Nr bis 1650 ( ), Köln 1980, Bd. 4: Regesten Nr bis 2250 ( ), Köln 1984 (= Veröffentlichungen der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz, Bd. 22, 31, 34, 37 und Invenatare nichtstaatlicher Archive des Landschaftsverbandes Rheinland, Bd. 18, 22, 23, 28) S. 211; Berichte von Paul Henseler S. 214 Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises. Jahrbuch des Geschichts- und Altertumsvereins für Siegburg und den Rhein-Sieg-Kreis e.v. 54./55. Jg., 1986/87. Wolfgang Herborn: Die wirtschaftliche und soziale Bedeutung und die politische Stellung der Siegburger Töpfer S. 7-41; Emil Hundhausen: Auswanderer aus dem ehemaligen Amt Dattenfeld im 19. Jahrhundert S ; Karlheinz Ossendorf: Bodenbewertung von Weinland an der unteren Sieg S ; Helmut Fischer: Das "Familienbuch" des Franz Halm aus Uckerath. Eine bürgerliche Ereignischronik aus dem 19. Jahrhundert S [betr. Aufzeichnungen des Oberregierungsrats Franz Halm ( ) mit den Kapiteln: 1. Familiengeschichte. (Chronologische Nachrichten) 2. Kleine Erinnerungen aus dem elterlichen Hause. 3. Kleine Familienerinnerungen aus dem eigenen Hause. 4. Genealogische Nachrichten. 5. Zur Geschichte von Uckerath, betr. Posthalter Ignaz Virnich, Bürgermeister Peter Georg Halm, Bürgermeister Carl Halm, Landrat Maximilian Freiherr von Loë, Bürgermeister Johann Arnold Pütz, Notar Josef Faßbender, Pfarrer Gustav Halm, Pfarrer Friedrich Förster, Pfarrer Karl Buchholz, Bür- DAGV-News 01/

24 germeister Heinrich Wißborn, Wilhelm Schumacher, Georg Breiderhoff]; Ludwig Elberskirch: Die Erbauung der alten Schule Hennef, Steinstraße Nr. 4, S ; Guido Urfei: Im Dampfbetrieb auf Hamsterfahrt. Die Entwicklung der Köln-Bonner Vorgebirgsbahn in den Jahren 1945 und 1946 S ; Winfried Biesing: Die Wolkenburg im Siebengebirge S [betr. Erzbischof Friedrich I. von Schwarzenburg ( ), Burggrafen von Wolkenburg, Heinrich von Rennenberg, Gottfried Burggraf von Drachenfels, ]; Johannes Buchholz: Ein Blick in das Alltagsleben einer Uckerather Familie in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts S [betr. wiederum die Posthalterfamilie Halm in Uckerath]; Franz J. Burghardt: Dienstreiter des Amtes Blankenberg und ihre Sattelgüter im 16. Jahrhundert S [Johann Ley, Wymar van der Soltz zu Rosawel, Thonis Sternenberg, Johann von der Hardt, Henrich Worm, Conrad Rosedel, Johann Stommel, Johan Bulgenawel, Severin Preuner, Johan Heumar, Peter Thelen, Albrecht Meuß, Walrave Winckels, Walrave Wießmans, Jacob Etzbach, Wilhelm Peter Sohn, Korstgen zur Klocken, Heitte im Dam, Johan Henßeler zu Busch, Wilhelm Kelterhauß, Johan Heumar, Wolter Kessel, Weimar zu Homberg, Rurich in der Warden, Johan Viehoff]; Josef Hamm: Der Rittersitz Burg Welterode in Eitorf S [betr. u. a. Wilhelm Wynter zu Welterode, Philipp Winter, von Hoenberg, Frei von Dehrn, Bertram von Nesselrode zu Ehreshoven, Johann von Leerodt zu Geilenkirchen, Jakob Ritter von Kaufmann-Asser, Franz Eugen Graf von u. zu Hoensbroech, Günter Kaußen, Dr.med.dent. Robert Bosco, Herbert Hillebrand]; Horst Bursch: Herr auf Burg Hemmerich, Kommunalpolitiker und Dichter: Carl Freiherr von Nordeck zu Nordeck ( ) S ; Wolfgang Herborn: "Aulwerk" und "Duppenbacken" - Gab es in Siegburg eine Irdenwarentöpferei? S ; Josef Hamm: Hunnenberg und Hommerich. Stammsitze zweier verschiedener Adelsgeschlechter? S [betr. u. a. Diether von Hoenberg, Johann von Zweifel]; Johannes Heinrich Kliesen: Keramik aus der Siegburger Aulgasse wurde über Kloster Tegernsee bis Südtirol gehandelt S ; Jean Assenmacher: Das reizvolle Gefüge der Stadt Königswinter S ; Paul Henseler: Die "Alte Burg" in Sankt Augustin-Menden S [betr. Ritter von Menden, Godart von Seelbach gen. Lohe, Franz Dietrich Kolff von Vettelhoven, Wilhelm von Gülich, Johann Gottfried von Proff zu Irnich, Peter Tilmann von Hallberg-Broich, Freiherr von Hocherbach, Oberbergrat Graf von Beust, Clemens Freiherr von Loë, Scheuß]; Ludwig Elberskirch: Schulferien in alter Zeit S ; Heinz-Friedrich Berswordt: Markus Joseph von Weiler, löwenbergischer Vogt zu Dollendorf S [betr. Markus Joseph von Weiler und Marie Jacobina von Weiler, geb. Smets, Johann Stephan von Sand]; Helmut Fischer: Das Blankenberger Maß S ; Andrea Korte: Geschichte der Siegburger Mahlmühle im 19. und 20. Jahrhundert S [betr. Ernst Rolffs, Albano Korte, Georg Keller, Josef Breidt, Anna Maria Pütz, Moritz Hansen, Dr. Ferdinand Nockher, Wilhelm Schopp]; Norbert Zerlett: Naturpark Kottenforst/Ville: Grenzsteine in Wald und Feld S ; Heinz Dehnert: Der Landschaftsname "Vorgebirge" S ; Helmut Fischer: Rez. Heinrich Brodesser, Heimatbuch Rhein-Sieg. (Troisdorf): Selbstverlag der Raiffeisenbank "Untere Sieg" e.g. 1985, 338 S., 463 Abb., DM 64,- S. 300; Josef Hamm: Rez. Heinz W. Doepgen, Georg von Boeselager. Kavallerie-Offizier in der Militäropposition gegen Hitler. Herford und Bonn, E. S. Mittler u. Sohn GmbH, 1986, 196 S., 66 Fotos bzw. Skizzen, 29,80 DM S ; Gert Fischer: Rez. Norbert Flörken, Troisdorf unter dem Hakenkreuz. Eine rheinische Kleinstadt und die Nationalsozialisten. Aachen, Alano, 1986, 270 S. mit 36 Abb., 24,- DM S ; Josef Hamm: Rez. Robert Hartleib, Das Kirchspiel Niederpleis, Siegburg 1986 XV, 351 S., ca. 30 Fotos bzw. Zeichnungen, 48,- DM S ; Josef Hamm: Rez. Paul Henseler, Der Weinberg des Herrn: Die Geschichte der Kirche zum Hl. Augustinus und der Pfarre Sankt Augustin-Menden. Sankt Augustin-Menden 1985, 219 S., zahlreiche, auch farbige Abbildungen und Zeichnungen, 38,- DM S ; Josef Hamm: Rez. Maria Holzhauer & Hans Lahr, St. Mariä Heimsuchung Mülldorf im Wandel der Zeit Sankt Augustin-Mülldorf S., 50 Abb., 10,- DM S ; Wolfgang Herborn: Rez. Albert Seemann, Betrachtungen zum Metallerzbergbau im Bereich Lohmar/Wahlscheid und Siegburg (Siegkreis). (= Veröffentlichungen des Geschichts- und Altertumsvereins für Siegburg und den Rhein-Sieg-Kreis 17) Lohmar 1985, S ; Josef Hamm: Rez. Städt. Anno-Gymnasium (Hg.), Vom königlichen Gymnasium zum städtischen Anno-Gymnasium. Siegburg Festschrift zur 100-Jahr-Feier. (Siegburg) Mit ca. 50 Abbildungen, 163 S., 5,- DM S ; Josef Hamm: Rez. Heimat- u. Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid e.v. (Hg.), Heimatblätter - Jahrbuch 1986, Nr. 1. Mit zahlreichen Fotos, 159 S., 10,- DM S ; Berichte von Paul Henseler S Heimatblätter des Rhein-Sieg- Kreises. Jahrbuch des Geschichts- und Altertumsvereins für Siegburg und den Rhein-Sieg-Kreis e.v. 53. Jg., 1985, hg. von Helmut Fischer und Hermann Joseph Roggendorf. Karlheinz Ossendorf: Weinschröder, Weinrufer, Weinzapfer und Weinsteuern im alten Siegburg S. 7-58; Alfred Schmitz: Versteigerung in Hasenbach (Neunkirchen-Seelscheid) im Jahre 1842 S ; Wolfgang Herborn: Alltagsleben in Siegburg und an der unteren Sieg im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Volksreligiosität, Lebens- und Jahresrhythmus S ; Helmut Fischer: Söven. Beiträge zu einer Dorfgeschichte S ; Norbert Zerlett: Geschichts- und Kulturbild des Stiftes Schillingskapellen am Westhang des Vorgebirges S ; Paul Henseler: Die Frühmessenstiftung und die Schulvikarie an der Pfarrkir- 24 DAGV-News 01/2013

25 che in Menden/Sieg bis zur Trennung von Vikarie und Schule im Jahre 1836 S [betr. Johann Gottfried von Proff; Neuhöfer; Traude, Heinrich Classen, Johann Engelbert Pütz, Peter Isbach, Heinrich Sellmann, Johann Heinrich Mey, Margarethe Kerp, Josef Peter Neuhöffer, Wilhelm Kerp, Johann Gottfried Mentzen, Matthias Heister, Gottfried Werner von Mehren, Johann Müller, Matthias Höfer, Johann Wimar Jenn, Dr. Josef Behrens, Wilhelm Mause, Johann Heinrich Fischer, Johann Broel, Dr.phil. H. Peter Beysing, Gottfried Beuel]; Heinrich Linn:,,Juden an Rhein und Sieg." - Eine Ausstellung des Archivs des Rhein-Sieg-Kreises S ; Josef Hamm: Namensträger und Besitzer des Rittersitzes Striefen S [betr. u. a. Gotthard von Auel gen. Meuchen zu Lanzenbach und Striefen, Margarethe von Gebhardshain gen. Lützerode, Ludwig von Bernsau zu Hardenberg, Johann von Metternich, Johann Adolf Ennenbach, Johann Joseph Stroof, Emy Geilenkirchen, Wilhelm Schmitz]; Norbert Jakobs: 75 Jahre Freiwillige Feuerwehr Siegburg-Kaldauen. Ein Stück Siegburger Stadtgeschichte S ; Helmut Fischer: Hunnenbach und Hunnenberg, Hunenberg und Hommerich. Ein Beitrag zur Ortsnamenkunde S ; Johannes Buchholz: Der alte Steinbruch S ; Hermann Joseph Roggendorf: Herrenbröl S ; Josef Hamm: Rez. Eitorfer Heimatverein e. V. (Hg.), Eitorfer Heimatblätter S ; Hermann Joseph Roggendorf: Rez. Rheinische Wasserburgen. Ein Handbuch von Hanns Ott S ; Hermann Joseph Roggendorf: Rez. Sagen des Westerwaldes... von Prof. Dr. Helmut Fischer S ; Helmut Fischer: Rez. Bernhard Walterscheid- Müller, Heimatliche Winterzeit. Erinnerungen S Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises. Jahrbuch des Geschichts- und Altertumsvereins für Siegburg und den Rhein-Sieg-Kreis e.v. 49./50. Jg., 1981/82. Hg. von Helmut Fischer, Charly Halft, Manfred van Rey. Helmut Fischer: Die siedlungsgeschichtliche und politische Entwicklung des Bödinger Raumes S. 7; Paul Henseler: Ein römischer Grenzstein als Grenzzeichen des Siegburger Burgbannes von 1071 S. 14; Ludger Horstkötter: Zwei wunderbare Begebenheiten aus dem Jahre 1384 S. 15; Werner Markowitz: Untersuchungen zur Oberschicht der Stadt Sieg burg in Spätmittelalter und Frühneuzeit S [betr. Berndt zum Winter, Hermann zum Kettenpütz, Thönis von Nymmerich, Anno Knütgen, Johann von Balthen, Dederich Kremer, Theiß am Zinkelpütz, Johann zum Fuchs (= Johann Worm), Wilhelm Loerer, Johann Simons, Theis Wolff, Hermann Flach d.ä., Rutger zum Horn, Dederich Peltzer, Oeter zum Isermarkt, Johann Flach d.ä., Peter Scholtis, Johann Weidenist, Jakob Bischof, die Familien von der Sultz, Hilgers, Weißgerber, von Witzhelden, auf der Bitzen, zum Hasen, Rick, Rosell, Ley, Reider, Engelskirchen, Nagell, Bergh, Steiffer, Breuwer, Pfeill, Olligsmuller, Schwartz, Heuschnabel, Becker, Gotzenkirchen, Krieger]; Franz J. Burghardt: Die Familie Zarth aus Blankenberg zwischen 1600 und 1800 S [betr. auch von Pampus, Saur]; Franz J. Burghardt: Die Schultheißen von Rosbach S [betr. Peter von Gierzhagen, Johann Bockenbach, Wilhelm Reuter sen., Wilhelm Reuter jun., Hermann Öttershagen, Wilhelm Öttershagen, Hubert Langenberg, Johann Wilhelm Hasenbach, Johann Arnold Venn, Johann Christoph Panthel, Wilhelm Arnold Kombach, Johann Gottfried Wirth, Johann Heinrich Panthel]; Erich Wisplinghoff: Die Grundschulen in der Bonner Gegend am Ende der kurkölnischen Zeit S. 51; Johannes Buchholz: Geschichte des ehemaligen Landkreises Uckerath S. 57; Ludwig Elberskirch: Das Hungerjahr 1847 im Siegkreis S. 65; Horst Bursch: "Hohe Berge" im Rhein-Sieg-Kreis S. 93; Otto Kaufmann: Markt und Kirmes in Ruppichteroth S Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises. Jahrbuch des Geschichts- und Altertumsvereins für Siegburg und den Rhein-Sieg-Kreis e.v Jg., 1978/80. Hg. von Helmut Fischer, Hermann J. Roggendorf. Georg Droege: 75 Jahre Geschichts- und Altertumsverein für Siegburg und den Rhein- Sieg-Kreis e.v. S. 7-18; Marianne Sommerfeld: Stilmerkmale Siegburger Keramik S ; Georg Fennrich: Geschichte der Hochschulbibliothek St. Augustin S ; Werner Dahm: Bellinghausen. Zur Geschichte eines Dorfes im Pleiser Hügelland S ; Ludwig Elberskirch: Bäuerliche Wirtschaftsweise im Bergischen Land um die Mitte des 19. Jahrhunderts S ; Helmut Fischer: Die König-Orgel in der Pfarrkirche St. Katharina, Stadt Blankenberg S ; Herbert Weffer: 125 Jahre Kreissparkasse aus kleinsten Anfängen S [betr. Landrat Franz Wülffing, Eberhard von Hymmen]; Helmut Fischer: Die Erwähnung von Blankenberg im Jahre 1171 S ; Otto Kaufmann: Arbeiten und Bräuche der Mucher Zimmerleute in alter Zeit S ; Heinz Doepgen: Der Sängerhof bei Meckenheim S ; Joseph Overarth: Altenrath im Vatikanischen Geheimarchiv S [Pfarrer Christian Höhr ( ), Pfarrer Anton Josef Binterim ( ), Hubertus Josef Binterim]; Hermann Joseph Roggendorf: Die Gründung der Kreissparkasse Siegburg S ; Emil Hundhausen: Ernst Moritz Roth Ein Beitrag zur Dattenfelder Kirchengeschichte S [Ernst Moritz Roth, * Köln , + Dreisel , Kaplan]; Hans Freiherr von Proff-Irnich: Anna Freiin von Proff-Irnich ( ) und ihre Initiativen auf kirchlichem Gebiet. Ein Beitrag zur Geschichte des Inselklosters Nonnenwerth im Rhein und des Katholisch-Sozialen Instituts in Bad Honnef am Rhein S ; Johannes Buchholz: Us Jugendzeck om Ülenberg - Vezallt en aalem Öckerodder Kieschpelsplatt S ; Wolfgang Schafhaus (+): Heimatgeschichtliche Aktivi- DAGV-News 01/

26 täten eines Heimat- und Kulturvereins S ; Helmut Fischer: Nachruf Robert Link ( ) S. 214 [Robert Link, , Justizamtmann in Siegburg]; Buchbesrechung: 900 Jahre Heimerzheim Festschrift i.a. d. Gemeinde Swistal, hg. von Heinz Doepgen, Bonn: G. Grot sche Verlagsbuchhandlung 1974; S ; Berichte S Heimatblätter des Siegkreises 42. Jg H. 104 Jan Müller-Goldkuhle: Funktionale Bindungen des Raumes Eitorf S. 1-20; Robert Flink: Der Dreikönigsaltar in Oberpleis S ; Emil Hundhausen: Hundert Jahre Clouth-Werke S ; Jakob Böckem: Zur Technik der Siegburger Keramik S ; Placidus Mittler OSB: Die musikalische Bedeutung der Abtei St. Michael in Siegburg S ; Wilhelm Güthling (+): Nesselrodische Hämmer, Höfe, Hütten S ; Emil Hundhausen. Eine Kulturschande an der östlichen Peripherie des Rhein-Sieg-Kreises S [betr. Abbruch einer mittelalterliche Kapelle in Geilhausen-Wiedenhof, die als Stall genutzt wurde]; Klaus Havermann (+): Der bergentrückte Fürst im Wolsberg S ; Mauritius Mittler OSB: Befand sich einmal in Siegburg die Goldene Legende des Jacobus a Voragine? S Heimatblätter des Siegkreises 41. Jg H. 103 Helmut Fischer: Askulap. Ein bäuerliches Rezeptbüchlein des 19. Jahrhunderts S. 1-16; Wilhelm Kaltenbach: 100 Jahre Pfarre St. Mariä Himmelfahrt zu Marienfeld S [betr. die Pfarrer und Hilfsgeistlichen Johann Dahl, Peter Bücheler, Johann Heinrich Molls, Heinrich Joseph Küppers, Johann Karl Friedrich Cleven, Eduard Lankes, Johannes Thomé, Franz Ludwig Wagner, Gerhard Rosenbaum, Ferdinand Albert Hubert Bloos, Heinrich Josef Höfges, Ernst Zenses, Dr. Joseph Funk, Lic.Theol. August Mölle, Bernhard Hein, Karl Heinrich Kronen, Bernhard Rosauer, Ernst Wolf]; Surenda Umar Arora: Der Rhein-Sieg-Kreis in der mittleren Steinzeit S [betr. Carl Rademacher, Fritz Schulte, Peter Orth]; Albert Schulte: 1100 Jahre Lara Lohr Sieglar S ; Jakob Böckem: Eine Familienerinnerung an den Krieg 1870/71 S ; Johannes Buchholz: Us Schollzeck em ieschte Weltkreej S ; Johannes Buchholz: Der Erdäpfel- Zehnt S. 37; Nachrufe: Wilhelm Bers S. 39; Josef Clarenz S. 39, Abt Dr. Ildefons Schulte-Strathaus S. 40. Heimatblätter des Siegkreises 40. Jg H. 102 Paul Henseler: Von der Postkutsche zum Kraftomnibus S. 1-26; Johannes Buchholz: Als der Bauer noch sein eigener Bäcker war S ; Hermann J. Roggendorf: Berichte S Heimatblätter des Siegkreises 38. Jg H. 96 Helmut Fischer: Geschichte der Schule Stadt Blankenberg S. 1-17; Karl Schröder: Das Medizinalwesen im Kanton Eitorf zur Zeit der französischen Herrschaft ( ) S [betr. u. a. Amtschirurg Johann Matthias Löhr, Arzt Franz Josef Brünner, Dr.med. Wolf, Dr.med. Karl Friedrich Milchsack, Johann Wilhelm Deubel, Georg Richstein, Dr.med Neuhoff, Arrondissementarzt Dr. Karl Albert Schenck, Dr.med. Friedrich Wilhelm Heuser, Dr.med. Adolf Hachenberg]; Hermann Josef Ersfeld: Bodenfunde aus dem Eitorfer Marktplatz S ; Günter R. Dechange: Gebräuchliche Münzen, Maße und Gewichte des späten 18. Jahrhunderts im Kölner Raum S H Registerheft für Jg. 1-38, H. 97. Hermann J. Roggendorf: Zum Gedanken an Dr.jur. Joseph Walterscheid S. 41; Hermann J. Roggendorf: Josef Walterscheid Verzeichnis seines Schrifttums S. 43; Heinz Doepgen: Dokumentation über die Eingemeindung von Teilen des Gebietes des Kreises Bonn in die Stadt Bonn ( ) S ; Herbert Schmidt: Die Geschichte des Lohmarer Markenwaldes S ; Josef Dietz: Unbekannte Burgen im Bonner Land S [betr. Haus Dersdorf, Burg Dorne in Waldorf, Burg Husen, Medekoven/Medinghoven, Burg auf dem Donnerstein in Roisdorf, Brucherhof oder Wolfsburg in Roisdorf, Burg Buschdorf, Burg Gracht in Lengsdorf, Katzenburg in Poppendorf, Burg Muffendorf, die Nesselburg bei Mehlem, Peppenhoven bei Berkum, Hof Eystorp bei Pech]; Heinz Doepgen: Verbindungen von Adel und Patriziat in den Rheinlanden vom 16. bis zum 19. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Untersuchung der Erwerbs- und Heiratspolitik rheinischer Geschlechter S [betr. von Kempis, Jordans, Stein, Rautenstrauch; Heinrich Brodesser: Über das Mondorfer Nachbarbuch S. 103; Kurt Hans Staub: Beobachtungen zu drei Siegburger Rechtshandschriften in der Hessischen Landes- und Hochschulbibliothek Darmstadt S Heimatblätter des Siegkreises 37. Jg H. 95 Heinrich Brodesser: Die Insel Pfaffenmütz und das Land an der unteren Sieg S. 1-11; Paul Henseler: Siegburger Bürger im mittelalterlichen Köln S ; Emil Hundhausen: Aus dem Leben eines Landbriefträgers und Landgendarmen. Ein Beitrag zur Familien- und Zeitgeschichte im ehemaligen Amt Dattenfeld S [betr. Oberpostschaffner Franz Josef Hall, Theresia Stangier, Landgendarm, Zimmermann u. Amtsbürgermeister Adolf Mohr aus Anspach im Taunus, Elisabeth Marsilius, Lehrer Meckenstock]; Hans Homann: Vom Schicksal des Dollendorfer Wiedertäufers Conrad Koch S ; Franz Kissel: Oberkassels einstige Höfe S ; Willi Kissau: Die Geschichte der Rhein-Sieg-Eisenbahn S ; Hermann J. Roggendorf: Rez. 26 DAGV-News 01/2013

27 Wilhelm Pötter: Die Ministerialität der Erzbischöfe von Köln vom Ende des 11. Jahrhunderts bis zum Ausgang des 13. Jahrhunderts, Düsseldorf 1967; Johann Schmitz, * , , Verzeichnis der Arbeiten von Johannes Schmitz S. 51. Heimatblätter des Siegkreises 36. Jg H. 94 Otto-Ernst Löttgen: Leuscheid Schicksale einer Reformationsgemeinde im Grenzgebiet zweier Landesherrschaften und zweier Konfessionen S. 1-10; Mauritius Mittler: Happerschoß und seine Beziehungen zur Abtei Siegburg S [betr. die Pfarrer Gabriel Plum, Gerhard Esser, Otto Sutorius, Gottfried Helcaeus, Johannes Arnold Marx, Johannes Heribert Weinreiß, Peter Geylen]; Joseph Walterscheid: Zur Säkularisation der Abtei auf dem Michaelsberg S [mit Auswertung der Fragebögen der letzten Abteimitglieder: Philipp Anton von Muffel, Jean B. Charles Sparr von Greiffenberg, Edmundus Verhoven, Josef von Bach, Marquis Josephus Maria Jakobus de Copon, Alexander August Isodorus Hubertus Freiherr von Hallberg, dazu noch Abt Johann Freiherr von Speyart zu Woreden, Alexander Freiherr von Neumueller zu Burgstall, Wilhelm von dem Bottlenberg gen. Schirps zu Zündenbeck, Joseph von Künsberg zu Gudentau, Franziskus von Bullingen zu Rath, Emmericus von Quadt zu Wickrath und Alsbach, Friedrich von Rath zu Rohrbach, Laienbruder Honoratus Scharrenbroich]; Johann Nessel: Vom Reserve-Lazarett auf dem Michaelsberg von 1940 bis 1945 S ; Joseph Walterscheid: Der Stoßdorfer Hof S [betr. die Äbtissin des Klosters Zissendorf Helene von Wecus, Rainer Hagen, Adelheid Laufenberg, Peter Lütz, Maria Kratz]; Emil Hundhausen: Aus Windecks Ehrenschrein S ; Helmut Kramer: Quallen in der Dornhecke S ; Benedikt Schneider: Landwehren im Amte Neunkirchen S Heimatblätter des Siegkreises 35. Jg H. 92 Hildegard Odenthal: Die Entwicklung des blaugrauen Steinzeugs im Rheinland S. 1-16; Jakob Böckem: Beobachtungen zur Technik der Siegburger Keramik des 15. und 16. Jahrhunderts S ; Emil Hundhausen: Friedrich Wilhelm Raiffeisen als Zeitgenosse von Jakob Schreiner und Dr. von Schönbeck. Ein Beitrag zur Wiederkehr seines 150. Geburtstags am 30. März 1968 S [betr. Dr. Constantin von Schönebeck, Kreis-Physikus in Altenkirchen; Jakob Schreiner (* Hof Sohlbach bei Geisweid , + Potsdam , Bauzeichner]; Joseph Walterscheid: Die Musikvereinigung Siegburg S ; Wilhelm Bers: Gefangene Franzosen in der Siegburger Strafanstalt im 1. Weltkrieg S H. 93 Helmut Armbrustmacher: Die Entwicklung der Parteien in der Stadt Siegburg in den Jahren S ; Hanns Joachim Engels: Erbfolge und Wappen der Fischerei-Bruderschaft zu Bergheim an der Sieg S ; Joseph Walterscheid: Heinrich Heines Siegburger Verwandte S ; Paul Henseler: Streitigkeiten um die Instandsetzung der alten Pfarrkirche in Menden gegen Ende des 18. Jahrhunderts S ; Hermann Josef Ersfeld: Die Alte Burg bei Eitorf-Forst S [betr. von Proff]; Karl Schröder: Die Kapelle zu Wingenbach S [betr. von Weschpfennig zu Wingenbach, von Schade, von Rebroich, Olbertz, Friedrich Heinrich Scherer, Dechant Servatius Kreiff]; Benedict Schneider: Tauf-, Heirats- und Sterbebuch der katholischen Pfarrgemeinde St. Georg in Seelscheid von 1722 bis 1771 S [Pfarrer Gottfried Schreinemacher, Pfarrer Wilhelm Amel]; Alfred Englaender: Karl der Große leicht und klein. Kunststoff-Faksimiles nach originalen Eisenkunstgüssen von Ofenplatten aus einem Bierther Studio S [begr. Peter Ajas]. Heimatblätter des Siegkreises 34. Jg H. 90 Helmut Fischer: Die Entwicklung des Burgbanns Blankenberg S. 1-14; Benedikt Schneider: Sammlungen während des Krieges 1866 S [mit Namenslisten]; Alfred Englaender: Die Schattenrisse des Herrn Mebus S H. 91 Joseph Walterscheid: Der Volkshausprozeß S [betr. Rechtsanwalt Dr. Grüne]; Albert Schulte: Der Abteyliche Hof zu Eschmar nach dem Tagebuch des Vorsteher Wilhelm Kurth, S [auch mit Familiengeschichte Kurth]; Paul Henseler: Die Totenrotel von St. Lambrecht aus dem Jahre 1501/1502. Ein Beitrag zum Klosterbotenwesen S ; Überblicksdarstellungen zu: Gemeinde Dattenfeld, Amt Menden, Amt Neunkirchen, Gemeinde Oberpleis, Gemeinde Wahlscheid, Siegburg, Gemeinde Sieglar. Heimatblätter des Siegkreises 33. Jg. 1965, H. 89. Günter R. Dechange: Kriegsopfer aus dem Gebiet des Siegkreises im Rußlandfeldzug 1812 S [mit Namensliste Nr ]; Hanns Joachim Engels: Das Fischerei-Privileg an der unteren Sieg. Eine historische, soziologische und genealogische Studie S [betr. die Familienstämme Engels, Schell, Grommes, Brungs, Boss, Heinzen, Mertens, Hennes, Klein, Ludwig]; Emil Hundhausen: Funde und Bauopfer im östlichen Siegkreis S [betr. Prof. Dr. Crecelius]; Benedikt Schneider: Das Ende der französischen Herrschaft 1813 in der Gemeinde Much S [betr. Johannes Roland Ley, Jodokus Komp, Adelheid Bonn, Justus Gruner, Alexander Prinz zu Solms]; Benedikt Schneider: War Siegburg stets Hauptstadt des Siegkreises? S ; Wilhelm Bers: Eine Versteigerung im Siegburger Pfarrhaus im Jahre 1815 S. 132 [betr. Pfarrer Franz Bernard Zopus, * Niederkassel , + Siegburg , Priesterweihe Köln 1783, 1793 Nachfolger von Pfarrer Franz Anton Brunner in Siegburg, unter Nennung auch aller Käu- DAGV-News 01/

28 fer]; Emil Hundhausen: Das Schicksal der Juden im ehemaligen Amt Dattenfeld S ; Wilhelm Bers: Noch einmal: Peter Wilhelm Brochhagen, 1. Preußischer Elementarlehrer in Siegburg S. 138; Alfred Englaender:... etwas präparierter Todtenkopf..., Pharmazie aus einer Oberscheider Schublade S. 139; Heimatschrifttum S. 40. H. 87/88, Schriftleitung: Stadtarchivar Hermann J. Roggendorf. Paul Henseler: Politische Strömungen in Siegburg und dem Siegkreis in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts (S. 1-35, Abb. des Rolff schen Werks im Siegfeld, Landrat Franz Wülffing, Gottfried Kinkel, Bürgermeister Gerhard Brambach, Bürgermeister Jakob Spilles, Zusammenstellung der Abgeordneten); Albert Schulte: Die alte Pfarrkirche St. Lambertus in Bergheim an der Sieg und ihre gotischen Wandmalereien (S , Abb. Georg Klein, 1851 Pfarrer in Bergheim); Karl Stommel: Marienfeld Die Entstehung eines Kirchdorfes im 19. Jahrhundert (S , Abb. Steuerinspektor Johann Thelen, , aus Ortsiefen, mit Stammtafel Thelen, Schmitz, Heimann); Helmut Fischer: Die Kriegslasten der Stadt Blankenberg im Siebenjährigen Krieg (S , betr. Bürgermeister Joist Heinrich Höver); Dr. A. Jux (+) und Günter R. Dechange: Peter Wilhelm Brochhagen, 1. Preußischer Elementarlehrer in Siegburg ( ) (S ); Emil Hundhausen: Hundert Jahre Kammerich-Werke, (S , mit Auszug aus der Stammfolge Kammerich); Nachrufe: Fritz Färber ( , Verf. u. a. von: Sippenkundliche Ausstellung 1939 [über die Familie Haas] Seelscheider Familien 1941ff., Zur Geschichte des Rittersitzes Seelscheid 1958 [betr. von Proff], Der Rittersitz Dorp bei Wahlscheid 1960), Oswald Gerhard ( , Verfasser des Werks Zur Geschichte rheinischer Adelsfamilien Die adeligen Sitze im Amte Windeck ), Franz Muhr-Kammerich ( ); Heimatschrifttum, Besprechungen (S. 82). Heft 89 Günter R. Dechange: Kriegsopfer aus dem Gebiet des heutigen Siegkreises im Rußlandfeldzug 1812 (S , mit biographischen Angaben zu 116 Soldaten); Hanns Joachim Engels: Das Fischerei-Privileg an der unteren Sieg. Eine historische, soziologische und genealogische Studie (S , betr. auch die Fischerei-Bruderschaft an der unteren Sieg mit Mitgliedern aus den Familienstämmen Engels, Schell, Grommes, Brungs, Boss, Heinzen, Mertens, Hennes, Klein, Ludwig); Emil Hundhausen: Funde und Bauopfer im östlichen Siegkreis (S , betr. Prof. Dr. Crecelius, Mitbegründer des Bergischen Geschichtsvereins); Benedikt Schneider: Das Ende der französischen Herrschaft in der Gemeinde Much (S , betr. Johannes Robert Ley, Jodokus Komp mit Familiennotizen Komp, Johann Schrahe, Peter Delven, Johannes Büscher, General-Gouverneur Justus Gruner, den Spezialcommissar von Hegmann in Siegen); Wilhelm Bers: Eine Versteigerung im Siegburger Pfarrhaus im Jahre 1815 (S , betr. Franz Xaver Zopus, , seit 1793 Pfarrer an St. Servatius, mit 3 Seiten Liste der Käufer); Emil Hundhausen: Das Schicksal der Juden im ehemaligen Amt Dattenfeld (S , betr. Ida, Rosa u. Herta Gottschalk; Irma Jasser; Lothar Kaminka; Hermann, Sofie, Friedchen, Elli und Henni Moses; Siegmund, Franziska, Grete, Willi, Johanna, Arthur, Ruth, Max, Maria, Alfred, Milton, Klara, Irmfried, Hermann, Julius, Selma, Edith, Max, Friedchen und Paula Seligmann; Albert, Jenny, Lothar, Julius, Selma, Heinz, Trude und Norbert Simon); Wilhelm Bers: Noch einmal: Peter Wilhelm Brochhagen, 1. Preußischer Elementarlehrer in Siegburg (S. 138). Heimatblätter des Siegkreises 31. Jg. 1963, Heft 84. Jakob Böckem: Von den Glasuren der Aulgässer Töpfer S. 46; Albert Schulte: Beziehungen des unteren Sieggebietes zur Burggrafschaft Drachenfels am Ende des 14. Jahrhunderts S. 53; Benedikt Schneider: Die Anfänge des Zeitungswesens im Siegkreis S. 61; Wilhelm Bers: Schulpfleger Pfarrer Wilhelm Schmitz in Siegburg ( ) S. 66; Fritz Färber: Seelschieder Besitzverhältnisse und Steuern am Ende des Dreißigjährigen Krieges S. 69; Fritz Gehne: Über den letzten Abt der Abtei Siegburg und sein Grab in Kaiserswerth S. 71 (Freiherr von Speyart zu Woerden); Wilhelm Güthling: Siegburg in einer handschriftlichen Karte von 1646 S. 73; Franz Muhr-Kammerich: Die Schultheißen von Dattenfeld S (Peter Stommel, Johann Stommel, Gerhard Saur, Johann Saur, Thomas Ludwig Massin, Johann Jacob von Übersetzig, Johann Wilhelm Übersetzig, Cremer, Johann Peter Übersetzig, Johann Wilhelm Schallenbach, Johann Gerhard Piller, Andreas Schallenbach, Johann Bartholomäus Hucklenbroich, Lucas Voß); Schrifttum S H. 85. Albert Schulte: Die Kirchenbänke in der alten Sieglarer Pfarrkirche S ; Benedikt Schneider: Die Zeitstraße S [betr. die Chaussee]; R. Weimann: Über Gewässerlandschaften im Raum Siegburg S ; Wilhelm Bers: Martin Opitz und das Annolied S ; Martin Blindow: Die König-Orgel in der Kirche zu Hennef-Geistingen S [betr. u. a. Karl Philipp König (* 1750); Christian Ludwig König ( ), Balthasar Franz Joseph König]; Fritz Färber: Der Streit um das Schultheißenamt des Lohmarer Waldes im Jahre Ein Beitrag zur Geschichte der Adelsfamilien von Proff und von Hallberg-Broich vom Hause Menden S [Lehnsnehmer des Lohmarer Waldes waren von Menden, von Allner, von lohe zu Menden, von Selbach gen. Lohe zu Menden, von der Lohe, von Zweyfel zu Wahn, von Gülich zu Dorp]; Heinrich Lambrechts: Die Grabdenkmäler auf dem alten Kirchhof zu Hennef (Sieg) S [betr. u. a. Cornelius Ennenbach, Johann Franz Hum, Johannes Peter, Wilhelm Knötgen, 7Johannes Heider, Maria Engelskirchen, Heinrich Butzstück, Hans Paetzstoeck]; Franz Muhr-Kammerich: Das Bonner St. Cassiusstift verkauft am 28 DAGV-News 01/2013

29 21. August 1595 sein Zehntrecht zu Dattenfeld S ; Franz Muhr-Kammerich: Windecks Gericht S ; Franz Muhr-Kammerich: Das Rätsel im Käuelsberg bei Schladern S [betr. die von Lippe gen. Hoen]. Heimatblätter des Siegkreises 27. Jg. 1959, Heft 77. Otto-Ernst Löttgen: Die reformatorischen Anfänge im Raume an der mittleren Sieg S ; Peter Gansen: Die Hexenprozesse des 17. Jahrhunderts in Siegburg S [betr. u. a. Vogt Johann Georg von Bellinghausen, die Gerichtsschreiber Wilhelm Koltzem, Johann van der Cloot, Peter Wilberti, Gerichtsboten Hieronymus Worms u. Heinrich Brungs; Gerichtsbeisitzer: Bürgermeister Wilhelm Kortenbach, Georg Räder, Kaspar Kaymer, Bertram Breuer, Johann Schultheiß, Matthias Ferber, Lukas Trompertz, Hilger Kneutgen, Johann Schmitt, Register aller Beteiligten]; Franz Kissel: Gottfried Kinkel: Künder der heutigen Zeit. Zur Erinnerung an Kinkels Verurteilung in Rastatt vor 110 Jahren S ; Wilhelm Eberhard: EIn altes Fachwerkbauernhaus in Rosbach-Eulenbruch (Oberer Siegkreis) S ; Fritz Färber: Alte bäuerliche Rechtssatzungen S [betr. Seelscheid]; Carl Schoppe: Nachfahren-Liste Schaefer S [betr. Schaefer in Königswinter]; Franz-Josef Eilers & Godehard Baeck SVD: Missionspriesterseminar St. Augustin, Geschichte und Gegenwart S Heimatblätter des Siegkreises 26. Jg. 1958, Heft 75. Horst Uhrig: Die Lebensstätten der Siegniederung S ; Wilhelm Neußer: Volkskundliche Auswertung der Flurnamen von Troisdorf, Altenrath und Spich S ; Rolf Müller: Siegkreis-Industrie auf den Weltausstellungen in Paris (1900) und Brüssel (1910 und 1958) S ; Klaus Rockenbach: 30 Jahre Rheinisches Wörterbuch S ; Hans Horstmann: Die Stifterin des Siegburger Psalteriums S [betr. Irmgard Herzogin von Limburg, geb. Gräfin von Berg, 1226]; Hermann Eiler: Die Kettenus sche Siegbadeanstalt um die Jahrhundertwende S ; Peter Gansen: Türkensteuerlisten von Siegburg 1578 und 1597 S ; Testament des Engelbert Curtius zu Siegburg vom 10. März 1750 aus der Zeit der Türkenkriege (nur angekündigt) Heimatblätter des Siegkreises 18. Jg., 1950, H 60. Wilhelm Wilbrand: 350 Jahre Nikolausmarkt in Siegburg S. 2-3; Josef Hoffmann: Verwaltung und Rechtsprechung in den Ämtern Blankenberg, Löwenberg und Windeck S. 3-5; Johann Georg Bach: Die alte Troisdorfer Pfarrkirche S. 5-8 [betr. Familie von Cortenbach, von Hocherbach]; Wilhelm Hirtsiefer: Alte Mühlen im ehemaligen Amte Blankenberg S. 8-13; Jakob Torsy: Hinweise zur heimatlichen Kirchengeschichte 14-15; Robert Link: Blankenberger Orts- und Bodennamen S ; P. Wunibald Weber OSB: Überführung der Gebeine des hl. Anno S ; Paul Diwo: Entstehungsgeschichte der Stadtgemeinde Siegburg S ; Peter Gansen: Volkskundliches aus alten Polizeiordnungen S ; Ferdinand Schmitz: Neue Daten zur Kulturgeschichte der Mark Dollendorf S [betr. die Pfarrer zu Niederdollendorf Nikolaus Fabricius, Peter Friedell, Hieronymus Walraff, Matthias Borrewescher, Ignatius Kneipen, Franz Christsian Komp, Balthasar Joseph Johnen, Kaspar Joseph Bergrath, Franz Joseph Lösse, Franz Peter Schieren usw., die Pfarrer von Oberdollendorf Severin Gummersbach, Nikolaus Lauff, Peter Wilden, Jakob Weitz, Friedrich Jakob J. Schorn, Johann Ernst Wagener, Johann Hüsgen, Franz Wermerskirchen, Johann Georg Orbach, Theodor Hartmann]. Berichte S H. 61. Jakob Torsy: Die älteren Kirchenpatrozinien im unteren Auelgau S. 1-5; Robert Fink: Methodenfragen zur Heimatforschung S. 6-7; Hans Kisky: Die Kreuzigungsgruppe in Seligenthal S. 8-10; Benedikt Schneider: Aus der Entwicklung des Kreisparlamentes des Siegkreises S [betr. Kreisordnung 1827 mit den Vertretern der Ritterschaft: von Loë zu Schloß Auel, Freiherr von la Valette St. George in Haus Auel und in Haus Honrath, von Hymmen in Zissendorf, Rolshoven in Lülsdorf, Graf Droste von Nesselrode-Reichenstein in Herrnstein, von Loë auf Burg Wissen bei Troisdorf, Freiherr von Spies-Büllesheim in Rott, Graf von Nesselrode-Ereshoven in Welteroth, Graf von Spee in Bachhof bei Lohmar, Kommerzienrat Schöller in Haus Sülz, Freiherr von Klitzing in Zurmühlen (später Fürst Salm-Horstmar), Clostermann in Haus Birlinghoven, Josef Renner auf Haus Broich bei Spich]; Bruno Engels: Der Michaelsberg-Vulkan S ; Paul Diwo: Die Anfänge der Armenfürsorge der Stadt Siegburg im Anfang des 19. Jahrhunderts S ; Reinhard Fuchs: Das Annolied und seine Beziehung zu unserer Heimat S ; Ernst Günther Triesch: Maximilian Jacobi und Johann Wolfgang von Goethe S ; Th. Anton Henseler: Von Volksliedern unserer Heimat S ; Fritz Färber: Zur Geschichte Seelscheider Familien III S ; Karl Willms: Familiennamen aus dem Portokollbuch des Windeckschen Gerichts vom bis S. 32; Berichte S Karte. Heimatblätter des Siegkreises 13. Jg., 1937, Josef Walterscheid: Schloß Allner, Die Markelsbacher, Scheiffard von Merode, Die Spies von Büllesheim, Die von Hatzfeld und ihre Nachfolger. Zur Bau- und Wirtschaftsgeschichte des Schlosses S DAGV-News 01/

30 Termine Westdeutsche Gesellschaft für Familienkunde e.v. feiert 100jähriges Bestehen in der Wolkenburg, Köln Bensheimer Gespräche Hamburger Genealogentreff 27./ Ideenwerkstatt Gesamttagung der DAGV-Vereine Deutscher Hugenottentag in Mannheim Detmolder Sommergespräch: Familie? Blutsverwandtschaft, Hausgemeinschaft und Genealogie, Landesarchiv NRW Abt. OWL, Detmold Qualifizierter Genealoge (DAGV) in Visselhövede HERALDIK PUR, Tagesveranstaltung, Hannover, Kleeblatt Deutscher Genealogentag in Heidelberg 12./ Nordelbischer Genealogentag in Rickling Stiftungsfest, Heraldischer Verein Zum Kleeblatt in Hannover XXXI. Internationaler Kongress für Genealogie und Heraldik in Oslo Deutscher Genealogentag im Ständehaus in Kassel 2016 XXXII. Internationaler Kongress für Genealogie und Heraldik in Boston, USA Impressum Wir erforschen die Spuren alter Geschlechter DAGV-News Mitteilungen der Deutschen Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e. V. (DAGV) Redaktion: Dirk Weissleder (V.i.S.d.P.), Vorsitzender, Dr. Lupold von Lehsten Ginsterweg 10, Laatzen, Tel.: , Fax: , Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder. Für unaufgefordert zugesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. 30 DAGV-News 01/2013

31 Nr Jahrgang Juni 2013 DAGV-News 02/2013 Inhalt DAGV-News Ausgabe 02/2013 Editorial DAGV-intern: Ideenwerkstatt der DAGV 27./ , Vorstandssitzung Aktivitäten der DAGV-Vereine Zeitschriftenschau Termine Impressum * Liebe Vorstände und Mitglieder der DAGV-Mitgliedsvereine, liebe Genealoginnen und Genealogen, seit den DAGV-News 02/2013 ist nun wieder einige Zeit vergangen, eine spannende Zeit, unbestritten. Neben meinen Besuchen der APG-Konferenz (Association of Professional Genealogists) und der RootsTech in Salt Lake City Ende März 2013 sind hier natürlich die Ideenwerkstatt Gesamttagung der DAGV-Vereine Ende Mai in Göttingen sowie die unzähligen Aktivitäten der DAGV-Mitgliedsvereine zu nennen: Mit dem Niedersächsischen Landesverein für Familienkunde und der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde haben im Berichtszeitraum zwei Gründungsmitglieder der DAGV ihr 100jähriges Bestehen gefeiert. Herzlichen Glückwunsch! Über aktuelle Beschlüsse, insbesondere den Aufbau von Sektionen, berichten wir im Folgenden. Am gab es bereits ein erstes Treffen der DAGV-Sektion Süd, was uns ermutigen soll, auf diesem Weg fortzufahren. Weiter verfolgt wurde auch das Ziel aktiver Medienarbeit nach innen und nach außen. Ein wichtiger Transporteur von Informationen ist der Podcast der Genealoge von Timo Kracke. Hier hatte ich das Vergnügen, das Interview- Gespräch Folge #12 zu führen (siehe dergenealoge.de). Diese Ausgabe der DAGV-News ist wiederum um einige Seiten angewachsen, worüber ich mich sehr freue. An dieser Stelle danke ich allen Autoren und Unterstützern, die diese Ausgabe möglich gemacht haben. Besonderer Dank gilt aber auch unserem Schriftführer Hans-Joachim Lünenschloß, der immer noch ein kritisches Auge auf die DAGV-News wirft, bevor sie das Licht der Welt erblicken! Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen eine schöne und für die Genealogie kreative Sommerzeit. Zudem freue ich mich, Sie alle auf dem 65. Deutschen Genealogentag vom September 2013 in Heidelberg begrüßen zu können. Bis zur nächsten Ausgabe der DAGV-News verbleibe ich mit den besten Wünschen Ihr Dirk Weissleder, DAGV-Vorsitzender DAGV-News 02/

32 DAGV-intern Ideenwerkstatt Gesamttagung der DAGV-Vereine in Göttingen In der Stadt Johann Christoph Gatterers ( ), dem Begründer der modernen Genealogie, trafen sich am 27./ im Göttinger Hotel Rennschuh Vertreter der DAGV- Mitgliedsvereine zu einer sog. Ideenwerkstatt. Dr. Tilo Rumann, Vorsitzender der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Göttingen (GHGG) als lokalem DAGV-Mitglied, hielt ein kurzes Grußwort, Frau Marie-Luise Carl wurde als neue Vorsitzende des Vereins für Computergenealogie herzlich begrüßt. Der Begriff Gesamttagung wurde bewusst in Anlehnung an die Gründungsveranstaltung der DAGV vom Mai 1949 gewählt, um die historische Entwicklungslinie zu unterstreichen. Erstmals in der Geschichte des Dachverbandes kam es zu einem Versuch, eine themenoffene Veranstaltung zur Standortbestimmung der Genealogie vorzunehmen und zudem Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln. Die von den beiden Vorsitzenden Weissleder und Wegele gemeinsam moderierte Veranstaltung sollte - ohne feste Themenvorgabe, aber mit fester Tagesordnung aufgrund bereits eingereichter Ideen aus dem Bereich der DAGV-Mitglieder - die Chance eröffnen, offen über alle denkbaren Themen zu diskutieren. Ziel der Veranstaltung war, sowohl als Dachverband mit unseren Vereinen ins Gespräch zu kommen, als auch zugleich die Zusammenarbeit untereinander voranzubringen. (Foto: Hans-Joachim Lünenschloß) In der Veranstaltung wurde deutlich: Es geht darum, sich zu neuen Ufern aufzumachen, aber tatsächlich befinden wir uns auf dem Gebiet der Genealogie in Deutschland momentan auf hoher See. Aktuell gibt es große Marktteilnehmer, die nun mit starkem (wirtschaftlichen) Interesse handeln werden und zugleich ein großes Maß an (neuen) Datenbeständen anbieten werden. Allein dies zwingt die organisierte Genealogie dazu, Position zu beziehen. Hierbei heißt unser Paradigmenwechsel gestalten statt verwalten. Die Genealogie verändert sich aktuell sehr stark und wir müssen als organisierte Genealogen formulieren, wohin wir wollen, was wir wollen und was wir nicht wollen. Wenn uns ausgetretene Pfade nicht weiterführen, müssen wir Ideen für die Zukunft entwickeln, wobei es bildlich gesprochen wichtig ist, 32 DAGV-News 02/2013

33 dass wir uns als Genealogen nicht um die Größe der Tortenstücke streiten (Verdrängung), sondern dafür sorgen, dass sich immer mehr Menschen für die genealogische Arbeit in den Vereinen interessieren, also der Genealogie-Kuchen wächst. Anspruch der DAGV sei es, für die Genealoginnen und Genealogen in Deutschland zu sprechen, ohne zu bevormunden, sondern vielmehr, um die Eigenständigkeit der Vereine auch in der Zukunft zu garantieren. In diesem Zusammenhang ging der DAGV-Vorsitzende auf seine Beobachtungen beim Besuch der RoostTech Ende März 2013 in Salt Lake City ein und motivierte, das Gesagte möglichst konkret zuzuspitzen, um Themen fassen zu können. Ein Ergebnis hieraus waren insgesamt sechs Arbeitsgruppen mit konkreten Arbeitstiteln und Themenbereichen. Weissleder kündigte überdies an, im Vorstand dafür zu werben, das Genealogen-Jahr seitens der DAGV für zwei Veranstaltungen teilen zu wollen, wobei eine thematische Klausurtagung oder eine Regionalkonferenz im ersten Halbjahr und der Deutscher Genealogentag (DGT) wie üblich im zweiten Halbjahr angeboten werden solle. Göttingen, der : Teilnehmer der Ideenwerkstatt in alphabetischer Reihenfolge: Heiko Ahlers, Dr. Uwe Baumbach, Andreas Bellersen, Marie-Luise Carl, H.-Peter Dege, Gustaf Eichbaum, Dr. Albert Emmerich, Thomas Engelhardt, Jürgen Giebenrath, Tino Herrmann, Willi-Martin Jäger, Andreas Job, Uwe Kampfer, Wolfram Kaspar, Benjamin Keune, Christian Kirchner, Bernd-Ulrich Lammers, Manfred Lochert, Hans-Joachim Lünenschloß, Martina Lünenschloß, André Marten, Rolf Masemann, Elke Mehlmann, Dr. Hermann Metzke, Nancy Myers, Dr. Martin Richau, Bernd Riechey, Dr. Tilo Rumann, Sabine Scheller, Prof. Dr. Wulf v. Restorff, Manfred Wegele, Dirk Weissleder, Udo Westermann, Wilhelm Wurm, Jesper Zedlitz. Im Hinblick auf das kommende Jahr führte der DAGV-Vorsitzende aus, man werde aus dem Feiern gar nicht mehr herauskommen, das Jahr 2014 böte mit den Feiern zu 65 Jahre DAGV (gegründet 1949), 90 Jahre deren Vorgängerorganisation Arbeitsgemeinschaft deutscher familien- und wappenkundlicher Vereine (gegründet 1924), 90 Jahre Gesellschaft für Familienkunde in Kurhessen und Waldeck e. V. (gegründet 1924), 90 Jahre Die Maus (gegründet 1924), 110 Jahre Zentralstelle für Personen- und Familiengeschichte sowie 25 Jahre Verein für Computergenealogie (gegründet 1989) die einzigartige Chance, deutlich sichtbar in die Öffentlichkeit zu gehen, auf die Arbeit der Genealogen aufmerksam zu machen und zugleich Mitglieder zu werben. Diese Chance sollte auf jeden Fall ergriffen werden, zudem auch, um den Austausch innerhalb der DAGV zu fördern, die zukünftig für einzelne Sektio- DAGV-News 02/

34 nen den Vereinen konkrete Ansprechpartner nennen wolle (Kommunikationskonzept der DAGV, siehe weiter unten). Für die beiden sehr intensiven und insgesamt sehr erfolgreichen Tage lassen sich vier - vielleicht komplett neue wichtige konkrete Erkenntnisse formulieren: 1. Wir müssen mehr werden, um die Arbeit leisten zu können, die das Überleben der Vereine sichern können. 2. Wir müssen uns (noch) besser vernetzen und (noch) besser zusammenarbeiten. 3. Wir müssen die Qualität der Forschungsergebnisse verbessern, so dass auch ein großes Interesse an dessen dauerhaftem Erhalt seitens der Wissenschaft und der breiten Öffentlichkeit besteht. 4. Wir müssen auf den ungehinderten Zugang zu genealogischen Quellen und insbesondere auf die Gefahren von Wissensmonopolen achten. Einig waren sich die Teilnehmer der Ideenwerkstatt zum Abschluss der Veranstaltung, dass die gemeinsame Arbeit fortgesetzt werden soll, beispielsweise in Form einer Praxiswerkstatt u.ä., was möglicherweise in eine Grundsatzprogramm-Diskussion für Leitlinien der Familiengeschichtsforschung im 21. Jahrhundert münden könnte. Ganz konkret gingen aus den Diskussionen in Göttingen insgesamt sechs Arbeitsgruppen hervor, deren Ziel es ist, ganz unterschiedliche Themenbereiche konkret voranbringen zu können. Es handelt sich hierbei um: 1. Arbeitsgruppe Vernetzung Vereinsbibliotheken", Koordinator: Rolf Masemann, Die Maus; 2. Arbeitsgruppe Wappendatenbank", Koordinator: Peter Dege, Kleeblatt; 3. Arbeitsgruppe Nachlass-Leitlinien", Koordinator: Prof. Dr. Wulf von Restorff; 4. Arbeitsgruppe OFB-Leitlinien", Koordinator: Andreas Bellersen; 5. Arbeitsgruppe Vorlagen, Formulare", Koordinator: Christian Kirchner, AGT; 6. Arbeitsgruppe Umgang mit Bei- und Belegakten", Koordinatorin: Martina Lünenschloß. Der DAGV-Vorstand dankt allen Aktiven in den einzelnen Arbeitsgruppen für ihr Engagement! Mittlerweile liegt ein umfängliches Protokoll der Ideenwerkstatt mit diversen Themenvorschlägen und Materialien vor, das unter ideenwerkstatt.dagv.org zur Verfügung steht. Desweiteren gibt es bereits einen langen Bericht von Herrn Christan Kirchner: Ideenwerkstatt der DAGV, in: Mitteilungsblatt Nr. 100 der Arbeitsgemeinschaft Genealogie Thüringen (AGT). DAGV-Vorstandssitzung Dirk Weissleder Im Anschluss an die erwähnte Ideenwerkstatt trat am der DAGV-Vorstand zusammen. Hierbei wurde nicht nur Das Kommunikationskonzept der DAGV verabschiedet (siehe weiter unten), sondern es wurden auch zwei neue Mitglieder in den Dachverband aufgenommen: 1. Münchner Wappen Herold e. V., München; 2. FamilySearch International Zweigniederlassung Deutschland, Bad Homburg. Zu letzterem ist hervorzuheben, dass FamilySearch International bislang nur über eine Zweigniederlassung überhaupt verfügt, ebenjene in Deutschland! Das folgende Kommunikationskonzept ist ein Angebot an die Mitgliedsvereine, die inhaltliche Arbeit und den Austausch in acht unterschiedliche (virtuelle) Sektionen zu gliedern (weitere Details entnehmen Sie bitte dem Protokoll der Vorstandssitzung). Das Kommunikationskonzept der DAGV Der Vorstand der Deutschen Arbeitsgemeinschaft genealogischer Vereine e. V. (DAGV) hat das folgende Kommunikationskonzept zur Verbesserung des inhaltlichen Austausches, zur Erhöhung der Präsenz der DAGV in der Fläche und damit zur Stärkung des Dachverbandes und seiner Mitgliedsvereine insgesamt beschlossen. Im Zentrum des Kommunikationskonzeptes der DAGV steht der Aufbau von Sektionen, um den Informationsfluss zu erhöhen und die Zusammenarbeit der Beteiligten zu verbessern. Diese schaffen jedoch keine tatsächlichen, satzungsmäßigen Strukturen, sondern bieten zunächst virtuelle Plattformen (virtuelle Sektionen mit konkreten Ansprechpartnern vor Ort sowie nach ihr benannte Mailinglisten), um die interne Kommunikation und den Austausch der DAGV-Vereine 34 DAGV-News 02/2013

35 untereinander zu stärken, alle Kräfte zu bündeln und zugleich im nächsten Schritt durch Veranstaltungen als Dachverband in der Fläche präsent sein. Wir müssen zum einen die Zersplitterung der Genealogie überwinden und zum anderen die gegenseitige Hilfe der DAGV-Mitgliedsvereine unterstützen. Wir brauchen einander und die Bezeichnung als Arbeitsgemeinschaft beschreibt einen Teil unseres Auftrages als Dachverband ( Die Arbeit gemeinsam voranbringen ). Die Schaffung (virtueller) Sektionen ist eine konsequente Fortentwicklung des 2011 eingeläuteten Veränderungsprozesses innerhalb der DAGV im Jahr vor ihrem 65-jährigen Bestehen. Ziel der Zusammenarbeit in den einzelnen DAGV-Sektionen ist es, nach dem Vorbild anderer DAGV- Vereine (Stammtische, Gesprächsrunden usw.) unterschiedliche regionale Veranstaltungsformen vor Ort in gemeinsamer Anstrengung auf die Beine zu stellen. Hierdurch soll nicht nur der Zusammenhalt gestärkt, sondern auch weitere Mitglieder für die einzelnen DAGV-Mitgliedsvereine gewonnen werden. Über die Aktivitäten der einzelnen Sektionen werden wir in den DAGV-News berichten. Die einzelnen DAGV-Vereine werden zur Erleichterung der öffentlichen Interessenarbeit ( Lobbyarbeit ) des Dachverbandes im Bund und den einzelnen Bundesländern gebeten, sich einer (in Einzelfällen auch mehrerer Sektionen) zuzuordnen. Die Errichtung (virtueller) DAGV-Sektionen beachtet die Vielfarbigkeit unserer Mitgliedsvereine und stärkt diese durch Bündelung gemeinsamer Interessen, denn natürlich haben alle DAGV-Vereine überregionale Mitglieder und verfügen über bundesweite, europaweite und internationale Kontakte. In einem nächsten Schritt könnten innerhalb der Sektionen der DAGV eigene Regionalgruppen gegründet werden. Der DAGV-Vorstand wird zur Belebung der Vereinsaktivitäten in den Regionen auch zukünftig Sitzungen regionaler DAGV-Vereine abhalten und darüber hinaus im jeweils ersten Halbjahr eine Fachkonferenz (Arbeitswerkstatt oder sonstige Tagung) mit übergreifenden Themenschwerpunkten veranstalten. Auftakt hierzu bildet die Ideenwerkstatt Gesamttagung der DAGV-Vereine am 27./ in Göttingen. Die insgesamt acht Sektionen der DAGV 1. DAGV-Sektion international Hierin zusammengefasst sind die DAGV selbst, die Zentralstelle für Familien- und Personengeschichte sowie der Bund der Familienverbände (alle drei sind Mitglieder der Confédération Internationale de Généalogie et d'héraldique, CIGH). Der Sektion wird die Koordination des internationalen Austausches, die internationale Kontaktpflege sowie die Vorbereitung der internationalen Kongresse 2014 in Oslo, 2016 in Boston obliegen. 2. DAGV-Sektion national Diese Sektion besteht aus der DAGV selbst, dem Verein für Computergenealogie, der Zentralstelle für Familien- und Personengeschichte, dem Institut für Personengeschichte sowie dem Bund der Familienverbände. Der Sektion obliegt die Koordination der bundesweiten Zusammenarbeit, insbesondere bei der Abhaltung der jährlichen Fachkonferenz, des Tages der FamilienGeschichte (in Kooperation mit dem Bund der Familienverbände jeweils am , in Personalunion des Vorsitzenden) im ersten Jahreshalbjahr sowie dem Deutschen Genealogentag im zweiten Jahreshalbjahr. 3. Die regionale DAGV-Sektionen a) DAGV-Sektion Nord (Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein) Die DAGV-Sektion Nord könnte sich an der Redaktionsgemeinschaft der Niederdeutschen Familienkunde (Die Maus, Genealogisch-Heraldische Gesellschaft Göttingen, Niedersächsischer Landesverein für Familienkunde) orientieren. b) DAGV-Sektion West Die DAGV-Sektion West muss zunächst nötige Partner zusammenführen. Alle zwei Jahre findet in Altenberge der Westfälische Genealogentag statt. Zur Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung in Münster sowie zur Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde (Köln) sollen enge Verbindungen geknüpft werden, um diese wieder zurück in die DAGV zu führen. DAGV-News 02/

36 c) DAGV-Sektion Nord und Ost Die DAGV-Sektion Nord- und Ost könnte sich am Regionaltreffen Brandenburg (nächstes Treffen im Juni 2013) orientieren. d) DAGV-Sektion Mitte Die DAGV-Sektion Mitte könnte sich an der Arbeitsgemeinschaft der familiengeschichtlichen Gesellschaften in Hessen: Hessische Familiengeschichtliche Vereinigung e. V., Familienkundliche Gesellschaft für Nassau und Frankfurt e. V., Gesellschaft für Familienkunde in Kurhessen und Waldeck e. V., orientieren. Hinzukommen sollte die Zentralstelle für Personen- und Familiengeschichte. e) DAGV-Sektion Süd Die DAGV-Sektion Süd muss zunächst nötige Partner zusammenführen. f) DAGV-Sektion ehemalige deutsche Ostgebiete Für die einzelnen DAGV-Sektionen ist jeweils ein Sprecher/eine Sprecherin noch zu bestimmen Treffen der Sektion Süd der DAGV am in Geislingen von Sabine Scheller Das erste Treffen der Sektion Süd der DAGV fand im Rahmen des 12. Großen Schwäbischen Stammtischtreffens in Geislingen/Steige, organisiert von Willi-Martin Jäger, statt. Dieses jährliche Treffen wurde vom BLF erstmals im Jahre 2002 anlässlich einer Jubiläumsausstellung initiiert. Willi-Martin Jäger, Vorsitzender des Arbeitskreises Familien- und Ahnenforschung Geislingen/Steige e. V., und Manfred Wegele, Vorsitzender des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde e. V. und stellv. Vorsitzender der DAGV (Deutsche Arbeitsgemeinschaft Genealogischer Verbände) begrüßten alle Anwesenden (56 Familienforscher) sehr herzlich und gingen auf den Ablauf der Veranstaltung ein. Vier Mitgliedsvereine der DAGV, der BLF, der Arbeitskreis Familien- und Ahnenforschung Geislingen/Steige e. V., die IGAL und der Verein für Familien- und Wappenkunde Württemberg und Baden e. V. waren anwesend und nutzten das Treffen zum intensiven Austausch. Jeder Vereinsvorsitzende oder Stammtischleiter stellte seine Gruppierung und die wichtigsten Aktivitäten vor. Der neueste Stammtisch trifft sich in Günzburg und wird von Anton Seitz geleitet. Rudi Stiening sprach über den Stammtisch Ostallgäu, einer der ältesten Forscherstammtische in Schwaben. Den Stammtisch Lampertshofen stellte Sepp Ilg vor und Elisabeth Weilnböck sprach über die Stammtische Landsham und Rosenheim sowie über das Sterbebildprojekt des BLF. Alois Lehner informierte die Anwesenden über das BSW (Bahnsozialwerk) mit den Eisenbahngenealogen und deren Aktionen. Das BSW verfügt z. B. über eine der größten Ortsfamilienbuchsammlung. Claudia Marzari erklärte die Entwicklung des Stammtisches in Leutkirch, Sabine Scheller erläuterte die Gründung des Kemptener Stammtisches und Herbert Heuß berichtete über die Gruppe IGAL (Interessensgemeinschaft Ahnenforschung Ländle, seit neuestem Landesverein für Familienforschung in Vorarlberg), die im Gebiet um Lustenau/Dornbirn aktiv forscht. Ulrich Binder stellte den Stammtisch in Neu- Ulm vor und Margret Ottner sprach über den Stammtisch in Kammlach. Vom Verein für Familien- und Wappenkunde Württemberg und Baden e. V. war Dr. Wolfgang Weisser anwesend, er erläuterte die Arbeit des Vereins. Willi-Martin Jäger stellte den Arbeitskreis Ahnenforscher Geislingen/Steige e. V. vor. Beneidenswert ist die Tatsache, dass der Arbeitskreis vom Bistumsarchiv Rottenburg alle Microfiche für das Gebiet bekam, auch die evangelischen Kirchenbuchverfilmungen liegen vor. Zum Schluss stellte Manfred Wegele seinen Stammbaumtisch-Nordschwaben, dessen Entstehungsgeschichte und Entwicklung vor. 36 DAGV-News 02/2013

37 Nach dem hochinteressanten Vortrag von Willi-Martin Jäger Eine Landkarte als genealogische Quelle gab es ein traditionelles schwäbisches Mittagessen. Zwei Führungen gaben Einblick in die Geschichte der Stadt Geislingen. Das Museum im "Alten Bau", einem Kornspeicher von 1445, bietet, ausgehend von der Vor- und Frühgeschichte, die Entwicklung der Stadt seit ihrer Gründung um 1200 durch die Grafen von Helfenstein. Eine zweite Gruppe wurde unter dem Motto Frauenleben in Geislingen durch die Stadt geführt. Anschließend stärkten sich die Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen und hatten die Möglichkeit in den Veröffentlichungen des BLF zu stöbern; Kontakte wurden geknüpft, Erfahrungen und Informationen ausgetauscht. Foto mit allen Teilnehmern des Treffens in Geislingen/Steige (mit Organisationteam im Rieser Kittel/Blauhemd, von links: die Herren Jäger und Wegele, Frau Scheller) Aktivitäten der DAGV-Mitglieder 100 Jahre Niedersächsischer Landesverein für Familienkunde e. V. (NLF) Der Niedersächsische Landesverein für Familienkunde e. V. wurde am 25. März 1913 in Hannover unter dem Namen Verein für niedersächsische Familienforschung gegründet. Bereits im Gründungsjahr hatte er 125 Mitglieder. Das erste Drittel bis 1946 stand unter keinem guten Stern - Weltkrieg, Ende der Monarchie mit den Folgen, Inflation, nationalsozialistische Diktatur, der Name lautete ab 1936 Hannoverscher Landesverein für Sippenkunde. Wie alle Vereine wurde er 1945 verboten, aber bereits 1946 wieder zugelassen und bekam bei dieser Gelegenheit seinen heutigen Namen. (Foto: NLF) DAGV-News 02/

38 Aus diesem Anlass feierte der Verein am 23. März 2013 seine Einhundertjahr-Feier. Sie fand in Hannover im großen Rahmen statt. Es waren etwa 130 Personen zu diesem Jubiläum gekommen. Die Festrede hielt der niedersächsische Landtagspräsident a. D. Jürgen Gansäuer, durch das Programm führte Matthias Brodowy. Begleitet wurde die Veranstaltung durch eine kleine Ausstellung von Dokumenten und Gegenständen der vergangenen 100 Jahre. Am Vorabend fand ein genealogischer Klönabend mit Abendessen teil. Als wunderbare Fügung betrachten wir die Tatsache, dass die lange Suche nach neuen Räumen für die Bibliothek Ende 2012 endlich Erfolg hatte und ein großer Arbeitseinsatz es ermöglichte, diese am Tag vor der Feier zu eröffnen und vorzustellen. Wir hoffen, dass alle Beteiligten gern an ein hoffentlich unvergessliches Wochenende zurückdenken können. Dr. Dietrich Feldmann P.S.: Der DAGV-Vorsitzende konnte leider wegen des Besuchs in den USA nicht an der Veranstaltung in Hannover teilnehmen, hatte sich jedoch mit Grüßen in der Festschrift (100 Jahre Familienkunde Niedersachsen, Hannover 2013) sowie einem verlesenen Kurzvortrag Hannover als Impulsort der organisierten Genealogie zu Wort gemeldet. 100 Jahre Westdeutsche Gesellschaft für Familienkunde e. V. Am feierte die Westdeutsche Gesellschaft für Familienkunde e. V. (WGfF) ihren einhundertsten Geburtstag in der Wolkenburg in Köln, wo sie 1913, allerdings in einem heute nicht mehr bestehenden Gebäude gleichen Namens, gegründet wurde. Der Verein verfügt heute allein über 13 Bezirksgruppen und mit etwa Mitgliedern heute der größte regional ausgerichtete genealogische Verein in Deutschland und zugleich eine der ältesten Vereinigungen für Genealogie. Besonders beeindruckend wegen ihrer kritischen Betrachtung der Gesamtgeschichte der WGfF ist die vorgelegte Chronik der WGfF, die an dieser Stelle allen Interessierten wärmstens ans Herz gelegt sei und das folgende Zitat illustrieren möge: Durch ihr rasches Wachstum und ihre rege Publikationstätigkeit spielte die WGfF seit ihrer Gründung eine zentrale Rolle für die Entwicklung der Genealogie in Deutschland insgesamt, und die meisten bedeutenden deutschen Genealogen des 20. Jahrhunderts zählten zu ihren Mitgliedern. Zwilling, Martin: 100 Jahre genealogische Forschung zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik. Die Westdeutsche Gesellschaft für Familienkunde , S.15- S.128 (15), in: 100 Jahre Westdeutsche Gesellschaft für Familienkunde Festschrift, Köln 2013). v.l.n.r.: Dirk Weissleder (DAGV) und der Vorsitzende der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde e. V., Volker Thorey bei der Jubiläumsveranstaltung am in Köln (Foto: v v g-köln). Der DAGV-Vorsitzende hatte auf Einladung der WGfF, die auch Gründungsmitglied der DAGV ist, die große Freude, an der Jubiläumsveranstaltung teilzunehmen zu können. Hierbei wurden einige Gespräche, u. a. mit dem ehemaligen DAGV-Vorsitzenden Dr. Jörg 38 DAGV-News 02/2013

39 Füchtner sowie dem langjährigen Beiratsmitglied Bernhard F. Lesaar geführt. Köln wie immer war eine Reise wert! Treffen einer möglichen DAGV-Sektion Nord Noch vor der eigentlichen Beschlussfassung über die Bildung von DAGV-Sektionen (Ende April in Göttingen) kam es am im Staatsarchiv Bremen auf Einladung von Rolf Masemann, Vorsitzender der Maus, nach 2012 zum bereits zweiten Treffen von Vereinsvertretern aus dem norddeutschen Raum. Masemann sprach von der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Maus und dem Staatsarchiv Bremen. Sein Wunsch sei es, die Kräfte der genealogischen Vereine in Norddeutschland in der Phase der Neu- und Umorientierung zu bündeln und den Austausch zu intensivieren. Ganz besonders herzlich begrüßt wurde die neugewählte Vorsitzende des Niedersächsischen Landesvereins für Familienkunde (NLF), Frau Gabriele Fricke. Die Tradition der Treffen soll in 2014 fortgesetzt werden, in der Hoffnung die Sektion Nord der DAGV hierdurch zum Gewinn aller zu befördern. Hans-Jürgen Fritsche (NLF), Gerold Diers (Oldenburger Gesellschaft), Marie Renken (Greif), Wolfgang Martens (Oldenburger Gesellschaft), Gabriele Fricke (NLF), Benjamin Keune (NLF), Rolf Masemann (Maus), Dirk Weissleder (DAGV). Nicht auf dem Foto, aber Gäste des Treffens: Christa Lütgen, Bärbel Ebeling, beides MÄUSE. 7. Tag der FamilienGeschichte im Staatsarchiv Bremen Traditionell am Internationalen Tag der Familie, dem 15. Mai, fand in diesem Jahr der 7. Tag der Familiengeschichte, der vom Bund der Familienverbände e. V. (BdF) in Kooperation mit unserem Dachverband der DAGV veranstaltet wird, bei der MAUS in Bremen statt. Das Thema war Auswanderer in die Neue Welt und ihre Verwandten. Nach einer Begrüßung durch den Leiter des Bremer Staatsarchivs Herrn Professor Dr. Konrad Elmshäuser und einer Einführung in das Thema durch den Vorsitzenden der MAUS berichtete Dirk Weissleder, der Präsident des BdF und Vorsitzende der DAGV über das wachsende Interesse auf beiden Seiten des Atlantiks an unserem Hobby der Familienforschung. Dies sei bei seinem Besuch im Frühjahr zur RootsTech in Salt Lake City überdeutlich geworden. Dabei seien die Arbeiten in den genealogischen Vereinen zur Veröffentlichung von Passagierlisten der Auswanderer von unschätzbarem Wert. Die heutigen Chancen, die durch das Internet und die dort eingestellten Datenbanken gegeben seien, geben uns Familienforschern viele neue Möglichkeiten bisher unlösbare Probleme anzugehen und auch zu positiven Ergebnissen zu gelangen. Deshalb wird auch auf dem 65. Deutschen Genealogentag, der vom 27. bis 29. September in Heidelberg unter dem Mot- DAGV-News 02/

40 to: Die Welt in Deutschland Deutsche in der Welt stattfindet, die Auswandererforschung ein Schwerpunkt sein. Stellte die Auswandererdatenbank der MAUS vor: Gisbert Berwe (Foto: Roman Rose) Die Unterstützung der Veranstaltung durch FamilySearch ist dabei ein Garant für viele neue Kontakte. Sichtbares Zeichen dieser neuen Kooperation war die Teilnahme der Family Search Repräsentanten Dietmar Cziesla und Torsten Kux an unserer Veranstaltung. In der anschließenden Diskussionsrunde unter der Moderation des Journalisten Roman Rose von der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) konnten viele Hinweise an die Zuhörer weitergegeben werden. Als Resümee ist festzustellen: Eine rundum gelungene Veranstaltung! Rolf Masemann 8. Regionaltreffen Brandenburg von Mario Seifert In Juni dieses Jahres war es wieder so weit, das 8. Regionaltreffen Brandenburg stand vor der Tür. Wie bereits lange zuvor angekündigt, musste es in diesem Jahr, wegen der Feierlichkeiten zum Kindertag im Treffpunkt Freizeit Potsdam, um eine Woche nach hinten verschoben werden. So haben wir, in Übereinstimmung mit dem Haus, den Termin auf den 08. Juni 2013 verlegt. Schwerpunktmäßig widmeten wir uns dem Thema: "Bauer, Bürger, Edelmann - Brandenburger Stände - die Vielfalt unserer Vorfahren" und tangierenden Themen. Das 2-Mann-Team war bemüht auch in diesem Jahr wieder interessante Themen zu dem übergreifenden Motto zu finden, die im Folgenden näher beschrieben werden: Der Vortrag Friedrich Wilhelm Carl von Schmettau ( ), Pionier der modernen Kartographie und Gestalter von Parks und Gärten in Brandenburg von Jörg Schnadt fand großes Interesse. Anhand einer PowerPoint-Präsentation stellte er das wechselvolle Leben des Portraitierten dar. Dem preußischen Königshaus eng verbunden, war die militärische Karriere nicht immer geradlinig. Vom Alten Fritz aus dem Militärdienst entlassen, erstellte Graf Schmettau als Privatmann mit staatlicher Hilfe ein flächendeckendes Kartenwerk Preußens westlich der Weser. Hochgebildet und wirtschaftlich unabhängig widmete er sich der Militärliteratur und Gartenkunst. Er starb 1806 während der Schlacht bei Jena und Auerstedt. Schmettau wurde in Weimar beerdigt. Gerd Schwarzloses Referat Das Mahlerhandwerk in Potsdam von 1769 an, nebst Innung schlug einen großen Bogen über das Malerhandwerk vor 1850, die Errichtung der Innung 1850 und deren Zweck, die Innungssymbolik und -name (Lade, Banner), Lehrverträge, Meisterbriefe, Meister sowie Berufskrankheit (Blei, Bleiverordnung) und Kriegstoten mit Ihren Gräbern. Genealogien der Maler- 40 DAGV-News 02/2013

41 meister rundeten das Bild ab. Beeindruckend war, dass sich der Vortragende als Nichtgenealoge, aber eben als Obermeister des Maler-Handwerkes so erfolgreich auf die Spurensuche begeben hatte. Die rege Diskussion bzw. Fragen zeigten das Interesse und die Achtung der Zuhörer. Andreas Kitschke hielt einen sehr interessanten Vortrag über den Berliner Orgelbauer Joachim Wagner ( ) - preußischer Silbermann des Orgelbaus. Kitschke gelang es, ein anschauliches Bild des Orgelbauers anhand der Lebens- und Zeitumstände, der Herkunft und seines beruflichen Werdegangs zu skizzieren. Dabei wurden Lehrer und Schüler einbezogen. Anhand zahlreicher Bilder von Orgeln wurde deutlich, welche Lebensleistung dieser Orgelbauer vollbracht hat. In seinem Vortrag Wer ist der Träger eines gefundenen Wappens? Eine neuartige Datenbank für das Internet stellte Michael Voss eine neuartige Arbeitsweise bei dem Umgang mit Wappen vor, die in einem Internetprogramm umgesetzt wurde. Auch wenn die Datenbank noch nicht vollendet ist, lässt sich doch die Einzigartigkeit bereits für Nichtheraldiker erkennen. Es ist möglich die jeweils zwei fehlenden Angaben (Name des Wappenträgers, Wappenbild und Blasonierung) schnell zu finden. Es ist gesichert, dass zwei Personen, denen das gleiche unbekannte Wappen vorliegt, dasselbe identische Rechercheergebnis erzielen, weil für jede Aussage die gleichen Begriffe verwendet werden. Dr. Uwe Czubatynski referierte in seinem Vortrag Arm, aber gebildet? Pfarrer als Gegenstand historischer Forschung über Pfarrer als Gegenstand historischer Forschung. Ein spannendes Thema, gut vorgetragen. Die Pfarrer waren eine Berufsgruppe, die früher eine besondere Stellung in der Gesellschaft hatte. Daher sind Pfarrer seit jeher zum Forschungsgegenstand geworden und die Ergebnisse sind in Pfarrerbüchern veröffentlicht. Dass es aber auch Lücken in der Forschung gibt, was die soziale Herkunft der Geistlichen, die Lebensumstände in den einzelnen Pfarrstellen sowie die Rolle der Pfarrfrauen und töchter, zeigte Dr. Czubatynski eindrucksvoll auf. Ein nachdenkenswerter Vortrag. Jörg Schnadt bei seinem Vortrag (Foto: Dirk Peters) Lehn- oder Gerichtsschulzen finden sich in vielen ostelbischen Orten als dörfliche Institution neben Gemeinde und Herrschaft. Doch woher kommen sie, was war ihre Aufgabe und was ist geblieben? Am Beispiel der Lehnschulzenfamilie aus dem Dorf Rädigke im Fläming eine Traditionslinie bis in die Gegenwart wurde hierzu eindrücklich vermittelt. Gerd-Christian Treutler hatte sein Referat zum Bauernstand: Der Lehnschulze - Rolle und Geschichte am Beispiel der Familie Moritz in Rädigke/Fläming klar strukturiert und wirkungsvoll vorgetragen. Er fand in seinen Erläuterungen überzeugende Argument und Beispiele. Dadurch wirkte sein Vortrag sehr lebhaft. Die Forschung nach Beamten bzw. Amtsträgern in vormodernen Zeiten gestaltet sich zum einen schwierig, da mit häufigeren Ortswechseln zu rechnen ist, zum anderen überrascht doch immer wieder die Fülle ungehobener archivalischer Quellen zu dieser Personengruppe. Im Vortrag wurden Grundprobleme und Erfahrungen an Brandenburg-preußischen Beispielen erörtert. Gewohnt souverän referierte Dr. Peter Bahl seine Gedanken zu den Brandenburg-preußischen Amtsträgern in der Frühen Neuzeit. Er spannte einen Bogen von der Zeit des Großen Kurfürsten bis in die Neuzeit. Fakten zu archivalischen Quellen verschiedenster Amtsträger wurden in stark komprimierter Form DAGV-News 02/

42 vorgetragen. Dass es dennoch nicht langweilig wurde, lag an dem profunden Wissen des Vortragenden. In der Organisation konnten einige Verbesserungen erreicht werden, so dass den Ausstellern der große Saal zur Verfügung stand, um sich wirkungsvoll darzustellen, so dass ein reger Austausch mit den Besuchern gesichert war. Wegen des Hochwassers mussten einige Aussteller absagen, trotz Überprüfung schwächelte die Internetverbindung, durch Erkrankung fiel der Caterer aus, aber auch hierfür konnte eine Lösung gefunden werden. Erstmalig wurde ein Runde Tisch eingerichtet, an dem jeder Teilnehmer seine genealogischgeschichtlichen Fragen loswerden konnte. Hier konnten erste Hinweise für weitere Forschung vermittelt werden. Das Tagungsbüro, gut plaziert und ausreichend besetzt, war für jeden Besucher optimal für Auskünfte zu erreichen. Die neuen Tagungsräume waren ausreichend mit Internetzugang per Netzwerkkabel ausgestattet, das Leitsystem zur Orientierung der Gäste ist verbesserungswürdig, damit im nächsten Jahr zusätzliche Gäste mit Werbung in Listen und in der Öffentlichkeit - begrüßt werden können. Stände der AMF, der AGoFF sowie des Vereins für Computergenealogie auf dem 8. Regionaltreffen Brandenburg (Foto: Dirk Peters) Resümee: Mit 80 gezählten Teilnehmern war dieses, auch aus der Sicht des Veranstalters, ein gelungenes Regionaltreffen. Die Besucher waren, sicherlich auch von dem schönen Wetter angesprochen, zumeist nicht den ganzen Tag präsent. So hatte es den Anschein, daß nur wenige Besucher den Weg gefunden hatten, was letztendlich aber nicht der Realität entsprach. Kleinere Verbesserungen in der Außendarstellung werden wir angehen, indem zwei weitere Vereine bereit sind, die Veranstaltung im nächsten Jahr mitzutragen und im Budget zu unterstützen. Das Regionaltreffen Brandenburg wird zukünftig von der Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher e. V., der Arbeitsgemeinschaft für mitteldeutsche Familienforschung e. V., der Brandenburgischen Genealogischen Gesellschaft Roter Adler e. V., dem Verein für Computergenealogie, dem HEROLD, der Arbeitsgemeinschaft Genealogie Magdeburg sowie dem Treffpunkt Freizeit Potsdam getragen, wofür an dieser Stelle besonders zu danken ist. Genealogie im Netz Die Arbeitsgemeinschaft Genealogie Thüringen (AGT) hat ihre Website in neuem Gewand ins Netz gestellt und kann aufgesucht werden unter Viel Spaß beim Surfen! 42 DAGV-News 02/2013

43 Zeitschriftenschau Periodika der Brandenburgischen genealogischen Gesellschaft Roter Adler B[randenburgische]G[enealogische]N[achrichten] Die BGN enthalten die folgenden Rubriken: Aus unserem Verein; ab 3/2011 auch Berichte aus dem Dachverband; Berichte/Beiträge zum Forschungsgebiet; Der Volksmund, Vergessenes und Kurioses; Aus dem Dachverband (DAGV); Lesermeinungen und anfragen; Neues aus Archiven, Literatur und Internet / Neuigkeiten aus den Medien; Interessantes anderer Vereine. BGN 4/2012 Von der Burg zum Lehnschulzengut (Exkursion) S ; Zu unserem Vereinsarchiv; Karl-Ernst Friedrich: Friedrich Lüthy bemüht sich um das Schankrecht in Vielitz S ; Arno F: Chowanietz: Erarbeitung und Gestaltung einer eigenen Familienchronik S ; Ingrid Biermann-Volke: Nicht nur für 48 Stunden S ; Peter Bahl: Die Sammlungen der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg e. V. in Berlin-Mitte S [identisch mit dem gleichnamigen Beitrag in Heft 3/2012]. BGN 3/2012 Auf zur Burg Rabenstein-Exkursion in den Hohen Fläming; Interessengemeinschaft Genealogie Berlin; Gerd-Christian Treutler: Neues aus Archiv und Bibliothek S ; Bericht zum 7. Regionaltreffen Brandenburg; 64. Deutscher Genealogentag; Hartmut Conrad: Einwohner in Wust bei Brandenburg im 18. Jahrhundert S ; Karl-Ernst Friedrich: Ein geplatzter Traum wie der Büdner Rhinow Krüger in Gottberg werden wollte S ; Ingrid Biermann-Volke: Von Rixdorf nach Neukölln. An dieser Stelle schreibt die Oma in loser Folge an ihre Enkeltöchter S ; Bern Steinbrecher: Anekdoten vom Alten Fritz S. 196; Peter Bahl: Die Sammlungen der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg e.v. in Berlin-Mitte S ; Veranstaltungskalender. BGN 2/2012 Jahreshauptversammlung 2012; Neues aus Archiv und Bibliothek; 7. Regionaltreffen Brandenburg; Norbert Seyer: Eine Karriere mit tragischem Ausgang, Teil 2 S (betr. Hermann Seyer); Dieter Begehr: Der Familienname Begier in der Prignitz, Teil 2 S ; Karl-Ernst Friedrich: Kirchenbuchduplikat Vielitz in Reinschrift S ; Zeitschriftenschau; Rene Gränz: Fünf Jahre sächsisches Gemeinschaftsprojekt webgenealogie S ; Arbeitsgruppe Sepulkralkultur der Neuzeit (ar.se.n); Veranstaltungskalender. BGN 1/2012 Forschungsgruppe Berlin; Norbert Seyer: Eine Karriere mit tragischem Ausgang, Teil 1; Dieter Begehr: Der Familienname Begier in der Prignitz, Teil 1; Die Familie Mehlan in Treppendorf; Das riesengroße Osterei; AG Historische Dorfkerne. BGN 4/2011 Neues aus Archiv und Bibliothek; Zu Zieten und Fontane, BGG-Exkursion 2011; 63. Deutscher Genealogentag; Beiträge Zur Postgeschichte der Mark Brandenburg; Carl Gottlieb Freyer Der Lehrer im Oderbruch vom Himmel gefallen? Historische Regionen unseres Landes kurz vorgestellt; Gelegenheitsfunde; Sagen aus der Region Fürstenwalde; Wissenwertes aus den Medien; andere Forschungsgruppe Meilensteine e. V. vorgestellt; Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.; Geschichtsvereine in Berlin Linkliste; Veranstaltungskalender. BGN 3/2011 Interessengemeinschaft Genealogie Berlin; BGG-Exkursion 2011; Bericht vom Regionaltreffen Brandenburg in Potsdam; 63. Deutscher Genealogentag in Erlangen; Mitgliedertreffen der DAGV in Kassel; Beiträge: Zur Postgeschichte der Mark Brandenburg; Forschungsgruppe Kirchenbücher; Tamboure und Musiker im Infanterie Regiment Nr. 26, Alte Armee; Historische Regionen unseres Landes kurz vorgestellt; Sagen aus der Region Fürstenwalde; Gelegenheitsfunde. BGN 2/2011 Verlauf der Jahreshauptversammlung 2011 (S. 31); Bericht des Vorstandes an die Jahreshauptversammlung 2011 (Auszug) (S. 32); 6. Regionaltreffen Brandenburg (S. 34); Beiträge: Zur Postgeschichte der Mark Brandenburg (S. 35); Die Gründung des Ortes Neu Schadow (S. 42); Meine Spitzenahnen in der Niederlausitz (S. 44); Rassismus: Auguste Lubisch geb. Stock (S. 46); Historische Regionen unseres Landes kurz vorgestellt: Niederlausitz (S. 47); Zufallsfunde (S. 48); Die eiserne Brücke zwischen Demnitz und Steinhöfel (S. 49); Leser (S. 50); Neues (S. 52); Gemeinschaftsprojekt webgenealogie (S. 54); Veranstaltungskalender (S. 55). DAGV-News 02/

44 BGN 1/2011 Jahreshauptversammlung 2011; Weihnachtsfeier des Roten Adler 2010; Neues aus Archiv und Bibliothek; Betreuung Forscherkontakte (FOKO); Beiträge: Zur Postgeschichte der Mark Brandenburg; Frau Freyer die Hebamme aus dem Oderbruch; Berühmte Neumärker Georg von Derfflinger; Flüchtlinge und Soldaten 1945 in Groß-Breesen, Kr. Guben; Historische Regionen unseres Landes kurz vorgestellt; Gelegenheitsfund im Adreß Calender der Königl. Preuß. Haupt- und Residentz-Städte Berlin ; Kurzgeschichten aus Kirchenbüchern. BGN 4/2010 Verein: Exkursionsbericht Wolfshagen Groß Pankow; Beiträge Vergessene Orte Berliner Straßen und Plätze, Teil 4; Dienstanweisung zur Feldarbeit im Lebuser Land; Kirchenbuchduplikat Glambeck in Reinschrift online; Forschungsgruppe Berlin; Dorfgeschichten aus Zernikow; DAGV Jahresbericht ; Leser Woher kam der Stadtmusikus MAY/MEY? Feldpost 190; Neues Wugarten im Kreis Friedeberg-Neumark; Haus Brandenburg Fürstenwalde; Gewerkschaften Berlin; Neu auf dem Büchertisch der AMF; AG für pommersche Kirchengeschichte; Der Krieg in Deutschland und Frankreich. BGN 3/2010 In eigener Sache (S. 151); Veränderung (S. 151); Exkursion Wolfshagen in der Prignitz (S. 152); Forschungsstelle Uckermark (S. 154); Berichte Füsilier-Regiment Prinz Heinrich von Preußen Nr. 35 (S. 154); Vergessene Orte - Berliner Straßen und Plätze, Teil 3 (S. 156); Wohlfahrtspflege und Armenpflege (S. 159); Zellaer in der Gewehrfabrik Potsdam (S. 163); Dachverband Einladung zum 62. Deutscher Genealogentag (S. 164); Nordelbisches Genealogentreffen (S. 164); Archivgebühren (S. 165); Neues Veränderungen beim Archiv der AMF in Leipzig (S. 165); Das Perleberger Adreßbuch von 190I als digitaler Reprint (S. 165); Probleme beim Zugang zu den Kirchenbuchduplikaten (S. 168); Spanische Schatzgräber (S. 168); Neu auf dem Büchertisch der AMF (S. 169). BGN 2/2010 Zur Jahreshauptversammlung am 17. April 2010 (S. 127); Bericht des Vorsitzenden (S. 127); Vorläufiges Protokoll der Jahreshauptversammlung 2010 (S. 133); Jahresabrechnung 2009 (S. 134); Berichte: Vergessene Orte - Berliner Straßen und Plätze, Teil 2 (S. 135); Luisenstadt mit Wassertor (S. 135); Brietzig - ein Dorf in der nördlichen Uckerrnark (S. 138); Güter- und Abgabenlisten Kirchenbuch Werenzhain, Kr. Luckau, Teil 2 (S. 142); Neues Ortsfamilienbuch Ruhlsdorf (S. 144); Neu bei der AGoFF (S. 144); Leser; Kuriose Todesfälle aus dem Kirchenbuch Plänitz, Ruppin (S. 146) BGN 1/2010 Jahreshauptversammlung 2010 (S. 103); Gemütlicher Jahresausklang 2009 (S. 103); Brandenburgisches Genealogisches Jahrbuch (S. 104); Berichte: Vergessene Orte - Berliner Straßen und Plätze, Teil I (S. 104); Die Torstraße in Berlin Mitte (S. 104); Nachfahrenliste Gulbin, Teil 2 (S. 107); Der Familienname Molzahn in Berlin (S. 109); Rainer Dörry: Totenliste von Sport-Journalisten - erstellt etwa 1952 (S. 112, ohne Quellenangabe, 149 Personen); Häufige Namen im Kirchenbuch Herzsprung, Kr. Angermünde (S. 117); Güterund Abgabenlisten im Kirchenbuch Werenzhain, Kr. Luckau, Teil I (S. 118); Neues Potsdamer Amtsblätter (S. 120); Statistisch-topographische Beschreibung der Mark Brandenburg (S. 120); Neu auf dem Büchertisch der AMF (S. 121); Zeppelin-Universität rückt Familienunternehmen in den Mittelpunkt (S. 122). BGN 4/2009 Bericht Regionaltreffen Brandenburg (S. 79); Beiträge: Nachfahrenliste Gulbin, Teil I (S. 80); 250 Jahre Schlacht bei Kunersdorf (S. 87); Ahnenforschung und Medizingeschichte (S. 87); Gesuchte Vorfahren in Brandenburg (S. 90); Erste Bestände in der Landesbibliothek erfasst (S. 91); Das Denkmal bei Gölsdorf (S. 92); Neues Militärkirchenbuch Nauen (S. 93); Der Brandenburger Landstreicher (S. 93); Buchtipps (S. 93); Genealogische Ortsdatenbank (GOV) - Brandenburg- (S. 94); Kirchenbücher vor 1874 (S. 98). BGN 3/2009 Exkursion nach Brandenburg an der Havel (S. 55); Beiträge: Wie gestaltete sich das Alltagsleben unserer Vorfahren? (S. 55); Unterwegs in der Mittelmark (S. 57); Heidereiter in der östlichen Mittelmark (S. 60); Neues Personalnachrichten der Eisenbahner in vormals deutschen Ostgebieten (S. 65); Beiträge mit Brandenburgbezug aus dem Archiv für Sippenforschung (S. 66); Franz Schuberts Quellen zur Bevölkerungsgeschichte Norddeutschlands (S. 68); Geschichte der Grafschaft Hohenstein (S. 69); AGoFF-Wegweiser (S. 71); Mitteilungsblatt des Historischen Vereins Ruppin (S. 72). BGN 2/2009 Ernesto Bruckner: Die Heffter s. Eine traditionsreiche Bürgerfamilie aus der Mark S ; Gerd Schmerse: Neumark-Materialien auf CD S: 41-42; Sabine Gäbel: Die 44 DAGV-News 02/2013

45 Glashütten in Fürstenberg an der Oder S ; Burkhard Schulz: Prediger in Berliner Kirchen S. 47; Ulrich Schroeter: Soldaten aus der Neumark Anfang 19. Jahrhundert S BGN 1/2009 Nachruf auf Frau Ruth Pätsch + (S. 4); Verein Informationen aus dem Verein (S. 5); Der Schatzmeister hat das Wort (S. 5); Forschungsgruppe Kirchenbücher gegründet (S. 5); Schriftleiter für die BGN berufen (S. 6); Forschungsstelle Mittelmark (S. 6); Forschungsgruppe Berlin (S. 7); Forschungsstelle Neumark (S. 8); Forschungsstelle Uckermark (und Arbeit zur Niederlausitz) (S. 8); Vereinseigene Bibliothek hat Standort gefunden (S. 9); Publikationen neu erschienen (S. 9); Beiträge: Das Evangelische Pfarrerbuch (S. 10); Familiendatenbank Amswalde Friedeberg (Neumark) (S. 12); Carl Ludwig von Le Coq und die Topographische Karte von Westphalen (S. 13); Kirchenbuch Zehlendorf (S. 14); Kirchenbuchduplikate für Brandenburg (S. 14); Kolonistenfamilien im Oderbruch (S. 15); Einladung zur 9. Norddeutschen Computer-Genealogiebörse (S. 17; Genealogie und Industriegeschichte (S. 18);...nachgelesen, Hinweise (S. 19); Berichtigung zu Beitrag aus BGN Heft 10 (412008) (S. 19); Tagungsband zum 59. Deutschen Genealogentag 2007 (S. 19); Filmbestellung bei Familiy Search (S. 20); Buchtip: Wolfshagen intim (S. 21); Mit zwei Jahren schon Taufpate (S. 22); Sekundärquellen - Abschriften von Landreiterberichten etc. (S. 24); Mitgliederbewegungen 2008 (S. 25); Roulierender Kalender. BGN 10/2008 Exkursion zum Brandenburger Dom (S. 184); Brandenburgisches Genealogisches Jahrbuch (S. 186); Das Bürgerbuch Prenzlau (S. 186); Märkische Geschichten (S. 186); Alte Grabsteine in Königs Wusterhausen (S. 187); Der Krüger Blüdorn in Kienwerder (S. 187); Einwohner Pammin, Kreis Arnswalde 1580 und 1598 (S. 189); Stammliste Familie Wollers (S. 190); Bergmann' sche Exulantensammlung (S. 196); Dachverband: 9. Norddeutsche Computergenealogiebörse in Verden (S. 197); Das war der 60. Deutsche Genealogentag in Bad Elster (S. 197); 1. Süddeutsche Ahnenbörse (S. 199); Neuerscheinungen Regesten zu den Erbschichtungen und Testamenten Leisniger Bürger (S. 201); Kirchenbuchseiten online (S. 201); Suchmöglichkeit - Google Scholar (S. 202); Bigamie- Erlaubnis in Deutschland ein Nachtrag (S. 202). BGN 9/2008 Forschungsstelle Prignitz (S. 159); 1. BGG-Exkursion (S. 159); Brandenburger Kirchenbuch-Duplikate online (S. 161); Brandenburger Mühlen (Teil 4) (S. 162); Dem ältesten Mann der Welt auf der Spur (S. 164); Inhalt von Gerichtsbüchem in Sachsen (S. 168); Bigamie-Erlaubnis in Deutschland (S. 169); Friedeberger Kreisblatt (Nm) 1929 (S. 170); Epitaph - GOETHE-Ahnenfamilie: GREBE (S. 172, betr. HFK 2008, H. 1); Genealogentag Erinnerung (S. 174); Bericht zum 4. Regionaltreffen Brandenburg (S. 174); Neuerscheinungen Berichte und Forschungen aus dem Domstift Brandenburg I (2008) (S. 176); Bibliothekarische Attraktion (S. 177); Dorfbuch von Klockenhagen (S. 178); Roulierender Kalender. BGN 8/2008 Die Forschungsstelle Mittelmark (S. 139); Bericht über die Jahreshauptversammlung 2008 (S. 139); Brandenburger mit Armutszeugnis (attestatie) in Alkmaar, NL (S. 145); Brandenburger Mühlen (Teil 3) (S. 146); Chronik von Bernau (b. Berlin) (S. 149); Forschertreffen in Boizenburg (Uckermark) (S. 150); andere Buchhinweise (Stiftung Stoye) (S. 150); DNA-Genealogie - GenWiki - Mailingliste (S. 150); Das neue Personenstandsrecht (S. 150); Dachverband 61. Deutscher Genealogentag in Bielefe1d (S. 151); Presseschau; Hinweise. BGN 7/2008 Jahreshauptversammlung; Redaktion BGN/BGJ (S. 119); Forschungsstelle Uckermark; Mitgliedsbeiträge für 2008; Weihnachtsfeiernachlese; Brandenburger Mühlen (Teil 2) (S. 121); Hugenotten in Berlin (S. 125); Kirchenbuchduplikate im Brandenburgischen Landeshauptarchiv (S. 127); 60. Deutschen Genealogentag (S. 128); andere Datenbank- Projekt Erfassung der Berliner jüdischen Kassenärzte (S. 129); Die Buchreihe der Stiftung Stoye (S. 129); Presseschau; Suche. BGN 6/2007 Anerkennung der Gemeinnützigkeit (S. 99); Gerd-Christian Treutler: ISSN / ISBN- Nummer für BGN und BGJ (S. 99); Rücktritt von der Schriftleitung (S. 100, betr. Elke Fuls); Weihnachtsfeier 2007 (S. 100); Forschungsstelle Neumark (S. 100); Svea v. Stern- Gwiazdowski: Todesliste der Speziallager im Berliner Mauermuseum (S. 101); Wolfgang Mieland: Forschertreffen 2008 in Boitzenburg /Uckermark (S. 103); Bernd Thiel: Branden- DAGV-News 02/

46 burger Mühlen (Teil I) (S. 104); Siegfried Reincke: Die Altmark - der abgetrennte Westteil Alt- Brandenburgs (S. 106); Nachlese zum 59. Deutschen Genealogentag 2007 (S. 111); Björn Rogge: Datenbank Rogge (S. 114); Neue Mitglieder S BGN 5/2007 In eigener Sache (S. 79); Svea v. Stern-Gwiazdowski: Beiträge Dreißigjähriger Krieg - "Ewiges Lager" (S. 79); P. J. M. Velthuys-Bechtold: Hans Freudenthal - ein bedeutender Mathematiker aus Luckenwalde (S. 80, Hans Freudenthal, , Professor an der Universität Utrecht, verh. mit Johanna Catharina Lutter, ); Erich Herzberg: Kolonistendörfer im Oderbruch (S. 83, aus der Parochie Neu-Lietzegöricke); Markus Röhling: Wo befinden sich die Kirchenbücher der märkischen Orte? (S. 85); Jos Kaldenbach: Armutszeugnisse in Holland (S. 89, betr. August Müller, Glasbläser aus Mecklenburg, 1795); Olof v. Randow: Das Denkmalprojekt [bezogen auf BGN Heft 4, Seite 58] (S. 90); Programm zum 59. Deutschen Genealogentag (S. 93); Roulierender Kalender. BGN 4/2007 Vorwort S. 59; Resümee der Gründungsphase S. 60; Jahreshauptversammlung S. 65; Protokoll S. 66; Bericht der Rechnungsprüfer S. 69; Vorstellung der neuen Vorstandsmitglieder S. 71; Über den Tellerrand geschaut S. 72; Kalender. BGN 2/2006 Jos Kaldenbach: Brandenburger in den Niederlanden S ; Der Pastor kommt zur Volkszählung. Familienkundler stellen das Seelenregister des Kirchspiels Blexen von 1675 vor S ; Klaus-Dieter Kreplin: Bürgerbuchprojekt (Auszug Brandenburg) S Brandenburgisches Genealogisches Jahrbuch BGJ 5/2011, ISBN-Nr Beiträge Katharina Hines-Selmer (Rogers, Arkansas) & Peter Köhler (Berlin): Dr. Dieffenbach Arzt, Forscher und etwa auch ein deutscher Casanova? (S. 6); Gerd-Christian Treutler (Falkensee): Spontane Feldforschung Zufall oder Methode? (S. 13); Dieter Albrecht Röthke (Bietigheim-Bissingen) & Martina Rohde & Peter Köhler (beide Berlin): Familienstammbücher in unterschiedlicher Wertung (S. 21); Rosemarie Plücken geb. Graßmeier (Kreuzau): Nicht alltägliche Heiraten am 19. Juli Stiftung Luisens Denkmal (S. 29); Bernd Moritz (Rädigke) & Gerd-Christian Treutler (Falkensee): Die Bauerngüter von Rädigke, Hoher Fläming (S. 45); Dieter Albrecht Röthke (Bietigheim-Bissingen): Der Familienname Röthke in Berlin Teil 3 (S. 61); Olaf Wolter (Gifhorn) & Martina Rohde & Peter Köhler (beide Berlin): Vor 150 Jahren zwei Brandenburger in Japan (S. 66, betr. Reinhold Gaertner, Eduard Gaertner, Plesmann, Pleßmann, Conrad, Auerbach, Paetzold, Blumenberg); Maik Senninger (Pritzwalk): Die Bürgergarde der Stadt Pritzwalk (S. 75); Buchbesprechungen: Peter Köhler (Berlin): Michaela Vieser/Irmala Schautz: Von Kaffeeriechern, Abtrittanbietern und Fischbeinreißern Berufe aus vergangenen Zeiten (S. 84); Bernhard Heinrich (Jülich): Siegfried Passow: Ein märkischer Rittersitz. Aus der Orts- und Familienchronik des Dorfes Hohenfinow (S. 86); Service Redaktionshinweise für Autoren (S. 88); Veranstaltungshinweise 2012 (S. 90); Auszug aus der Satzung der BGG (S. 92); Bestellliste lieferbarer Publikationen (S. 93); Mitgliedschaftsantrag für die BGG (S. 95). BGJ 4/2010, brosch., 96 S., ISSN X. ISBN-Nr Vorwort; Beiträge Gerd-Chritstian Th. Treutler: Die Planstadt Dobrilugk und ihre ersten Bürger (S. 6-27, darunter Andrich, Bürger, Apotheker Dedekind, Frost, Gießmann, Limburg, Michel Müller, Christian Pöling, Richter, auch Martin Richter, verh. mit Elisabeth Geuner, T.d. Peter G., Tischler aus dem Darmstädtischen, Strauch, Tonius, Töpfer, Voigt, Zahn); Dr. Uwe Czubatynski: Personendaten auf Kriegerdenkmälern Das Beispiel Quitzöbel (S ); Dieter A. Röthke: Der Familie Röthke in Berlin (Teil 2) (S ); Prof. Dr. Harald Mattern: Die Familie Geldermann eine weit verzweigte preußische Försterfamilie (S ); Frank Dorn: Familienforschung Wobring eine traditionsreiche Bürgerfamilie aus der Mark (S ); Jana Hohendorf, Martina Rohde: Die Familien Gieseler und Lüdke in Kaakstedt/Uckermark Aus der Arbeit mit uckermärkischen Kirchenbüchern (S ); Karlheinz Kochan: Genealogische Erfahrungen mit der Kantonliste des Kreises Cottbus von 1814 (S ); Buchbesprechungen: Karlheinz Kochan: Helmut Kublick: Die Siedlungspolitik Friedrichs des Großen im Kreis Cottbus (erschienen ca. 1936); Peter Köhler: Eike Pies: Zünftige und andere Alte Berufe (erschienen 2005); Peter Köhler: Carl von Kertbeny: Berlin wie es ist (erschienen 1831); Service. 46 DAGV-News 02/2013

47 BGJ 3/2009, brosch., 96 S., ISSN X. Gerd-Christian Th. Treutler: Die ehemals sächsischen Gebiete Brandenburgs (S. 6); Sabine Gäbel: Geschichten vom Goldrubin Glasmachertradition von Kunckel bis Kralik (S ); Gerd-Christian Th. Treutler: Familienstiftungen als genealogische Quelle am Beispiel der Koepjohanschen Stiftung in Berlin (S , mit Nachkommen Stahlberg aus Bötzow bei Kotzeband, Sittel, Grüneberg); Margit Rambow: Dr. Joachim Wilhelm Erdmann Liesegang ( ). Superintendent und Oberpfarrer in Perleberg (50-53); Dieter A Röthker: Der Familienname Fourestier in Berlin (S ); Ernesto Brucker: Die Familie Heffter, eine traditionsreiche Bürgerfamilie aus der Mark (S ); Sabine Gäbel: Von den Buddelmackern... und dem was Onkel Willi noch zu erzählen wußte (S. 73, betr. Wilhelm Gäbel, Glasmacher in Alt-Stralau); Karlheinz Kochan: Die Geschichte der Familie Kochan aus Kackrow in der Niederlausitz (S. 76); Buchbesprechungen: Peter Köhler: Helmut Zschocke: Die Akzisemauer von Berlin (2007) (S. 86); Olaf Jablonsky: Uwe Czubatynski (Hg.): Berichte und Forschungen aus dem Domstift Brandenburg (2008/2009) (S ). BGJ 2/2008, brosch., 96 S., ISSN X. Martina Rohde: Fontanes Fischer vom Caniswall und wer er wirklich war [Christian Rubin] (S. 6-11); Gerd-Christian Th. Treutler: Leichenpredigten als genealogische Quelle - am Beispiel der Frankfurter Familie Sandreiter (S ); Hans-Hartwig von Platen & Gerd-Christian Th. Treutler: Drei Platen-Dokumente im Domstiftsarchiv Brandenburg an der Havel (S ); Martina Rohde & Fritz Giese: Die Auswanderer aus Odernheim am Glan nach Müggelheim 1747 (S , betr. die Familien Werger; Wedener, Strubel, Hembt, Catholi, Port, Kühn, Brunner, Luther, Marx, Grimm, Wölffing, Rauch, Beyer, Wolff, Tisch); Klaus Scherler: Schweizer Kolonisten in Brandenburg. Vorstellung einer Datensammlung (S ); Hans-Dietrich Gronau: Über die Familie Collin aus der Uckermark (S ); Fritz Hildebrandt & Gerd-Christian Th. Treutler: Die Herkunft der Familie von Humboldt aus Virchow im Kreis Dramburg (S ); Karlheinz Kochan: Familienforschung kann so spannend sein. Auf der Suche nach Joachim Heinrich Voß von Peitz nach Salzwedel (S ); Buchbesprechungen: Gerd-Christian Th. Treutler: Falko Neininger: Brandenburger Kirchenduplikate (2008); René Schreiber: Tobias Seiler: Chronik von Bernau (1736); Henry Kuritz: Trudla Malinkowa: Ufer der Hoffnung (1999) (betr. sorbische Auswanderer); Gerd-Christian Th. Treutler: Bryan Sykes: Die sieben Töchter der Eva (2001). BGJ 1/2007, brosch., 96 S., ISSN X. Gerd-Christian Th. Treutler: Jahre Brandenburg - aus genealogischer Sicht (S. 6-11); Gerd-Christian Th. Treutler: Der Sandreiter- Epitaph in der St. Marien-Kirche zu Frankfurt (Oder) - ein Beitrag zur Epigraphik (S ); Hans-Hartwig von Platen: Aus dem Leben des Generalmajors Hartwig von Platen (S ); Dieter A. Röthke: Der Familienname Röthke in Berlin (S ); Hans-Otto Thomas Bredendieck: Wiederbesiedlung der Uckermark nach dem Dreißigjährigen Krieg (S ); Hans- Dietrich Gronau: Über die Familie Collin aus der Uckermark (1) (S ); Lars A. Severin: Censebren - Severin. Die Wandlungen eines Familiennamens über drei Generationen (S ); Henry Kuritz: Die Ortschronik von Kolkwitz (Niederlausitz) (S. 84); Besprechungen: Gerd-Christian Th. Treutler: Heinz-Dieter Heimann et alii: Brandenburgisches Klosterbuch (S. 86); Gerd-Christian Th. Treutler: Ottokar Lorenz: Lehrbuch der Genealogie (S ); Service: Veranstaltungshinweise 2008 usw. Lose Reihe Heft 1 (LR-01): Vorträge vom Regionaltreffen Brandenburg, ISBN , A5, 32 S. Darin: Ulrich Bornitz: Wappen auf Abwasser-Kanaldeckeln (S. 9-21); Gerd-Christian Th. Treutler: Ein Preußischer Forsthof um 1800 [betr. Oberförster Johann Gotthold Encke bis 1811 (verh. I. mit Theresia Kirschbaum, verh. II. mit Caroline Wichmann), Oberjäger Sohr, Carl Ludwig von Koschenbahr, Carl Friedrich Bracklow, Johann Christian Ludwig Schmidt, Ludwig Brandt, Förster Zirrbeck, Tornow, Schreiber Obrecht, Schreiber Neumann, Leibjäger Johann Wilhelm Hinze). Heft 2 (LR-02): Vorträge vom Regionaltreffen Brandenburg, ISBN , A5, 36 S. Darin: Peter Clemens, Jüdische Familienforschung Erfahrungen eines Nachfahren S ; Christoph Hartmann: Wie die Böhmen nach Berlin-Neukölln kamen (S , betr. die Brüdergemeine). DAGV-News 02/

48 Heft 3 (LR-03) Iris Kiesel: Familie Mette in Bredow im Havelland, BGG-Verlag, Potsdam 2012, 32. S., zahlreiche Abb., Heftung, Preis 5,00, ISBN Im dritten Heft unserer Losen Reihe legt Iris Kiesel eine Arbeit zu fünf Stämmen der Familie Mette aus dem Ort Bredow im Havelland vor. Das 32 Seiten umfassende Bändchen mit vierseitig farbigem Umschlag fasst die Familienforschung der Autorin zu den Namensträgern Mette in Form eines Auszuges aus einem noch zu schaffenden Ortsfamilienbuch für Bredow zusammen. Neben Erläuterungen zum Ort und zur Herkunft des Familiennamens wird der Inhalt über ein Namens und Ortsverzeichnis erschlossen. Es finden sich über die familiären Verbindungen vom Jahrhundert viele bekannte Familiennamen des Osthavellandes, so dass der genealogische Wert weit über denjenigen für die unmittelbar im Mittelpunkt der Forschung stehenden Familie hinausgeht. Reich bebildert und übersichtlich dargestellt bietet das Heft ein gelungenes Beispiel für die kompakte Darstellung eines Teilergebnisses zur Erforschung einer Gesamtfamilie und bietet so Jedermann die Teilhabe und den Zugriff auf mögliche Anknüpfungspunkte für die eigenen Forschungen. Programmhefte zum Regionaltreffen Brandenburg... Referate zum Regionaltreffen Brandenburg 2004, brosch., 56 S., darin: Brandenburger Mühlen eine kurze Geschichte (S ). Tagungsband 2. Regionaltreffen Brandenburg der Familienforscher vom 04. Juni 2005 in Potsdam, brosch., 62 S., darin: Manfred Friedrich Wacker: Glasmacher Glashütten im Raum der Feldberger Seenlandschaft (S ); Hans Huertienne: Hugenotten in der Uckermark (S ); Manfred Friedrich Wacker: Verkartung von KB im Grenzraum Uckermark-Mecklenburg (S ). Genealogische Quellen Brandenburgs. Beiträge zur genealogischen Quellenforschung in Brandenburg Theo Nitschke, Detlef Papsdorf, Gerd-Christian Treutler: Die Auswanderung der preußischen Lutheraner nach Australien. Genealogische Quellen Brandenburgs. Beiträge zur genealogischen Quellenforschung in Brandenburg Bd. 2), Potsdam: Brandenburgische Gesellschaft "Roter Adler" e.v., 2010 [Postfach , Potsdam], 100 S., Abb., Softcover , Euro (Mitglieder: 6,50 Euro). Hinweis mit Information in: Arbeitsbericht der AGoFF 4/2010, S , gleichlautend mit Internetseite bggra: Zur komplexen, wenn mit Sicherheit auch nicht vollständigen Darstellung der Auswanderung der preußischen Lutheraner in den er Jahren wurden mehrere Quellen in diesem Band kombiniert. Einerseits schärfen die rückblickenden Darstellungen der Auswanderernachkommen in einer deutschen Erstübersetzung aus dem Buch The Nitschke Hentschke Family Australia & New Zealand den Blick für die historische Situation; andererseits werden mit der von Papsdorf zusammengestellten und von Treutler überarbeiteten und aus weiteren Quellen ergänzten Übersicht der Auswandererfamilien nach Iwans Um des Glaubens willen nach Australien von 1931 Fakten benannt. Der Schwerpunkt dieser Auswanderung lag im Südosten Brandenburgs und im Norden Niederschlesiens, weshalb eine alleinige Beschränkung auf damalige brandenburgische Orte allein nicht sinnvoll war. So wurde mit dem Nitschke-Hentschke-Buch auch die Auswanderungsgeschichte aus den Herkunftskreisen Crossen und Züllichau in Brandenburg und den angrenzenden schlesischen Kreisen Glogau, Grünberg, Liegnitz, Lüben und Freystadt, sowie den Posener Kreisen Birnbaum, Bomst, Meseritz, Neutomischel und Samter gewählt. Die genaue Beschreibung der planmäßigen Auswanderung von insgesamt 82 Auswandererfamilien auf dem Schiff Skjold im Jahre 1841 nach Port Adelaide in die Kolonie Südaustralien gibt einen eindrucksvollen und repräsentativen Einblick in die Umstände eines solchen Unternehmens und öffnet uns ein Fenster zum Verständnis unserer Geschichte. Die Beschreibung der neuen Kolonie sowie ein umfassendes Orts- und Namensverzeichnis sowie ein Überblick zu den weiteren deutschen Einwanderungen der 1. Hälfte des 19. Jh. komplettieren den neuen Band aus der Reihe Genealogische Quellen Brandenburgs. Peter Woddow, Das Bürgerbuch Prenzlau 1881 bis Mit einem Anhang von Peter Köhler, Bernd Steinbrecher, Gerd-Christian Th. Treutler. (Genealogische Quellen Brandenburgs. 48 DAGV-News 02/2013

49 Beiträge zur genealogischen Quellenforschung in Brandenburg Bd. 1), Potsdam: Brandenburgische Gesellschaft "Roter Adler" e.v., ISBN Euro (Mitglieder: 6,50 Euro). Aus dem Vorwort: Bürgerbücher bilden eine wichtige Grundlage für die Familienforschung. In einer Vielzahl von städtischen Gemeinden wurden sie in erster Linie zum Nachweis des so genannten Bürgerrechts geführt. Neben dem Bürgerrecht von Geburt sind für die Familienforschung besonders die Eintragungen der Bürgerrechtsverleihung für Zugezogene von Bedeutung. Oft waren dies Handwerksgesellen, die eine Meisterstochter ehelichen konnten oder einen Betrieb ohne Erben übernahmen. Wenn, wie allgemein üblich, dann der Herkunftsort angegeben ist, wird oft einem toten Punkt wieder Leben eingehaucht, wenn man in einem der Bürgerbücher einer mehr oder weniger weit vom Geburtsort entfernten Stadt auf den Gesuchten stößt. Andererseits bieten Bürgerbücher natürlich eine selten gute Übersicht der städtischen steuerpflichtigen Bevölkerung und stellen so eine der bedeutendsten sozialgeschichtlichen Quellen städtischen Lebens dar. In Prenzlau wurde schon ab 1585 ein solches geführt. Dort sind neben den Namen und dem Einbürgerungsdatum, der Beruf und der Geburtsort, später auch das Geburtsjahr bzw. das Geburtsdatum genannt worden. In abgekürzter Form wurde es ab 1881 weitergeführt bis Leider wurde der Geburtsort nicht mehr genannt. Wenngleich für die Stadtverwaltung sicher entbehrlich, ist diese Weglassung fatal für den Familienforscher, denn gerade die Angabe des Herkunftsortes ist der meist gesuchte Anknüpfungspunkt verwaister Ahnenlinien. Ein Teil des Bürgerbuches wurde schon von Hans Wendt 1984 anlässlich der 750- Jahrfeier des Stadtrechts von Prenzlau bis 1880 aufgearbeitet und veröffentlicht. Durch das Aufkommen von Adressbüchern, sowie letzlich die politischen und verwaltungstechnischen Veränderungen zum Ende und in Folge des I. Weltkrieges hatten die Bürgerbücher ihre Bedeutung verloren. Dem Familienforscher boten sich nun die im Prinzip bis heute gültigen umfassenden Quellen einer modernen Staatsbürokratie. Vorliegende Aufarbeitung erfolgte anhand der verfilmten Bürgerbücher von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage (LDS). Trotz sorgfältiger Recherche sind einige Fehler nicht auszuschließen. Für Hinweise und Korrekturen ist der Bearbeiter stets dankbar. Frankenberger Heimatjahrbuch Frankenberger Heimatjahrbuch Willi Brandt: Wasser für Frankenberg. Wie die Frankenberger im 16. Jh. Wasser in die Stadt brachten. Untermarkt der Kump aus 1566 (S ); Gerhard Kalden: Die Vogelwelt der Ederniederung. Hunderte von Kiebitzen vor den Toren Rennertehausens (S ); Karl-Hermann Völker: O du armes Schreufa! Ein Augenzeugenbericht des Lehrers Julius DEHNHARD über den Dorfbrand von 1850 (S ); Karl-Hermann Völker: Eine alte Schrifttafel an der Kirche von Altenlotheim (S ); Karl- Hermann Völker: HESSENSTEIN im Edertal. Von der Rentmeisterei zur Jugendburg (S ); Die Pflanzenwelt im Frankenberger Land (S ); Karl-Hermann Völker: Eine Karte des Gerichts Viermünden. Vor 350 Jahren gezeichnet (S ); Frankenberger Kupferbau (S ); Rektor Reginald Schnetzler: Mittelpunktschule Gemünden (Wohra). Gestern und heute (S ); Karl-Hermann Völker: Der Spielmannsstein bei Altenhaina. Sagenumwittert (S ); Angus Fowler: Zur Geschichte der Hatzfelder Emmauskapelle. Ein bedeutendes Baudenkmal wird 1979 restauriert (S ); Werner Eger: Heimische Orchideen, ein Hauch von Tropen (S ); Walter Sellmann: Grenzen und Grenzsteine (S ); Die geschichtliche Entwicklung der Kreissparkasse Frankenberg (S ); Die Holländer haben Laisa entdeckt. Hier Studio Kassel, am (S ); Edergold-Dukaten (S ); Fußgängerzone in Frankenberg (wird mit Basalt durchgehend gepflastert) (S. 108). Kurzbeschreibung des restaurierten Steinhauses (S ); Stadt Frankenberg (Eder) mit Stadtteilen (Stand: Okt. 1978) (S. 111). Frankenberger Heimatjahrbuch 1981/82. Willi Brandt: Würgeengel auf dunklen Fittichen. Vier Pestepidemien im Frankenberger Land (S ); Karl-Hermann Völker: Von Fernstraßen, Fuhrleuten und Futterkrippen. Wegelagerer und Raubritter (S ); Reiner Gasse: Der Schiddebär geht um! Neujahrsbrauch in Battenfeld (S ); W. Eger: Der Hirschkäfer DAGV-News 02/

50 (S ); W. Eger: Lurche besonders gefährdete Tiere (S ); Karl-Hermann Völker: Zündhölzchen in Kinderhänden. Frankenberger Lehrer mussten sich mit Kinderbrandstiftungen auseinandersetzen (S ); Ernst Sobotha: Der Burgwald und sein Wasser (S ); Alfred Höck: Scheuerngasse und Gadengasse in Frankenberg. Der große Brand (S ); Karl-Hermann Völker: Als Frankenaus Kinder die Schulbücher verbrannten (S ); Gerhard Kalden: Ein Hirsch, von dem man heute noch spricht. Kapitaler 32-Ender aus dem Jahr 1763 bekam ein Denkmal im Battenberger Forst (S ); Armin Sieburg: Stadt und Amt Frankenberg ( ). Kriegsverlauf (S ); Karl-Hermann Völker: 740 Jahre Johanniter-Kommende Wiesenfeld (S ); Oskar Ehrlich: Gesund durch Wildbeeren (S ); Jochen Desel: Eine mittelalterliche Töpferei in Marienhagen (S ); Karl- Hermann Völker: Mit der Dampfmaschine zog die Technik ein (S ); Reiner Gasse: Gott grüße dich, Wohratal! Wohratalbahn (S ); Hans Huber: Der beschwerlichste Schuldienst in Oberhessen. Harte Strapazen für den Rodaer Schulmeister (S ); HeinrichRöse/ Hermann Böttner: Frankenberger Heimatlied (S. 139); Hans Huber: Landrat a.d. August Eckel stammte aus dem Frankenberger Land (S ); Bericht über die Sanierung der Altstadt Frankenbergs. Stand: (S ); Frankenberger Heimatjahrbuch 1982/83. Landratsamt: 20 Jahre Patenschaft Bütow- Frankenberg (S ); Gerhard Kalden: WAA bei Frankenberg-Wangershausen? Das Goldbachtal, Standort für die Wiederaufbereitungs-anlage? Eins der schönsten Naherholungsgebiete in Gefahr? (S ); Reiner Gasse: Ein stummer Zeuge am Eichenhardt. Der Tunnel bei Bromskirchen (S ); Karl-Hermann Völker: Wenn der Neid brennt wie Feuer.... Glück, Segen und Spott in alten Balkeninschriften (S ), Hans Huber: Frankenberg hatte im Jahre Einwohner (S. 61); Reiner Gasse, Trachten im Oberen Edertal. Rückgang in 50 Jahren (S ); Karl-Hermann Völker: 1894 erhielt das Dorf Viermünden seine Ederbrücke (S ); Alfred Höck: Zieglerei und Töpferei in Herbelhausen bei Haina (S ); Armin Sieburg: Grenzzüge der Stadt Gemünden/Wohra in früherer Zeit (S ); Vier Mühlen im Frankenberger Land. Willi Brandt. Linnermühle, Sehlener Mühle, Knottenmühle... (S ); Bernd K. Lindenthal: ORA ET LABORA! Zur Wirtschaftspolitik des Zisterzienserklosters Haina (S ); Karl-Hermann Völker: Alte Apothekerfamilien in Battenberg (S ); Gerhard Kalden: Über Hirsch, Reh, Hase... Eine Übersicht übe jagdbares Wild im Landkreis Waldeck-Frankenberg (S ); Karl-Hermann Völker: Die Hirten saßen beim Glockenseil. Kirchliches Inventar spiegelte dörfliche Ordnung (S ); Ernst Sobotha: Die Landschaft um Hatzfeld (S ); Karl-Hermann Völker: Wunderheilungen in Battenfeld und Röddenau (S ); Zusammenschluss der ehemals selbständigen Kreise Waldeck und Frankenberg. Kreisverwaltung (S ). Frankenberger Heimatjahrbuch Armin Siburg: Das Landratsamt Frankenberg als kurhessische und preußische Verwaltungsbehörde. ( ). Landräte von (S ); Heinrich Boucsein: Die Entstehung der Jägervereinigung Frankenberg (S ); Karl-Hermann Völker: Bürger gingen auf Blatterwacht. Pockenschutzimpfung (S ); Reiner Gasse: Das Kunze-Minchen mit dem Strickstrumpf. Allendorf/Eder (S ); Dankward Sieburg: Das Bahnprojekt Treysa-Frankenberg (S ); Karl-Hermann Völker: Frankenberger Turner beim Hermannslauf Turngau. Hessenstein (S ); Gerhard Kalden: Battenfelder Driescher, ein neues Naturschutzgebiet (S ); Wilhelm Heß: Allendorfer Korbmacher. Wäschekörbe zierten den Brautwagen (S ); Karl-Hermann Völker: Krankentransporte vor dem Ersten Weltkrieg (S ); Ernst Sobotha: Grenzraum Ederhöhlen bei Frankenberg (S ); Ernst Sobotha: Trinkwasservorräte in Hessen: Ried, Vogelsberg, Burgwald (S ); Klaus Böhme: Walter Frevert ein großer Forstmann und Jäger wirkte in Battenberg (S ); Rainer Gasse: Der Blinde Christian mit seinem Bandoneon (S ); Karl-Hermann Völker: Religiöse Schwarmgeister im oberen Edertal. Ein Bericht des Dodenauer Pfarrers Conrad Schlierbach von Wiedertäufer (S ); Gerhard Kalden: Wenn die Erdkröten wieder wandern... Amphibienschutz im Frankenberger Land (S ); Karl-Hermann Völker: Mit Ringstock und Fahnenstange vom Leben der Hirten (und Schäfer) im Edertal (S ); Armin Sieburg: Waldeck im Westfälischen Frieden (1648) (S ). 50 DAGV-News 02/2013

51 Frankenberger Heimatjahrbuch Gail Larrabee: Abraham Saur ein großer Sohn Frankenbergs (mit seiner Frankenberger Chronik. Stättebuch ) (S ); Armin Sieburg: Wigand Gerstenberg und seine Frankenberger Chronik. Wie es in Hessen aussah, als Wigand Gerstenberg lebte und schrieb (S ); Karl-Hermann Völker: Von Ziegelmachern und Kalkbrennern (S ); Reiner Gasse: Rund um die Heidelbeere. Schulkinder sammelten Beeren für das Vaterland (S ); Karl-Hermann Völker: Die Böckel-Bewegung im Frankenberger Land (S ); Ernst Sobotha: Der Knebelsrod, der höchste Gipfel des Burgwaldes (S ); Gerhard Kalden: Stelldichein Europäischer Schwanenarten an der Eder. Höcker-, Sing- und Zwergschwäne rasteten im Kreisteil Frankenberg (S ); Karl- Hermann Völker: Bürger zahlten Sperlingskopf-Steuer (S ); Reiner Gasse: Blumenzucht am Bahndamm. Gleisanschluss für die Muna (S ); Karl-Hermann Völker: Dorfansichten aus Geismar. Erinnerungen an den Künstler Bruno Schramm (S ). Frankenberger Heimatjahrbuch Günther Klingelhöfer: Die Nachkommen des Schultheißen Theis Klingelhöfer in Rosenthal ( Caldern bei Marburg). Vortrag bei dem Familientag am 21. Juni 1986 in Rosenthal (S ); Walter Zarges: Die Bauernrebellion an der Eder von Geschichtliche Hintergründe. Erster Überfall auf die Ederdörfer 1478, Glocken gestohlen (S ); Karl-Hermann Völker: Das Spinnstubenunwesen im 19. Jahrundert. Der Obrigkeit ein Dorn im Auge (S ); Reiner Gasse: Menschen vor dem Königl. Preußischen Amtsgericht (S ); Werner Eger: Rund ums Fachwerkhaus (S ); Karl-Hermann Völker: Wie 1739 das Oberorker Gotteshaus entstand. Drei Gemeinden bauen eine Kirche (S ); Hans Huber: Fritz Himmelmann ein Rosenthaler Lehrer (S ); Hans Steiner: 40 Jahre Vertreibung 40 Jahre Eingliederung. Würdigung der Arbeit vertriebener Perbaler (S ); Reiner Gasse: Schläge und Halseisen. Prozess gegen Hallenberger Wilddieb (S ); Alfred Höck: Die Lage der Bevölkerung von Rosenthal im Jahre 1853 (S ); Ernst Sobotha: Vorzeitformen im Burgwald (S ); Markus Gross und Dietmar Först: Bottendorf im Gang der Geschichte Markus Gross und Dietmar Först (S ); Karl-Hermann Völker: Das Polenkreuz bei Herzhausen. Versteck im Wald. Zeugen der Hinrichtung (1942) (S ); Hans Huber: Ein Rechnungsbuch erzählt... (S ); Horst Heinrich: Posaunenchor Rosenthal (S ). Frankenberger Heimatkalender Stadtarchivar Heinz Brandt: Frankenberg im Wandel der Geschichte (S ); Horst Giebel: Ein Schuss Feuerzangenbowle. Kauziges aus der Edertalschule der 50er Jahre (S , Oberstudienrat Karl Oster, gen. Osters Karlchen ; Studienrat Eberhard Bartky, gen. By, Astronom; Studienrat Karl Schwarz, geb. Mister Black ); Karl-Hermann Völker: Schnaps gefährdete Genossenschaftsidee. Historisches aus der Burgwald-Region (S ); Wilhelm Heß: De Guldberger Owetschüle. Erinnerungen an eine alte Schankwirtschaft (S ); Wolfgang Fröhlich: Bärlapp bald für immer verschwunden? Eine der seltensten Pflanzenarten im Kreisgebiet (S ); Willi Brand: Trewer Versteher der Hohen Spital zu Hessen. (Heinz von Lüder; Philippsstein) (S ); Willi Brandt:... den armen gereicht sein milde handt... Als das Zisterzienserkloster Haina in ein Hospital umgewandelt wurde (S ); Werner Ebert: Ihr Jungen, de Salme sin do! Fischreichtum in der Eder einst und heute (S ); Horst Giebel: Hans Staden und die wilden, nacketen, grimmigen Menschenfresser Leuthe. Ein Sohn des Eobanus Hessus im Urwald (S ); Armin Sieburg: Das Revolutionsjahr 1848 in der Herrschaft Itter (S , betr. Reinhard August Bodo Tilman Koch, ; Pfarrer Christian Friedrich Frank, ); Alfred Schärer: Jede Antwort saß. Adolf Müller, ein Hatzfelder Original (S. 66); Ludwig Bing: Kaiser Wilhelm II. besucht Schloß Waldeck. In Korbach wurde ihm das Quartier verweigert (S , betr. Isenberg); Caro im Bäckerladen. Aus dem Jagdbüchlein des Oberforstmeisters Herrn von Wildungen, (S. 68); August Winnig: Gerdauen ist schöner (S ); Karl-Hermann Völker: Großer Steinbruch mit kurzer Geschichte. Aufstieg und Fall mit dem Bahnbau (S , betr. Gustav Mennecken); Wolfgang Lübcke: Vogel des Jahres Die Uferschwalbe. Sie brütet wieder im Edertal (S ); Ludwig Bing: Die Weidelsburg. Was Geschichte und Sage von der alten Ritterburg und dem fehdelustigen Ritter von Dalwigk zu erzählen wissen (S ). DAGV-News 02/

52 Frankenberger Heimatkalender Der Erstkläßler. Erzählt von Walter Leinweber (S ); Walter Sellmann: 750-jährige Stadt im oberen Edertal. Historisches aus Battenberg (S , betr. auch Mountbatten); Gerhard Kalden: Die Weißen Berge bei Frankenberg. Ein erdgeschichtliches Archiv (S ); Kurt Engel und Horst Giebel: Anekdoten aus dem Burgwald (S ); Wolfgang Fröhlich: Die Heimat per Fahrrad erobern. Eine Tour zum Nachradeln (S ); Wilhelm Heß: Ein Jagdtag im Revier Osterfeld. Erinnerungen an Forstmeister Walter Frevert (S ); Horst Giebel: Rosenthal, Äcker schmal, Wiesen kahl.... Vor 350 Jahren Baubeginn am Fachwerkhaus (S ); Reiner Gasse: Motorradrennen Rund um Battenberg. Sorgte in den fünfziger Jahren für Schlagzeilen (S ); Alfred Schärer: Naturkatastrophe zerschlägt Kriegerfest. Reddighausen im Jahren 1902 (S ); Karl-Hermann Völker: Spießkinder und Wurstemännchen. Brauchtum um Bratentag und Schlachtefest (S ); Werner Ebert: Von fleißigen, intelligenten Insekten. Ohne Bienen keine bunte Landschaft (S ); Michael Neumann: Martin-Luther-Bildnisse im Kreis Waldeck-Frankenberg (S ); Arthur Cromm: Onkel Franz. Eine Geschichte aus Sachsenhausen (S. 92, betr. Franz Willms); Ulrich Weiß: Ein Reiseschicksal vor 270 Jahren. Bericht von einem peinlichen Gerichtsverfahren am Hoch Adelich Löwensteinischen Sambt Gericht zu Zwesten 1712/13 (S , betr. Maria Sybilla, Ehefrau des Enoch Hartmann, geb. Schmitt, aus Sachsenhausen bei Ffm., Wirt Heinrich Viemann in Zwesten, Schneidergeselle Johann Georg Kruse); Karl-Hermann Völker: Ein Souvenir aus Louisendorf. (S. 96, betr. Oberstabsarzt Moritz Becht); Volker Brendow: Gestickte Sprüche für Schlafgemacht und Küche (S ); Theodor Weißenborn: Auf dem Kirchboden (S ). Frankenberger Heimatkalender Der 28 Jahre alte Oberamtsrat Helmut Eichenlaub (CDU) wird am 9. April 1984 zum neuen Bürgermeister der Stadt Frankenberg gewählt. (Foto mit Ehefrau Claudia) (S. 49); Karl Hoffmann: Ein Frankenberger überlebte die größte Schiffskatastrophe aller Zeiten. Untergang der Wilhelm Gustloff Rund 7000 Menschen kamen um (S ); Karl Hoffmann: Das Fernweh ist geblieben... (S. 61); Alfred Schärer: Als sich der Adel in Hatzfeld traf. Aus der Chronik der Hubertus-Hütte (S , betr. Alfred Graf Korff-Schmising-Kerssenbrock); Horst Giebel: Der Willersdorfer Kircheneinsturz. Sorgte für Schlagzeilen in aller Welt (S , betr. Pfarrer Dr. Gustav Hammann); Karl-Hermann Völker: Lawine verschüttet Hof Seibelsbach (Gemeinde Bromskirchen). Zwei Frauen starben 1841 (S , betr. Johann Heinrich Womelsdorf, Anna Elisabeth und Catharina Charlotte Womelsdorf, Maria Elisabeth Pott); Heinz Brandt: Räuberbanden im Frankenberger Land (S ); Horst Giebel: Überfälle in Battenfeld und Schmidtlotheim (S ); Horst Giebel: Vor 170 Jahren. Erste Pressemeldungen aus der Heimat. In der Großherzoglich Hessischen Zeitung (S ); Gerhard Kalden: Der Schnee -Storch vom Nuhnetal. Ein sensationelles Naturereignis; Reiner Gasse: Ihr Leute, die Ungarner kommen. Geschichte der Heimatvertriebenen aus Perbal (S ); Horst Giebel: Rückersfest und Mädchenversteigerung. Alle sieben Jahre in Laisa (S ); Heinrich Keßler: Wie der Schulrat nach Rodenbach wollte (S. 95, aus dem Heimatbuch Röddenau ); Gerhard Kalden: Die Waschbären hatten Jubiläum. Vor 50 Jahren zwei Pärchen am Edersee ausgesetzt (S , betr. Adam Rikus in Schmittlotheim); Karl-Hermann Völker: Christian Schmal auf Wanderschaft. Aus dem Tagebuch eines Vöhler Schmiedegesellen (S ); Margaret Strauß: Wanderung durch das ehemalige Ostpreußen (S ); Armin Sieburg: Hexenprozess gegen Elsa Dietz aus Bottendorf (S ); Fritz Neuschäfer: Schlagfertig muß man sein. Betr.: Paul Pickel (S. 108); Wilhelm Heß: Die Ära Neuhöfer in Osterfeld. Aus dem Leben eines alten Hegemeisters (S , betr. Josef, Arthur, Hugo und Ewald Neuhöfer); Michael Neumann: Die Wandlung der Burg Hessenstein (S ). Frankenberger Heimatkalender Horst Giebel: Zum Tode von Heinrich Kohl (Landrat/ Staatssekretär) (S. 41), Der letzte noch lebende Postillon des Frankenberger Landes, Heinrich Danzeglocke (Frankenberg) feierte am 17. April 1985 seinen 95. Geburtstag (S. 52); Otto Kahm: Erlebnisse des Bürgers Julius Schwaner. Frankenberg im Revolutionsjahr 1848 (S ); Gerhard Kalden: Der Graureiher Charaktervogel des Edertals (S ); Horst Giebel: Ein Professor aus Reddighausen. Dorf und Hammer feiern Jubiläum von Professor Dr. Dr. Reinhard von Frank (S ); Heinrich Balzer: Blitzschlag verändert Kirchturm. 52 DAGV-News 02/2013

53 Liebfrauenkirche in Frankenberg. Vor 700 Jahren Grundsteinlegung (S ); Gustav Hammann: Pfarrer Angelocrator schuld am Blitzschlag? (S ); Werner Ebert: De Wecke-Woase aus Mohnhausen. Aus dem Leben einer außergewöhnlichen Frau (S , betr. Katharina Hebeler, geb. Birkenhauer, ); Reiner Gasse: Vergaß dei Hamit net! Sudentendeutsche im oberen Edertal (S , betr. Willi Klausnitzer, Rudolf Nürnberger); Karl-Hermann Völker: Viermünden hat wieder ein Schloß (S ); Horst Giebel: Eine Eule, die Aufsehen erregte. Der Battenberger Uhu (S. 90); Karl-Hermann Völker: Die Burgruine dient ihm als Sternwarte. Lehrer Tobias Repp wirkte in Hatzfeld segensreich (S ), Rudolf Jockel: Schulstube für einen Kerker zu schlecht (S. 95, betr. Lehrer Tobias Repp); Anneliese Morlang: Wiener Geld für die Armen in Frankenau. Der Gewehrfabrikant Johann Waenzel vergaß seine Heimat nicht (S ); Klaus Böhme: Vom Dienst der Förster in alter Zeit. Oberförster Pfifferling im Revier Elbrighausen. Der Battenberger Hirsch (S , betr. Carl August Pfifferling); Wolfgang Lübcke: Wieder Otter an der Eder? (S ); Armin Sieburg: Das Schloß zu Wolkersdorf (S , betr. Eckhard V. von Helfenberg, Friedrich von Bicken, Johann von Hatzfeld, ); Michael Neumann: Adam-und-Eva- Darstellungen im Kreis Waldeck-Frankenberg (S ). Frankenberger Heimatkalender Dekan Jockel, Walter Eckert: Der Wetterhahn auf der Liebfrauenkirche (S. 87); Willi Brandt: Pfingstmarkt in Frankenberg. Gedanken über die Entstehung eines Heimatfestes (S ); Horst Giebel: Anekdoten und Schnurren aus der Heimat (S ); Heinz Brandt: Eine Leiche wird ausgegraben/mohnhausen/grüsen (S , betr. Theodor Krausbauer, Johann Heinrich Kohl, Johann Daniel Seibel, Pfarrer Friedrich Joachim Döpping, Johann Daniel Jäger, Dr.med. M. Lissard); Wilhelm Heß: Vom letzten Köhler im Battenberger Forst (S , betr. Friedrich Leber); Alfred Schärer: Dreifacher Mord auf Burghelle. Dodenau. Gräßliche Bluttat vor 112 Jahren (S , betr. Georg Pfeil, Daniel Bergener); Rainer Gasse: Von der Gemeindeschwester zur Diakoniestation (S , betr. Dr. Eisenberg, Physikatschirurg Knispel, Schwester Olga Wutzke, Käthe Listmann, Hilde Armbrust, Elisabeth Marburg); Karl-Hermann Völker: Alte und neue Wappen unserer Großgemeinden (S ); Gerhard Kalden: Ein Kilometer für den Naturschutz. Ederseeufer bei Herzhausen (S ); Otto Kahm: Glück zu, von wegen dem Handwerk (S , betr. George Vöhl, Jakob Vöhl); Grenzbegang mit Bier und Branntwein. Aufzeichnungen aus dem Gemündener Grenzbuch (S ); Horst Giebel: Die Hatzfelder Rindt-Orgel eine Rarität (S. 97); Heinz Brandt: Älteste Glasmalerei in Klosterkirche Haina (S ); Mehr als neun Jahre in der Sklaverei. Bericht des Schornsteinfegergesellen Johann Ehrenfried Weishaupt, von ihm selbst aufgesetzt und mit Bewilligung der Obrigkeit in seiner Vaterstadt Liegnitz gedruckt (S ). Frankenberger Heimatkalender Heinz Brandt: Deutsche Soldaten in Frankenberg hinter Stacheldraht. Kriegsgefangene in der Stuhlfabrik Stoelcker. Die Lagerzeitung für die Kriegsgefangenen des STALAG IV C (S ); Heinrich Balzer: Eelius Eobanus Hessus vor 500 Jahren geboren. Professor und Dichter aus Halgehausen (S ); Reiner Gasse: Grüß Gott mit hellem Klang... Aus der Geschichte des heimischen Chorgesangs (S ); Emanuel Seibel: Jagdgeschichten und Jägerlatein. Aus dem Walddörfchen Oberholzhausen (S ); Heinz Brandt: Spinnstuben wahre Unmäßigkeitsvereine. Beschwerdebrief des Geismarer Pfarrers im Jahre 1844 (S ); Gerhard Kalden: Extremer Winter seltene Vogelbobachtungen. Nonnengans, Ohrenlerche, Schneeammer (S ); Reiner Gasse: Das Dorf der Sensenhändler feiert Geburtstag. 750 Jahre Bromskirchen (S ); Wilhelm Heß: Millionen und Milliarden für Holzfäller. Eine Begebenheit aus der Inflationszeit. Ende 1923 (S ); Karl-Hermann Völker: Mit Fleiß und Sparsamkeit. Louisendorf wird 300 Jahre alt. (S , betr. Pfr. Wilhelm Zimmermann); Karl-Hermann Völker: Wiesenfelder Kolonisten handelten eigenmächtig. Eichenholz für den kleinen Tempel (S ); Armin Sieburg: Brauhaus und Brauwesen zu Gemünden (S ); Otto Kahm: Das Dorf Haina. Fast 800 oder erst 60 Jahre alt? (S ); Ursula Wolkers: Sie wissen nicht, was für ein Kunstwerk sie vernichten. Im Jahre 1850 rissen die Mengeringhäuser ihr altes Rathaus ab (S. 108). DAGV-News 02/

54 Frankenberger Heimatkalender Horst Giebel: Zum Tod von Rektor a.d. Willi Brandt (68) (S. 40); Heinz Brandt: Siegel und Wappen der Stadt Frankenberg. Stadttor, Mauer, Türme und Löwe (S ); Gerhard Kalden: Begegnung mit Störchen (S ); Klaus Böhme: Von Leben und Werk des Heimatdichters Johannes Jacobi aus Laisa. Es sind der Wanderer so viele... (S , betr. Johannes Jacobi, ); Reiner Gasse: Wie König Fußball das Frankenberger Land eroberte. Die schönste Nebensache der Welt (S ); Heinz Brandt: Schicksal des Auswanderers Konrad Lückel. Nun ist die Zeit und Stunde da, wir ziehen nach Amerika (S , betr. Konrad Lückel, Frieda Schöninger); Otto Kahm: Dramatische Flucht aus Ostpreußen. Im Kellerwald eine neue Heimat gefunden (S , betr. Gertrud Rohfleisch aus Heilsberg); Willi Brandt: Heimtückische Morde in grauer Vorzeit. Auf der Straße zwischen Frankenberg und Schreufa. O Dersch, o Dersch! Um 1564 (S ); Heinrich Balzer: Der Frankenberger Mäßigkeitsverein. Pfarrer Fürer im Kampf gegen Trunksucht (S , betr. Julius Emil Wilhelm Fürer); Karl-Hermann Völker: Turngeräte auf dem Totenhof. Wie die Ederbringhäuser nicht länger nach Orke zur Kirche wollten (S ); Alfred Schärer: Lehrer ertrank in den Fluten der Eder. Vor 114 Jahren zwischen Dodenau und Reddighausen (S. 99, betr. Ludwig Koch); Wilhelm Hellwig: Der Große Battenberger. Die Geschichte eines kapitalen Hirsches (S ); Anneliese Morlang: Hart war das Leben der Frauen. Erzählungen und Berichte aus Frankenau und Wildungen (S ). Frankenberger Heimatkalender Helga von Bünau mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet (S. 52); Walter Leineweber: Anekdoten um Tierarzt Dr. Wilhelm Kalb. Ein Frankenberger Original aus der guten alten Zeit (S ); Reiner Gasse: 100 Jahre Eisenbahn im Frankenberger Land Aufbau und Rückzug. Willkommen, du Roß ohne Hufe... (S ); Horst Giebel: Dramatisches und Treuherziges aus der Frankenberger Eisenbahngeschichte.. Nahrhafte Suppen für unsere Bahnarbeiter (S ); Klaus Böhme: Als es im Frankenberger Land noch Wölfe gab. Bei Gemünden zerfleischt Bei Rengershausen Soldat gefressen (S ); Karl-Hermann Völker: Das Leben des gelehrten Dr. Johann Caspar Garthe. Ein Frankenberger gründete den Kölner Zoo (S ); Alfred Schärer: Die Karriere des Ludwig Miß aus Lindenhof unter Marschall Blücher. Vom Stallknecht zum Rittmeister (S ); Heiner Wittekindt: Vor 300 Jahren: Bau der Schreufaer Fachwerkkirche. Hader zwischen Reformierten und Lutherischen (S ); Emanuel Seibel: Vom segensreichen Wirken der Gemeindeschwestern in der Bunstruth. Mit Schwester Christine ging eine Ära zu Ende (S , Schwester Magdalene Knack und Schwester Christine Schneider); Paul Grabein: Sterbende Dörfer im Edertal. Ein Schriftsteller besucht die Großbaustelle an der Talsperre (S ); Gerhard Kalden: Tollwut im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Trotz Jagd, Begasung und Schluckimpfung ein Dauerbrenner (S ); Ursula Wolkers: Christian Höbel, der Schmied von Harbshausen. Ein angesehener Mann im Ederbergland (S ). Frankenberger Heimatkalender Walter Leineweber: Eine Schülergeschichte aus Alt- Frankenberg. Not kennt kein Gebot! Die Walkemühle brennt. Pennäler der Edertalschule (S ); Willi Brandt: Letzte Postkutsche wird Opfer der Eisenbahn. Tragischer Unfall am 28. November 1908 in Allendorf (Eder.) (S ); Horst Giebel: Kaisers Geburtstag im Frankenberger Land. 27. Januar. Schulfrei und Feierstunde (S ); Alfred Schärer: Aus dem Leben des Forstmeisters Graf Alfred von Korff Schmising-Kerssenbrock. Ohrfeigen für den Kutscher (S ); Karl-Hermann Völker: Aus dem Patientenbuch des Rot-Kreuz-Lazaretts Frankenberg ( ). Gar wohl gepflegt von zarter Frauenhand... (S ); Karl von Baumbach: Erinnerungen an Alt-Battenberg. Von Amtsgerichtsrat i.r. Karl von Baumbach (S ); Reiner Gasse: Zentnerweise Lachse, Hechte, Aale und Karpfen. Die Edder hat viel herrlich Fisch... (S ); Heinz Brandt: Die angebliche Kindesmörderin von Viermünden. Gefallene Mädchen mussten mit Kirchenbußen und Ehrenstrafen rechnen (S , betr. T.d. Schweinhirten Johannes Berghöber, 1647); Otto Kahm: Alltagsgeschichten aus der Bunstruth. Im vorigen Jahrhundert: Armut, Trunksucht, hohe Schulden (S , betr. Bürgermeister Justus Johannes Voehl, Barbier Berg, Obrist a.d. Karl Wilhelm Freiherr von Breitenbach, Physikus Dr. Ludwig Busch); Heiner Wittekindt: Schulstreik vor 280 Jahren. In alten 54 DAGV-News 02/2013

55 Schreufaer Kirchenakten geblättert... (S ); Gerhard Kalden: König der Nacht ruft wieder im Kreis. Naturschutz hilft dem Uhu auf die Beine (S ). Frankenberger Heimatkalender Heinrich Dingel: Heimatlieder der Stadt Frankenberg. Weg nun mit den Alltagsdingen... (S ); Karl-Hermann Völker: Klingende Münze für holpriges Pflaster. Frankenberg kassierte im vorigen Jahrhundert Chausseegeld (S ); Reiner Gasse: Aus der Geschichte der Straßenmeistereien. Viel Steine gab s und wenig Brot (S ); Alfred Schärer: Ein Haltzfelder Köhler bei den Langen Kerls. Wie Hanndaniel Hesselbach unfreiwillig nach Berlin kam (S ); Horst Giebel: Streifzug durch die Frankenauer Geschichte. Durch Landgraf Heinrich von Thüringen verliehen: 750 Jahre Stadtrechte (S ); Heiner Wittekindt: Wiederentdeckte Kunstschätze der Liebfrauenkirche. Elisabeth-Altar, Kruzifix, Johannes der Täufer (S ); Einstige Kriegsgegner Kontakt nach 48 Jahren. Eine Kette unwahrscheinlicher Zufälle (S , betr. Heinz Heuser, Roderick Smith); Heinz Brandt: Wilddieberei und Wildfrevel in Halgehausen. Kuhhirte erschlug Rehbock Auch Bürgermeister angezeigt (S , betr. Forstschreiber Leonhardt, 1773); Klaus Böhme: Als die Landgrafen im oberen Edertal zur Jagd gingen. Diesen Hirsch von 20 Enden allhier geschossen. (S ); Gerhard Kalden: Mufflons, Neubürger in unseren Wäldern (S ); Jens Kulick: Die Korbacher Spalte, Fundstelle vorzeitlicher Wirbeltiere. Fossilien aus dem Perm zum ersten Mal auf nördlicher Erdhalbkugel entdeckt (S ). Frankenberger Heimatkalender Willi Brandt: Schwarzer Tod im Frankenberger Land. Gemündener Kirchenbücher dokumentieren vier Pestepidemien (S ); Klaus Böhme: Die ältesten Burgen im Frankenberger Land. Vor- und frühgeschichtliche Funde. Auch die Frankenberger Burg (S ); Ulrich Stöhr: Neues vom Förstermord im Burgwald. Prozessakten der Bluttat von 1676 aufgetaucht (S , Hans Roß, Oberförster Dehnert in Röddenau); Heinz Brandt: Empfindliche Geldstrafen für geringe Vergehen. Aus dem Bußregister der Stadt Battenberg von 1808 (S ); Otto Kahm: Aus dem Tagebuch eines Frankenberger Bürgerhauses (S ); Karl-Hermann Völker: Wilhelm Karl Thurau aus Eisenach schuf wertvolle Zeitdokumente. Mit Plattenkamera und Stativ on Dorf zu Dorf (S , betr. Wilhelm Karl Thurau); Helmut Wirwahn: Die abgebrannten Bauern von Wangershausen. Alte Forstrechnungen belegen Katastrophe aus dem 16 Jahrhundert (S ); Helmut Dieckhoff: Erste Fahrt per Postauto nach Frankenberg. Fast 20 Minuten Verspätung und defekte Bremsen (S , betr. Heinrich Marth); Berthold Schimmelpfeng: Otto Ubbelohde war auch in Frankenberg. Maler und Zeichner der hessischen Heimat (S , betr. auch Otto Schwieder); Walter Leinweber: Rohleders Badeanstalt an der Eder. Viele Frankenberger lernten hier schwimmen (S , betr. Arno Domschke); Gustav Hammann: In der Edder zugrunde gegangen... Tödliche Unfälle nicht nur bei gefährlichem Hochwasser (S , betr. Katharina Margarethe Pfingst, Johann Valentin Schöneweiß, Maria Hagen, Valentin Raabe). Frankenberger Heimatkalender Karl-Hermann Völker: 100 Jahre organisiertes Wandern in Frankenberg. Frisch auf, frohe Touristenschar! (S , betr. Rektor Heinrich Schenk); Walter Leinweber: Geheimnisvolle Irma von Drach. Am Goßberg stand ihr Haus (S ); Horst Giebel: Kampf um den blauen Montag in Frankenberg. Müßiggang und übermäßiges Branntweintrinken Vor 170 Jahren (S ); Heinrich Balzer: Stipendien für die ersten Frankenberger Studenten. Ab 1381 an den Universitäten Prag, Erfurt, später Marburg (S ); Ursula Wolkers: Henry Keil erzählt aus seinem Leben. US-Bürger mit Heimatstadt Frankenberg (S ); Horst Giebel: Eine amerikanische Karriere. Vom berufsund mittellosen Jungen zum Millionär. Henry Keil (S ); Reiner Gasse: Glücksbringer und Umweltschützer. Schornsteinfeger seit dem 15. Jahrhundert bei uns aktiv (S ); Fritz Neuschäfer: Landgraf Ludwig VIII. verlieh ihnen einst Wohnrecht. Die Zigeuner von der Kröge (S , betr. Sebastian Klein); Horst Giebel: Rennertehausen und sein Dorfmuseum. Gemeinsinn, Liebe zur Heimat und Traditionsbewusstsein (S ); Heiner Wittekindt: In Battenberg, Frankenberg, Haine und Vöhl entdeckt: Schätze in unseren Kirchen (S ); Michael Neumann: Von schönen Türmen und luftigen Erkern. Als wäre es schon immer so gewesen. das Gemündener Rathaus (S ); Gerhard Kalden: Aus der Trick- DAGV-News 02/

56 kiste der Schöpfung. Pflanzen, die sich Tiere fangen (S ); Otto Kahm: Letzte Bierbrauerei im Frankenberger Land. Süffiger Gerstensaft aus Haina (S , betr. Hans Ochmann); Jürgen Siegesmund: Vor 100 Jahren ging ein Viermündener Traum in Erfüllung. Der Ederfluss wurde überbrückt (S ). Frankenberger Heimatkalender Das Schreufaer Wappen (S. 42); Ursula Wolkers: Die Malerin Toni Schulz verbrachte ihre letzten Lebensjahre ins Arolsen (S ); Heiner Wittekindt: Vor 700 Jahre Stiftung Hospital St. Elisabeth. Angst vor dem, was nach dem Tod kommt (S ); Gerhard Kalden: Rotwild in Waldeck-Frankenberg (S ); Reiner Gasse: Frankenberger Schreiner mit über 40 Vorstrafen. Menschen vor dem Königlich Preußischen Amtsgericht(S ); Armin Sieburg: Die Schule in Dodenau im 19. Jahrhundert. 62- järhiger Lehrer mit 156 Schulkindern (S , betr. Hermann Gönner); Fritz Neuschäfer: Als der alte Theiß noch Turmwächter war. Aufzeichnungen eines Lehrers: Frankenberg vor 100 Jahren (S , betr. Georg Karl Neuschäfer); Heinz Brandt: Lebendige Menschen in verstaubten Akten. Drei kuriose Geschichten aus Bromskirchen, Battenfeld und Hatzfeld (S , betr. Wirt Striebecke 1835, Pfr. Klingelhäfer 1839, ); Horst Giebel: Tradition und Fortschritt Erste Ausgabe am 17. August Jahre Frankenberger Zeitung (S , betr. Franz Kahm); Otto Kahm: Gemündener Personen-, Post- und Frachtverkehr im vorigen Jahrhundert. Zu Fuß, zu Pferde oder mit der Mietkutsche (S ); Hans- Heinrich Strippel: Plötzlich ein Wolf im Frankenberger Land. Aufregung und Proteste. April 1994 (S ); Karl-Hermann Völker: Der Erste Weltkrieg im Spiegel der Orker Schulchronik. Weihnachtspäckchen für die Soldaten im Feld (S ); Ulrich Stöhr: Der tragische Tod des Lehrers Doft zu Rosenthal. Ein Hirsch hatte sich in die Stadt verirrt (S , betr. 1719, Förster Henrich Heinemann, Johannes Hunsel, Johannes Doft, Hedwig Best, Kaspar Spill, Anna Margarethe Ochse, Johannes Minke); Heinz Brandt: Die Dodenhäuser Köhler und ihr Handwerk (S , betr. u.a. Daniel Sagel, Konrad Hecker, Samuel Gissel, Johannes Müller). Frankenberger Heimatkalender 1996, 148 S. Darin: Rektorin Helga von Bünau am 15. Juli 1994 in den Ruhestand verabschiedet (S. 40); Sophie Waßmuth wird am Jahre alt (S. 42); Henriette Quapp wird am neue Pfarrerin in Frankenau (S. 48); Anna Richter, geb. Peter, wird am Jahre alt (S. 55); Karl-Hermann Völker: Das unruhige Jahr Schwarzmarkt, Wohnungsmarkt und demokratischer Neubeginn (S mit Abb. aller Landjäger ); Gerhard Werner: Räuberhauptmann Carl Biebighäuser. Hielt um 1875 die Wuppertaler Polizei in Angst und Schrecken (S.79-82, betr. Biebighäuser aus Battenberg); Rüdiger Schneider-Berrenberg: Ahnen des Räuberhauptmanns stammten aus Battenberg. Schinderhannes von Wuppertal (S ); Gerhard Kalden: Eine Flora und Fauna von überregionaler Bedeutung. Artenreiches Pflanzen- und Tierleben im Gebiet des Burgwaldes (S ); Heinz Brandt: Geschleifte Burgruine historische Wahrheit. Gedenkstein des Oberst von Todenwarth auf dem Burgberg (S , betr. Friedrich Konrad Frhr. v.u.zu Todenwarth, Amtmann J. C. Kuchenbecker und Rentmeister J. Wegner, Bergverwalter J. H. Entzenroth); Martha Kumpf: Storchentante Wilhelmine Schmitt. Menschen in Alt-Hatzfeld (S ; Hebamme Wilhelmine Schmitt); Martha Kumpf: Die schwere Arbeit der Schmiede (S ); Henry Keil: Armen Illern in New York geholfen (S , betr. Frankenberger Kranken-Unterstützungsverein New York); Reiner Gasse: Als die Bilder auch bei uns laufen lernten. Die Kinogeschichte des Frankenberger Landes (S , betr. Schausteller Philipp van Elkan; Sonnenwirt Wilhelm Ortwein, Filmkaufmann Heinz Ortwein); Armin Sieburg: Die ersten Louisendorfer hatten es schwer. Gründung und Aufbau einer Hugenottensiedlung (S , betr.: Lange); Ulrich Stöhr: Turbulenzen um Pfarrer und Kirche. Birkenbringhausen und Bottendorf in alter Zeit. (17. Jh.) (S , betr. Pfr. Weishaupt, Johann Magnus Armbroster, Konrad Giebelhausen, Otto Henckel); Frankenberger Heimatkalender Fachwerk oder Schiefer und Mörtel. Außenfassade des Frankenberger Rathauses im Wandel der Jahrhunderte (S ); Karl-Hermann Völker: Eine Karambolage im Burgwald. Als Kommerzienrat Louis Peter mit dem Automobil unterwegs war (S ); Gerhard Kalden: Nordische Vögel im Winterquartier an der Eder (S ); Fritz Neuschäfer: 1949: Erste Frankenberger Leistungsschau auf der Wehrweide. 56 DAGV-News 02/2013

57 Besucher aus allen vier Besatzungszonen (S ); Marita Metz-Becker: Schicksale lediger Mütter im 19. Jahrhundert. Kindmörderin Catharina Elisabeth Bötzel aus Röddenau. 15 Jahre Zuchthaus (S ); Heiner Wittekindt: Die Botschaft der Liebfrauenkirche. Pflanzen, Tiere, Menschen und Ornamente predigen (S ); Heinz Brandt: Turbulenzen beim bau der Eisenbahnstrecke Frankenberg-Korbach: Erster Zug am 1. Mai 1900 letzter am 30. Mai 1987 (S ); Christian Emde: Als wir das Klavier nach Frankenberg brachten. Eine wahre, feucht-fröhliche Episode aus alten Zeiten (S , betr. Christian Emde, ); Karl-Hermann Völker: Hilfsaktionen nach verheerender Brandkatastrophe. Vor 100 Jahren bauten die Löhlbacher ihr Dorf aus selbstgebrannten Steinen wieder auf (S , betr. Bürgermeister Heinrich Wilhelmy); Armin Sieburg: Fleißig, einfältig und fromm. Aus alten Fragebögen Rosenthal im Jahre 1853 (S ); Reiner Gasse: Das Allendorfer Kunze-Minchen. Mit dem Strickstrumpf durchs Dorf (S , betr. Wilhelmine Kunz, geb. Seim, ); Gerhard Werner: Dadaismus: O Allah Cadabaudahojoho! Richard Huelsenbeck - ein berühmter Sohn der Stadt Frankenau (S ); Richard Huelsenbeck: Ein armes, gottvergessnes Nest Nachdenklich geworden. Wiedersehen mit Frankenau (S ); Cornelia Höhne: Landwirt (79) aus Knast freigekauft. Im Naturschutzgebiet Lengeltal Rohre verlegt. Beugehaft (S ); Ulrich Stöhr: Aus dem Leben des Chronisten Johann Daniel Geitz. Bottendorf im 18. Jahrhundert Ein Stück Familiengeschichte (S ). Frankenberger Heimatkalender Waldemar Kahm, Seniorchef und Inhaber der Druckerei Kahm, stirbt nach schwerer Krankheit im Alter von 88 Jahren. Er war der Enkel von Franz Kahm, der im Jahre 1870 die Frankenberger Zeitung ins Leben rief. Schönes Foto! (S. 46); Frankenberg trauert um Helmut Wissemann, der im Alter von 68 Jahren einem Krebsleiden erlag ( ) (S. 49); Rektor a.d. Heinz Brandt, Vors. des Frankenberger Geschichtsvereins, unerwartet am 9. Dezember 1996 im Alter von 84 Jahren verstorben (S. 52); Karl-Hermann Völker: Über die alte Frankenberger Turmhütertraditon. Zum Feierabend lein gemütvoller Choral (S ); Gerhard Kalden: Verlierer und Gewinner des letzten Winters. Auswirkungen der Witterung auf das Leben der Tierwelt (S ); Ehevertrag aus dem Jahr Caspar Neuschäfer und Martha Elisabeth Heimbach wollten heiraten (S ); Horst Hecker: Ehemann der Impotenz bezichtigt In Allendorf/Hardtberg. Ehescheidungsprozeß im Jahre 1774 (S ); Ulrich Stöhr: Segensreiche Unterstützung durch das Kloster Haina. Armer, lahmer, gebrechlicher Mensch (S ); Karl-Hermann Völker: Die treue Gemüsefrau Christine Schmidt. Lebensunterhalt auch als Botengängerin verdient (S ); Anita Lorenz: Von ehrlichen und unehrlichen Toten. Begräbnisordnung aus Viermünden. Zehn Begräbnisgebote (S ); Reiner Gasse: Idyllischer, ländlicher Bahnhof. Eisenbahnromantik am Beispiel Ederbringhausen (S ); Armin Sieburg: Zur 150- jährigen Wiederkehr der Revolution von Erste Unruhen in Hommershausen (S ); Walter Zarges: Friedrich Wagener ein Schmidtlotheimer Original. Stets zu Schnurren aufgelegt Pflichtbewusster Ortsdiener (S. 121); Lausbubengeschichten aus Vöhl. Burckhard von Berlepsch und Hermann Henkel erzählen aus ihren bewegten Jugendjahren. Aufgezeichnet von Ursula Wolkers (S ); Ursula Wolkers: Willi Diedrich, der Maler der nordwaldeckischen Landschaft. In englischer Kriegsgefangenschaft entdeckte der Wethener sein Liebe zur Kunst (S ). Frankenberger Heimatkalender Fritz Neuschäfer: Festspiele zwei Jahre nach Kriegsende. US-Militärregierung erteilte Genehmigung Im Jahr 1947 (S ); Gerhard Kalden: Silberreiher: Eine neue Reiherart im Kreis (S ); Heiner Wittekindt: Frankenberg hat 1528 den ersten evangelischen Pfarrer. Streit zwischen Lutherischen und Reformierten (S , betr. Ludwig Stipp, Reinhard Tripp, Paul Stein, Rentmeister Johann Conrad Grimmel, Andreas Eberwein, Theophilus Seybert, Ernst Becker); Gerhard Kalden: Ulmensterben nun auch im Kreis Waldeck-Frankenberg (S ); Ulrich Stöhr: Eine der ältesten Wassermühlen. Aus der Geschichte der Linner-Mühle bei Bottendorf (S , betr. Johannes Groß, Michael Groß, Johannes Mengel, Johann Adam Christ, Heinrich Henkel); Anita Lorenz: Ein Findelkind in Schreufa. Nachrichten aus Kirchenbüchern. Die Not lediger Mütter (S , betr. Hans Andreas Garte, Schultheiß Henrich Kornmann, Hans DAGV-News 02/

58 Philipp von Dersch, Anna Fleck, Johannes Naumann, Maria Elisabeth Weishaupt); Otto Bergener und Alfred Schärer: Jeder dritte Dodenauer wanderte aus. Aufzeichnungen von Johann Jost Schäfer 1818 bis 1871 (S ); Reiner Gasse: Strenger Geist in der Bäckerinnung in Frankenberg 25 Bäcker Brotausgabe an 120 bedürftige Familien (S , betr. u.a. Heinrich Schmidtmann, die Obermeister); Karl-Hermann Völker: Gemünden war ihre kleine jüdische Welt. Herausragende Persönlichkeiten der Familie Andorn (S ); Walter Zarges: Lebenserwartung und Todesursachen vor 200 Jahren. Ein Beitrag zur Sozialgeschichte unserer Heimat (S ); Horst Hecker: Unschickliches Austeilen von Wecke. Alter Beerdigungsbrauch in den Kirchspielen Bottendorf, Frankenau und Geismar (S ); Ursula Wolkers: Romantische Ansichten des Waldecker Landes. Forstrat Carl Waldeck fecit (S ); Frankenberger Heimatkalender Hans Klappenbach, Elfriede Ramb, Marianne Dippe und Gisela Hartmann: Der Frankenberger Seniorenbeirat (S. 66); Armin Sieburg: Frankenberger Land vor 100 Jahren. Nach Aufzeichnungen des Landrats Friedrich Riesch (S. 81); Heiner Wittekindt: Das Land an der Eder vor 1150 Jahren. Was uns eine Schenkungsurkunde des Ziegenhainer Grafen Gosmar erzählt (S. 88); Gerhard Kalden: Heimische Natur im Wandel. Ein Rückblick am Beginn des 21. Jahrhunderts (S. 95); Karl-Heinz Hartmann: Goethe im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Seine Ahnen waren Bürgermeister in Frankenberg und Gemünden (S. 103, betr. Lauck, Orth); Horst Giebel: Eine kleine, schlecht gebaute Stadt. Wilhelm von Humboldt als 21-jähriger Student in Frankenberg (S. 108); Willi Brandt: 1906: Erstes Auto in Frankenberg. Besitzer war Architekt Melzer Marke Adler (S. 112); Karl-Hermann Völker: Tollkühne Fahrer in rollenden Kisten. Start auf vier Rädern in die Wirtschaftswunderzeit vor 50 Jahren (S. 115); Reiner Gasse: Von der Landjägerei zur Polizeistation. Die Polizei des Frankenberger Landes nach dem Zweiten Weltkrieg (S. 120); Fritz Neuschäfer: 162 Jahre Lehrer in Battenfeld. Von Werner Newscheffer bis Johann H. Konrad Neuschäfer (S. 126); Ulrich Stöhr: Bottendorfer Pfarrer als Schnapsbrenner. Schmales Einkommen der Geistlichen im Jahre 1730 (S. 131); Otto Jakob: 13-Stunden-Tag für 3,50 Mark. Kellerwaldgemeinde Löhlbach um die Jahrhundertwende (S. 135); Alfred Schärer: Flucht aus der Gefangenschaft. 18 abenteuerliche Monate im Leben des Wilhelm Zölzer (S. 140); Anita Lorenz: Turbulente Hochzeit vor 300 Jahren. Etliche Bierkannen gingen zu Bruch. Sturmglocke geläutet (S , betr. Johann Nicolaus Wolf und anna Magdalena Isken); Walter Zarges: Die Gippermühle. Vom Blühen und Vergehen einer bedeutenden Mühle im mittleren Edertal (S , betr. Müller); Michael Neumann: Diene, und du wirst ihm begegnen! Heilige und fromme Helfer im Dienste der Kirche (S. 160). Frankenberger Heimatkalender Zum 100. Geburtstag von Prof. Dr. Friedrich Trost. Gedenkveranstaltung in der Friedrich-Trost-Schule (S. 55); Horst Giebel: Professor Dr. Hans Grebe am im Alter von 86 Jahren an Lungenkrebs in Frankenberg verstorben (S. 61); Karl-Heinz Hartmann: Christian und Kunigunde. Lehrer bringt Schülerin um. Recherche einer Beziehungstragödie (S , betr. Christian Mengel, Julius Denhard, Pfarrer Konrad Heckemann, Katharina Kinkel, geb. Beck); Rodaer Sitten und Gebräuche. Veröffentlichung des Lehrers Christian Mengel vom 17. August 1949 in der Marburger Presse (S ); Willi Berg: Lehrer Heßler und seine Ziegenkutsche. Geschichte der einklassigen Schule in Allendorf/ Hardtberg (S , betr. Wilhelm Heßler); Karl-Hermann Völker: Vier Wochen Trauergeläut nach Kaisers Tod. Erinnerungen an den Viermündener Kirchendiener Peter Pfingst (S ); Otto Jakob: Kathrin, de Färschtern kejeln.... Die Löhlbacher Grasweiwer und ihre schere Arbeit (S , Oberförster Wilhelm Stahl); Gerhard Kalden: Wasserraben erhitzen die Gemüter. Kormorane als Fischräuber (S ); Gerhard Kalden: Die Wildkatze ist im Kreis Waldeck-Frankenberg wieder heimisch (S ); Fritz Neuschäfer: Am Ende stand die Guillotine. Frankenberger wegen Raubmordes in Marburg. hingerichtet (S , betr. Scharfrichter Karl Gröpeler, Fritz Brosius, 1925); Heiner Wittekindt: Die letzten Hinrichtungen in Kassel. Auch Schaulustige aus Frankenberg beim blutigen Akt (S , betr. Hildebrand 1851, Julius Herbold ); Reiner Gasse: Kaufmann Jakob Ande auf Motivjagd. Pionier der heimischen Fotographie (S ); Armin Sieburg: Die Nuhne als Grenzfluß. Schnittpunkt von vier Territorialstaaten mit Konfliktzonen (S ); 58 DAGV-News 02/2013

59 Emanuel Seibel: Die Kirchengeschichte der Bunstruth. Seit einem Jahrtausend 90 Jahre Fachwerkkirche in Mohnhausen (S ); Cornelia Höhne: Wildschwein im Schlafzimmer. Eine wahre Geschichte aus Roda im Burgwald (S ); Arnd Friedrich: Die Tischbeins und Haina. Die Malerfamilie, das Kloster und das Hospital (S ). Frankenberger Heimatkalender Das neue Domizil der Frankenberger Zeitung in der Jahnstraße 18 (S. 52); Der Hainer Arzt und Heimatforscher Dr. Otto Kahm stirbt im Alter von 88 Jahren (S. 68); Karl-Heinz Hartmann: Schülertragödie unter alter Eiche. Vor 75 Jahren erschoss sich bei Schreufa der 16-jährige Schüler Richard Storp mit einem Jagdgewehr (S ); Armin Sieburg:... ein schwere Unrecht. Gebietsreform Oberes Edertal kommt zum Kreis Frankenberg (S , betr. Hesselbach, Dr. Richard Donnevert, Julius Meuersmorp und Auguste Clemens); Walter Zarges: Frankenau das Wilddiebsnest. Förstermord im Revier Hessenstein im Jahre Zuchthausstrafe für den Maurer D. (S , betr. Friedrich Reining, S.d. Försters Joseph Reining); Michael Neumann: Bilder einer vom Untergang bedrohten Welt. Ludwig Bickell, der erste Bezirkskonservator Hessens und seine fotografischen Arbeiten (S ); Heiner Wittekindt: Pfarrer im Dreißigjährigen Krieg. Niklaus Coriarius wirkte in Naumburg, Haina, Vöhl und Frankenberg (S ); Ulrich Stöhr: Der Junkernstein im Burgwald. Hans Philipp von Dernbach. von marodierenden Soldaten erschlagen (S ); Horst Hecker: Vom Leben der Juden in Geismar. Schutzgeld für Wohn- und Arbeitsberechtigung. Händler und Lumpensammler in ärmsten Verhältnissen (S ); Gerhard Kalden: Der Marderhund. Heimlicher Zuwanderer aus dem Osten (S ); Karl-Hermann Völker: Frankenberg, du Edelstein. Vor 80 Jahren schrieb Hermann Völker einen leidenschaftlichen Bericht über seine Heimatstadt (S ); Otto Jakob: Pionierleistung eines Lehrers. Wie im Jahr 1908 die Milchzentrifuge in Löhlbach eingeführt wurde (S , begr. u.a. Helene Wilhelmi); Jütz, kommen die Treummejungen. Parallelen beim Frankenberger Maizug und Sachsenberger Pfingstvolksfest (S ); Reiner Gasse: Geschichte vom Blinden Christian. Sein Haus stand am Linspherbach. Musikant und Ziegenbock-halter der Gemeinde Allendorf (S , begr. Christian Born); Anita Lorenz: In Kalter Eder jämmerlich ertrunken. Tragischer Tod eines zwölfjährigen Pfarrersohnes (S , betr. Paul Ludwig Möller, Pfarrer Gerlach Möller/Molitor in Viermünden); Michael Neumann: Der Hofmaler Ludwig Philipp Strack aus Haina. Das Leuchten der Landschaft im Lichte des Südens (S ). Frankenberger Heimatkalender Der Hainer Pfarrer und Historiker Dr. Arnd Friedrich geht in den Ruhestand (S. 45); Diamantene Hochzeit im Hause Thonet. Jolantha ( Joy (82) und Georg Thonet (92) feiern ihre Diamantene Hochzeit (S. 60); Horst Giebel: Der Unternehmer Dr. Hans Viessmann stirbt im Alter von 84 Jahren ( ) in Hof (S. 64); Karl- Heinz Hartmann: An allen vier Ecken soll Liebe drin stecken. Alte Poesiealben ein Spiegel ihrer Zeit (S ); Helmut Wissemann: Geschichte der Frankenberger Rathausschirn. Ursprünglich Fleischschirn der Metzger (S ); Horst Giebel: Anekdoten um den Kaufmann Wilhelm Finger. Einer der letzten echten Frankenberger Iller (S , Wilhelm Finger, ); Walter Sellmann: Unvergessen: Hauptlehrer Heinrich Lenz. Prägende Persönlichkeit und Ehrenbürger im oberen Edertal (S , Heinrich Lenz und Helene Henriette Lenz, geb. Gaß); Karl-Heinz Hartmann: Mit den Waffen einer Frau? Hatzfelder Gräfin geht in die Literaturgeschichte ein (S , betr. Caroline Fürstin von Hatzfeld, geb. Gräfin von der Schulenburg-Kehnert, ); Arnd Friedrich: Eine Episode aus dem Dreißigjährigen Krieg. Drei Ellnroder Bauern, Untertanen des Hospitals Haina, fallen unter die Räuber (S ); Gerhard Kalden: Eine unvergessliche Freundschaft mit einem Fuchs (S ); Armin Sieburg: Seit 750 Jahre Stadtrechte. Gemünden an der Wohra im 18. Jahrhundert (S ); Ray John Seibel, Melbourne: Die Seibels seit 1870 in Australien. Aus Oberholzhausen und Bottendorf ausgewandert ( , John Emanuel Seibel, Charly Seibel, August Conrad Seibel, Conrad Tobias Seibel); Heiner Wittekindt: Kirchenfenster erzählen die Passion Jesu. Farbige Kunstwerke aus der Entstehungszeit der Liebfrauenkirche (S ); Fritz Neuschäfer: Stinken auch die Fellerchen.... Das Gerberhandwerk ein Stück Frankenberger Geschichte (S ); Karl-Hermann Völker: Dorfbild in expressionistischen Farben. Der Bauhauskünstler Werner Gilles malte 1919 in Geismar (S ); DAGV-News 02/

60 Walter Zarges: Stadtmühle und Schlagmühle zu Frankenau. Reparaturen, Brände und tödliche Unfälle (S , betr. Japhet Möbus, Johannes Bilger, Heinrich Scherer, Heinrich Schäfer); Rainer Gasse: Neues Gotteshaus für Mark. Vor 90 Jahren in Berghofen (S ); Michael Neumann: 600 Jahre Wildunger Altar. Eines der schönsten und bedeutendsten Werke mittelalterlicher Tafelmalerei (S , betr. Conrad, den Maler aus Soest). Frankenberger Heimatkalender Heinz-Friedrich Albert (FDP), letzter Landrat des ehemals selbständigen Kreises Frankenberg stirbt im Alter von 77 Jahren. Er war von Chef im Frankenberger Landratsamt (S. 48); Karl-Heinz Hartmann: Schwermut Schulden Schicksalsschläge. Das tragische Ende der letzten Freifrau von Hatzfeld- Biebighausen (S , betr. Christiane Freifrau von H-B, geb. von Wilmowsky, , von Nölting, Hartwig, mit Stammtafeln Wilmowsky und Hatzfeld); Ursula Wolkers: Auf zwei Rädern. Die ersten Pedalritter erregten ungläubiges Staunen (S ); Horst Giebel: Als die Frankenberger aufs Rad stiegen. Februar Feuerwehrriege und Kurierdienste bei Reichstagswahlen (S ); Walter Sellmann: Hessischer Bauernmaler im Edertal. Aus dem Leben des Karl Lenz ( ) (S ); Armin Sieburg: Das alte Hinterland wird preußisch. Im Jahre 1866 Bevölkerung reagiert willig und fügsam (S ); Karl-Hermann Völker: Unterricht für 75 Pfennig Stundenlohn. Frühe berufliche Unterweisung in Fortbildungsschulen (S ); Reiner Gasse: Nachrichten für einen Groschen. Ab 1951 Schülerzeitung der Volksschule Battenfeld (S ); Fritz Neuschäfer: Die mutige Schwester Marie. Diakonieschwester arbeitete 50 Jahre segensreich in Frankenberg (S , betr. Marie Hartmann, * Breuna 1882); Michael Lapp: Standhafte Nonnen von St. Georgenberg. Im Jahre 1527 wurden in der Landgrafschaft Hessen die Klöster ausgelöst (S ); Heiner Wittekindt: Kirchenfenster erzählen die Auferstehung. Kunstwerke überstanden den großen Brand in Frankenberg (S ); Horst Hecker: 300-jähriges Stiftungsfest des Hospitals Haina. Am 26. August 1833 Gastwirt sorgt für Verärgerung der feinen Gesellschaft (S , betr. Pfarrer Christian Fett); Walter Zarges: Zigeunertaufen im Frankenberger Land. Im 18. Jahrhundert eine neue Art der Geldschöpfung (S ); Reiner Gasse: Letzte Postkarte an den Vater im Krieg. Schreiber war der ehemalige Dodenauer Bürgermeister Gustav Schneider (S ); Karl-Hermann Völker: Feuer vernichtet Bachleis Hof. Mit dem Fachwerkgehöft verband sich die Familiengeschichte der Noltes in Bottendorf (S ); Walter Zarges: Mord und Totschlag in alter Zeit. Pfarrer notierten grausame Geschichten in Kirchenbüchern (S , betr. Scharfrichter Johann Hermann Scheffer zu Herzhausen); Gerhard Kalden: Wildgänse im Kreis Waldeck-Frankenberg. Ein Feder-Völkchen aus Europa, Asien, Amerika und Afrika (S ); Ursula Wolkers: Dr. Hermann Bing zum Gedenken. Der Verleger der Waldeckischen Landeszeitung/Frankenberger Zeitung verstarb im Alter von 98 Jahren (S ); Ursula Wolkers: Zum Tode von Prof. Dr. Michael Neumann. Der engagierte Denkmalpfleger hat im Kreisgebiet seine Spuren hinterlassen (S ). Frankenberger Heimatkalender Horst Giebel: Am Sonntag, 29. Februar 2003, stirbt der ehemalige Chefarzt des Frankenberger Kreiskrankenhauses Dr. Hans Köbler nach schwerer Krankheit im Alter von 73 Jahren (S. 59); Horst Giebel: Am Dienstag, 22. Juni 1904 stirbt wenige Tage vor seinem 80. Geburtstag der ehemalige Rektor der Hatzfelder Mittelpunktschule Alfred Schärer (S. 69); Karl-Heinz Hartmann: Der Wettermacher aus Schreufa. Lehrer Conrad Liese ( ), eine unvergessene Persönlichkeit (S.76-84); Günter Feisel: Aus den Gründerjahren der Firma Viessmann. Neben Heizkesseln auch Kuhplatten und Pumpen hergestellt (S ); Ursula Wolkers, Jörg Eicken, Horste Giebel: Vor 400 Jahren erschien die Hessische Chronik von Wilhelm Dilich. Die frühesten Ansichten von unseren Städten, Burgen und Schlössern (S ); Karl-Hermann Völker: Du und deine Gemeinde. Erinnerungen an einen Jugendwettbewerb in den sechziger Jahren (S , betr. u.a. Landrat Heinrich Kohl, Erich Ochse, Reinhard Freitag, Reingard Brandt); Horst Hecker: Der Mord an den Feldschützen Carle Baltzer. Johann Henrich Straube der Tat überführt. Am 21. Mai 1779 in Marburg hingerichtet (S ); Fritz Neuschäfer: 1926: Erster Flugtag in Frankenberg. Über 5000 Zuschauer kamen auf die Herrenwiese bei Schreufa (S ); 60 DAGV-News 02/2013

61 Walter Zarges: Quernstkirche auf unwirtlicher Höhe. Aus der Geschichte eines frühchristlichen Gotteshauses (S ); Armin Sieburg: Der Streit um den Krötenpfuhl. Auseinandersetzungen zwischen Berghofen und Wollmar (S ); Walter Sellmann: Die Wässeringe. Wertvolle Kulturlandschaft in den Rennertehäuser Ederauen (S ); Reiner Gasse: Aus der Battenfelder Schülerzeitung. Statistisches und Alltägliches aus den Jahren (S ); Karl-Heinz Hartmann: Unheimliche Zeit zwischen den Jahren. Brauchtum, Ängste und Aberglaube bis heute (S ); Gerhard Kalden: Haubentaucher entdecken den Edersee. Ein Wasservogel mit einem interessanten Brutverhalten (S ). Frankenberger Heimatkalender Pfarrer Konrad Graf tritt in den Ruhestand (S. 50); Nachfolger wird Pater Laurentius Meißner vom Deutschen Orden (OT) (S. 55); Dekan Rudolf Jockel geht in den Ruhestand ( ). Er war 25 Jahre Dekan in Frankenberg (S. 56); Almuth Limmroth, ehemalige Rektorin der Kegelbergschule wird neue Leiterin des Kreisheimatmuseums (S. 61); Pfarrerin Ute Zöllner neue Dekanin in Frankenberg (S. 62); Annemarie Muscheid feiert am 17. Juni 2005 ihren 100. Geburtstag in Frankenberg (S. 71); Horst Hecker: Hugo Derz in Uniform beerdigt. Seine Wahl zum Bürgermeister in Frankenberg im Jahre 1899 (S , Derz war Mitglieder im VDSt., Vorgänger war Oskar Günst); Horst Giebel: Frankenberger Pennäler-Quartier im Jahre Bei drei ledigen Schwestern und bei Georg Heidel (S , betr. auch Karl Gerhardt); Karl-Heinz Hartmann: Frankenberg ein lockender Frühlingsgarten. Der Dichter, Advokat und Journalist Adam Trabert mochte die Illerstadt (S , betr. auch Franz Dingelstedt, Friedrich Hornfelck, Karl Lueger); Reiner Gasse: Die Heidelbeere mehr als eine Waldfrucht (S ); Rosemarie Brandt- Wagener: Sehlener Bursche gründet Stadt in Nebraska. Geschichte einer Auswanderung Conrad Schneider und Snyder Town (S ); Fritz Neuschäfer: Landjäger erschießt jungen Burschen (S ); Walter Sellmann: Seine Heimat war der Burgwald. Karl Engel mit Gitarre und Zeichenstift unterwegs (S ); Karl-Hermann Völker: Schutz und Schirm vor Gewehrkugeln (S , betr. Karl u. Katharine Koch, Ludwig Friedrich Schmal); Armin Sieburg: Franzosen in der Wohrastadt. Gemünden und Rosenthal im Siebenjährigen Krieg. ( ) (S ); Ulrich Stöhr: Battenfelder Kram- und Viehmarkt um Wiederbelebung durchgesetzt. Sämtliche Untertanen wollten es (S ); Anita Lorenz: Förster Zacharias Wissemann erschlägt Fischotter (S ); Heiner Wittekindt: Der barocke Taufstein von Frankenberg (S ); Gerhard Kalden: Vogelbeobachtungen im Kreisgebiet während des Winters 2004/2005 (S ). Frankenberger Heimatkalender Horst Giebel: Am 22. Juli 2005 starb im gesegneten Alter von 96 Jahren in Frankenberg der Unternehmer Georg N. Thonet. Nachruf. (S. 45); Abgeordneter Albert Pfuhl verstorben (am , S. 48); Martha Orth, geb. Gaß, aus Frankenberg 100 Jahre alt (S. 53); Dekan Edgar Weigel, Hatzfeld, tritt in den Ruhestand (S. 58); Tragischer Tod des ehemaligen Chefarztes des Kreiskrankenhauses Professor Dr. Hartmut Arndt. (17. Juni 2006) (S. 65); Horst Giebel: 25 Jahre Frankenberger Heimatkalender. Eine Erfolgsbilanz. Gruppen Foto vom Pen-Club (S ); Karl-Heinz Hartmann: Frankenberg vor 500 Jahren: Welten und Gegenwelten. Pest und Elend Flehen um Gottes Barmherzigkeit (S ); Reiner Gasse: Trachten im oberen Edertal. Ein Stück dörflicher Identität auf dem totalen Rückzug (S ); Horst Hecker: Geduldet, verfolgt, ermordet: Juden in Frankenberg. Erstmals 1364 erwähnt. Aus der Geschichte der israelischen Gemeinde (S , betr. u.a. Familien Kaiser, Katzenstein, Plaut); Horst Hecker: Frankenberger Ehrenbürger: Hindenburg und Hitler. Magistrat und Stadtverordneten-versammlung 1933 einstimmig dafür (S ); Karl-Hermann Völker: Sie nannten ihn Carlos. Schicksal des Frankenberger Widerstandskämpfers Richter (S , betr. Karl Richter); Heiner Wittekindt: Die Liebfrauenkirche hat sich verändert. Ein Rückblick (S ); Walter Sellmann: Professor Dr. med. Martin Wienbeck aus Viermünden. Plötzlicher Tod in Kabul. Arzt, Forscher und Menschenfreund (S ); Friedrich Arndt: Das Elisabethfenster zu Dodenhausen. Glaskunst aus Eine Betrachtung zum Elisabethjahr 2007 (S ); Gerhard Kalden: Scheue Reiher suchen Stadtnähe... und dann das Weite. Graureiherkolonie war eine Attraktion in Frankenberg (S ); Gerhard Kalden: Edergold im Gänse- DAGV-News 02/

62 magen gefunden. Suche nach Edelmetall in der Eder war nicht kostendeckend (S ); Gerhard Kalden: Flora vom Feinsten Orchideen im Landkreis Waldeck-Frankenberg (S ). Frankenberger Heimatkalender Armin Sieburg: Stadt und Kreis Frankenberg vor 100 Jahren. Auszüge aus den landrätlichen Verwaltungsberichten des Jahres 1908 (S , betr. u.a. Valentin Balz und Frau Elisabeth, geb. Fechter; August Melzer); Karl-Heinz Hartmann: Vom Papst auf den Index gesetzt. Professor Antonius Matthaeus und seine Frau stammten aus Frankenberg (S ; betr. Konrad Matthaeus; Anton Matthaeus und Elisabeth Scholer, mit Stammtafel); Horst Hecker: Kanone aus dem Frankenberger Rathaus gestohlen. Ein dreistes Gaunerstück aus dem Jahr 1814 (S ); Ulrich Stöhr: Durch Randale auffällig geworden. Zwei Frohnhäuser Bürger um 1750 ins Hospital Haina eingewiesen (S , betr. Johannes Specht, Ludwig Hallenberger); Walter Sellmann: Mich brennt's in meinen Reiseschuh'n. - Wandertage und Studienfahrten mit Dr. Leo Pfab in den fünfziger Jahren (S ); Rainer Gasse: Das Dorf Bromskirchen im Jahre Ein Blick zurück in eine arme Zeit - Bau der Eisenbahn (S , betr. Bürgermeister Karl Koch, Briefträger Johannes Henkel, Julius Müller, Willi Althaus, Sensenhändler Fritz Vöpel); Walter Zarges: Der Hagenstein - die Loreley des Edertals. Attraktion im Nationalpark Kellerwald- Edersee - Nach Graf von Hagen benannt (S , betr. Oberforstmeister von Hagen, Oberförster Hugo Brandt, Förster Brendel); Heiner Wittekindt: Unsere Liebfrauenkirche hat sich verändert. Von Ansgar Nierhoff bis zur renovierten Annenkapelle (S ); Gerhard Kalden: Erlesene Natur im romantischen Lengeltal. Flora und Fauna zu Füßen der Burg Hessenstein (S ); Horst Hecker: Seit 950 Jahren hat Grüsen eine Kirche. Langer, steiniger Weg zum Bau des heutigen Gotteshauses (S , betr. die Pfarrer Adam Emmerich, Christian Scriba, Adam Funk, Johann Nicolaus Seip, Faust, Brauer); Karl- Hermann Völker: Eismacher aus den Dolomiten kamen vor 50 Jahren. Erinnerungen an die Familie Toscani in Frankenberg (S ); Arnd Friedrich: Prozess gegen den Juden Suskind Katz im Jahre Es ging um die Besoldung des lutherischen Pfarrers Christian Fett in Löhlbach (S ); Fritz Neuschäfer: Das Lebensbild eines Konsistorialrats - Johann Kaspar Neuschäfer wurde vor 275 Jahren in Frankenberg geboren (S ); Ludwig Arzt: Den Sachsenbergern war ihr Jagdrecht heilig. Geschichte und Geschichten vom edlen Waidwerk (S , betr. Heinrich Tassius, Wilhelm Büchsenschütz, Adolf Böhle, Heinrich Ahls); Ruth und Arnd Friedrich: Stufen des Lebens von Mann und Frau - Aus der Geschichte eines Fachwerkhauses in Dodenhausen (S ). Frankenberger Heimatkalender Horst Giebel: Unser Rathaus feiert 500. Geburtstag (S. 86); Gerhard Kalden: Es gibt wieder Luchse in unseren Wäldern. Zahlreiche Spuren und aktuelle Beobachtungen (S ); Heiner Wittekindt: Schätze im Frankenberger Heimatmuseum. Eindrucksvolle Dokumente und darstellende Ofenplatten (S , betr. Oberberginspektor Ludwig Balthasar Müller, Philipp Soldan); Eckhard Guntermann: Schiffstragödie im Atlantik vor New York. Tragisches Schicksal von drei Bromskirchener Auswanderern (S , betr. Friedrich Metzger, Rosine Ande, Maria Rumpf); Karl-Hermann Völker: Das dritte Leben der Frankenberger Seuffert-Orgel. Wiederentdeckung des alten Instruments im Kloster Banz (Bayern) (S ); Armin Sieburg: Bürgermeister Specht brav und akkurat. Jubiläumsdorf (Dodenau) in einer Beschreibung des 18. und 19. Jahrhunderts (S , betr. Specht, Göser, Müller, Benner, Schäfer, Johann Conrad Schlierbach); Horst Hecker: Julius Bien - großer Lithograf und Maler in Frankenberg geboren, 1909 in New York gestorben (S ); Walter Sellmann: Vom segensreichen Dienst einer Hebamme. Helene Schneider war zuständig für Berghofen und Laisa (S , betr. Helene Röse, Gustl Weiß aus Battenberg, Horst Giebel, Dr. Erwin Schneider); Arnd Friedrich: Konrad von Hörnsheim - ein Heiliger. Er wirkte um das Jahr 1200 segensreich im Kloster Haina (S ); Ulrich Stöhr: Priviligierte verlassen Lutherische. Willersdorfer Bergleute treten zur Reformierten Gemeinde über (S ); Martin Hein: 75 Jahre Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (S ); Walter Zarges: Hummeln, Pfeifen und Schalmeien. Kinderspiele und Weidenholz-Basteleien in meiner Jugendzeit (S ); Fritz Neuschäfer: 62 DAGV-News 02/2013

63 Hans Gustav Neuschaefer war Initiator. Gründer eines alten hessischen Familienverbandes (S ). Frankenberger Heimatkalender Karl-Hermann Völker: Bruno Schramm, ein Maler unserer Heimat. Er schuf das Titelbild zum Buch Unser Rathaus (S ); Fritz Neuschäfer: Tatort: Molkerei in der Hainstraße. Knast und Geldstrafe für Sahnediebe. Eine Gaunerei aus der Nachkriegszeit um 1946 (S. 93); Reiner Gasse und Adolf Leng: Sommerfrischler am Bahnhof abgeholt. Als die Dodenauer den Fremdenverkehr entdeckten (S ); Gerhard Kalden: Ein Kommen und Gehen in der Natur. Mit Beispielen von zahlreichen Pflanzen- und Tierarten (S ); Armin Sieburg: Rosenthal und Gemünden im Jahr Ein historischer Städtevergleich. Dreifache Taufgebühren bei unehelichen Kindern (S , betr. Schleier, von Baumbach); Walter Sellmann: Spuren der Wüstung Bennighausen. Heute ist nur noch der Kirchstumpf deutlich zu sehen (S ); Ulrich Stöhr: Vom Aberglauben in Bottendorf im Jahr Dahinter steckt die Weibsperson. Anna Catherina Crämerin (S , betr. Schmidt in Bottendorf, Reese, Heinrich Geitz; Mandel, Pfarrer Schmidtmann); Anita Lorenz: 1909: Land unter im Frankenberger Land. Lokführer gab Volldampf überm Abgrund (S ); Horst Hecker: Jämmerlich erwürget und elendig verhungert. Der verheerende Dreißigjährige Krieg (S ); Gerhard Kalden: Eine Afrikanerin wird bei uns heimisch. Nilgans brütet seit Sommer 2000 in Waldeck-Frankenberg (S ); Walter Zarges: Die Veltensmühle bei Schmittlotheim. Ursprung war die Schleifmühle des glücklosen Waffenschmiedes Peter Mütze (S ); Eckhard Gunthermann: Schluss mit Leibeigenschaft im Amte Battenberg. Seine Auswirkungen und praktische Umsetzung (S ). Frankenberger Heimatkalender Heiner Wittekindt: 725 Jahre Frankenberger Liebfrauenkirche. Leider fielen wertvolle Skulptuen dem Bildersturm im 17. Jahrhundert zum Opfer (S ); Horst Hecker: Eine Schande für das ganze Reich. Dreck und miserable Straßenverhältnisse im Kreis Frankenberg des Jahres 1932 (S ); Walter Sellmann: Gustav Noll. Bescheidenheit, Liebe und Güte. Dekan und Pfarrer im oberen Edertal im oberen Edertal von 1914 bis 1950 Kirchspiel Battenfeld (S , betr. Gustav Noll, Hildegard Lehr); Arnd Friedrich: Umb Gottes willen... Almosen im Hospital Haina während des Dreißigjährigen Krieges (S ); Reiner Gasse: 100 Jahre Eisenbahn im oberen Edertal mit Jubel empfangen Ab 1965 begann die Gesundschrumpfungspolitik (S ); Fritz Neuschäfer: Der Maulheld vom Frankenberger Untermarkt. Als Kochs Karl im Zweiten Weltkrieg an die Ostfront wollte Schnell die Nase voll (S ); Gerhard Kalden: Wildfütterung früher und heute. Vor 30 Jahren ein Ereignis im Winterwald Heute leere Futterplätze (S ); Werner Eger: Flechten die großen Unbekannten. In Waldeck- Frankenberg noch viel Arten präsent Eine Bestandsaufnahme (S ); Werner Ebert: Ich hatte schon immer Pferde. Der Gemündener Landwirt Adolf Bornmann und seine Kaltblüter im Jahreszyklus (S ); Karl-Heinz Hartmann: Erotik und Kreativität. Das Leben der Künstlerin Hanna Axmann-Rezzori ( ) (S , betr. Hanna Axmann aus Bochum, T.d. Oscar A. u.d. Ida Strauß; Marie Backhaus aus Scheufra); Karl-Hermann Völker: Ein Wiesenfelder war Fürstabt von Fulda. Balthasar von Dernbach führt die Gegenreformation durch und fördert die Hexenprozesse (S , begr. von Dernbach; von Cramm); Ulrich Stöhr: Besetzung der Pfarrstellen im Pestjahr Landgraf Ludwig IV. aktiv Begehrt war Röddenau, zu arm war Bottendorf (S , betr. Magister Hartmann Braun; Wolkersdorf). Frankenberger Heimatkalender, 30. Jg., 2012, 172 S. Von Jahr zu Jahr (S , betr. u.a. Ansgar Nierhoff; Catrien Stremme aus Roda; Martha Voutta, geb. Schawaller aus Frankenberg; Hanskarl Freiherr Rabe von Pappenheim; Christian Durstewitz aus Altenlotheim; Walter Zarges aus Schmittlotheim; Arno Mennicken aus Frankenberg; Karl Höbel aus Harbshausen; Fritz Schwarz aus Allendorf/Eder; Andrea Hülshorst aus Marburg; Otto Wilke aus Korbach; Daniel Heinrich Klein in Dottendorf); Horst Giebel, Dr. Martin VIESSMANN für Lebenswerk geehrt. In Berlin mit dem Deutschen Gründerpreis ausgezeichnet (S. 86); Karl- Heinz Hartmann, Dichterkönig trifft Fürsten des Humanismus. Eobanus HESSUS aus Halgehausen und seine Beziehung zu Erasmus von Rotterdam (S ); Horst Hecker: Von DAGV-News 02/

64 schwerem Sterben früherer Jahre. Verbrechen und ungewöhnliche Todesfälle in Haubern (S , betr. die Chronik des Schneiders u. Ortsdieners Johann Michael Ernst); Karl- Hermann Völker: In Frankenau fanden sie Schutz vor Bomben. Zeitzeugen der Kinderlandverschickung während des Zweiten Weltkriegs erinnern sich (S ); Reiner Gasse: Vom Gutzen-Verein zu Fleißigen Bienen. Aus der Geschichte der Landfrauenvereine im Frankenberger Land Fast 3000 aktive Mitglieder (S ); Armin Sieburg, Nur die Gebildeten sagten Rosenthal. Pfarrer Heinrich Wilhelm BANG beschreibt die Burgwaldstadt im Jahre 1853 (S ); Fritz Neuschäfer: Gestörte Trauung und die Folgen. In Frankenberg im Jahr 1911 Drei geständige Übeltäter Öffentliche Züchtigung (S , betr. Pfarrer Ernst Becker, Schuldiener Brosius, Lehrer Knöpfel, und die Schüler Karl u. Henner Binzer und Jakob Neuschäfer); Heiner Wittekindt: Die Frankenberger Dreikönigsuhr. Ein kostbares Kunstwerk leider nicht mehr rekonstruierbar (S ); Arnd Friedrich: Der Landschaftsmaler aus Kloster Haina. Aus dem Leben und Wirken von Ludwig Philipp STRACK ( ) (S ); Armin Schilling: Die Stadt Sachsenberg und das Gericht Viermünden (S ); Karl Schilling: Durch Stahlgewitter in unbeschwerte Jugendjahre. Die Freundschaft zwischen Ernst Jünger und der Familie Teichmann (S ). Frankenberger Heimatkalender, 31. Jg., 2013, 190 S. Karl Schilling: Tyles Petrus-Statue ist wieder aufgetaucht. Kostbares Meisterwerk der Frankenberger Hochgotik kehrt nach 50 Jahren zur Kirchengemeinde zurück (S ); Karl-Heinz Hartmann: Hessus-Wappen ein Juwel im Universitätsarchiv. Zum 525. Geburtstag des Dichterkönigs Helius Eobanus Hessus. Seine Wiege stand in Halgehausen (S ); Mark Adel: Ledige Mädchen kommen unter den Hammer. Laisa feiert 2013 wieder das Rückersfest (S ); Wilfried Morgenroth: Der Auhammer das älteste Unternehmen. 240-jährige Geschichte Arbeitsniederlegung der Hammerschmiede 16-Stunden-Tag und dennoch ein hohes Alter (S , betr. Johann Ernst Döpp, Heinrich Wilhelm Drevermann, Friedrich Wilhelm Egenolf, Werner Drevermann); Horst Hecker: Den Heldentod für Vaterland gestorben. Vom Schicksal des Hauberner Gemeindeschäfers und Soldaten Rudolf Isgen im Ersten Weltkrieg (S , verh. mit Maria Hesse); Walter Sellmann: Lieber Sohn Daniel... Briefe an Auswanderer [1868]. Rennertehäuser Schmiedegeselle mit 16 Jahren nach Amerika ausgewandert und reich geworden (S , betr. Daniel Jacobi, Johannes Hoffmann in Pennsylvania); Arnd Friedrich: Mit Jacob und Wilhelm Grimm befreundet. Pfarrer Johann Heinrich Christian Bang und seine segensreichen Dienstjahre im Kloster Haina (S , betr. Johann Heinrich Christian Bang, D.Theol. h.c., Dr.phil.h.c., , Konsistorialrat, Johann Jakob Ferdinand Soldan, Johannette Sophie Christiana Kleeberger, Christian Christoph Soldan); Fritz Neuschäfer: Von Pickel Paul und dem Schandfleck. Eine Geschichte aus Frankenberg in der Nachkriegszeit (S ); Reiner Gasse: Aus der Geschichte der Bundesstraße 236. Zwischen Battenberg in Hessen und Hallenberg im Sauerland In Kriegs- und Friedenszeiten (S , betr. Chaussee-Wärter Johannes Dornseiff aus Bromskirchen, Fuhrmann Daniel Dornseiff, Straßenwärter Wilhelm Winter); Karl-Hermann Völker: Blumen, Trachten und Abendmahlbild. Berliner Kirchenmaler Busch schmückte vor 100 Jahren die Ernsthäuser Kirche (S ); Armin Sieburg: Die Schiffelbacher und ihr Adel. Ein Beitrag zum 750- jährigen Ortsjubiläum im Jahre 2013 (S , betr. v. Schleier, v. Scholley). Waldeckischer Landeskalender Waldeckischer Landeskalender Ursula Wolkers: Vor Dover ertrunken. Friedrich von Wilmowsky, Oberst im 5. Waledeckischen Battaillon (S. 58); Helmut Ulrich: Valentin Traudt, ein Autor vielgelesener Romane. Letzte Lebensjahre in Flechtdorf (S. 75); Ursula Wolkers: Mit Blumen auf dein Weg bestreut. Zwei Stammbücher des Friedrich Esau aus Mengeringhausen (S. 84) Waldeckischer Landeskalender Jutta Brendow: Alexandra Thielmann Malerin und Meistern in der Schwälmer Stickerei. Ihr Lebensweg war eng mit Bad Wildungen verbunden (S. 84). 64 DAGV-News 02/2013

65 Waldeckischer Landeskalender Ursula Wolkers: Der Maler der Waldeckischen Schweiz August Ibing verbrachte seinen Lebensabend in Dalwigksthal (S. 89); Ursula Wolkers: Der Schlachttag. Johann Schuch, ein Dalwigksthaler Original (S. 98). Waldeckischer Landeskalender Kerstin Diehl: Verborgene Schätze im Edersee Die Ruinen tauchen auf (S. 153). Waldeckischer Landeskalender Ursula Wolkers: Als das Kaffee- und Schokoladetrinken verboten war. Schwere Strafen für Kaffeetrinker Kaffeeschnüffler unterwegs (S. 153). Waldeckischer Landeskalender Gerhard Kessler: Blu lappert sich's - wie in Klapps Farwe. Wollentuchweber und Färber im alten Wildungen (S. 73); Sägewerk, Zimmerei und Bauschreinerei Bangert in Korbach. Kindheitserinnerungen von Ernst-Friedrich Gallenkamp (S. 82); Gerhard Kalden: Scheue Reiher suchten Stadtnähe... und dann das Weite. Reiherkolonie war eine Attraktion in Frankenberg (S. 93); Stephanie Wilke: Mit der Landsturmtrommel ins neue Jahr. Ein alter Brauch in Ober-Ense (S. 100); Lustige Geschichten aus Adorf (S. 102); Wie ich meine ersten Skier bekam. Rudolf Schweinsberg aus Adorf berichtet aus dem ersten Friedenwsinter 1945/46 (S. 103). Wolfgang Kluss: Vor 150 Jahren: Malaria in den Ederdörfern. Junger Wildunger Arzt (S. 106); Aus der Schule geplaudert (S. 109); Stephanie Wilke: Panzerbäcker aus dem Waldecker Land im Zweiten Weltkrieg. Feldbäckerei. Feldzüge nach Polen, Frankreich, Rußland und Nordafrika (S. 110); Ursula Wolkes: Die Schreibers als Pächter auf der Domäne Eilhausen (S. 116); Karl Thomas: Der Granatapfel als beliebtes Motiv in der Kunst des Barockzeitalters (S. 122); Gerhard Kalden: Flora vom Feinsten. Orchideen im Landkreis Waldeck-Frankenberg (S. 129); Ursula Wolkers: Fritz Bornemann nannte seine Hazienda Waldeck. Auswanderer aus Adorf nach Costa Rica. Eine bewegte Familiengeschichte (S. 137). Waldeckischer Landeskalender Ursula Wolkers: : Vom Zollhaus bis zur Fußgängerzone in Korbach; Spuren des Jakobuskultus in Waldeck. Jakobsweg durchs Waldecker Land? (S. 101); Gerhard Kessler: Historische Schankhäuser in der Wildunger Altstadt. Als man noch im Weißen Roß oder im Gasthaus Zur Geschwollenen Ratte sein Bier trank (S. 110); Ursula Wolkers: Am Heiligabend zieht der Kneipesel durch Neukirchen. Ein alter Brauch (S. 120); Gerhrard Kalden: Erlesen Natur im romantischen Lengeltal. Flora und Fauna zu Füßen der Burg Hessenstein (S. 123); Ortrud Thiel: Aus dem Leben der Marta Engelbracht, geb. Vollbracht. Krankenschwester im Osten (S. 128); Ursula Wolkers: Mit dem Hundewagen auf Geschäftstour. Friedrich Pohlmann, Eierhändler aus Nieder-Waroldern (S. 140); Ludwig Arzt: Den Sachsenbergern war ihr Jagdrecht heilig (S. 142); Heinz Schüttler: Als das Motorrad vom alten Doktor Fürer verschwunden war. Erinnerungen an einen außergewöhnlichen Arzt (S. 151); Ortrud Thiel: Erinnerungen an einen Willinger Kolonialwarenladen (S. 154); Ursula Wolkers: Anna Erika, Gräfin zu Waldeck. Äbtissin. Ende des 16. Jh. (S. 156); Ursula Wolkers: Der Mond von Massenhausen... und andere lustige Geschichten (S. 164). Waldeckischer Landeskalender Karl Schilling: Der Zusammenschluss der Landeskrichen Waldeck und Hessen-Kassel. Die Kirchenpolitik der Nationalsozialisten (S. 80); Martin Hein: 75 Jahre Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (S. 93); Jürgen Wolf: Ritter Lanzelot in Waldeck? Der Grafenhof im Mittelalter als kulturelles Zentrum (S. 95); Karl Schilling: Das älteste Waldecker Lehenregister. Verzeichnis des Grafen Otto IV. (S. 103); Hans- Rudolf Ruppel: Korbach, eine Hansestadt in Waldeck.. Kritischer Blick auf die Quellenlage (S. 109); Wolfgang Fischer: Neue Erkenntnisse über das Grabmal des Grafen Josias II. in der Bad Wildunger Stadtkirche (S. 116); Jürgen Wolf: Die Suche nach edlem Altertum. Auf den Spuren von Johann Wolfgang von Goethe und Prinz Christian von Waldeck (S. 123); Karl Thomas: Die Wäscheliste des Grafen Adalbert zu Bergheim. Alltagsleben einer Adelsfamilie (S. 132); Heiner Wittekindt: Bergbau in Thalitter. Darüber geben die Ofenplatten im DAGV-News 02/

66 Frankenberger Kreisheimatmuseum Auskunft (S. 137); Gerhard Kalden: Wieder Luchse in unseren Wäldern (S. 143). Waldeckischer Landeskalender Karl Schilling: Willkür, Plünderungen und die Evakuierung. Das Tagebuch der Heimatvertriebenen Ilse Klages aus Vasbeck (S. 84); Wolfgang Fischer: Graf Josias II. von Waldeck. Seine Kindheit und Ausbildungsjahre und seine Tätigkeit als Planer und Bauherr des Wildunger Schlosses (S. 106); Susann Enß: Kindsmord in Waldeck. Die Verordnung Zur Verhütung des Kinder-Mords aus dem Jahre 1780 (S. 112); Cristina Fossaluzza: Arolsen: ein Europa im Kleinen? Die Hofbibliothek als Kultur- und Wissensraum vom 16. bis zum frühen 19. Jahrhundert (S. 127); Marie Isabelle Vogel: Gesichter der Gesellschaft. Die Klebebände der Fürstlich Waldeckschen Hofbibliothek in Arolsen (S. 133); Waltraud Steuber: Hut gegen Schleier und Schleier gegen Hut. Das Schloss in Ober-Ense, ein Ehevertrag und die Entstehung der Grundbücher (S. 141); Karl Schilling: Bei Feuersbrunst die Leitung geschlossen halten. Das Statut für die neue Hochdruck- Wasserleitung der Gemeinde Bergheim. ; Vom Reiz der Zigarrenkisten. Ein Sammelsurium rund um die Zigarren. Zusammengetragen von Karl Thomas aus Korbach (S. 160); Ein Kommen und Gehen in der Natur. Mit Beispielen von zahlreichen Pflanzen- und Tierarten. Text und Fotos von Gerhard Kalden (S. 167); Eine Afrikanerin wird bei uns heimisch. Nilgans brütet seit Sommer 2000 in Waldeck-Frankenberg. Text und Fotos von Gerhard Kalden (S. 171). Waldeckischer Landeskalender Karl-Heinz Hartmann: Erotik und Kreativität. Das Leben der Künstlerin Hanna Axmann-Rezzori ( ) (S. 91); Karl Thomas: Sakramentsnieschen in Kirchen der ehemaligen Grafschaft Waldeck (S. 103); Armin Sieburg: Die Stadt Sachsenberg und das Gericht Viermünden (S. 118); Anita Loren: Denkmal für eine unvergessene Mutter. Das Grabmal für Johannette Friedericke Elisabeth Trögeler auf dem Alten Friedhof in Korbach (S. 125); Anita Lorenz: Die Kirche in Rhadern (S. 130); Thomas Künzle: Kriegstagebücher, Schlachtenbilder und Militärkarten. Die Militariabestände in der Fürstlich Waldeckschen Hofbibliothek (S. 132); Karl Schilling: Durch Stahlgewitter in unbeschwerte Jugendjahre. Die Freundschaft zwischen Ernst Jünger und der Familie Teichmann (S. 141); Berthold Meckelburg: Reichtum in der Kriegsgefangenschaft oder heimische Schwarzmarktgeschäfte? Aus den Erinnerungen von Berthold Meckelburg aus Mengeringhausen (S. 157); Gerhard Kalden: Wildfütterung früher und heute. Vor 30 Jahren ein Ereignis im Winterwald Heute leere Futterplätze (S. 173); Werner Eger: Flechten die großen Unbekannten. In Waldeck-Frankenberg noch viele Arten präsent Eine Bestandsaufnahme (S. 179). Waldecker Landeskalender Wolfgang Fischer: Der letzte Kampf des Grafen Josias von Waldeck. Im Dienst Venedigs gegen die anstürmenden Türken auf der Insel Kreta. im Jahre 1669 (S. 92); Karl Thomas: Die Pankratius- und die Liborius-Glocke in Neerdar. Ihre Geschichte und ihre Bedeutung (S. 105); Ulrich Hussong: Quer durch Europa und nach Korbach und Freienhagen. Die Reisegesellschaft des Barons von Monconys anno 1663 (S. 116); Heinrich Bodenhausen: Eine Eisenbahnlinie durch das Rote Land. Die Pläne aus dem 19. Jahrhundert wurden nie umgesetzt (S. 124); Unsere Vogt-Oma erzählt: Sachsenberg um die Jahrhundertwende. Aufgezeichnet von Ludwig Artzt (S. 129); Karl Schilling: Die Heimatzeitung der Waldecker feiert Jubiläum. Von 1187 bis Jahre Waldeckische Landeszeitung im Spiegel der Pressegeschichte (S. 136); Armin Sieburg: Die Gründung des Landkreises Waldeck. im Jahre 1942 (S. 166); Gerhard Kessler: Die Roten Figuren in der Wildunger Wandelhalle. Ein fast vergessenes Kunstwerk (S. 179); Gerhard Kalden: Zugewanderte Pflanzen in Waldeck-Frankenberg. Viele kamen über den Atlantik (S. 184). 66 DAGV-News 02/2013

67 Termine HERALDIK PUR, Tagesveranstaltung, Hannover, Kleeblatt Deutscher Genealogentag in Heidelberg 12./ Nordelbischer Genealogentag in Rickling 02./ Mittelsächsisches Genealogiekolloquium im Rahmen des 18. Genealogenstammtisches Limbacher Land (siehe Stiftungsfest, Heraldischer Verein Zum Kleeblatt in Hannover Jahre AG Genealogie Thüringen (AGT) RootsTech, Family History and Technology Conference, Salt Lake City, Utah, USA Who do you think you are? (WDYTYA), weltgrößte Genealogie- Veranstaltung, London, Großbritannien XXXI. Internationaler Kongress für Genealogie und Heraldik in Oslo Deutscher Genealogentag im Ständehaus in Kassel 2016 XXXII. Internationaler Kongress für Genealogie und Heraldik in Boston, USA Impressum Wir erforschen die Spuren alter Geschlechter DAGV-news Mitteilungen der Deutschen Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e. V. (DAGV) Redaktion: Dirk Weissleder (V.i.S.d.P.), Vorsitzender, Dr. Lupold von Lehsten Ginsterweg 10, Laatzen, Website: new.dagv.org Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder. Für unaufgefordert zugesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. DAGV-News 02/

68 Inserenten Wir danken den Inserenten für ihre Anzeigen und bitten um Beachtung derselben: Geschichtlicher Büchertisch Ralf G. Jordan, Bad Salzdetfurth S. 4 Transcript Sabine Lenthe, Bremen S. 4 Verein für Computergenealogie S DAGV-News 02/2013

69 Nr Jahrgang September 2013 DAGV-News 03/2013 Inhalt DAGV-News Ausgabe 03/2013 Editorial DAGV-intern: Zweiter Lehrgang Qualifizierter Genealoge (DAGV) Aktivitäten der DAGV-Mitgliedsvereine Zeitschriftenschau Termine Impressum * Liebe Vorstände und Mitglieder der DAGV-Mitgliedsvereine, liebe Genealoginnen und Genealogen, in diesen Wochen geht die insgesamt zweijährige Amtszeit des aktuellen DAGV-Vorstandes zu Ende. Eine spannende und bewegende Zeit, die jedoch die Grundlage für weitere, hoffentlich positive Entwicklungen unseres Dachverbandes gelegt hat. In den vergangenen zwei Jahren konnte die öffentliche Wahrnehmung unserer DAGV nachhaltig gesteigert werden, weitere Potentiale müssen jedoch noch genutzt werden. Der Dialog mit unseren Mitgliedsvereinen wurde mit den DAGV-News und der Ende April 2013 in Göttingen veranstalteten Ideenwerkstatt der DAGV in neue Bahnen gelenkt. Deshalb freuen wir uns als DAGV-Vorstand auch über das positive Echo und den Zuspruch aus der gesamten Genealogenfamilie. Im Namen des DAGV-Vorstandes danke ich Ihnen als Vorsitzende der DAGV-Mitgliedsvereine für Ihre regionalen und überregionalen Aktivitäten zur Stärkung der Genealogie vor Ort. Wir sind als Dachverband in den vergangenen zwei Jahren Amtszeit als DAGV-Vorstand große Schritte vorangekommen, die DAGV modern auszurichten und attraktiver zu machen. All dieses wäre jedoch ohne Engagement, ohne Zusammenarbeit und Mut, neue Wege zu gehen, nicht möglich gewesen. Ich danke deshalb meinen Vorstandskollegen für die Zusammenarbeit. Ich bitte Sie sehr herzlich um rege Teilnahme an der Mitgliederversammlung der DAGV sowie natürlich insgesamt am 65. Deutschen Genealogentag in Heidelberg mit freundlicher Unterstützung von FamilySearch International. Weitere Informationen zum Deutschen Genealogentag 2013 finden Sie via Internet unter Ich freue mich darauf, Sie in Heidelberg begrüßen zu können. Bis zur nächsten Ausgabe der DAGV-News verbleibe ich mit den besten Wünschen Ihr Dirk Weissleder, DAGV-Vorsitzender DAGV-News 03/

70 DAGV-intern Interviews für den Podcast Der Genealoge Die beiden DAGV-Vorstandsmitglieder Sabine Scheller (Folge 12: 65. Deutscher Genealogentag, Heidelberg) und Dirk Weissleder (Folge 13: DAGV, RootsTech, Ideenwerkstatt und ein Buch über verrückte Genealogen) haben in den vergangenen Monaten Timo Kracke umfänglich Rede und Antwort gestanden. Die Interviews sind über dauerhaft abrufbar. +++ Zweiter Lehrgang Qualifizierter Genealoge (DAGV) vom Juli 2013 in Visselhövede von Prof. Dr. Dr. Wulf von Restorff Am 6. und 7. Juli 2013 trafen sie ein: gut 32 Interessierte für Genealogie. Die restlichen bis zur Gesamtzahl von 54 kamen am Montagmorgen nach. Acht von Ihnen wohnten in der Nähe und verzichteten auf die Unterkunft im Tagungshotel Jeddinger Hof - sie ahnten nicht, was sie an Service und Freundlichkeit versäumten, dort in Visselhövede. Der Unterrichtsplan war voll und es waren kaum Pausen vorgegeben, aber die lockere Atmosphäre, die die beiden Organisatoren und die Dozenten vermittelten, ließ keinerlei Seminar-Stress aufkommen. Die hervorragende Organisation hatte sogar für das entsprechende Wetter gesorgt: Die abendliche Fachsimpelei im Freien dauerte nicht nur einmal bis Mitternacht. Die Unterrichtsthemen waren vielfältig, wie es bei einem Genealogieseminar zu erwarten war. Der Einführung in die Genealogie durch Dieter Fritzsch aus Bremen, einem erfahrenen Dozenten, der von sich behaupten kann, vielleicht einziger Lehrer in Deutschland zu sein, der an sieben Schulen parallel unterrichtet, merkte man die Routine aber auch sein profundes Wissen an, das er locker, fast spielerisch vermitteln konnte. Er wurde im Verlauf des Seminars wiederholt eingesetzt und konnte seine Schüler immer gut fesseln. Auch erfahrenere Genealogen konnten das eine oder andere Neue mit nach Hause nehmen, nicht nur sein gutes Vorlesungsskript. Interessant war seine Methode, auch die Geschwister der Vorfahren und deren Nachkommen mit unverwechselbaren Zahlen und Buchstaben zu versehen, die so die oft teilweise komplexe Verwandtschaft nachvollziehbar machte. Gut waren seine Vorschläge zur Vorbereitung eines Archivbesuchs, sich Landkarten von der Region zu betrachten, um mit den Ortsnamen vertraut zu sein, was das Entziffern deutlich erleichtert und auch über sonst eher seltene Buchstabenkombinationen das Lesen von Namen in den Kirchenbüchern oder alten Akten spürbar erleichtert. Der Sprachwissenschaftler Dr. Fritz Juengling war ein waschechter US-Bürger aus Ohio allerdings mit deutschen Wurzeln. Seine Einführung in die deutsche Schrift war gut mit historischen Beispielen gespickt, die den Teilnehmern rasch kleine Erfolgserlebnisse vermittelten. Die Stunden vergingen schnell, aber der Zeitansatz hätte für den Berichterstatter deutlich länger sein können. Auf die sonst in deutschen Vorträgen übliche Herleitung aus der Geschichte und die Entwicklung der deutschen Schrift, die in den vielen Kleinstaaten Deutschlands im ausgehenden Mittelalter wohl variabel war, bis im Kaiserreich nach 1870 eine Einheitsschrift verordnet und mit der Sütterlinschrift von 1915 vereinfacht und modernisiert wurde, hat der Dozent verzichtet. Weitere Stunden Paläographie wären wünschenswert gewesen. Die Vorträge Onkel Fritz geht nach Amerika, Sprachverwandtschaften und US-Kultur: Deutsche Wurzeln enthielten nach Einschätzung des Berichtenden eigentlich wenig Genealogisches und waren damit eher verzichtbar: Wer gut Englisch spricht, kennt die Beispiele, wer weniger gut Englisch spricht oder gar nicht für den waren die Beispiele zu zahlreich. 70 DAGV-News 03/2013

71 Eine weitere Stunde Paläographie hätte den Platz gut ausgefüllt. Interessant als Hintergrundinformation und gut vorgetragen war der Bericht über Auswanderer-Unterlagen und Passagierlisten von Heiko Ahlers. Die Teilnehmer des Zweiter Lehrgang Qualifizierter Genealoge (DAGV) vom Juli 2013 in Visselhövede (Foto: Andreas Bellersen) Überraschend war es, einen US-Bürger als Dozenten für die rechtlichen Aspekte bei der deutschen Genealogie zu erleben. Aber Dr. Richard Walker hat ein US-amerikanisches und ein deutsches Staatsexamen. Die teilweise in den deutschen Ländern unterschiedlichen Regeln des Datenschutzes, dem teilweise die Informationsfreiheit gegenüber steht, wollen detailliert erläutert sein. Dazu kommen neben dem allgemeinen Datenschutz noch die Archivgesetzte und -regeln, die nicht nur von Land zu Land sondern von Archiv zu Archiv variieren können. Ein faszinierender Vortrag über die Tücken der Gesetze bei der Ahnenforschung. Die beiden Vorträge über Indexing, Archivierung und die Einführung in den Welt-Online- Familienstammbaum FamilyTree von Dietmar Cziesla und Thorsten Kux waren sehr gut, wenn gleich auch sehr speziell auf FamilySearch und seine Wünsche und Fähigkeiten ausgerichtet. Herr Kux hat seinen Vortrag noch durch ein privatissime et gratis an einem Abend ergänzt. Die Tatsache, dass jeder Daten unkontrolliert in den Stammbaum einpflegen kann und somit zahlreiche Fehler entstehen, mindert für den Berichterstatter die Qualität dieses und ähnlicher vergleichbarer Datenbank-Modelle, bei denen es keine Kontrolle gibt. Eine lebendige Unterbrechung des Hörsaalbetriebes bot der Halbtagsausflug nach Bremen zum genealogischen Verein Die Maus, deren Archiv und das der Stadt. Die Vorträge von Dr. Lupold v. Lehsten über Archivwesen und Historische Hilfswissenschaften rissen in großer Fülle die Nebenaspekte (oder besser Hauptaspekte?) der Genealogie und Geschichtswissenschaft an. Er machte die Zuhörer mit einer Vielzahl von Fachbegriffen vertraut, die viele von uns noch nie gehört hatten. Eine gelungene Tour d Horizon der allzu oft vernachlässigten aber immer interessanten Rand- oder Nachbargebiete und Ergänzungen zur Genealogie. DAGV-News 03/

72 Erfrischend war das Praxisbeispiel von genealogischer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen von Freya Rosan, einer Lehrerin, die vor einem Jahr Kursteilnehmer war. Hier konnten die Teilnehmer eine Vielzahl von Anregungen für die Jugendarbeit in den Vereinen mitnehmen. Spannend und aufschlussreich war der Blick in die Werkstatt eines Stammbaumzeichners (Dieter Fritzsch). Diese komplexe und nicht standardisierbare Form der Darstellung wird von PC-Programmen bisher nicht angeboten. Die abschließenden Erläuterungen von Dirk Weissleder zur Geschichte der genealogischen Vereine und ihres Dachverbandes in Deutschland sowie ein knapper Streifzug durch die Ziele und Möglichkeiten des Bundes der Familienverbände beendete eine lehrreiche Woche, die den Aufwand gelohnt hat. Vermisst wurden die textlichen Ausarbeitungen der Vorträge, für die am ersten Tag extra ein Leitzordner mit Register auf jeden Tisch im Hörsaal gelegt worden war. Er wurde, weil zu Beginn beschriftet, leer mit nach Hause genommen. Die Mehrzahl der Vorträge, Unterrichtsskripte und PowerPoint-Präsentationen wurden später via Drop- Box für alle Teilnehmer zum Download ins Internet gestellt. Eine Andeutung der Möglichkeiten und Grenzen der DNA-Genealogie, die vielerorts beworben wird, wurde vermisst, wie auch die Aspekte zu dem Thema: Was kann ich machen, um meine Forschungsarbeit der Nachwelt zu erhalten? Eine knappe Übersicht über häufig benutzte PC-Programme wäre für viele Teilnehmer, die zum Teil unerfahren waren, sicherlich ebenso nützlich gewesen wie Hinweise auf Ortsfamilienbücher oder der Organisation von Verwandtentreffen, die zur weiteren Familienforschung und Anerkennung der geleisteten Arbeit des Genealogen sehr nützlich sind. Der DAGV und den Realisatoren des Lehrgangs (Andreas Bellersen und Wolfram Kaspar) kann man getrost zu der Idee und ihrer Durchführung gratulieren und viele ebenso erfolgreiche Folgeseminare wünschen. +++ Familienforschung von und mit Kindern und Jugendlichen eine Aufgabe für Familie, Schule und Vereine von Freya Rosan So sieht es aus! Wer kennt das nicht? Ob nun im Archiv, vor den Lesegeräten bei der Sichtung verfilmter Kirchenbücher oder in den genealogischen Vereinen selbst- man trifft als Familienforscher fast ausschließlich auf ältere Herrschaften. Ungewöhnlich? Wohl nicht! Der Verein für pommersche Familien- und Ortsgeschichte, der Pommersche Greif e. V., hat festgestellt, dass das Durchschnittsalter bei den genealogischen Vereinen bei über sechzig Jahren liegt und dass nur 0,2 % aller Mitglieder jünger als dreißig Jahre alt sind. Wo die Ursachen zu suchen sind, darüber kann man nur spekulieren. Aber dass es wichtig ist, dass Kindern und Jugendlichen die Genealogie näher gebracht wird und dass Vereine der Überalterung entgegenwirken müssen, steht außer Frage. Und obwohl Familienforschung boomt, gibt es in Deutschland und seinen Vereinen kein spezielles Angebot für junge Leute. Der Pommersche Greif e. V. schreibt: Manche Vereine haben einen veralteten oder gar nicht vorhandenen Internetauftritt, nur eine Handvoll Vereine sind in den sozialen Netzwerken vertreten. Dabei wären junge Leute mit ihren Computerkenntnissen und ihrem unbekümmerten Umgang mit der Technik (digital natives) auch für die älteren Mitglieder ein Gewinn. 72 DAGV-News 03/2013

73 Was kann man also tun, das Interesse für die Familienforschung nachhaltig zu wecken? Wenn ich an mich denke oder wenn man passionierte Familienforscher fragt, wie sie an die Familienforschung geraten sind, berichten viele, dass die Impulse meist in der Kindheit gegeben wurden. Oft waren es die Großeltern, die vom Leben früher und den Menschen und der Zeit, in der sie lebten, anschaulich erzählten. Einige tauchten durch spannenden Geschichtsunterricht in eine ferne und unbekannte Welt ein. Bei mir bewirkten Elternhaus und Schule, dass ich mir damals viele Aufzeichnungen machte ein reicher Fundus, der mir sehr half, als mich nach vielen Jahren Berufstätigkeit und Familienleben wie so viele das Familienforscherfieber packte. Was kann man also tun, das Interesse für die Familienforschung bei Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu wecken? In der Familie - Kinder als Familiendetektive Zeigen Sie alte Gegenstände, Bücher und Fotos und erzählen Sie Geschichten dazu. Kinder lieben Geschichten, sie müssen aber lebendig und spannend sein, damit sie im Gedächtnis haften bleiben. Stellen Sie Vergleiche zwischen früher und heute an, z. B. Schule, Spiele, Kleidung, Arbeit, Jahresfeiern Richten Sie ein Familienmuseum ein. Dies ist eine Sammlung von Erinnerungsstücken, z. B. Spielzeug, Poesiealbum, Schmuck, Briefe, Haarlocke, Füller und versehen Sie alles mit den Namen der Besitzer. Richten Sie eine Ahnengalerie ein. Das ist eine Sammlung von Urkunden, Fotos, Stammbücher, Pässe, Landkarten, Portraits Durch Interviews können Kinder hilfreiche Informationen der Familienmitglieder sammeln. Es macht Spaß, so eine Familienstatistik anzufertigen. Bitten Sie Verwandte, Erinnerungen für die Kinder aufzuschreiben. Erstellen Sie mit Ihren Kindern oder Enkeln ein einfaches Personenblatt. Gestalten Sie selbst Familienforschung als Rate- und Puzzlespiel Kindern wird so spielerisch deutlich, dass Familienforschung ein Puzzlesiel mit vielen Geheimnissen ist. Um die Fragen Wo komme ich eigentlich her? und Von wem habe ich das nur? herum können Sie anhand von Familiengeschichten viel erzählen und erklären. Online Forschung weckt im Zeitalter der neuen Medien bei Kindern und Jugendlichen großes Interesse. Forschen Sie hier gemeinsam! Gehen Sie mit Ihren Kindern oder Enkeln in Bibliotheken, Museen und Archive! Begeben Sie sich auf Spurensuche und besuchen Orte, an denen die Vorfahren lebten, z. B. Haus, Schule, Arbeitsstelle, Kirche, Friedhof Planen und machen Sie gemeinsame Familienreisen und Familienfeste! Ermöglichen Sie Einblicke in Ihre eigenen Forschungen, denn alle lernen mit- und voneinander! In der Grundschule Kinder als Familienforscher Im Lehrplan ist vorgesehen, dass im Sachunterricht, Lernbereich Geschichte, die Themen Ich und meine Familie und Kindheit früher und heute behandelt werden können. Man sollte sich ruhig einmischen und Lehrer ansprechen, ob nicht diese Themen im Unterricht behandelt werden können, finde ich. Auch kann man in dem Zusammenhang seine Unterstützung anbieten. Schulen sind oft froh, Fachleute im Unterricht zu haben, denn sie geben neue Impulse und repräsentieren eine ganz andere Seite des Lernens. Gut geeignet um erste Familienforschungen zu betreiben, sind auch Arbeitsgemeinschaften und Projekte. Auch hier DAGV-News 03/

74 ist Elternengagement angesagt, denn wir können nicht voraussetzten, dass sich Lehrer in eine völlig fremde Materie einarbeiten. Möglich ist sicherlich auch, im Rahmen eines Angebots einer Ganztagsschule eine eigene Arbeitsgemeinschaft Familienforschung durchzuführen. Allerdings ist es ratsam, vorab einen Elternabend zu veranstalten, um zu klären, in welcher Form Persönliches öffentlich gemacht werden darf oder nicht. Im Unterricht der Grundschule könnte man dann eine erste kleine Familienstatistik anfertigen eine eigene Ahnentafel, Stammbaum und Familienchronik erstellen den eigenen Familiennamen, seine Entstehung und Bedeutung erforschen etwas über Familienwappen, Entstehung und Darstellungsformen lernen und ein eigenes Wappen erstellen eine alte Schrift lernen alte Texte, Märchen und Fabeln lesen und vorlesen gemeinsam spielen, kochen und sich kleiden wie in alten Zeiten entsprechende Rollenspiele oder ein Theaterstück inszenieren eine Ausstellung mit alten Sachen machen und den Nutzen erklären Zeitzeugen, die von früher berichten können, einladen schließlich die Ergebnisse präsentieren, wobei man dann die Eltern, den Kindergarten, andere Klassen und die Presse einladen kann. Und in den weiterführenden Schulen? Wer kennt nicht den meist tödlich langweiligen Geschichtsunterricht, in dem Zahlen und Fakten gepaukt werden, ohne dass er für die Schüler und Schülerinnen bedeutsam ist. Vieles wird deshalb schnell wieder vergessen. Wie packend könnte Zeitgeschichte aber sein, wenn sie im Kontext der eigenen Familien- oder Ortsgeschichte gelernt würde! Meine Idee ist, beides zu kombinieren, wobei die eigene Familienforschung hier eine bedeutende Rolle spielen könnte. Generell muss man in dem Zusammenhang sagen, dass Familienforschung im Vergleich zur Grundschule natürlich auf höherem Niveau stattfinden muss. Auch hier können Eltern und Familienforscher anbieten, ihr reichhaltiges Fachwissen einzubringen um gemeinsam mit der Lehrkraft eine Unterrichtseinheit zum Thema Familienforschung zu planen und durchzuführen. Ganztagsschulen haben Angebote am Nachmittag, die häufig von Vereinen und Privatpersonen gemacht werden. Eine weitere ideale Möglichkeit, Genealogie an Kinder und Jugendliche heranzutragen! Der Pommersche Greif e. V. fordert in diesem Zusammenhang, dass es wünschenswert wäre, wenn es eine grundlegende Handreichung mit Basismaterialien und ideen gäbe, auf die Eltern zurückgreifen könnten und fordert geleichzeitig dass der Bundesverband DAGV diese Aufgabe übernehmen könnte. Ich kann diese Forderung nur unterstützen. Natürlich können die Themen für die Grundschule auch in den weiterführenden Schulen vermittelt werden, darüber hinaus sind meiner Meinung nach zusätzlich folgende Inhalte möglich: Theorie zur Genealogie und ihren Hilfswissenschaften Aufbau von Ahnentafeln und Stammbäumen mit Beispielen Verwendung der Kekule - Nummern Kennenlernen einiger Beispiele von Orts- und Familienchroniken Archiv-, Museums- und Bibliotheksbesuche Nutzung von einschlägiger Fachliteratur und Zeitungen Quellen zur Familiengeschichtsforschung, wie Kirchenbücher, Ahnenpässe, Familienstammbücher, Arische Nachweise, Standesamtsunterlagen, Adress- und Telefonbücher, Ortsfamilienbücher, Seelenlisten 74 DAGV-News 03/2013

75 Internetrecherche Kennenlernen verschiedener Dokumentationsverfahren, wie Sammlungen, Datenblätter, PC- Programme Präsentation der Lernergebnisse vor Publikum (Monatsfeier, Ausstellung ) Erlernen einer alten Schrift und Lesen entsprechender Texte Entwicklung und Durchführung einer Inszenierung Herstellung eines Videos oder Films Durchführen einer Klassenfahrt mit entsprechendem Hintergrund Nachwuchsförderung als Aufgabe für Vereine Die meisten Vereine kennen das Problem der Überalterung, nicht nur die Familienforscher! Auf dem letzten Seminar Qualifizierter Genealoge des DAGV in Visselhövede ist dieses Thema lebhaft diskutiert worden. Man war der Meinung, dass die Jugendarbeit in der Vergangenheit kläglich vernachlässigt worden und Vorstöße in diese Richtung oft auf Wiederstand in den Vereinen selbst gestoßen sind. Ein Teilnehmer machte den Vorschlag, dass der DAGV als Dachverband, an die regionalen Vereine mit diesem Anliegen herantreten sollte. Dass es wichtig es ist, auch junge Leute für die Genealogie zu begeistern, wird wohl kaum jemand bestreiten. Denn sicher ist, dass eine bunte Mischung von Jung und Alt Vereinen wichtige Impulse in jede Richtung gibt. Hier fordert der Pommersche Greif e. V. mit dem Schlagwort Begeisterung durch Gleichaltrige junge Leute in den Vereinen als Ansprechpartner zu etablieren, dem die Anfänger Löcher in den Bauch fragen können, ohne sich beispielsweise durch dumme Fragen zu blamieren. Gleichzeitig wird die Einrichtung einer eigenen Webseite mit jungem Design gefordert und die Gründung eines Blogs oder einer Gruppe. Ein Anfang wäre meiner Meinung nach schon, wenn die Webseiten der Vereine eine eigene gut gemachte Seite für Kinder und Jugendliche hätten. Hier ist Deutschland im Vergleich zu Ländern wie USA, Canada, Großbritannien ein Entwicklungsland. Ein aktuelles Beispiel für gut gemachte Jugendarbeit ist allerdings der History Award, der jährlich von der Sendung ZDF-History ausgeschrieben wird. An ihm nehmen bundesweit viele Klassen aus allen Schulstufen teil, nachdem sie sich vorher im Rahmen des Sach- und Geschichtsunterrichts mit einem Thema intensiv auseinandergesetzt haben. So hat eine 9. Klasse aus Münster zum Thema Familienforschung einen Filmbeitrag eingesandt, den man auf der Webseite des History Award (Link siehe unten) einsehen kann. Hier ist noch mal eine Auflistung möglicher Maßnahmen: Benennung eines Jugendbeauftragten im Vorstand Benennung eines Ansprechpartners für Kinder und Jugendliche Spezieller Internetauftritt für junge Menschen Spezielle Mailingliste oder Blog Lexikon zum Mitmachen entwickeln wie von GenWiki Nutzung von Netzwerken durch Bildung von Gruppen z. B. bei facebook, Google, Stayfriends Entwicklung und Bereitstellung von Material für Kinder und Jugendliche Entwicklung und Bereitstellung von Material für Menschen, die mit ihnen arbeiten Durchführung von Seminaren, Kursen und Workshops für Kinder und Jugendliche in der Region z. B. als Ferienangebot Durchführung von Arbeitsgemeinschaften und Projekten in Kindergärten und Schulen Ausschreibung eines regionalen oder bundesweiten Wettbewerbs für Schulen Werbung durch Pressemitteilungen und Artikel in TV, Zeitungen DAGV-News 03/

76 Literatur und empfehlenswerte Links: Pommerscher Greif e. V.: Papier zum Thema Nachwuchsförderung, zusammengestellt von Rainer Jakob, Timo Kracke, David Krüger, Margret Ott Die Autorin ist Lehrerin, Familienforscherin und Mitglied im VfFOW (Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen). +++ Aktivitäten der DAGV-Mitglieder Neuigkeiten DAGV-Stand gemeinsam mit dem NLF zum Tag der Niedersachsen Am war die DAGV mit einem Gemeinschaftsstand mit dem Niedersächsischen Landesverein für Familienkunde e. V. (NLF) auf dem 33. Tag der Niedersachsen in Goslar auf dem Gelände des St. Annenhauses vertreten. Beide folgten damit einer Einladung des Genealogischen Arbeitskreises Goslar, der federführend vor Ort tätig war. Der DAGV- Vorsitzende erklärte hierzu in einer Pressemitteilung: In den letzten Jahren beobachten wir ein zunehmendes Interesse am Thema Familienforschung. Der Niedersachsentag in Goslar bietet eine tolle Gelegenheit, dieses spannende Hobby einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und auf die wichtige Arbeit der genealogischen Vereine in der Region und in ganz Deutschland hinzuweisen." v.l.n.r.: Dirk Weissleder (DAGV), Benjamin Keune (NLF, GenAK Goslar) und Familie Schulz (NLF) Detail des Standes von NLF und DAGV Benjamin Keune, Sprecher des Genealogischen Arbeitskreises Goslar, fügte hinzu: Für Familienforscher ist der Austausch mit Gleichgesinnten vor Ort ebenso wichtig wie eine gute Vernetzung mit den genealogischen Vereinen anderer Regionen. Weil unsere Vorfahren durch Wanderungsbewegungen aus den unterschiedlichsten Gegenden in Deutschland, Eu- 76 DAGV-News 03/2013

77 ropa und der ganzen Welt stammen können, sind wir Familienforscher immer auch auf die Arbeit und die Forschungsergebnisse anderer Vereine angewiesen." Natürlich wurde auch Werbung für den 65. Deutschen Genealogentag in Heidelberg gemacht. Um den Kontakt zu potentiellen Interessenten zu erhöhen, wurde auch nahe der Kaiserpfalz ein Stand eröffnet, um mit Gästen des Niedersachsentages ins Gespräch zu kommen. Der Niedersächsische Landesverein für Familienkunde e. V. (NLF) mit Sitz in Hannover wurde im Jahr 1913 gegründet und zählt zu den ältesten familienkundlichen Vereinen in Deutschland. Er versteht sich als Organisation der Freunde der Genealogie in und aus Niedersachsen und zählt zurzeit rund 600 Mitglieder im In- und Ausland. (Foto: Weissleder) Verein für Computergenealogie ist Mitglied der FHISO Der Verein für Computergenealogie ist zur Förderung der besseren internationalen Zusammenarbeit sowie zur Erreichung eines Standards beim genealogischen Datenaustausch Mitglied der Family History Information Standards Organisation (FHISO) geworden. Die FHISO hat es sich um Ziel gesetzt, moderne technische Standards für Genealogie und Familiengeschichtsforschung zu entwickeln. Neben zahlreichen Genealogievereinen weltweit sind auch mehrere große genealogische Firmen Mitglied der FHSIO. Als größter deutscher Genealogieverein schien es uns logisch, dass auch der Verein für Computergenealogie mit der maximal möglichen Anzahl von fünf Repräsentanten Mitglied der FHISO ist. Die FHISO ist in sieben Regionen aufgeteilt, wir gehören zur Region Europe and North Asia", so Jesper Zedlitz, stellv. Vorsitzender. Welche anderen europäischen Vereine sich noch bei der FHISO engagieren, werden wir vermutlich demnächst erfahren. Nach einer Gründungsphase soll ab September 2013 die Arbeit nun an Fahrt aufnehmen. Timo Kracke für CompGen in Salt Lake City vertreten Timo Kracke, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit beim Verein für Computergenealogie wird auf der RootsTech 2014 vom 06. bis 08. Februar 2014 in Salt Lake City, USA, zu Gast sein und einen Vortrag über das Genealogische Ortsverzeichnis (GOV) halten. Auf der Mitgliederversammlung des Vereins für Computergenealogie in Altenberge hatte man sich Mitte März darauf verständigt, das GOV nicht nur in Europa zu verwenden, sondern nach Möglichkeit eine globale Akzeptanz zu erreichen. Mit dem Mini-GOV für Software-Entwickler soll hier der erste Schritt gemacht werden. Nach der Mitgliederversammlung wurden weitere GOV- Grunddaten weltweiter Ortsdaten (USA, Frankreich, Spanien - um nur einige zu nennen) eingespielt. Dies soll der Grundstein für ein weltweites Interesse und die Akzeptanz dieser Ortsverwaltung sein. Um unser GOV entsprechend zu unterstützen und weltweit bekannter zu machen, haben wir uns entschlossen, einen Vortrag für die in Amerika größte genealogische Veranstaltung anzumelden, so Marie-Luise Carl, Vorsitzende des Vereins für Computergenealogie. Timo Kracke ist damit einer von nur zwölf ausgewählten Entwicklern, die mit Vorträgen auf der RootsTech vertreten sein werden, was eine Besonderheit darstellt. DAGV-News 03/

78 Gedankenaustausch der AGoFF Bereits im Juni 2013 hatte die Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher (AGoFF) alle im Sinne einer genealogischen Forschung mit dem Schwerpunkt des (ehemaligen) Siedlungsraums deutschsprachiger Menschen im Osten tätigen Vereine und Stiftungen nach Potsdam eingeladen. Die Teilnehmer dieser Tagung hatten sich für eine Folgeveranstaltung im Spätherbst diesen Jahres ausgesprochen, bei der die Kollegen des Informationsbereiches der Vereine mit eingeladen werden sollten. Die Brandenburgische Genealogische Gesellschaft Roter Adler e.v. hat auf Anfrage die Organisation dieser Folgeveranstaltung übernommen. Als Termin haben wir Sonnabend den 23. November 2013 vorgesehen. Mario Seifert, stv. Vorsitzender der Brandenburgischen Genealogischen Gesellschaft Roter Adler e.v. Zeitschriftenschau +++ Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt, herausgegeben vom Heidelberger Geschichtsverein e. V., Redaktion (2013): Carola Hoécker, Jochen Goetze, Ingrid Moraw, Petra Nellen, Reinhard Riese, Julia Scialpi, Jürgen Zieher, für den Vorstand Hans-Martin Mumm, Claudia Rink, Gestaltung: Julia Scialpi, ISBN , ISSN Erschienen im Kurpfälzischen Verlag Dr. Lehmann, Dreikönigstraße 10, Heidelberg (Telefon und 20503, Fax 28695). Jg. 17, 2013, 320 S. Jochen Goetze: Die Häuser der 1390 aus Heidelberg vertriebenen Juden (S ); Ulrich Wagner: Ludwig V. von der Pfalz im Bauernkrieg Aspekte und Quellen (S ); Sean Ward: P.S. under dach bringen. Die Heidelberger Jahre der Prinzessin Sophie von der Pfalz, späteren Kurfürstin von Hannover (S ); Gerhard Schwinge: Zwei ungleiche Heidelberger Freunde. Die jahrzehntelangen Beziehungen zwischen Johann Heinrich Jung Stilling ( ) und Johann Friedrich Mieg ( ) (S ); Reinhard Riese: Liselotte Mugdan und ihr Schreiben vom Juli 1945 an die US-Militärregierung (S ); Klaus Winkler: Der Komponist Andreas Grundler. Schweinfurt ca Heidelberg (S ); Peter Zimber: Sie sammelte Volkslieder aus dem Odenwald Das Leben und Wirken der Dichterin Auguste Pattberg ( ) (S , * Neunkirchen , + Heidelberg , T.d. Kurpfälz. Forstmeisters in Neunkirchen (Baden), Mosbach und Dilsberg Wilhelm von Kettner. Heirat 1788 Pattberg, Kurpfälz. Keller und Zollschreiber in Neckarelz, 1803 Leiningen. Hofgerichtsrat); Ingo Runde: 625 Jahre Universitätsarchiv Heidelberg ( ). Geschichte, Gegenwart und Perspektiven (S ); Volker Schulz & Werner Ebert: Das Deutsche Tuberkulose-Museum im Rohrbacher Schlösschen (S ); Enno Krüger: Zur Digitalisierung der Lorscher Handschriften (S ); Dietrich Bahls (Rez.): Maxi Marianne Fricke, 175 Jahre Dr. Heinrich Klose Freimaurer und Bauherr des alten Englischen Viertels in Heidelberg- Neuenheim in drei Teilen. Heidelberg: Selbstverlag (S ); Hansjoachim Räther (Rez.): Stefan Mörz, A Short History of the English Church Heidelberg. (Llux Agentur und Verlag e.k.), Ludwigshafen 2011, 82 S. (S ); Claudia Rink (Rez.): Hanna Wölki, Heidelberger Hotels im späten 19. Jahrhundert. Schloss-Hotel und Hotel Bellevue, Ubstadt-Weiher 2012 (S ); Jürgen Zieher (Rez.): Susan Richter & Armin Schlechter (Hg.), Zwischen allen Welten. Die Lebenserinnerungen der ersten Heidelberger Professorin Gerta von Ubisch, Ostfildern: Thorbecke 2011 (S ). Nr. 16, Hans-Martin Mumm: Der Name der Heiliggeistkirche. Versuch einer historischen Deutung (S ); Peter Zimber & Claus D. Hillebrand: Ein Westfale als kurpfälzischer Kanzler: Justus Reuber ( ) (S ); Michael Roth: Ihr Churfl. Durchl. haben Ihre Mildigkeit zu diesem Kirchenbaw erwiesen. Kurfürst Karl Ludwig und die Providenzkirche in Heidelberg (S ); Patrick Heinstein: Klassikrezeption im romantischen Milieu: Schiller und Heidelberg (Teil III). Zwischen 1848er Revolution und Kaiserreich (S ); Maike Rotzoll, Volker Roelcke & Gerrit Hohendorf: Tödliche Forschung an Kindern. Carl Schneiders Forschungsabteilung an der Heidelberger Psychiatrischen Universitätsklinik 1943/44 (S ); Reinhard Riese: Erich Kaufmann-Bühler ( ). Eine biografische Studie (S ); Frank Moraw (+): Die Juden werden abgeholt. Die erste große Deportation aus dem deutschen Südwesten am 22. Oktober Täter, Opfer und Zuschauer in Heidelberg (S ); Angela Weirich & Georg F. Hoffmann: Erich von Baeyer ( ). Medizinstudent in der Weimarer Republik und Porträtzeichner von Professoren der Heidelberger Universität (S ); Peter Koppenhöfer: Den Gatten zum Bruder, die Gattin zur Schwester des Geliebten 78 DAGV-News 03/2013

79 machen. Der Anwalt Hans Lorenz Küchler und seine erste Frau, die Schriftstellerin Marie Luise Vogt (S ); Ewald Keßler: Sühne für die Schuld Europas: Die Ehrenpromotion von James Pennington 1849 (S ); Peter Seng: Aus dem Werk des Zeichners Philibert de Graimberg ( ) (S ); Maike Rotzoll & Klaus Wiedemann: Die badische Judendeportation und das Schicksal von Maximilian und Zilla Neu (S ); Dietrich Bahls (Rez.): Klaus-Peter Schröder, Eine Universität für Juristen und von Juristen. Die Heidelberger Juristische Fakultät im 19. und 20. Jahrhundert (S ); Norbert Giovanni (Rez.): Miriam Gerber, The Life of Miriam Gerber (S , betr. Miriam Carola Sondheimer, geb. Miriam Gerber, aus Worms). Nr. 15, Christian Burkart: Die Gründung der Lorscher Probstei Neuburg als Mönchskloster (1130) und dessen Umwandlung in ein selbständiges Nonnenkloster (1195). Oder: Warum Pfalzgraf Konrad von Staufen (reg ) doch nicht Vogt der Lorscher Filialklöster am unteren Neckar war (S ); Bernd Schneidmüller: Ruprecht Der König aus Heidelberg (S ), Reinhard Riese: Es war ein Volksfest, wie es seyn soll. Ernst Moritz Arndt, Sulpiz Boisserée und die Heidelberger Feier am 18./19. Oktober 1814 zum Jahrestag der Schlacht bei Leipzig (S ); Patrick Heinstein: Klassikrezeption im romantischen Milieu: Schiller und Heidelberg (Teil II). Die Beziehungen der Familie Friedrich Schillers nach Heidelberg Mit zwei dokumentarischen Anhängen: Charlotte von Schiller an Prinzessin Caroline von Mecklenburg-Schwerin (1810) und Charlotte von Schiller, Erinnerungen an Heidelberg (1815) (S , betr. auch Karl und Sophie v. Zyllnhardt); Hans-Martin Mumm: Die sieghafte Jugend der Neckarfluren. Die Pension Friedau, Gaisbergstraße 16a, als Ort Stefan Georges und des Georgekreises (S , betr. Klara Bezner, Edgar Salin, Friedrich Sieburg, Ernst Kantorowicz, Woldemar von Uxkull-Gyllenband); Jo-Hannes Bauer: Gut Licht und volle Kassen! Heidelberger Kinos nach dem zweiten Weltkrieg ( ) (S ); Ursula Kern: Vom Genuss am Austausch der Gedanken. Marianne von Willemer, Sophie Schlosser und das kulturelle Leben auf Stift Neuburg (S ); Carola Hoécker: Die frühen Jugendjahre des Komponisten Gerhard Frommel (S , betr. auch Hedwig Wolf); Frank Moraw: Illegal von Frankfurt nach Heidelberg. Eine Jüdin im Untergrund und ihre Helfer (S ; betr. Dr. Antonie Sandels, Margarete u. Dieter Herberg); Dietrich Hildebrandt: Bittbrief an Conze. Eine Quellenedition (S , betr. ein Flugblatt vom März 1969); Maike Mumm: 100 Jahre Zupfgeigenhansl. Resümee einer Ausstellung (S ). Nr. 14, Patrick Heinstein: Klassikrezeption im romantischen Milieu: Schiller und Heidelberg. Eine Revision der Jahre (S ); Renate Marzolff: Die Enkelin des Philosophen. Zur Familien- und Lebensgeschichte der Heidelberger Ärztin Marie Clauss ( ) (S , betr. Max Hachenburg und Kuno Fischer); Norbert Giovannini & Claudia Rink: Ghetto ohne Ghetto. Hinweise zu Judenhäusern in Heidelberg (S , mit Zusammenstellung der Bewohner); Peter Koppenhöfer: Der vergessene Dichter Johann Georg Deeg ( ) und die Heidelberger Zeitschrift Braga (S ); Hans-Martin Mumm: Wer war der Kümmelspalter? Zur Geschichte der Bäckerei und Weinwirtschaft Hauptstraße 117 (S ); Jan Eike Dunkhase: Karl Löwiths negative Freiheit. Die Selbstzeugnisse des Heidelberger Philosophen im Exil (S ); Frank Moraw: Neues zur Entdeckung des Charisma. Dora Jellineks Seminararbeit über Stefan George und Max Webers Brief an sie (S ). Nr. 13, Hans-Martin Mumm: Vor der Stadtgründung. Drei Studien (S. 9-20); Jörg Tröger: Trunkenheit ist die Mutter des schwärzesten Meuchelmords. Der Heidelberger Medizinprofessor Franz Anton Mai ( ) (S ); Peter Koppenhöfer: Im Waldgebirgschoss. Helmina von Chézys letzter Heidelberg-Aufenthalt (S ); Maike Mumm: Der Wandervogel in Heidelberg. Hans Breuer und die Entstehung des Zupfgeigenhansl 1908 (S ); Frank Moraw: Heidelberg- Theresienstadt-Heidelberg. Zur letzten Deportation aus Heidelberg im Februar 1945 (S , betr. Marie Baum; Leontine Goldschmidt; Ehepaar Jaspers; Emil Henk; Dora Busch; Greta Stengel, geb. Kuppenheim; Elisabeth Kaufmann-Bühler, geb. Schoenflies; Else u. Dr. Paul Hirsch; Dolf Sternberger u. Wilhelm Bender; Katharina von Künßberg; Gustav Adolf Scheel und Marie Clauss; Hans Flor; Arthur Strauß; Gustav Radbruch; Hermann Maas); Marek Fialek: Ein Kosmiker in Heidelberg. Albert Mombert. Mit bisher unveröffentlichten Texten aus dem Staatsarchiv Moskau (S ); Reinhard Düchting: Grußwort zur Verarbschiedung von Dr. Armin Schlechta am 18. März 2008 (S. 175); Armin Schlechter: Ansprache zum Abschied (S ). Nr. 12, Redaktion: Jochen Goetze, Ingrid Moraw, Petra Nellen, Reinhard Riese; für den Vorstand: Hans-Martin Mumm und Norbert Giovannini. Gestaltung und Herstellung: Ulrike Meutzner. Bärbel Rudin: Liselotte von der Pfalz als Theaterpatin. Komödianten unter kurpfälzischer Patronage (S betr. Jacob Struys: Pyrus en Ariame. der kfstl. Comoediant Johann Ernst Hoffmann, , dessen Portrait, die Witwe dann in badischen Diensten. Rebecca und Peter Schwarz, Komödianten); Peter Koppenhöfer: Hier war es auf Erden, wo ich zum Erstenmal die Schönheit fand. Helmina von DAGV-News 03/

80 Chézys erste Heidelberg-Aufenthalte (S ); Patrick Heinstein: Die Grafen von Jenison-Walworth: Aspekte zur Sozialgeschichte des Adels im 18. und 19. Jahrhundert (S ); Ilona Scheidle: Fertige Tatsache spricht für sich! (Anna Blum) Zum 90. Todesjahr des ersten weiblichen Ehrenbürgers Anna Blum (S ; Anna Blum, * Heidelberg , , geb. Helwerth, Wwe. von Dr.med. Wilhelm Blum, T.d. Gastwirts u. Bg. David Heinrich H. u.d. Elisabeth Dürr); Elisabeth Südkamp: Heinrich Zimmer ( ) Jahre hindurch suchte ich nach dem wirklichen Indien, meinem Indien (S ); Heiner Markmann: Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus Licht und Schatten (S ); Otto Frommel: Der Einzug der Amerikaner in Heidelberg. 30. März 1945 (S ); Marion Tauschwitz: Hilde Domin Von Heidelberg nach Heidelberg (S ); Christian Jansen: Mini-Max oder eigenständige Größe am Soziologenhimmel? Zum Abschluss der Alfred Weber-Gesamtausgabe (S ); Wilhelm Barth: 10 Jahre Handschuhsheimer Geschichtswerkstatt, (S ); Norbert Giovannini (Rez.): Hermann Weisert ( ), Dagmar Drüll & Eva Kritzer, Rektoren Dekane Prorektoren Kanzler Vizekanzler Kaufmännische Direktoren des Klinikums der Universität Heidelberg 1386 bis 2006 (S. 229); Barbara Greven-Aschoff (Rez.): Ilona Scheidle, Heidelbergerinnen, die Geschichte schrieben. Frauenporträts aus fünf Jahrhunderten (S. 234f.); Nr. 11, 2006/07. Walter Petschan: Die Entwicklung des Wieblinger Ortssiegels (S ; W.P. zeigt, daß das ältere Wieblinger Ortssiegel den Gerichtsherren, den Hl. Valentin von Terni mit Hahn und bekleidet mit einer Kasel über dem Wittelsbacher Rautenschild zeigt, und nicht zwei Wappen übereinander darstellt. Später wurde die Kasel als zweites Wappen mit Kreuz gedeutet und auch so dargestellt); Klaus Heitmann: Französische Romantiker zu Besuch in Heidelberg (S , betr. Louis Gabriel Amroise Vicomte de Bonald , u.a. im Haus des kurpfälz. Hofrats Carl Gottlieb Weidenhan; Prof. Victor Cousin 1817 Besuch bei G. F. W. Hegel; der Dichter, Historiker und Philosoph Edgar Quinet 1827 zu Besuch bei Georg Friedrich Creuzer, später verheiratet mit Minna Moré, Pfarrerstochter aus Grünstadt, dann wieder ; Victor Hugo 1840); Ilona Scheidle, Die Mädchenschulgründerin Caroline Rudophi (um ) ein weiblicher Sokrates, (S ); Andreas Cser: Eberhard Gothein ( ). Max Webers Nachfolger auf dem Heidelberger Lehrstuhl [für Nationalökonomie]. Aspekte seiner Wissenschaftsbiographie (S ); Wolfram Schmitt: Karl Jaspers und die Psychotherapie. Grundlinien psychiatrisch-psychotherapeutischer Praxis (S ); Joachim Heimann: Georg Zink und die Heidelberger Volksbibliothek und Volkslesehalle (S ; G.Z. * Worms , + Sinsheim ); Frank-Uwe Betz: Goebbels in Heidelberg (S , betr. Reichsfestspiele, Gustav Knuth, Maria Wimmer, Lina Carstens, Paul Kemp); Ilona Lagrene & Michail Krausnick; Die Verfolgung der Heidelberger Sinti-Familien während der NS-Zeit. Vortrag zum 50. Gedenktag der Befreiung von Auschwitz (S ; betr. u.a. die Familien Steinbach, Birkenfelder, Reinhard, Winter, Winterstein, Regelin); Hans-Martin Mumm: Ein Haus ohne Putz erzählt viel, aber nicht alles. Zur Baugeschichte der Unteren Straße 31, Ecke Pfaffengasse (S ); Friedrich F. Koenemann: Allmendsteine Straßenmarkierungen vor 250 Jahren (S. 169f.); Friedrich F. Koenemann: Zwei Ginkos in der Heidelberger Altstadt. Lebende Zeugen aus kurfürstlicher Zeit (S ); Andreas Hensen: Von Cambridge bis Kumamoto anno 100: Heidelbergs Partnerstädte zur Römerzeit (S ); Arno Ehrhard: Neue Urkunden zu Kloster Neuburg (S ); Karsten Birkenheyer: Renate Ludwig, Der Heidelbergmensch aus Mauer und seine Besucher (S ); Hans-Martin Mumm: Ein projektierter Höhenweg am Gaisberghang. Der Verkauf zweier Grundstücke Unterm Trutzbayer 1925 und unveröffentlichte Briefe von Else Jaffé und Alfred Weber (S ); Klaus Kempter: Die Leidenschaft des Denkens. Joachim Radkaus Max Weber-Biographie (S ); Eberhard Demm: Max Weber in psychohistorischer Beleuchtung. Anmerkungen zu Joachim Radkau (S ); Norbert Giovannini: Der Verein Begegnung. Förderkreis zur Pflege der Beziehungen zu den früheren jüdischen Einwohnern Heidelbergs (S ); Christian Burkhart: 50 Jahre Albert-Metzler-Kreis der Heimat- und Familienforscher Heidelberg. 600 Vortragsabende Bibliothek mit 9000 Bänden (S ). Nr. 10, 2005/06. Sascha Köhl: Der Heidelberger Hof zur Zeit Friedrichs des Siegreichen (S. 9-38; betr. Erbhofämter, Hofrat, engerer Hof, lokale Amtsleute, Primat des Adels [Helmstadt, Gemmingen, Venningen, Landschaden, Johann von Dalberg], Einbindung der Gelehrten [Heinrich Münsinger, Petrus Antonius de Clapis, Johann Schröder/Luftiguli; Kanzler Matthias Ramung; Ludwig von Ast; Agricola; Reuchlin; Celtis], Aufbau der Verwaltung, Institutionalisierung höfischer Elemente, Kanzlei und Hofgericht, Künstler und der Hof); Ewald Keßler: Die Habilitation Alexander Haindorfs 1811 und die Frage der Judenemanzipation an der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg (S ); Rudolf Walter: Zur Musikpflege in der Pfarrkirche Heiliggeist im 20. Jahrhundert (S , unter den Pfarrern Franz Joseph Wilms, Franz Xaver Schanno, Franz Xaver Raab, Richard Hauser, Fridolin Keck und Klaus von Zedtwitz sowie die Kantoren/Organisten Otto Bundschuh, Heino Schubert, Rudolf Walter, Karl-Ludwig Nies, Jürgen Maag, Thomas Berning); Norbert Giovannini: Die Ausweisungen und Deportationen der jüdischen Einwohner Heidelbergs (S , betr. u.a. die Familien 80 DAGV-News 03/2013

81 Bamberger, Behrens, Bodem, Brenner, Fass, Fisch, Fritsch, Gutmann, Hachenburg, Hausmann, Heinselbeck, Landau, Löb, Mann, Dr. Ernst Rahlson, Reinhold, Reis, Rohatin, Rubinstein, Sipper, Sternweiler, Storch, Strauß, Weiss, Wolf, Ziegler, die Lehrerin Dr.phil. Dora Clara Busch, geb. Jellinek, Jakob Geissmar, Alfred Mombert, Prof. Richard Werner, die Suizidofer Hans Walter Bettmann, Betty Blum, geb. Liebhold, Lehrerin Erika Pringsauf, der Chemiker Dr. Karl Gieser, Mina Jordan, Amtsgerichtsrat Dr. Paul Jordan, Prof. Dr. Maximilian Neu, Zilla Neu, geb. Baruch, Ignatz Seidemann, Amtsgerichtsrat Dr. Guido Leser, Irmgard Leser, Dr. Hermann Rosenfeld, Violetta von Waldberg, geb. Platschek, Anna Trautmann, geb. Spahn, Leontine Goldschmidt, geb. Edle von Portheim, Martha Brizius); Michael Buselmeier: Richard Benz und die Verteidigung der Tradition. Dankrede anlässlich der Verleihung der Richard-Benz-Medaille am 13. November 2003 (S ); Hans-Martin Mumm: Der Ritter am,ritter' und seine Frau. Ein neuer Blick auf eine berühmte Fassade (S , betr. Charles Belier und Francina Soreau, Daniel Soreau, Johann Casimir und Elisabeth von Sachsen); Friedrich Karl Azzola & Karl Pauligk, Das historische Handwerkszeichen der Heidelberger Weißgerberfamilie Hettebach im Kurpfälzischen Museum. 1719/1749 (S ); Peter Koppenhöfer: Eine Kutschfahrt durch Heidelberg Der vergessene Autor J. G. Rieger und Heidelberg (S , betr. Johann Georg Rieger, * Mannheim , , Zollinspektor in Heidelberg, 1829 in Mannheim, S.d. Joh. Jacob R., Kupferstecher u. Maler); Hans Schmiedel: Ein Kolonialdenkmal in Heidelberg (S , betr. Klara Wagenmann, Geh. Hofrat Alfred Hettner, Oberforstrat Karl Krutina); Claudia-Anja Kaune: Willy Hugo Hellpach ( ). Liberaler Kultusminister in Baden in der Weimarer Republik (S ); Hans-Martin Mumm: Max Karl Prinz zu Hohenlohe-Langenburg. Zur Biografie eines der Opfer der nationalsozialistischen Justiz auf dem Heidelberger Bergfriedhof (S ); Reinhard Riese (Rez.): Stefan Weber, Das Leben des Eberhard von Kumbd. Heidelbergs Anfänge und weibliche Frömmigkeit am Mittelrhein (S , = Magisterarbeit. Eberhard von Kumbd, S.d. Ministerialen Wolfram von Bacharach, 1180 am Hof Konrads von Staufen, gründete das Frauenkloster Kumbd, , Heiligenvita. = Neuedition der Vita von ca. 1230); Hans-Martin Mumm (Rez.): Carsten Juwig, Reinhard Düchting, Heidelberger Köpfe. Die Professorenporträts von Dénes v. Szebeny (S ); Ingrid Moraw (Rez.): Peter Drings, Jörg Thierfelder u.a. (Hgg.), Albert Fraenkel. Ein Arztleben in Licht und Schatten (S ). Nr. 9, 2004/05. Jochen Goetze: Gemeinsame Sache. Kurpfalz, Hirschhorn und die Schicksale der Juden im 14. Jahrhundert (S ); Rudolf Walter: Zur Kirchenmusikpraxis der Pfarrkirche Heiliggeist im 19. Jahrhundert (S , unter den Pfarrern Anton Breith; Johann Georg Günther; Johann Baptist Beihofer; Johann Nüßle; Franz Anton Hauck; Franz Joseph Wilms; Komponist Georg Joseph Vogler; die Organisten Caspar Dümig; Schulrektor Joseph Faulhaber; Lehrer Peter Schütz; Lehrer Wagner; Musiklehrer Christian Faulhaber; Lehrer Breuning; Musiklehrer Beck; Lehrer Eichler; Victorin Neininger und sein Bruder Polykarp Neininger; Anton Fürst; Orgel von Heinrich Voit); Frank Uwe Betz: Das Heidelberger Lager des Kultur- und Rundfunkamtes von 1936 (S ); Claudia Wolff: Ach Heidelberg. Über die Verstörung eines Stadtgefühls (S ); Hans-Martin Mumm: Am jähen Steig. Altstraßen und Hohlwege im Stadtwald. Erwägungen zu den Verkehrsbeziehungen Heidelbergs in Mittelalter und früher Neuzeit (S ); Thomas Foerster: Die historische Verkehrslage Heidelbergs im unteren Neckartal (S ); Einhard Kemmet: Frühneuzeitlicher Wasser- oder Quellstollen in der Karlstraße 16 mit Kulturmüll vom Ende des 19. Jahrhunderts (S ); Sigrid Gensichen: Tugenden von Carl Schäfer, Reflexionen eines Oberfinanzrats und ein heimgekehrtes Modell. Neues zum Heidelberger Schlossstreit (S ); Harald Pfeiffer: Musizierende und komponierende Frauen in Heidelberg bis zum 19. Jahrhundert (S , betr. Nanette Weippert; Henriette Feuerbach; Clara Schumann; Josephine Sartorius; Caroline Wilken, geb. Tischbein; Ekaterina S. Protopopowa; Caroline Rudolphi; Gertrude Kayser; Victorie Gervinus; der Thibaut sche Singverein ; Louise Pauline Viardot; Jenny Lind Luise Frank); Arno Erhard: Kloster Neuburg und die Familie von Fleckenstein (S , betr. Martha u. Catharina von Fleckenstein, 1519 Nonnen in der Abtei Neuburg); Hans-Martin Mumm: Gegessen und gefaulenzt. Hans Christian Andersen in Heidelberg (S ); Hans-Martin Mumm: Das Modell der Heidelberga. Elisabeth Götz, geb. Michelbach, Guido Schmitts Gemälde Heidelberga (1886) und die Heidelberga an der Stadthalle (1903) (S , betr. Elisabeth Maria Luise Götz, geb. Michelbach, * , , verheiratet mit Ludwig Friedrich Christian Götz, * , , Kaufmann in Karlsruhe; Bildhauer Rudolfo Comel); Hans-Erhard Lessing: Der Längste im ganzen Reich! Badens Hofsalonwagen No. 1 aus Heidelberg (S , betr. Alexander Courtin, Karl Hoffacker, Georg Mechtersheimer); Kurt Tellenbach: Max Reger und seine Besuche in Heidelberg (S ); Maike Rotzoll, Annette Hinz- Wessels, Petra Fuchs, Paul Richter & Gerrit Hohendorf: Anstaltspatient und Jude zur NS-Zeit. Das zweifach gefährdete Leben des Heidelbergers B. Oppenheimer. Spurensuche (S , begr. Moritz Oppenheimer, gest. New York , Direktor der Herrenmühle in Heidelberg, und sein Sohn); Claudia Rink, der punker (S ); Hansjoachim Räther: Die Handschuhsheimer Geschichtswerkstatt (S ); Hansjoachim Räther: Berndmark Heukemes zum 80. Geburtstag (S ); DAGV-News 03/

82 Reinhard Düchting (Rez.): Friedrich Kluge, Adolf Kußmaul Arzt und Forscher. Lehrer der Heilkunst (S. 241f.); Jochen Goetze (Rez.): Dagmar Hartmann, Henkenhaf und Ebert. Architekten der Stadthalle Heidelberg (S ); Dietrich Hildebrandt (Rez.) Karl Hampe, Kriegstagebuch (S ); Ingrid Moraw (Rez.): Susanne Himmelheber, Karl-Ludwig Hoffmann (Hrsg.) Neue Kunst Lebendige Wissenschaft. Wilhelm Fraenger und sein Heidelberger Kreis 1910 bis 1937 (S. 249); Susanne Himmelheber (Rez.): Michael Thimann, Caesars Schatten. Die Bibliothek von Friedrich Gundolf. Rekonstruktion und Wissenschaftsgeschichte (S. 248); Dietrich Hildebrandt (Rez.): Lutz Hachmeister, Schleyer eine deutsche Geschichte (S. 254); Ingrid Moraw (Rez.): Gerhard J. Teschner, Die Deportation der badischen und saarpfälzischen Juden am 22. Oktober 1940 (S. 256). Nr. 8, 2003/04. Achim Wendt & Manfred Benner:...des lieux depuis si long-temps condamnés au silence.. Archäologische Spurensuche auf der oberen Burg auf der Molkenkur (S. 9-40); Rudolf Walter: Zur Musikpflege am Heidelberger Jesuitenkolleg im 18. Jahrhundert (S ); Claudia Rink: Jüdisches Leben in Rohrbach (S ); Hans-Martin Mumm: XXII Polizei. Nr. 2 Sicherheit. Massnahmen gegen Zigeuner. Carl Neinhaus und die Heidelberger Sinti 1935/36 (S , betr. Familie Reinhard); Werner Leibrecht: Die Villa Krehl in Heidelberg (S , betr. Prof. Dr.med. Ludolf von Krehl und Frau Elisabeth Krehl, geb. Frohne; Friedrich Ostendorff); Einhard Kemmet: Neues vom Neolithikum. Der Siedlungsbogen entlang der alten Neckarschleife (S ; betr. Gymnasialprofessor Prof. Karl Pfaff); Arnold Schwaier: Heidelberg-Schlierbach: Ersterwähnung schon vor dem Jahre 1245? (S ); Philipp Körner & Reinhard Düchting: Eine schlesisch-polnische Glocke von 1686 in St. Peter Kirchheim (S ; betr. die Glocke aus Gramschütz, Krs. Glogau, von 1686); Hans- Martin Mumm: Die Liebe und die Schneiderzunft. Ein abgelehntes Bürgerannahmegesuch von 1799 (S , begr. Agnes Herger); Tobias Mühlenbruch: Heinrich Schliemann und Heidelberg (S ); Dieter Neuer: Georg Philipp Pfisterer ( ). Landwirt auf dem Pleikartsförster Hof und Gemeinderat in Kirchheim (S ); Hans-Martin Mumm: Ein Foto vom Bau des Königstuhltunnels 1911 (S ); Ellen Mendel & Paul Eric Joseph: Die Hochherrs. Zur Familien- und Firmengeschichte der jüdischen Unternehmer Ferdinand und Simon Hochherr und ihrer Angehörigen (S ); Hermann Lehmann: Die Fotografie als historisches Dokument? Nochmals Ernst Carlebachs Ladenschild (S ); Norbert Fritz: Das Museum für Sakrale Kunst und Liturgie. Eine Schatzkammer unter den Heidelberger Museen (S ); Peter Honigmann: Das Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland (S ); Eva-Maria Eberle: Geschichte Heidelbergs - Heidelberger Geschichten. Das Medien- und Informationsangebot der Stadtbücherei zur Stadt Heidelberg und der Region (S ); Frank Moraw (Rez.): Horst Ferdinand, Carl Neinhaus ( ). Aspekte einer umstrittenen Biographie, Sankt Augustin: Selbstverlag 2002 (S ). Nr. 7, Jochen Goetze: Das Heidelberger Stadtrecht im Mittelalter (S ); Wilhelm Kreutz: Adolph Freiherr Knigges Heidelberger Jahre (S ); Hans-Martin Mumm: Die Solidarität mit dem polnischen Aufstand von Ein unbeachtetes Gedicht von Ludwig Uhland (S , betr. Christian Friedrich Winter, Landfermann, Reimer); Dietrich Neuer: Der Kirchheimer Landtagsabgeordnete Friedrich Mampel (S , F.M. * Kirchheim , + Kirchheim , S.d. Johann Georg M. u.d. Eva Rosina Kaltschmitt, verh. I. Katharina Gieser, verh. II. Marg. Magdalena Treiber); Jo-Hannes Bauer: Das Glashaus am Neckar. Das Filmstudio in der Schlierbacher Landstraße 1912 bis 1925 (S , betr. Otto Steinberg, Hermann Balser); Conny Högner, Peter Koppenhöfer, Ruprecht Lindhorst, David Lorösch, Lina Schnelle & Moritz Scultetus: Zwangsarbeit in Heidelberg. Die Männer von Raon l Etape (S ); Ludwig Merz & Hansjoachim Räther: Das Turmbrünnlein (S ); Martin Krauß: Albert Fraenkel und die Gründung des Krankenhauses Speyererhof (S ); Marieluise Erckenbrecht & Jochen Goetze: Chronik der Familie Erkenbrecht (S ); Christian Jansen: Bürgerliche Kulturgeschichte als Beziehungs- und Familiengeschichte. Biografisches zu Georg Gottfried Gervinus, Helene Fallenstein und Max Weber (S , betr. Guenther Roth, die Fallenstein-Schwestern, Hermann Baumgarten); Carola Hoécker: Die Geschichte eines Ladenschildes. Das Heidelberger Antiquariat Ernst Carlebach (S , betr. Ernst Carlebach, , aus Mannheim, seit 1863 in HD, Vorsitzender des Synagogenrats der jüdischen Gemeinde Heidelberg, und sein Sohn Albert Carlebach, gest. 1954); Oliver Fink: Ein tiefer Griff in die Requisitenkiste. Wie Ernst Lubitsch den Alt-Heidelberg -Stoff verfilmte (S ); Norbert Giovannini: Die Studenten des Heidelberger Geistes. Der Komplizissimus, eine liberale Studentenzeitschrift von 1928 (S ); Wolfgang U. Eckart: Zwischen Stoffwechsellabor und Papirossi-Zigaretten. Ernst Moro und die goldenen Jahre der Heidelberger Pädiatrie (S ); Julia Scialpi: Die Bibliothek des Heidelberger Schriftstellers Alfred Mombert ( ) (S ); Dieter Fehrentz & Hans-Martin Mumm: Das Mahnmal für die Opfer der nationalsozialistischen Justiz auf dem Bergfriedhof (S , Denkmal von Günter Braun, betr. u.a. Georg Lechleiter, Käthe u. Alfred Seitz, Heinrich Hermann Fehrentz, Georges Wodli, Jakob Welter, Jan Schreiber, Josef Toman, Georg Jaskowski); Norbert Giovannini, Stefan Kopf & Hans-Martin Mumm: Joseph Süß. Geboren in Heidelberg (S ). 82 DAGV-News 03/2013

83 Nr. 6, Reinhard Düchting: Zimmertheater vor 500 Jahren. Die Anfänge des Heidelberger Theaterlebens (S , betr. Jakob Wimpflin, Peter Luder, Johannes Reuchlin); Hans-Martin Mumm: Theater auf Aktien. Die Gründung des Stadttheaters 1853 (S , betr. Wilhelm Gutmann 1832, J. A. Clef, Weinmüller, Gebr. Schnepf, August Friese, Richter, Spahn, Adolph Zimmern, Wilhelm Hoffmeister); Thomas Schipperges: Musiktheater in Heidelberg im 19. und 20. Jahrhundert (S , betr. Karl Boch, Paul Radig, Carl Widmann, Georg Hermann); Oliver Fink: Ein Salzburg des deutschen Südwestens? Schlossfestspiele in Heidelberg (S , betr. Rudolf Karl Goldschmit, Rudolf Hartung); Wilhelm Seeger-Kelbe: Das Theater im Bachlenz 1945 bis 1949 (S , betr. Paul Kolossa, Ly Brühl, Franz Kugler, Klarissa Manhof, Gerd Bock); Michael Buselmeier: Vorsprechen. Meine Theatergeschichte. Monolog (S ); Jochen Goetze:... und täglich die Zeit holen gehen. Heidelberg im Wandel der Zeit-Messung (S ); Volker von Offenberg: Die Engel und der Brauerstern. Zur Firmengeschichte der Engel-Brauerei Heidelberg ( ) (S , betr. Georg Caspar Betz, Stephan Hofmann); Theodor Scharnholz: Bill wollte viel für die Deutschen! William T. Neel als amerikanischer Militärregierungs- und Residenzoffizier in Heidelberg, (S ); Hans- Erhard Lessing: Heidelbergs folgenreichster Student. Karl Drais zum 150. Todestag (S ); Petra Nellen & Norbert Giovannini: Nacht über Heidelberg. Eine Heidelberger Studentin im Nationalsozialismus. Zu Barbara Sevins unveröffentlichter Autobiografie (S , betr. u.a. Willy Andreas, Arnold Bergstraesser); Gustav Knauber: Das Heimatmuseum Heidelberg-Rohrbach (S ). Jg. 5, Jochen Goetze: Die Geschichte des Reformierten Spitals zu Heidelberg (S ); Wolfgang Hinz: Die Geschichte der Freimaurerei in Heidelberg. Die Loge Ruprecht zu den 5 Rosen und ihre Vorläufer im 18. und 19. Jahrhundert (S , betr. Fabrikant Carl Metz, Prof. Otto Caspari, Otto Schmeil, Ruprecht Rohrhurst, Hermann Maas, Viktor Goldschmidt); Hans-Martin Mumm: Die Erschließung der Thermalquelle und der Bau des Radium-Solbads bis 1928 (S ); Wolfgang U. Eckart: Hochschulmedizin in Heidelberg bis 1933 (S , betr. u.a. Emil Gotschlich, Ludolf von Krehl, Hans Sachs, Otto Richard Teutschländer, Richard Victor Werner, Paul Ernst); Frank-Uwe Betz: Notizen zur NS-Zwangsarbeit und zu den Lagern in Heidelberg und Umgebung (S ); Achim Wendt & Manfred Benner: Alte Hüte? - Neue archäologische Befunde zur Baugeschichte des Heidelberger Schlosses im Mittelalter (S ); Manfred Benner: Vom Eysackschen Adelshof zum Bauhof der Kurfürsten. Die archäologische Grabung an der Unteren Neckarstraße in den Jahren 1986 und 1987 (S ); Arno Erhard: Kloster Neuburg und die Familie Ulner von Dieburg (S , betr. Äbtissin Agnes Ulner von Dieburg, ); Harald Pfeiffer: Joachim Neander - Liedermacher und Tonkünstler. Zum 350. Geburtstag von Joachim Neander, dem Texter und Theologen, einst Student in Heidelberg (S ); Hans-Martin Mumm: Nikolaus Lenau. Ein unbeachteter Brief an David Zimmern (S ); Christian Jansen: Georg Gottfried Gervinus. Der Außenseiter als Hoffnungsträger. Eine Briefcollage aus den Jahren der Reaktion ( ) (S , betr. auch Carl von Manuel, Otto Freiherr von Rutenberg, Alexander von Soiron, Hermann Baumgarten, Friedrich Christoph Dahlmann); Hans-Martin Mumm: Die Chronik der Gesellschaft Arminia bis 1918 (S ); Norbert Giovannini: Aus den Tagebüchern von Moritz Morgenthal (S ); Gheorghe Stanomir: Ein fast vergessener Schriftsteller der Heidelberger Zwischenkriegszeit: Georg Hermann (I) (S , betr. auch Eva-Maria Borchardt, T.d. Georg u.d. Martha Borchardt); Georg Hermann: Japaner besuchen mich (S ); Georg Hermann: Kleinstadtschicksale (S ); Oskar Ferdinand Richter & Jo-Hannes Bauer: Heidelberger Kinogeschichten 1952 bis Ein Filmtheaterleiter erzählt (S , betr. Oskar Ferdinand Richter); Jochen Goetze: Das Institut für fränkischpfälzische Geschichte (S ). Jg. 4, Achim Wendt:... mit wybe, kindern und aller...habe hinder uns her gein Heidelberg gezogen Zur Residenzbildung Heidelbergs im 13. und 14. Jahrhundert (S ); Jochen Goetze: Quod si vero contigerit Palatinatum Rheni - was aber die Pfalz betrifft. - Die Kurpfalz im Westfälischen Frieden von 1648 (S ); Wolfgang U. Eckart: Zunächst jedoch nur versuchs- und probeweise Sommersemester 1900: Die ersten Medizinstudentinnen beziehen die Universität Heidelberg (S , betr. u.a. Rahel Goitein, Irma Klausner, Georgine Sexauer, Else von der Leyen) [ Jo-Hannes Bauer: Es wird leicht zur Sucht... Kino und Zensur in Heidelberg in den zwanziger Jahren (S ); Theodor Scharnholz: Fremdenstadt ohne Fremdenbetten. Beschlagnahme und Freigabe der Heidelberger Hotels (S ); Ines Tobis, Heidelberg - Zitadelle des Aufruhrs? 1968 in Heidelberg (S ); Jochen Goetze: Der Kelterturm (S ); Reinhard Düchting und Boris Körkel: Olympia Fulvia Morata ( ) (S ); Günther Wolf: Kaiserin Elisabeth von Österreich ( ). Ihre Aufenthalte in Heidelberg (S ); Ernst M. Oppenheimer: Erinnerungen an Maxelo (Max L. Oppenheimer, ) Mit einer Einleitung von Norbert Giovannini (S ); Uta Fötzsch: Aspekte des Landschaftsoeuvres von Franz Huth in Heidelberg und dem Neckartal (S ); Michael Buselmeier und Frank Grüner: Zu Alfred Momberts Nachlass im Moskauer Sonderarchiv (S ); DAGV-News 03/

84 Armin Schlechter: Die Universitätsbibliothek Heidelberg und ihre Altbestände (S ); Dietrich Bahls: Personen um das Rohrbacher Schößchen (S ); Christian Jansen (Rez): Klaus Kempter, Die Jellineks Eine familienbiographische Studie zum deutschjüdischen Bildungsbürgertum. Düsseldorf: Droste 1998, VIII, 631 S., (Schriften des Bundesarchivs 52); Frank Moraw (Rez.): Michael Kißener & Joachim Scholtyseck (Hgg.), Die Führer der Provinz. NS-Biographien aus Baden und Württemberg. Konstanz: UVK, 1997, 875 S., ISBN (Karlsruher Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus Bd. 2). 2. Aufl.: Studienausgabe, 1999, 878 S. Jg. 3, 1998 Achim Wendt:...den stul der pfalsgraffschaft in dysze übertrefflich burg zu verändern. Zur Residenzbildung Heidelbergs im 13. und 14. Jahrhundert (S. 9-30); Jochen Goetze: Blinde Werkzeuge mit drei Flintensteinen. Der Frankfurter Wachensturm vom 3. April 1833 und die Folgen (S ); Robert Zepf: Mit dem Resultat einer Seifenblase? Der Auszug der Heidelberger Studenten nach Neustadt an der Weinstraße im Juli 1848 (S ); Petra Nellen: Ein Regiment Weiber für die Revolution. Frauen und Frauenvereine in der 1848/49er Revolution (S ); Malte Woydt: Die Vaterländer". Die außerparlamentarischen Aktivitäten der Heidelberger Liberalen in der Revolution von 1848 (S ; Norbert Giovannini: Die Verwertung" der 1848/49er Revolution im lokalen Kontext S ; Jo-Hannes Bauer: Hingabe an die Gegenwart. Kinos in Heidelberg vor dem 1. Weltkrieg S ; Annemarie Seeliger-Zeiss: In Memoriam. Johannes Dunski Historische Inschriften als Quelle für die Geschichte der Heidelberger Providenzkirche (S ); Inge Kumlehn & Wilfried Maag: Das Gebäude Kleingemünder Straße 8 in Ziegelhausen. Bemerkenswerter Erhaltungszustand von Baukörper und Fachwerkbemalung aus dem Jahr 1601 (S ); Christian Burkhart: Thomas Jefferson besucht Heidelberg und die Kurpfalz (April 1788) (S ); Günter Plümacher: Ein Eilwagen-Reise-Schein von Ein Beitrag zur badischen Postgeschichte (S ); Hans-Martin Mumm: Aus den Erinnerungen eines Heidelberger Gymnasiasten (S , betr. Hugo Wolf, , Pfarrers-Sohn aus Neckargemünd); Ludwig Merz: Flucht vor den Schwarzen Dragonern. Eine Geschichte aus der badischen Revolution (S , betr. den Großvater des Verf. Johann Peter Bayer, * Walldorf 1824, + Heidelberg 1899); Klaus Kempter: Sozialfürsorge oder Sozialpolitik? Camilla Jellinek und das Kellnerinnenelend" (S , 1907 Rechtsschutzstellen für Frauen und Mädchen); Norbert Giovannini:...dass Sie eine Welt schildern, in der auch ich gelebt habe. Karl Jaspers an Hugo Marx 1965 (S , betr. auch Samson Hirsch; Dr. Fritz Tryfuß); Christian Burkhart: Ludwig Merz - 90 Jahre. Leben und Werk (Mit einer Auswahlbibliographie) (S ); Dietrich Bahls: Die Ziegelhäuser Landstraße. Ein historischer Spaziergang zur Baugeschichte (S , betr. Josef Dittney, Goswin Ernst, Paul Ickrath, Gerhard Anschütz, Richard Flick, Valentin Fuchs, Otto Helmle, Fabrikant Altschüler); Eugen Holl: Das Tiefburgarchiv in Handschuhsheim (S ). Jg. 2, 1997 Hans-Martin Mumm: Das Haus Zimmern und seine Gäste. Die Haspelgasse 12 von Teil l (S. 9-34, betr. Ludwig Börne, Karl Witte, Eduard Gans, Otto Heinrich Graf von Loeben, Regine Zimmern [Gründerin des Diakonissenhauses Nonnenweier] = Mutter Jolberg, David Zimmern); Franz-Josef Hutter, Reichstagswahlen und Sozialstruktur in Stadt und Wahlkreis Heidelberg /14 (S ); Ludwig Merz: Jugendzeit am Neckar (S , Neckarschleimer!; Peter Sinn: Das geologische Fundament Heidelbergs. Stadtbild und Siedlungsgeschichte (S ); Jochen Goetze: Zu buwen ein liberii Das erste eigene Gebäude der Universitätsbibliothek im 15. Jahrhundert (S ); Achim Wendt: Spurensicherung zwischen Altbausanierung und Abrißbirne. Zwei Beispiele zur Archäologie Heidelberger Hinterhöfe (S ); Claudia Rink: Die Villa Charlottenburg an der Ziegelhäuser Landstraße. Zur Geschichte des Heidelberger Villenbaus im 19. Jahrhundert (S , betr. Katharina Landfried, geb. Zwigg; Cornelie Charlotte Nies, geb. du Fay; Sophie Schlosser; Wilhelmina Amalie Heydweiller, geb. Cronenbold; Dr. Johannes Theodor Weber; Dr. Wilhelm Strauß; Dr. Karl Friedrich Fischer); Jochen Goetze: Die Uferstraße in Heidelberg. Der Bau des Neckarstadens 1896/97 (S ); Ilona Scheidle: Weiß es der Fisch nicht, so weiß es der Herr. Das Vermächtnis der Anna Blum, erster weiblicher Ehrenbürger Heidelbergs (S ); Thomas Schipperges: Ein israelischer Komponist aus Heidelberg. Gedenkblatt für Karl Salomon (Karel Salomon) ( ) (S ); Norbert Giovannini: Was wir uns damals dachten und was daraus geworden ist. Eine Heidelberger Rede des Schriftstellers und Politikers Carlo Mierendorff (1932) (S ); Frieder Hepp: Graimbergs Vermächtnis. Die Dauerausstellung Heidelberger Stadtgeschichte im Kurpfälzischen Museum (S ); Werner Moritz: Das Archiv der Universität Heidelberg (S ); Dieter Neuer: Das Kirchheimer Heimatmuseum (S ). Jg. 1, 1996 Jochen Goetze: Umrisse einer Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Heidelbergs im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit (S. 9-23); Ludwig Merz: Stadt am Fluß. Zur Geschichte des Neckarufers (S ); Hans-Martin Mumm: Heidelberg als Industriestandort um Zur These von der besonderen Industriefeindlichkeit Heidelbergs (S , betr. die Fabrikanten Landfried, Liebhold, Maier, Reis, Maquet, Heinstein, Pfeffer, Klotz, Grün); Manfred Benner und Achim Wendt: Heidelberg Incog- 84 DAGV-News 03/2013

85 nita. Archäologische und bauhistorische Ergebnisse zu den Anfängen Heidelbergs (S ); Jochen Goetze: Gassen, Straßen und Raster oder die Anfänge der Stadt Heidelberg. Überlegungen und Gedanken zum Heidelberger Stadtgrundriß (S ); Martin Krauß: Die Geschichte der Wieblinger Mühle (S , betr. Geheimrat von Weiler, Johann Heinrich Tabor, Karl von Maubisson, Familie Helmreich, Wilhelm Bühler); Raban von der Malsburg: Die Architektur des Heidelberger Rathauses. Ein Spiegel der Stadtgeschichte (S ); Günther Morche: Susanna macht Musikgeschichte. Über eine anonyme Messe für Kurfürst Ottheinrich (S ); Michael Buselmeier: Ein bislang unbekannter Brief Gottfried Kellers (S ); Norbert Giovannini: Lehrer, Pazifist, jüdischer Emigrant. Ein Hinweis auf Moritz Morgenthal und seine Familie (S ); Frank Moraw: Heidelberg im Zeichen der Nürnberger Rassengesetze. Carl Neinhaus und Therese Wiesert: Zum politischen Spielraum eines Oberbürgermeisters im Nationalsozialismus (S ); Harald Gilbert: Zwangsarbeit in Heidelberg Verschleppt und Vergessen (S ); Günther Berger, Peter Blum & Diana Weber: Das Stadtarchiv Heidelberg (S ); Frieder Hepp: Verraten und entlarvt. Bilanz der Ausstellung Verführt und verraten im Kurpfälzischen Museum (S ). Unser Museum: Mitteilungen des Förderkreises des Museums Weinheim Nr. 24/2013, 48 S. Götz Diesbach: Das Museumsjahr 2012 (S. 3-4); Rainer Gutjahr: Auf der Walz aus den Wanderdokumenten des Weinheimer Schlossers Heinrich Friedrich Grimm (S. 7-13); Rainer Gutjahr: Hochverräter und Aufrührer im Amtsbezirk Weinheim während des badischen Maiaufstandes von 1849 zwei Momentaufnahmen aus der Strafverfolgung (S , betr. Verzeichnisse des Amtsassessors Gerlach vom und vom : Friedrich Härter, Wirt in W.; Friedrich Diesbach, Kaufmann in W.; Johann Schell, Barbier in W.; Hermann Röse, Bierbrauer in Iserlohn; Daniel Krebs, Literat in Mannheim; Friedrich Maier, Barbier in W.; Soldat Jakob Trautmann, Gastwirt in Teningen; Heinrich Heringer, Gärtner in W.; Peter Fehr, Mehlhändler in W.; Heinrich Diesbach, Schmied in W.; Georg Nikolaus Koch, Schuster in W.; Georg Gölz, Schreiner in W.; Jakob Rebel, Schuster in W.; Jakob Weisbrod, Müller in W.; Georg Randoll, Bauer in W.; Georg Schulz, Bauer in W., Philipp Adam Scheuermann, Wirt in W.; Johann Schmitt, Bürgermeister in Großsachsen; Philipp Kronauer aus Hemsbach; Franz Lörsch aus W.; Johann Kirsch, Lehrer in Großsachsen, dann Neufreistett; Georg Kronauer, Bürgermeister in Hemsbach; Johannes Henes, Tagelöhner in W.; Valentin Kratzert, Wirt in W.; Johann Wittmann, Leineweber in W.; Josef Kischerf, Müller in W.; Georg Koch, Schuster in W.; Georg und Martin, Paul, Peter, Heinrich Löffel, alle Taglöhner in W.; Peter Kautz, Schuster in W.; Michael Härter, Küfer in W.; Adam Däubert, Maurer in W.; Peter Lochbühler, Maurer in W.; Jakob Hassel, Maurer in W.; Georg Keßler, Taglöhner in Weinheim; Andreas Englauf; Franz Bielenstein, Schneider in W.; Peter Becker, Müller in W.; Georg Gärtner, Soldat/Tagelöhner in W.; Philipp Hoffmann, Müller in W.; Andreas Mangold, Zimmermann in W.; August Beutel, Barbier in W.; Peter Leist, Schuster in W.; Caspar Müller, Tagelöhner in W.; Adam Rückert, Soldat in W.; Peter Endrus, Tagelöhner in W.; Valentin Becker, Ratschreiber in Oberflockenbach; Philipp Kautz, Schuster in W.; Friedrich Oehmann, Schlosser aus Trier; Jakob Hördt, Zinngießer in W.; Franz Lörsch, Tagelöhner in W.; Josef Schmittbauer, Küfer in W.; Johann Nikolaus Ewald, Dragoner aus Großsachsen); Andrea Rößler: Anna Maria Luisa de Medici (S ). Unser Museum: Mitteilungen des Förderkreises des Museums Weinheim Nr. 23/2012, 44 S. Helene Eggert: Das Bender sche Institut in Weinheim Bildung für Leben: Das erziehende Zeitsystem (S. 7-10); Rainer Gutjahr: Zur Geschichte der einstigen lutherischen Kirche in Lützelsachsen (S ); Heinz Keller: Jüdische Mitglieder in Weinheimer Vereinen (S ); Heinz Keller: Talmud-Gelehrter als Gründungsvater? (S , betr. Dr. Hirsch Plato, ). Unser Museum: Mitteilungen des Förderkreises des Museums Weinheim Nr. 22/2011, 48 S. Claudia Buggle: Ueber das Reisen der Knaben (S. 8-19); Claudia Buggle: Ein Foto der Familie Bender von 1860 (S ); Rainer Gutjahr, Die Sagensammlung des Weinheimer Bezirkslehrervereins aus dem Jahre 1929 (S ); Michael Horchler: Die Entwicklung der Lederherstellung in Weinheim vom Handwerk zur Industrie (S ); Heinz Keller: Die Brüder Bender und das Turnen (S ); Reinhold Weinmann: Renate Brinkmann ( ) Eine Retrospektive (S ). Unser Museum: Mitteilungen des Förderkreises des Museums Weinheim Nr. 21/2010, 52 S. Christian Burkhart: Was haben die Staufer mit Weinheim zu tun? (S. 7-25); Rainer Gutjahr: Lambert von Babo und Georg Anton Batt als Mitherausgeber der Teutschen Denkmäler" (S ); Uri R. Kaufmann: Neue Quellen zur Geschichte der Juden in Weinheim (S ); Dietmar Matt: Kurt Felsch ( ) Gymnasialprofessor, Naturschützer und Ornithologe in Weinheim (S ). Unser Museum: Mitteilungen des Förderkreises des Museums Weinheim Nr. 20/2009, 52 S. Claudia Buggle: Rückblick auf 20 Jahre Geschichte und Tätigkeit des Förderkreises des Museums Weinheim e.v. (S. 8-11); Christian Burkhart: "Origo Civitatis Weinheimensis" - ein Nachtrag. Abschrift des sa- DAGV-News 03/

86 genhaften Gründungsberichts im GLA Karlsruhe wiederentdeckt (S ); Rainer Gutjahr: Bergstraße, Odenwald und unterer Neckar im Kartenbild der "Franconiae mappa locupletissima" (S , betr. den Kartographen Georg Conrad Jung, ); Henner-W. Harling: Die Zusammenarbeit eines Sammlers mit einem Museum (S , betr. Stephan von Stengel); Ludwig Fertig: Eine Wanderung in den Odenwald zu Beginn des 19. Jahrhunderts (S , betr. den Frankfurter Pädagogen Julius Bernhard Engelmann und Johann Elias Mieg, ); Dietmar Matt: Neobiota: Neubürger oder Fremdlinge? (S ); Benno Lehmann. Die "Weinheimer Drucke" von A. Paul Weber (S ). Unser Museum: Mitteilungen des Förderkreises des Museums Weinheim Nr. 19/2008, 36 S. [darin:] Christian Burkhart: daher deß Schlosses oder Castels... Nahmen noch heutigs Tags Windecke heisse Fiel Burg Weinheim fielen die Weinheimer vor 400 Jahren einem Lügenchronisten zum Opfer? (S. 7-18); Rainer Gutjahr:... erstreben wir in tiefster Unterthänigkeit Die Dankadressen der Amtsbezirke Weinheim und Ladenburg an Großherzog Karl von Baden anlässlich der Verfassungsgebung von 1818 (S , mit Unterschriften und namentlicher Nennung aller Orts-Vorstände der Stadt Weinheim, der Gemeinden Laudenbach, Hemsbach, Sulzbach, Lützelsachsen, Hohensachsen, Großsachsen, Leutershausen und Ursenbach); Rainer Gutjahr: Mai 1848 Fahnen schwingende Weinheimer auf dem Frankfurter Römerberg (S ); Bruno Lehmann: Eine Weinheimer Ansicht von Hein Heckroth. Unser Museum: Mitteilungen des Förderkreises des Museums Weinheim Nr. 18/2007, 36 S. (Titelbild: Christian Freiherr von Berckheim, ). [darin:] Christian Burkhart: Schauenburg, Weinheim und Kloster Lorsch (S. 7-17); Benno K. Lehmann: Nathanael Schmitt und sein Repräsentationsbildnis des Christian Freiherr von Berckheim (S , betr. den Porträtmaler Nathanael Schmitt in Karlsruhe, ); Matthias Wildmann: Ein freiherrlicher Diplomat und seine Orden [Christian Freiherr von Berckheim, ]; Rainer Gutjahr: Vier Dokumente zur Geschichte der Juden in Lützelsachsen an der Bergstraße (S , Verzeichnisse von 1809, 1813 und 1815); Dietmar Matt: Die Bedeutung Weinheims für die südwestdeutsche Insektenkunde (S , betr. Hermann Lienig, * Ilbenstadt, Krs. Friedberg, , Gärtnermeister und Entomologe in Weinheim). Unser Museum: Mitteilungen des Förderkreises des Museums Weinheim Nr. 17/2006, 36 S. Sybille Rummert: Die Burgruine Windeck (S. 7-14); Rainer Gutjahr: Die Weinheimer im Feldlager vor Heidelberg anno 1613 (S ); Henner W. Harling: Über die Ausstellung Die Bergstraße in alten Ansichten (S ); Benno K. Lehmann: Das Gorxheimer Tal in malerischen Ansichten von Heinrich Schilbach (S ); Uta Karin Schmitt: Fragmente eines Lebens Der jüdische Kaufmann Ferdinand Neu (S ); Dietmar Matt: Prof. Dr. Otto Fehringer. Ehemaliger Lehrer am Weinheimer Gymnasium und anerkannter Ornithologe (S ). Unser Museum: Mitteilungen des Förderkreises des Museums Weinheim Nr. 16/2005, 48 S. Rainer Gutjahr: Weinheim im Umrittsprotokoll des Heidelberger Rentamtes von Ein Blick in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges (S. 6-10, betr. den Hz. Bayer. Rentmeister in Heidelberg 1628 Hans Sigmund Puecher); Achim Wendt: Mit der Baggerschaufel durch neunhundert Jahre Stadtgeschichte (S ); Wolfgang Titze: Das merowingische Gräberfeld von Weinheim a.d. Bergstraße, Gewann "Kapellenäcker" (S. 44). Unser Museum: Mitteilungen des Förderkreises des Museums Weinheim Nr. 15/2004, 28 S. Ludwig Fertig: "Ich war in Weinheim mit großer Gesellschaft..." - Jean Pauls und seiner Verehrer Reise an die Bergstraße (S. 6-21, betr. in Heidelberg die Familien von Heinrich Eberhard Gottlob Paulus, von Georg Friedrich Wilhelm Hegel, Johann Heinrich Voß, Prof. Friedrich Heinrich Christian Schwarz, Caroline Rudolphi, in Weinheim Emilie Dapping, Christian Adam Fries, Albert Ludwig Grimm, Auguste Falk, Georg Anton Batt); Andreas Cser: John Gustav Weiß ( ) - Kurzbiographie (S , betr. John Gustav Weiß, * Mannheim , + Eberbach , S.d. Georg Philipp W., Handelskammersekretär in Mannheim, u.d. Sarah Hedges, verh. mit Julie Ruperta Hübschenberger, , Dr.phil., Redakteur, Frhr. Adelsheim. Rentamtmann, Bürgermeister in Eberbach, Abgeordneter); Heinz Keller: Weltoffen und bürgernah - Zum 100. Geburtstag von Rolf Engelbrecht ( ) (S , betr. Rolf Willi Carol Engelbrecht, * Bischweiler/Elsaß , nach Autounfall bei Überlingen, S.d. Arzt u. Chirurg Dr. Hans Engelbrecht u.d. Luise Aronstein, Oberbürgermeister in Weinheim); Dietmar Matt: Der Uhu ist wieder Brutvogel im Odenwald (S. 27). Unser Museum: Mitteilungen des Förderkreises des Museums Weinheim Nr. 14/2003, 56 S. Rainer Gutjahr: Säkularisation auf pfalzbaierisch - Das gewaltsame Ende des Weinheimer Karmeliter- Konvents am 7./8. Juni 1802 (S. 7-12, am zogen die Konventsmitglieder Subprior Adam Probeck, Pater Brocardus Berta, Pater Matthäus Gambel und Pater Engelbert Jung, Prior Felician 86 DAGV-News 03/2013

87 Giesen ab; kurze zeit später wurden Pater Eduard Braden, Prokurator Norbert Haas, Sakristan Paul Dotzheimer und Kapellan Amand Braun nach Heppenheim abgeschoben); Henner W. Harling: Vor 70 Jahren starb der Maler Heinrich Hoffmann ( ) (S ); Benno K. Lehmann: Weinheim in Gesamtansichten des 19. Jahrhunderts (S ); Ludwig Fertig: "Baerngeselchtes" und andere Arzneimittel des Dr. Ebenich - Der Dichter-Arzt Dr. Adam Karrillon in Weinheim (S ); Wolfgang Titze: Weinheimer Handwerkerberufe (Teil 3: Lederhandwerk) (S , = eine Aufzählung aller Handwerker aus den Adressbüchern ). Unser Museum: Mitteilungen des Förderkreises des Museums Weinheim Nr. 13/2002, 64 S. Rainer Gutjahr: Das Notariatssignet des Weinheimer Stadtschreibers Johannes Nägele (S. 7-9, Johannes Nägele, ca Stadtschreiber in Weinheim, verh. mit Susanne Röschinger, seine Tochter Susanna verh. mit Adam Seltenreich, Handelsmann aus Stuttgart); Henner-W. Harling: Stephan von Stengel ( ) und seine Radierung "Schloss Weinheim" (S ); Hans Bayer: Die Strafgerichtsbarkeit in Weinheim - Vom Thing zum Amtsgericht (S , darin u.a. Amtmann Bohn 1662, der Mgfl. Bad. Amtmann in Weinheim Friedrich von Preen 1849); Benno K. Lehmann: Schloss Hemsbach - Die Sommerresidenz des Malers Wilhelm Trübner (S ); Uta Karin Schmitt: Poesie in der Architektur - Die Villa Freudenberg [in Heidelberg-Neuenheim, Uferstraße/Posseltstraße] von Heinrich Tessenow und Alfred Roth (S ); Wolfgang Titze: Weinheimer Handwerkerberufe (Teil 2: Eisenhandwerk) (S = eine Aufzählung aller Handwerker aus den Adressbüchern ). Unser Museum: Mitteilungen des Förderkreises des Museums Weinheim Nr. 12/2001, 52 S. Heinz Keller: Seine Bürgerinitiative wurde zum Glücksfall für Weinheim - Ein Nachruf auf Diplomingenieur Wolfgang Mattick (S. 4-5); Rainer Gutjahr: Weinheimer und Lützelsachsener Juden im 18. Jahrhundert. Eine Nachlese (S. 9-13); Benno K. Lehmann: Der Rote Turm in Weinheim - Ein beliebtes Motiv der Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts (S ); Wolfgang Titze: Weinheimer Handwerkerberufe (Teil 1: Mühlenhandwerk) (S = eine Aufzählung aller Handwerker aus den Adressbüchern ) Nr. 2, 1911: Issel: Bilder aus der Geschichte der evangelisch-lutherischen Gemeinde in Weinheim an der Bergstraße S. 3-14; Karl Zinkgräff: Friedrich, Prinz von Schwarzenberg S Nr. 3/4, 1912/13: Karl Christ: Das Weinheimer Wappen S ; Karl Zinkgräf: Das katholische Schulhaus in Weinheim S Nr. 21: Philipp Plästerer - Die Weinheimer Rotgerberzunft, Weinheim 1949, 3,- Euro. Nr. 22: Philipp Pflästerer - Weinheimer Rathäuser, Weinheim 1952, 3,- Euro. Nr. 23: Fritz Trautz - Die mittlere Stadt der deutschen Geschichte unterbesonderer Berücksichtigung von Weinheim, Weinheim 1955, (vergriffen). Nr. 24: Liese Haarhaus - Moderne Jugendbildung schon vor 130 Jahren im Weinheimer Bender- Institut, Weinheim 1960, 3,- Euro. Nr. 25: Heinz Schmitt - Das Vereinsleben der Stadt Weinheim, Weinheim 1963, (vergriffen). Nr. 26: Daniel Horsch - Sie waren unsere Bürger - Die jüdische Gemeinde in Weinheim, Weinheim 1964, (vergriffen). Nr. 27: Rainer Gutjahr - Das Weinheimer Schultheißenamt, Weinheim 1975, 3,-- Nr. 28: Die Gerberbach, Weinheim 1975, 4,-- Euro. Nr. 29: Ralph Deschler - Karrillon-Biographie, Weinheim 1978, (vergriffen). Nr. 30: Hans Peter Herpel - Weinheimer Bürgerbuch III , Weinheim 1984, ISBN x, 5,-- Euro. Nr. 31: Hans Peter Herpel - Weinheimer Bürgerbuch II , Weinheim 1985, ISBN , 5,-- Euro. Nr. 32: Rainer Gutjahr - Die Republik ist unser Glück. Weinheim in der Revolution von 1848/49, Weinheim 1987, ISBN , 9,-- Euro. Betr. Amtmann Friedrich Karl von Krafft-Ebing, Amtmann Dominik Herterich, Assessor Ludwig Wilhelmi, Lambert von Babo, Dr. Vohwinkel, Zivilkommissar Hermann Röse, Rechtspraktikant Friedrich von Preen, Joseph Victor von Scheffel, Karl Ludwig Hübsch. Enthält Sozialstatistische Umrisse der Revolutionäre von: Martin Arz, Jakob Bernhard, Franz Bleienstein, Friedrich Diesbach, Heinrich Diesbach, Johannes Eberhard, Peter Endrus, Andreas Englauf, Jakob Englauf, Michael Eschwey, Peter Fehr, Wilhelm Fiedler, Jakob Fild, Jakob Fuchs, Philipp DAGV-News 03/

88 Fuchs, Georg Gärtner, Peter Gärtner, Georg Gölz, Jakob Gorschmann, Leonhard Gräber, Heinrich Grasmück, Gerhard Greßmann, Friedrich Härter, Michael Härter, Jakob Hassel, Johann Hehnes, Heinrich Heringer, Karl Ludwig Hördt, Philipp Hofmann, Friedrich Huger, Peter Jäck, Georg Michael Kautz, Peter Kautz, Franz Kinscherf, Josef Kinscherf, Georg Nikolaus Koch, Peter Koch, Albrecht Kraft, Philipp Kraft, Valentin Kratzert, Jakob Krauß, Nikolaus Kreis, Valentin Leonhard, Peter Lochböhler, Rudolf Lochböhler, Heinrich Löffel, Martin Löffel, Paul Löffel, Franz Lörsch, Georg Lutz, Karl Heinrich Lydtin, Kaspar Müller, Philipp Pflästerer, Valentin Pflanz, Philipp Pflaum, Georg Randoll, Georg Rau, Heinrich Rau, Jakob Rebel, Philipp Rothenbusch, Johann Schell, Georg Schertel, Philipp Adam Scheuermann, Johann Adam Schröder, Georg Strauß, Jakob Weisbrod, Peter Weisbrod. Nr. 33: Hans Peter Herpel - Weinheimer Schultheißen und Bürgermeister in fünf Jahrhunderten, Weinheim 1987, ISBN , 7,-- Euro. Nr. 34: Hans Peter Herpel - Zwei Beiträge zur Stadtgeschichte. Schweizer Einwanderer. Grabsteine in der Laurentiuskirche, Weinheim 1988, ISBN , 5,-- Euro. Nr. 35: Konrad Dussel / Matthias Frese - Freizeit in Weinheim - Studien zur Geschichte der Freizeit , Weinheim 1989, ISBN , 8,-- Euro. Nr. 36: Hans Peter Herpel - Weinheims historische Gastwirtschaften, Weinheim 1990, ISBN , 10,-- Euro. Betr. u.a. die Familien Bienhaus, Dell, Demuth, Doll, Eberle, Ebert, Ehret, Ernst, Fath, Fild, Fitzer, Fleschenträger, Fuchs, Härter, Hecker, Heiß, Hoppe, Kappes, Keßler, Kießel, Koch, Köhler, Kraft, Kratzert, Leist, Lutz, Mack, Meiser, Mephius, Metz, Meyer, Minnig, Müller, Odenwälder, Pflästerer, Pfrang, Pulvermacher, Reichert, Reinig, Scharmann, Scheuermann, Schmitt, Schneider, Schütz, Schuhmann, Sommer, Spitz, Störger, Weisbrod, Zinkgräf. Nr. 37: Inge Wiemann-Stöhr - Die Stadt Weinheim Untersuchungen zu ihrem wirtschaftlichen, sozialen und politischen Profil, Weinheim ISBN , 10,-- Euro. Nr. 38: Die Stadt Weinheim zwischen 1933 und 1945, Weinheim 2000, ISBN , 15,-- Euro. Eberbacher Geschichtsblätter Folge 111, Bruno Schmitt: Zünfte der Eberbacher Handwerker (Teil 4) (S , mit Listen der Meister der Bauzunft, Zimmerermeister usw.); Ulrich Spiegelberg: Die Herren von Hirschhorn Der Aufbau der Herrschaft Hirschhorn unter Engelhard I. vom Hirschhorn im 14. Jahrhundert (Teil 3) (S ); Manfred Biedert: Igelsbach ein Brief erzählt Geschichte (S , betr. die Post, Polizeikommissär Edelmann); Michael Lipschitz: Die Besiedlung des Badischen Neckarhäuserhofs Thesen und Fakten (Teil 1) (S , betr. Glismutehusen und die Grafen von Lauffen bzw. das Kloster Schönau); Peter Zimber: Sie sammelte Volkslieder aus dem Odenwald Das Leben und Wirken der Dichterin Auguste Pattberg ( ) (S , betr. Auguste Pattberg, geb. Kettner, * Neunkirchen , + Heidelberg , T.d. Wilhelm Engelhardt von Kettner, Kurpfälz. Forstmeister in N., u.d. NN. von Krone aus Heidelberg, verheiratet mit Arnold Heinrich Pattberg, Kurpfälz. Amtskeller aus Neckarelz). Nachrufe auf Dr. Roland Vetter, Gerhard Hauck, Erich Hattemer (* Groß Gerau , , Stadtkämmerer in Eberbach bis 1995, verh mit Margot Müller), Hermann Bussemer, Hermann Eiermann, Karl Joho, Gerda Pracht, Claude Richard. Eberbacher Geschichtsblätter Folge 110, Bruno Schmitt: Zünfte der Eberbacher Handwerker (Teil 3) (S , Listen der Meister der Schreiner, Schlosser, Dreher, Nagelschmiede, Uhrmacher, Flaschner, Zirkel- und Zeugschmiede, Glaser); Rüdiger Lenz: Die Verfestigung des kurpfälzischen Besitzes um Eberbach Zur urkundlichen Ersterwähnung von Pleutersbach (S ); Ulrich Spiegelberg: Die Herren von Hirschhorn Ihre Herkunft und die Anfänge ihrer Herrschaft im Hintergrund der Territorialgeschichte des unteren Neckartals (Teil 2) (S ); Michael Lipschitz: Die Fähren von Eberbach am Neckar (S ); Wilhelm Seußler: Bemühungen um den Bau einer Eisenbahnstrecke von Eberbach über Mudau nach Buchen (S ); Christa Haas: Die Ausstattung des Inneren der beiden Kirchen von Friedrichsdorf (S ). Totenliste: Fritz Held, Helmut Ehret, Helmuth Kappes, Dr. Kurt Werner, Dr. Wilhelm Baur, Günter Eiermann, Alfred Weis. Eberbacher Geschichtsblätter Folge 109, Bruno Schmitt: Zünfte der Eberbacher Handwerker (Teil 2) (S , Listen der Meister der Metzger, Bäcker, Weber, Müller); Rüdiger Lenz: 725 Jahre Rockenau ein geschichtlicher Rückblick (S ); Ulrich Spiegelberg: Die Herren von Hirschhorn Ihre Herkunft und die Anfänge ihrer Herrschaft im Hintergrund der Territorialgeschichte des unteren Neckartals [Teil 1] (S ); Christa Haas: Die Kirchen von Friedrichsdorf (Teil 2) (S ); Rüdiger Lenz: Geschichte der Burg Stolzeneck am Neckar (S ). Totenliste: Karl Friedrich Peters, Anton Veith, Kurt Walschburger, Louis Deléard, Franz Doleschal. 88 DAGV-News 03/2013

89 Eberbacher Geschichtsblätter Folge 108, Martin Furtwängler: Die Begründung des modernen badischen Staates und das Problem der Einbindung des Adels (S ); Wilhelm Seußler: Eberbacher Unruhen von 1811 (S ); Bruno Schmitt: Zünfte der Eberbacher Handwerker (Teil 1) (S , Listen der Meister der Küfer, Bierbrauer, Kübler, Schuhmacher); Johann Dietrich von Pechmann: Eberbach im Dreißigjährigen Krieg (Teil 3) (S mit Ämterlisten für Bürgermeister, Keller, Faut/Amtskeller, Regent/Statthalter in HD); Dieter Röckel: Ein Offener Brief Spiegel der politischen Verhältnisse im Jahr 1924 (S ); Christa Haas: Die Kirchen von Friedrichsdorf (Teil 1) (S ); Ulrich Spiegelberg: Zu den Ursprüngen der Burg und Herren vom Hirschhorn ein Prolog (S ); Rüdiger Lenz: Das Bauvorhaben des Tünchermeisters Theodor Epp in der Friedrichstraße ein Blick in die älteren Bauakten des Stadtarchivs (S ). Totenliste: Lloyd Gerhard, Franz Doleschal, Gerhard Bansbach, Günther Schmelzer, Günter Moldaenke, Wolfgang Klug, Karl Sohns, Armin Stähle, Uwe Uffelmann. Eberbacher Geschichtsblätter Folge 107, Rüdiger Lenz: Das Thalheim sche Haus und seine Namensgeber: Die Herren von Thalheim (S ); Johann Dietrich von Pechmann: Eberbach im Dreißigjährigen Krieg (Teil 2) (S ); Ulrich Spiegelberg: Eberbach im Spiegel früher landeskundlicher Schriften, alter Reisebeschreibungen und Ortsgraphiken (S ); Wilhelm Seußler: Die Eberbacher Feuerspritze von 1802 (S ); Michael Hahl: Ferdinandsdorf Amerika! Schicksalhafte Geschichte einer Wüstung im südöstlichen Odenwald (S , betr. 47 Auswanderer 1851#); Hans Klinge: Das Lindacher Dörndl Ein heimatgeschichtlicher Beitrag aus der Zeit der Triangulierung des Großherzogtums Baden (S , betr. eine Telegraphenstation, Katastervermessung); Heinz Reitz: Wasserzeichen aus der alten Papiermühle Ober-Finkenbach ermittelt in den Beständen des Stadtarchivs Eberbach (S , betr. Siefert). Toteliste: Bruno Neubauer, Michael Dittert, Bob Bensing, Hans-Joachim Dahlke, Prof. Dr. Dr. Sante David, Clair Wolf, Johann Gerhart. Eberbacher Geschichtsblätter Folge 106, Rüdiger Lenz: Der Beginn der Reformation in Eberbach Zwischen Dogma, Glaubenskampf und Religionsfreiheit (S ); Ulrich Spiegelberg: Ordnung im Gottesdienst Quellen aus der Hirschhorner Kirchengeschichte als Beispiel für das Verhältnis von Herrschaft und Kirche (S ); Johann Dietrich von Pechmann: Eberbach im Dreißigjährigen Krieg (Teil 1) (S ); Bruno Schmitt: Die Eberbacher Reifschneider ein Beitrag zu ihrer Zunftgeschichte (S , mit Liste der Zunftmeister); Roland Vetter: Victoria in Eberbach? Eine Ortslegende und ihr historischer Kern (S , betr. Victoria Marie Luise Fürstin zu Leiningen, spätere Herzogin von Kent, , vgl. Max Walter, Die Kunstbestrebungen des Fürstenhauses Leiningen im 19. Jahrhundert. Kommentiert u. fortgeschrieben von Friedrich Oswald, Amorbach 1991); Markus M. Wieland: Ein Protokollbuch der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) im Eberbacher Stadtarchiv (S ). Totenliste: Hermann Wüseke, Karl Fuchs, Horst Dewald, Eberbacher Geschichtsblätter Folge 105, Rüdiger Lenz: Der Übergang Eberbachs an das Großherzogtum Baden 1806 (15-25); Nicolai Knauer: Die rätselhafte Burg Ohrsberg (26-37); Wilhelm Seußler: Stattmiete, Ganggeld und Pfefferzoll umstrittene Steuerformen der feudalen Zeit (38-47); Ulrich Spiegelberg: Das Hochwasser von 1497 in Hirschhorn und Eberbach Älteste Zeugnisse von Hochwasser im Neckartal (48-60); Rüdiger Lenz: Kellerei und Unteramt Eberbach, eine regionale Verwaltungsinstanz der Kurpfalz am unteren Neckar (61-88); Roland Vetter: Die Fortschaffung der Katharina R. nach Amerika Über die Abschiebung eines polizeilichen Pfleglings als staatliche Fürsorgemaßnahme im Jahre 1850 (89-109); Hans Ewald Kepler: John Gustav Weiss als Burschenschafter ( ) (John Gustav Weiss, trat am in die Burschenschaft Frankonia zu Heidelberg ein, badischer Kommunalpolitiker); Markus M. Wieland: Pazifimus in Eberbach während der Weimarer Republik ( ); Bruno Schmitt: Die Gründung der Städtepartnerschaft Ephrata-Eberbach aus der Sicht unserer amerikanischen Freunde ( ). Totenliste: Heinrich Becker, Rudolf Epp, Friedrich Müller. Eberbacher Geschichtsblätter Folge 104, Arnold Schwaier: Der Stamm-Name der Ministerialen Rufus und deren Beziehnung zu Conradus Rufus, miles de Eberbach (S , betr.: Billung von Schlierbach); Rüdiger Lenz: Grundbesitz der Herren von Zwingenberg in Eberbach (S ); Helmut Knapp: Der Ausgang des Eberbacher Kuckucksprozesses Das Urteil des Zentgerichts vom 8. Januar 1605 (S , betr. Leonhard Schäfer); Bruno Schmitt: Hirsch, Itterburg und Kanone Drei Eberbacher Gasthäuser und die Familie Koch (S , mit Stammtafel); Joachim Viebig: Forstmeister Emil Freiherr von Stetten-Buchenbach. Ein bedeutender Forstmann und Landschaftspfleger (S ); Arno Stern: Meiner Mutter heiteres Eberbach (S , Großeltern Albert David und Marie, geb. Seeberger); Dieter Lorenz: Professor Alfred Krauth. Ein bewegtes Leben zwischen Photographie, Kunst und Apparatebau (S ); Helmut Joho: Rabbi Dr. Alfred Wolf, Los Angeles. Ein gebürtiger jüdischer Eberbacher als Mittler zwischen den Religionen (S ). Totenliste Richard Wagner, Maurice Delerce, Ernst-Friedrich Reinig, Karl-Heinz Muth, Gisela Haag (geb. DAGV-News 03/

90 Weihrauch aus der bekannten Erbacher Fabrikantenfamilie Weihrauch, verheiratet mit Ferdinand Haag, , langjähriger Schriftleiter der Eberbacher Geschichtsblätter). Eberbacher Geschichtsblätter Folge 103, Martin Furtwänlger: Konflikt und Kooperation. Das zwiespältige Verhältnis zwischen der Stadt Eberbach und den Fürsten zu Leiningen ( ) (S ); Nicolai Knauer: Baugeschichte der Burg(en) Eberbach (S ); Helmut Knapp: Das Kuckucksmahl und der Kuckucksprozess des Jahres 1604 Versuch einer Klärung (S , betr. Leonhard Schäfer); Rüdiger Lenz: Der Stadtschreiber von Eberbach Genese, Aufgaben und soziale Bedeutung eines städtischen Beamten (S , betr. die Stadtschreiber Martin Luthart 1468, Niclaus Moff 1482, Heinz Fleck 1488, Hans Ulrich vor 1556, Hans Wolffinger 1556, Hans Hirrle von Caub vor 1570 bis 1574, Sebastian Fasolt 1574, Georg Raule 1603, Johann Jekhardt 1630, Johann Vierling 1636, Hans Philipp Reiger 1654, Hermann Kolb 1655, Johannes Frosch 1683, Valentin Pabst 1690, J. M. Knecht 1741, Johann Jacob Fuchs 1742, Witwe Fuchs 1743, J. David Goehring 1746, Philipp Hoffmann 1762, Witwe Hoffmann ); Bruno Schmitt: Eberbacher Gastronomie im 19. Jahrhundert (S ); Ulrich Spiegelberg: Die Eiermann sche Mühle (um 1820) (S ); Markus Bürgi: Der Präsident des Schweizer Gewerkschaftsbundes aus Eberbach: Der Schneider Johann Kappes (S , betr. Johann Kappes, ); Markus M. Wieland: Die Anfänge des Nationalliberalismus in Eberbach (S , betr. Johann Christian Bussemer, Daniel Heinrich Knecht, Theodor Frey). Totenliste: Erich Hellmuth, Heinrich Strohauer III, Minister Dr. h.c. Gerhard Weiser, Heinrich Walz, Karl Ginthum, Günter Schott, Hermann Rumstedt. Eberbacher Geschichtsblätter Folge 102, Karlheinz Mai: Die Belehnung König Heinrichs [VII.] 1227 mit der Burg Eberbach, (er)neu(t) betrachtet (Teil 2) (S ); Rüdiger Lenz: Burg Eberbach eine staufische Burgenkette auf der Burghälde? Darstellung ihrer Geschichte bis zum frühen 20. Jahrhundert (S ); Nicolai Knauer: Baugeschichte der Burg(en) Eberbach (Teil 1) (S ); Hans Klinge: Die Zent Eberbach und ihre Gerichtsbarkeit ( Jahrhundert). Mittelalterliche Gerichtsbarkeit (S ); Helmut Friedmann: Mediatisierung und Säkularisation im Zeitalter Napoleons im Neckartal. Die Änderungen der Herrschaftsverhältnisse zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Raum zwischen Bad Wimpfen und Eberbach (S ); Markus M. Wieland: Die Rätebewegung 1818/19 in Eberbach (S ); Sven Tode: Regionales Wirtschaften im Nationalsozialismus: Eberbach am Neckar (S ); Joachim Viebig: Die Lutheraner und ihre Kirche in Eberbach (S ); Bernhard Krauth: Überlegungen zur Herkunft des Contz von Crauthaussen. Stammvater der Eberbacher Namenssippe Krauth ein Abkömmling einer niederadligen Familie? (S ). Totenliste: Günter Schupp, Pfr. i.r. Willi Kumpf, Rektorin i.r. Eugenie Noé, Helmut Ostrowski, Prof. Dr. Julius S. Held ( ). Eberbacher Geschichtsblätter Folge 90, 1991 (Schriftleitung: Helmut Joho), ISSN Rüdiger Lenz: Geschichte der Burg Stolzeneck am Neckar (S. 7-40); Leo Schelbert: Die Ausformung von Konrad Beissels Ephrata Gemeinschaft im Widerstreit geistlicher Traditionen (S ); Wendy Everham: Johann Konrad Beissels Leben und Theologie: Versuch eines Grundverständnisses (S ); Eberhard Höhn: Die Bittre Suse oder der Gesang der einsamen Turteltaube. Konrad Beissel und seine Musik (S ); Hermann Eiermann: Der Eberbacher Zweig IV der Sippe Beisel ( ), die Hausbäcker (S ); Helmut Joho: Die beiden Friedhofskirchen von 1488 und 1780/81, seit 1705 bzw katholische Kirchen von Eberbach (S ); Wolfgang Klug: 150 Jahre Evangelische Stadt- oder Michaelskirche Eberbach (S ); Helmut Joho: Johann Martin Roth und die erste badische Imkerschule zu Eberbach ( ) (S ). Eberbacher Geschichtsblätter Karl Rudolf Müller: Älteste Ansicht der Stadt Eberbach am Neckar von 1619 (11-36); Helmut Joho: Eine Abbildung der Neckarfront Eberbachs aus dem Jahre 1746 (37-46); Roland Vetter: Stadtentwicklung, Baugesetzgebung und Wohnverhältnisse in Eberbach während des 19. Jahrhunderts (47-69); Peter Schubart: Das mittelalterliche Badhaus in Eberbach (70-78); Jürgen Krauth: Die Baumaßnahmen am Alten Badhaus (79-80); Werner Haas & Willi Schwartz: Mittelalterlicher Gerüstbau am Beispiel des Kirchel, der Heilig-Kreuz-Kapelle auf dem Hebart, Waldgemarkung Eberbach (81-94). Eberbacher Geschichtsblätter Folge 54/55, 1956 (Schriftleitung: Ferdinand Haag). Oskar Kilian: Burg Eberbach (S. 8-30); Herbert Leutz: Die Eberbacher Familiennamen (S , vorzüglich nach Themen aufgelistete Erwähnungen. Die Themen sind: leutende Stadt-, Gerichts-, Gemeindebeamte; Verwalter; Untergeordnete Gerichts- und Gemeindebeamte; Scharfrichter und Henker; Steuer- und Zollbeamte; Aufseher; usw. Berufe, körperliche Eigenschaften usw.); Mitteilungen. Aus der Totenliste: Friedrich Deschner, Carl Gütschow, Gustav Noe, Martin Jost (S ) DAGV-News 03/2013

91 Termine Veranstaltungen auf den Gebieten der Genealogie und Heraldik 12./ Nordelbischer Genealogentag in Rickling 02./ Mittelsächsisches Genealogiekolloquium im Rahmen des 18. Genealogenstammtisches Limbacher Land (siehe dazu im Internet Stiftungsfest, Heraldischer Verein Zum Kleeblatt in Hannover Jahre AG Genealogie Thüringen (AGT) RootsTech, Family History and Technology Conference, Salt Lake City, Utah, USA Who do you think you are? (WDYTYA), weltgrößte Genealogie- Veranstaltung, London, Großbritannien XXXI. Internationaler Kongress für Genealogie und Heraldik in Oslo Deutscher Genealogentag im Ständehaus in Kassel 65 Jahre Deutsche Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände (DAGV) RootsTech, Family History and Technology Conference gemeinsam mit der National Conference der FGS in Salt Lake City, Utah, USA 2016 XXXII. Internationaler Kongress für Genealogie und Heraldik in Boston, USA Impressum Wir erforschen die Spuren alter Geschlechter DAGV-News Mitteilungen der Deutschen Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e. V. (DAGV) Redaktion: Dirk Weissleder (V.i.S.d.P.), Vorsitzender, Dr. Lupold von Lehsten Ginsterweg 10, Laatzen, Website: news.dagv.org Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder. Für unaufgefordert zugesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. DAGV-News 03/

92 92 DAGV-News 03/2013

93 Nr Jahrgang Dezember 2013 DAGV-News 04/2013 Inhalt DAGV-News Ausgabe 04/2013 Editorial Nachlese zum 65. Deutschen Genealogentag in Heidelberg DAGV-intern: Mitgliederversammlung der DAGV, Jahr der Genealogie 2014 Dr. Martin Gierl mit silberner Johann Christoph Gatterer-Medaille geehrt Aus den DAGV-Vereinen Nekrolog Zeitschriftenschau Termine Impressum * Liebe Vorstände und Mitglieder der DAGV-Mitgliedsvereine, liebe Genealoginnen und Genealogen, 2013 neigt sich langsam aber sich dem Ende entgegen. Ein äußerst spannendes Jahr liegt hinter uns und ein ebensolches verspricht vor uns zu liegen: das Jahr der Genealogie 2014 (siehe dazu Heidelberger Erklärung der DAGV weiter unten). Ein sehr erfolgreicher 65. Deutscher Genealogentag in Heidelberg liegt hinter uns und wir sind zuversichtlich, dass die nächsten Deutschen Genealogentage in Kassel (2014) und Gotha (2015) ebenso erfolgreich sein werden. Anlässlich unseres 65jährigen Bestehens der DAGV freuen wir uns in Kassel auf ganz besondere Aufmerksamkeit. Die DAGV-News wachsen und gedeihen. Zum Abschluss dieses zweiten kompletten Jahrgangs kann man feststellen, dass der Umfang und die inhaltliche Vielfalt immer weiter zunehmen. Genau dieses Ziel habe ich von Anfang an verfolgt und ich danke allen, die mit Ihrem Beiträgen und Hinweisen diese Mitteilungen der DAGV mit Inhalten füllen. Seit der letzten Ausgabe wurde ein neuer DAGV-Vorstand gewählt, der mit einer Ausnahme dem alten entspricht. Ich danke an dieser Stelle Herrn Prof. Eckart Henning sehr herzlich für seine Mitarbeit im DAGV-Vorstand und begrüße zugleich Herrn Benjamin Keune als neues Vorstandsmitglied. Erstmals findet sich in diesen DAGV-News ein Necrolog deutscher Genealoginnen und Genealogen, der in den kommenden Jahren weitergeführt werden soll. Der DAGV-Vorsitzende wurde mittlerweile zu Vorträgen auf der Federation of Genealogical Societies (FGS) Conference des US-amerikanischen Dachverbandes im August 2014 in San Antonio, Texas eingeladen. Dies ist die konsequente Umsetzung der Erklärung von Salt Lake City vom März 2013 über die Intensivierung der Zusammenarbeit. Ich wünsche Ihnen, Ihren Familien und Angehörigen eine schöne Weihnachtszeit und uns allen ein gutes Jahr der Genealogie 2014! Ihr Dirk Weissleder, DAGV-Vorsitzender +++ DAGV-News 04/

94 Nachlese zum 65. Deutschen Genealogentag in Heidelberg Mit einem großen Besucherzuspruch und einem insgesamt glücklichem Publikum schauen DAGV, FamilySearch, Aussteller und Gäste auf einen sehr erfolgreichen 65. Deutschen Genealogentag zurück. Mit Ausstellungsräumen in der Internationalen Schule Heidelberg und Vortragsräumen im Gemeindezentrum der LDS wurde der interessierten Öffentlichkeit ein einzigartiges Angebot an Ausstellungsbeiträgen und Vorträgen gemacht. An dieser Stelle gilt der Dank all denjenigen, die diesen jährlichen Höhepunkt der Genealogie in Deutschland möglich gemacht haben. Besonders hervorzuheben sind das Team um Sabine Scheller ( Löwin aus Kempten ) sowie die Ehepaare Lünenschloß und Heselschwerdt. Für die drei tollen Tage in Heidelberg danken wir zudem Herrn Dietmar Cziesla und Herrn Torsten Kux von FamilySearch und deren unzähligen Helfern ganz besonders, ohne die eine solche Großveranstaltung in weniger als einem Jahr Vorbereitungszeit gar nicht möglich gewesen wäre. Über 30 Referenten berichteten über ihre Forschungen, mit rund 700 Teilnehmern (davon rund 550 alleine bei den Vorträgen) wurde der erfolgreiche Kurs von Augsburg auf jeden Fall fortgesetzt werden. Der Vortrag von Herrn Prof. Udolph erwies sich als besonderer Publikumsmagnet. Neben der Ausstellung und dem umfassenden Vortragsprogramm gab es erstmals eine Lange Nacht der Genealogie", die genügend Zeit für Gespräche und den Austausch der Familiengeschichtsforscher bot. Eine ganz besondere Bereicherung des 65. Deutschen Genealogentages stellten die Gäste aus dem Ausland, namentlich aus Österreich, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, USA, Großbritannien, der Schweiz und sogar aus Japan, dar. Als Ehrengast konnten wir Mike Hall von FamilySearch aus Salt Lake City in unseren Reihen begrüßen. Ein Gruppenbild einiger Teilnehmer des 65. Deutschen Genealogentages (Foto: Anne Förder) Der zuvor wiedergewählte DAGV-Vorsitzende Dirk Weissleder, der in seinen Beiträgen die Mitglieder des Vorstandes vorstellte, führte in seiner Eröffnungsrede aus: Die Welt in Deutschland - Deutsche in der Welt". Unter dieses Motto haben wir diese drei Tage in Heidelberg thematisch gestellt. Damit ist die große Bedeutung von Einwanderung und Auswanderung nach und von Deutschland für uns Genealogen umschrieben. Ein riesiges Thema, zu dem dieser Deutsche Genealogentag wichtige Impulse geben will. Ich freue mich sehr, dass unsere DAGV-Vereine und Aussteller, unsere Referenten und unser Festvortrag internationale Fragestellungen ihrer Arbeit hervorheben. Auf das aktuelle Verhältnis zwischen den USA und Deutschland bezogen, sagte er: Was uns verbindet, ist jedoch nicht nur die gemeinsame Gegenwart und Zukunft, sondern auch die Vergangenheit. Die Zukunft der Auswandererforschung liegt nach Auffassung von Weissleder darin, die vorhandenen Quellen 94 DAGV-News 04/2013

95 mit Leben erfüllen, indem wir versuchen, anhand genealogischen Datenmaterials die tatsächlichen Lebensumstände zu rekonstruieren und uns zu verdeutlichen. Als nächster Schritt folgt sodann logisch der Kontakt zwischen den heute Lebenden: Living relations auf beiden Seiten des Atlantiks zu finden, ist (für mich) die Krönung der genealogischen Arbeit. Der DAGV-Vorsitzende, der seine Abschlussrede unter das Motto Die Zukunft der Genealogie beginnt stellte, zeigte sich hoch erfreut, dass die Mitgliederversammlung der DAGV 2014 zum Jahr der Genealogie proklamiert hatte, und führte dazu aus: Als Dachverband wollen wir 2014 folgende Themen in die Öffentlichkeit bringen: Wie sieht die Zukunft der Genealogie in Deutschland, Europa und international aus? Welche Daten wollen wir zukünftig für unsere Forschungen nutzen, welche Quellen sollen hierfür erhalten werden? Wie gehen wir mit dem Schutz personenbezogener Daten um? Welche Informationen wollen wir tatsächlich preisgeben, welche nicht? Welche Daten gehören mir tatsächlich? Wo ziehen wir die Grenze zwischen ehrenamtlicher Arbeit in den genealogisch-heraldischen Vereinen und den kommerziellen Anbietern? Gibt es ein Recht auf Erinnerung und ein Recht auf Vergessen unserer Existenz? Weissleder zeigte sich überzeugt: Die Genealogie wird sich wandeln, in Wahrheit tut sie es schon heute. Auch wenn wir es vielleicht noch nicht alle sehen: wir sind mitten in einem Veränderungsprozess. Wir müssen die Zukunft der Genealogie neu denken, wir dürfen uns der Zukunft nicht verweigern. Das heißt nicht, dass wir alles mitmachen müssen, jeder Mode folgen, aber es heißt auch nicht, dass wir in Schockstarre verharren müssen. Wir haben das Recht, Fehler zu machen und Bedenken zu haben, beides müssen wir nicht übertreiben. DAGV-intern Mitgliederversammlung der DAGV 2013 Die Mitgliederversammlung der DAGV am auf dem 65. Deutschen Genealogentag war geprägt von diversen Regularien, die sehr viel Raum einnahmen. Die Mitgliederversammlung war sehr gut besucht, es herrschte eine offene, konstruktive Stimmung, die unterschiedlichen Meinungen Raum gab und zugleich die Diskussionen zu konkreten Entscheidungen und Ergebnissen führte. Nach Ablauf der Amtszeit des Vorstandes für die Jahre waren Neuwahlen angesetzt worden. Herr Prof. Eckart Henning schied aus dem DAGV-Vorstand aus; alle weiteren Vorstandsmitglieder wurden wiedergewählt. Als neues Vorstandsmitglied wurde Benjamin Keune gewählt (siehe dazu Vorstellung unten). Insgesamt lässt sich also feststellen, dass durch die (fast komplette) Wiederwahl des Vorstandes der eingeschlagene Reformkurs innerhalb der DAGV durch die Mitgliedsvereine bestätigt wurde. Einen in programmatischer Hinsicht besonders wertvollen Schritt unternahm die Mitgliederversammlung mit der Heidelberger Erklärung der DAGV, in der 2014 zum Jahr der Genealogie erklärt wurde. Dieses eröffnet die Möglichkeit, nicht nur als Dachverband, als Vereine, sondern als Genealogen insgesamt mit Wortmeldungen und Aktivitäten in die Öffentlichkeit zu gehen und auf unsere Interessen und Ziele als Genealogen aufmerksam zu machen. Die Heidelberger Erklärung der DAGV im Wortlaut Vom treffen sich auf Einladung von DAGV und FamilySearch International in Heidelberg deutsche Genealogen und internationale Gäste zum 65. Deutschen Genealogentag, um neueste Entwicklungen und Forschungsergebnisse zu präsentieren, sich auszutauschen und neue Interessierte für Familiengeschichtsforschung zu begeistern. Diese drei Tage in Heidelberg stehen unter dem Motto Die Welt in Deutschland Deutsche in der Welt und machen damit deutlich, dass Genealogie nicht trennt, sondern Menschen weltweit verbinden kann. Seit ihrer Gründung am 28./ in Frankfurt am Main haben sich in der DAGV Vereine und Verbände zusammengeschlossen, um gemeinsam genealogische Forschungen voranzubringen sowie gemeinsame Interessen der einzelnen Genealoginnen und Genealogen DAGV-News 04/

96 innerhalb wie außerhalb von Vereinen zu vertreten. Derzeit repräsentiert die DAGV als Dachverband der Genealogie rund Einzelmitglieder in 65 Mitgliedsvereinigungen. Im kommenden Jahr feiert die DAGV ihr 65jähriges Bestehen. Aus diesem Grunde hat sich die Mitgliederversammlung der DAGV entschlossen, durch diese Heidelberger Erklärung der DAGV das Jahr 2014 zum Jahr der Genealogie zu proklamieren. Unter dem Motto Genealogie verbindet die Welt wollen wir als Dachverband gemeinsam mit unseren Mitgliedern in Veranstaltungen, durch Beiträge in Publikationen, durch Gespräche und Aktivitäten in der Öffentlichkeit auf die vielfältige gemeinwohlorientierte Arbeit der Familiengeschichtsforscher aufmerksam machen und zugleich um neue Mitglieder für die Vereine werben. Indem die DAGV an ihren Sinnspruch detegimus antiquorum generum vestigia (Wir erforschen die Spuren alter Geschlechter) erinnert, wird klar, wie das Jahr der Genealogie mit Leben erfüllt werden kann: Aufmerksam zu machen, welche Möglichkeiten der Forschung und Dokumentation bestehen, zugleich aber auch auf die Gefahren der Vernichtung wichtiger Unterlagen (standesamtliche Beiakten, Akten der Einwohnermeldeämter) in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen. Insgesamt geht es um die Sicherung des reichen genealogisch- familiengeschichtlichen Erbes in Deutschland, nicht zuletzt der Datenschutz ist eine dauerhafte Herausforderung für Genealogen! 2014 feiert die DAGV nicht nur ihr 65jähriges Bestehen, sondern wir blicken zurück auf den Ausbruch des Ersten Weltkrieges 100 Jahre zuvor. Das Jahr der Genealogie wird daher nicht nur nationale, sondern auch internationale Aspekte der Genealogie unter dem wichtigen Gedanken der Völkerverständigung ins Zentrum der internationalen Zusammenarbeit stellen. International fehlt es leider immer noch an tragfähigen Strukturen, die einen lebendigen Austausch erleichtern und erlebbar machen. Die Forschung wird zusehends internationaler, gemeinsame Wurzeln werden immer deutlicher. Wir wollen als DAGV die genealogisch-heraldische Weltfamilie motivieren, diese Proklamation eines Jahres der Genealogie 2014 in ihren Ländern und den einzelnen Vereinigungen zu verbreiten und zu unterstützen, um somit zum gemeinsamen Erfolg aller Familiengeschichtsforscher beizutragen. Heidelberg, den Konstituierende Sitzung des DAGV-Vorstandes Der neugewählte Vorstand trat noch am Rande des Deutschen Genealogentages am zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Hierbei wurde eine Geschäfts-, Reisekosten- und Finanzordnung der DAGV nach intensiver Diskussion verabschiedet, die den Mitgliedsvereinen gemeinsam mit dem Protokoll zur Kenntnis gegeben wurde. Hierdurch wurde nach der Satzungsänderung (2011) auch diese rechtliche Regelung den heutigen Gegebenheiten angepasst. Neben der Bestätigung der bestehenden DAGV-Sektionen und der Ansprechpartner im Vorstand gab es eine Veränderung in der Anfragestelle der DAGV, die nunmehr von Prof. Wulff v. Restorff in München betreut wird. Unser neues DAGV-Vorstandsmitglied Benjamin Keune stellt sich vor Benjamin Keune, geb in Norderney, hat in Rotterdam und Toronto Internationale Betriebswirtschaftslehre und Strategisches Management studiert. Derzeit ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an der Technischen Universität Clausthal beschäftigt. Mit seinen genealogischen Forschungen hat er im Jahr 2009 begonnen. Seit einiger Zeit ist er auch aktiv in der Vereinsarbeit engagiert. Im November 2011 hat er den Genealogischen Arbeitskreis Goslar ins Leben gerufen, der derzeit die eigene Vereinsgründung anstrebt. Ferner ist er Mitglied des Vorstands der Arbeitsgemeinschaft Genealogie Braunschweig und Mitglied des Beirats des Niedersächsischen Landesvereins für Familienkunde. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen folgende Bereiche: Salzburger Exulanten in Ostpreußen, 96 DAGV-News 04/2013

97 Harz und nördliches Harzvorland, Braunschweiger Land und Stift Hildesheim, Mennoniten im Gebiet der Weichsel. Der in Heidelberg gewählte DAGV-Vorstand (v.l.n.r.): Wolfram Kaspar, Prof. Dr. Wulf v. Restorff, Andreas Bellersen, Manfred Wegele, Benjamin Keune, Sabine Scheller, Hans-Joachim Lünenschloß, Dirk Weissleder, Dr. Lupold v. Lehsten +++ Dankesrede von Herrn Dr. Martin Gierl anlässlich der Verleihung der silbernen Johann Christoph Gatterer-Medaille am in Heidelberg Ganz herzlichen Dank an Sie alle, die DAGV, dass Sie mir die Gatterer-Medaille verliehen haben. Nun ist es ja schon an sich etwas Besonderes, eine renommierte Auszeichnung wie die Gatterer-Medaille zu bekommen. Für mich ist es noch ein Stück mehr. Im Lauf der Arbeit an dem Buch, ist mir Gatterer mehr und mehr vom Gegenstand zum Geschichtslehrer geworden und die Medaille durch die DAGV, scheint mir, als würde Gatterer nun selbst sagen: Das hast du gut gemacht. Gatterer hat mir, vielleicht neben Rudolf Vierhaus, dem führenden Aufklärungshistoriker und langjährigen Direktor des Göttinger Max Planck Instituts für Geschichte, bei dem ich lange gearbeitet habe, gezeigt, was Geschichte ist und warum man sie betreibt. Der Historiographie gehe es um Geschichte im ganzen Umfang und sie besitze ihre eigenen Beweisverfahren waren Gatterers immer wieder propagierten Leitsätze. Zur Geschichte gehört alles, die großen Dinge und die Details, aber Geschichte sammelt und erzählt nicht nur, sie hat auch ihre Beweisverfahren - ihre methodischen Standards würden wir heute sagen. Der höchste Grad der Geschichtsschreibung, so ein berühmtes Gatterer-Zitat wäre die Vorstellung des allgemeinen Zusammenhangs der Dinge in der Welt (Nexus rerum universalis). Denn keine Begebenheit in der Welt ist, so zu sagen, insularisch. Alles hängt an einander, veranlasst einander, zeugt einander, wird veranlasst, wird gezeugt, und veranlasst und zeugt wieder. Sie hören vielleicht schon in diesem Zitat, und nicht zu unrecht, den Genealogen Gatterer sprechen, der nicht nur in der Genealogie, sondern auch in der Historiographie insgesamt das Netz der Zusammenhänge suchte und sie so verwissenschaftlicht hat. Ein Weiteres, was die Geschichtswissenschaft und die Genealogie ganz allgemein und speziell in der Person Gatterers verbindet, kommt zur Geschichte im ganzen Umfang und der Methodik hinzu: Gatterers Begeisterung, Geschichte zu betreiben. Lassen Sie mich versuchen auch wenn es ein bisschen Eulen nach Athen Tragen ist Ihnen etwas von Gatterers Begeisterung und Leistungen für die Geschichte zu erzählen. DAGV-News 04/

98 Dr. Martin Gierl (links) wird mit der Johann Christoph Gatterer-Medaille in Silber geehrt Gatterer war in Nürnberg resp. Altdorf, und dort besonders bei führenden Diplomatikern, Genealogen und Numismatikern der Zeit, Johann David Köhler und Johann Heumann von Teutschenbrunn, zum Historiker geworden. Schon Gatterers Familienbiographie der Nürnberger Patrizier Holzschuher 1755 ließ aufhorchen: Er führte hier Genealogie und biographische Skizzen im vorderen Teil mit einer umfassenden Urkundendokumentation im hinteren Teil zusammen: Wie die Geschichte zusammenhängt, ihre Details und der Beleg in Anfängen schon hier. Köhler, der in Göttingen Geschichtsprofessor geworden war, und Heumann unterstützten Gatterer, überließen ihm ihre Urkunden- und Wappensammlungen. In Göttingen ist Gatterer 1759 Nachfolger Köhlers als Professor der Geschichte geworden. Was Köhler dort mit seinen Geschichtsatlanten, chronologischen und genealogischen Tafeln, einer Reichsgeschichte und seinen 20 Jahre lang Woche für Woche herausgegebenen sogenannten Münzbelustigungen, einer Wochenschrift, die Geschichte anhand von Medaillen und Münzen erklärte, umfangreich angelegt hatte, setzte Gatterer mit Feuereifer 40 Jahre lang bis zu seinem Tod 1799 und nun auf die Geschichte in allen ihren Dimensionen bezogen fort. Er hat Geschichte im ganzen Umfang vertreten: das heißt nicht nur, sich allgemein für Geschichte interessiert, sondern er hat sie im ganzen Umfang gelehrt, bearbeitet, über sie publiziert, sie systematisiert und vor allem auch organisiert. Bereits 1761 gibt er den ersten Band seiner bis 1792 in zehn Bänden erarbeiteten Universalhistorien heraus. Es folgen Kompendien zur Heraldik und Diplomatik, in den 1770 Jahren Systematisierungen der Statistik, Numismatik, ein Handbuch der Chronologie und ein erstes der Geographie. Ein zweites wird in den 1780ern erscheinen. Nun produziert er Geschichtsatlanten, veröffentlicht zur Meteorologie, seinen Abriss zur Genealogie und seine genealogischen Welttafeln. In den 1790er Jahren schließen Handbücher zur praktischen und theoretischen Diplomatik Gatterers Beschäftigung mit den Urkunden, die ihn ein ganzes Leben lang begleitete, ab. Gatterers publiziertes Oeuvre ist imposant und komplett: Es macht nur einen Teil seiner Bedeutung aus. Zur zentralen Figur der Deutschen Historiographie in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ist Gatterer geworden, weil er Geschichte organisierte: 1764 gründe er das Institut der historischen Wissenschaften in seiner Verbindung von Universitätsseminar und Akademie das erste geschichtswissenschaftliche Institut überhaupt. Ihm angeschlossen war der Historische Apparat, Gatterers wegweisende Urkundensammlung, die ihm zum systema- 98 DAGV-News 04/2013

99 tischen Unterricht diente und die sich heute Urkunden stark im Landesarchiv Speyer befindet. Das Institut brachte zwei bereits moderne historische Fachzeitschriften hervor, die Geschichte allgemein, insbesondere das Schreiben von Weltgeschichte diskutierten und die Fachproduktion europaweit mit Rezensionen begleiteten. Nicht zuletzt fanden am Institut d. h. in Gatterers Haus wöchentlich Vorträge und Diskussionen statt Geschichte, die Vergangenes tradierte, wurde so zu einer Wissenschaft, die Forschung und ihr eigenes Vorgehen in Permanenz erörtert. 400 Mitglieder besaß Gatterers Institut, darunter ein Großteil derer, die die sogenannte Göttinger historische Schule ausgemacht haben man meint damit die intensive Diskussion von Kultur und Geschichte in Göttingen nach 1750, die dem Historismus des 19. Jahrhunderts vorangegangen ist. Lichtenberg war beteiligt, der am Institut als Student mehrfach über Darstellungsprobleme von Geschichte referierte, wie auch der Gatte von Goethes Lotte, Johann Christian Kestner, der dort einen Vortrag über die Bildungsfunktion von Historiographie hielt. Geschichte sei ja nun zu etwas ganz Anderem geworden, hat Christian Gottlob Heyne in seiner Inaugurationsrede des Instituts gesagt. Man kümmere sich nicht mehr nur um Könige und Kriege, sondern auch um Kultur, Zivilisation und Verfassung. Dieser Wandel kam nicht von Gatterer her. Aber Heyne wie er wussten, wollte man die ganze Geschichte, musste sie als Ganze bearbeitet werden, d. h. in allen ihren Teilen an der Universität vertreten sein. Das hat Gatterer zum Begründer der Historischen Hilfswissenschaften in Deutschland und in Vielem zum Begründer einer wissenschaftlichen Geschichtsschreibung gemacht. Gatterers Bücher zeigen hochsystematisch, aus welchen Fachgebieten die Geschichte besteht, was in ihnen schon erarbeitet worden war, wie die historischen Fächer aufgebaut sind und sein sollten, wie sie ineinander greifen, mit welchen Quellen sie ausgearbeitet und wie diese wissenschaftlich bearbeitet werden sollten. Er hat es an der Universität Göttingen institutionell umgesetzt. Gatterers historischer Leitbegriff für die Historiographie insgesamt war der richtige Plan: Gatterer ist der Architekt der Geschichtswissenschaft in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gewesen. Welches Gewicht dem im keineswegs geschichtsfernen vielmehr geradezu geschichtsversessenen 18. Jahrhundert zukam, mag ein Blick auf die Aufklärung zeigen. Eine ganze Reihe der führenden Theoretiker eines besseren, glücklicheren Lebens in einer freieren und zivilisierten Gesellschaft waren wie Voltaire, Hume und Adam Smith zeitgenössisch als Historiker berühmt. Sie hatten die alte chronistische Universalhistorie der Ereignisse zu einer philosophischen Weltgeschichte gemacht, die danach fragte, wie sich Staaten und Kultur, wie sich die Zivilisation entwickelt hatte. Je mehr jedoch Geschichte argumentativ, erzählend, ja literarisch wurde, umso mehr brauchte sie ein methodisches Gegengewicht, den historischen Beleg, wollte sie von Belang bleiben. Hier liegt Gatterers ganz besonderes Gewicht für die Geschichtsschreibung und darüber hinaus. Als Geschichte drohte, Literatur zu werden, hat er Geschichte nicht erzählt, sondern quellenbelegt konstruiert. Er hat damit nicht nur der Geschichte, sondern allen Fächern, die historisch argumentieren, in letzter Konsequenz den Humanwissenschaften und ihrem Aufklärungsbegehren, wissenschaftliche Fundamente verpasst. Ich lade Sie ein, mich kurz in die Geschichtswerkstatt Gatterers zu begleiten: Besonders lagen Gatterer die Urkunden am Herzen. Er veröffentlichte Faksimiles und forderte für alle Urkunden Urkundenkarten: Links sollte auf ihnen der transkribierte Urkundentext, rechts die zentralen historischen Informationen stehen. Gesammelt, so Gatterers Idee, würden sie ein unvergleichliches Archiv und Abbild heute würden wir sagen eine Datenbank der Herrschafts-, Rechts- und Verfassungsgeschichte ergeben. Gatterers Drang, Geschichte zu belegen und dann präzise und präzisiert zu konstruieren, wird gerade an der Genealogie deutlich. Er forderte innerhalb der Genealogie für jeden einzelnen Fakt den historischen Beweis (von ihm im Rahmen der Habsburger Stammtafel an Rudolf von Zähringen demonstriert). Geschlechter-, Ahnen-, Regierungs- und Erbfolge-Genealogien sollte zu synchronen und chronologischen Netzen verbunden Geschichtsentwicklung zeigen. Genealogie sollte die Weltkarte der Geschichte bieten. Mit seinen Ländervereinigungs- und Trennungstafeln der Stammtafeln zur Weltgeschichte hat er dies in Anfängen wenigstens demonstriert. Rankes Leitsatz, man muss wissen, wie die Geschichte gewesen ist, hätte Gatterer geantwortet, gewiss, aber dazu muss man zunächst wissen, wie die Dinge zusammenhängen. DAGV-News 04/

100 Und dies in jeder Beziehung. In der historischen Kartographie produzierte er nicht nur den ersten sequentiellen Mittelalteratlas, sondern auch geologisch-politische Vergleichskarten. Wie seine Nord-Südhemisphären der Flusstäler und der Staatsgebiete zeigen, bedeutete für Gatterer Historiographie: Es einfach wissen wollen und es genau wissen wollen. In Manchem war er dabei nicht nur seinen Zeitgenossen, sondern auch ganz anderen als den Geschichtswissenschaften im engeren Sinn voraus. Seine Göttinger Wettermessungen 1779/1780 er wollte den Einfluss des Klimas auf die Geschichte bestimmen bieten die genauesten Wetterdiagramme der Zeit. Linné folgend und ihn überbietend wollte Gatterer in der Paläographie die Geschichte alle Schriften nach botanischem Vorbild eruieren, indem er die Evolution der Buchstaben vermaß. Sicher, Gatterers Wildereien auf fremden Terrain, aber auch sein Insistieren auf methodisch präzisierter Geschichtskonstruktion kosteten ihm, dem man noch am Ende des Jahrhunderts als historischen Epochenmann pries, von Seiten des erzählenden Historismus des 19. Jahrhunderts und schon von Seiten der kulturphilosophierenden anthropologischen Geschichtsschreibung a la Herder und Schiller zunächst Einiges an Reputation. Aber manchmal muss man nur warten: So hat die Paläographie am Ende des 20. Jahrhunderts Gatterers Buchstabenvermessung computergestützt wiederentdeckt. Gatterer versuchte aus allem, aus dem Klima, der Geographie und natürlich besonders aus den Geschichtszeichen und Geschichtsaufzeichnungen, aus den Urkunden, Wappen, Genealogien Geschichte herauszulesen. Seine Begeisterung für Geschichte, seine kreative, schrankenlose Neugierde, dem Nexus rerum universalis nachzuspüren und ihn wie und wo immer möglich dingfest zu machen, begeistern mich jedenfalls an Gatterer noch mehr als seine Bücher und sein Organisationsgeschick. Ich glaube in diesem Sinn: im Es-einfachwissen-wollen-und-es-genau-wissen-wollen und in der Neugierde, die Zusammenhänge zu kennen, ist die Geschichtswissenschaft eine sehr genealogische Wissenschaft. Herzlichen Dank. 250 Jahre Gothaischer Hofkalender +++ Auf Einladung des Oberbürgermeisters von Gotha, Knuth Kreuch, hielt der DAGV- Vorsitzende auf der Festveranstaltung 250 Jahre Hofkalender der Gothaer (Gothaischer Hofkalender Almanach de Gotha) ein kurzes Grußwort im Ekhoftheater. Über den Festakt im Beisein des italienischen Botschafters wurde im mdr Fernsehen sowie im Rundfunk (Gespräch) berichtet und bot daher eine besondere Chance, die Bedeutung der Genealogie in die Öffentlichkeit zu tragen. Zuvor waren Frau Sabine Scheller und Herr Christian Kirchner von Oberbürgermeister Kreuch im Rathaus in Gotha empfangen worden. Thema war Gotha als Austragungsort des 67. Deutschen Genealogentages vom in der Stadt, der unter dem Motto "Genealogen leben die Deutsche Einheit" stehen soll. Auf der DAGV- Mitgliederversammlung in Heidelberg wurde die Arbeitsgemeinschaft Genealogie Thüringen (AGT) bereits als Ausrichter der Veranstaltung in 2015 bestimmt. 100 DAGV-News 04/2013

101 v.l.n.r.: Christian Kirchner, Sabine Scheller, Knuth Kreuch, Dirk Weissleder (Foto: Stadt Gotha) +++ Aktivitäten der DAGV-Mitglieder Neuigkeiten CompGen wählt neue Schatzmeisterin Auf der Mitgliederversammlung des Vereins für Computergenealogie am in Heidelberg auf dem 65. Deutschen Genealogentag wurde Susanne Nicola zur neuen Schatzmeisterin des größten Genealogie-Vereins in Deutschland gewählt. Sie hatte dieses Amt seit der vorangegangenen Mitgliederversammlung in Altenberge bereits kommissarisch inne. 50jähriges Jubiläum des Genealogischen Kreises Siemens Erlangen Der Genealogische Kreis Siemens (Ausrichter des 63. DGT) beging am in den Geschäftsräumen in Erlangen sein 50-jähriges Bestehen. Als Vertreterin der Stadt war Bürgermeisterin Frau Dr. Preuß anwesend. Der Vorsitzende Herr Kallauch wies ausdrücklich darauf hin, dass diese 50 Jahre erfolgreicher Familiengeschichtsforschung nur durch die außerordentlich gute und umfangreiche Förderung und Unterstützung durch das Haus Siemens möglich gewesen sei. Er bedankte sich bei den beiden anwesenden offiziellen Vertretern des Hauses Siemens, Herrn Brenner und Herrn Rudolf besonders herzlich. Der Vorsitzende Kallauch führte in seiner Festansprache u. a. aus: Als Vertreter der Archive die ja für unsere Arbeit eine ganz besondere Bedeutung haben - dürfen wir Herrn Archivoberrat Dr. Burger vom Staatsarchiv Nürnberg begrüßen. Wir forschen ja nicht ganz allein und so freut es uns, dass wir als Vertreter des uns nahestehenden Vereins der Gesellschaft für Familienforschung in Franken - den Vorsitzenden, Herrn Professor Schnabel mit weiteren Vorstandskollegen begrüßen können. Die GFF hat uns ganz wesentlich bei der Durchführung des Genealogentages unterstützt, daher noch einmal ein Danke an alle Aktiven und auch an Ihre Frau, die gesehen hat, hier muss geholfen werden und uns dann einen ganzen Tag hervorragend mit unterstützt hat. Uns nah verwandt ist auch der Erlanger Heimat- und Geschichtsverein und so freuen wir uns, dass wir den Geschäftsführer, Herrn Salm begrüßen können. Und last but not least begrüßen wir den Vertreter aus dem Vorstand der DAGV Herrn Wegele, der dort die Südschiene betreut und vertritt.... Viele Familienge- DAGV-News 04/

102 schichten wurden mit der Unterstützung des Genealogischen Kreises erforscht und die Ahnenpässe der Vergangenheit waren oft die Basis für die erarbeiteten und zum Teil veröffentlichten Ahnenlisten, Ahnentafeln und Stammbäume. Sie finden hier Beispiele für die Darstellung aber auch für die Anfänge von Familienforschung - mit dem Sammeln von Informationen und z. B. einen Stammbaum mit Karo einfach. Gleichzeitig zeigen wir Ihnen hier Beispiele, wie Ergebnisse von Forschungsarbeiten und Familiengeschichten auch für die heutige Jugend, unsere Kinder, Enkel, Urenkel mit interessanten Bildern, Geschichten, Tagebüchern etc. begreifbar gemacht werden können und dadurch dann zum Beispiel bei Familientreffen - Interesse an unserem schönen Hobby geweckt werden kann. In diesen 50 Jahren haben wir uns von der Gründergruppe mit ca. 25 Mitgliedern auf einen Verein mit über 100 Mitgliedern entwickelt und von einer kleinen Bücherei zu einer qualifizierten Fachbibliothek mit fast 7000 Medien. Begleitet wurde diese Entwicklung durch mehrere Umzüge mit jeweils besserem Platzangebot. Von einem Kellerraum über einen Barackenanteil mit Ölofenheizung die Räume waren im Winter dann warm, wenn der Abend herum war - und dann in mehreren Schritten bis hierher in diese jetzigen Räume. Die Entwicklungsgeschichte des Genealogischen Kreises haben wir in unserer Festschrift 50 Jahre Genealogischer Kreis Siemens Erlangen dargestellt und sie kann dort von Ihnen nachgelesen werden (Anm.: diese kann zum Selbstkostenpreis von 10 bezogen werden). Wir haben darin auch aufgezeigt, wie wir z. B. auch neue Mitglieder bei der Forschungsarbeit unterstützen können. Das umfangreiche Wissen unserer Mitglieder und die uneingeschränkte Bereitschaft zum Wissensaustausch bzw. zur Wissensweitergabe unserer Kolleginnen und Kollegen ist die Grundlage für eine erfolgreiche Forschungsarbeit und der Weg, um die sogenannten toten Punkte zu überwinden, wenn ein Kollege einmal nicht mehr weiter weiß.... Gleichzeitig haben wir uns auch selbst ein Geschenk zum 50jährigen Jubiläum gemacht und mit dieser Publikation mit ausgewählten Beiträgen vom Deutschen Genealogentag in Erlangen eine Reihe von Publikationen begonnen, in der wir Forschungsergebnisse und Beiträge von unseren Mitgliedern veröffentlichen wollen. Das dieses möglich wurde, verdanken wir unserem Vorstandsmitglied, Herrn Kreitz als Redakteur und unserm Finanzvorstand, Herrn Lüneburg, der die Mittel bereit gestellt hat. Einige der Autoren in diesem Heft sind auch hier vertreten und wir freuen uns, dass sie uns ihre Referate vom Deutschen Genealogentag als Beiträge zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt haben." Regionaltreffen der DAGV-Sektion Süd Nach dieser Ansprache ergab sich noch reichlich Gelegenheit für den regen Austausch innerhalb der DAGV-Sektion Süd zwischen BLF - GFF und GK Siemens. So wurden gegenseitige Besuche und Vorträge angedacht in dem Bewusstsein, dass man nur von einander lernen könne, indem man das Profil des Vereins und die laufenden Projekte gegenseitig vorstellt. Gemeinsame Aktionen wie das bereits 18mal abgehaltene "Nordschwäbisch- Mittelfränkische Forschertreffen" sollten weitergeführt und nach Möglichkeit noch intensiviert werden. Auch betonte man, dass man sich als Partner bei der Bewältigung den künftigen Herausforderungen für die genealogischen Vereine verstehen will und nicht als Konkurrent. Aber auch Alltagssorgen wie Mitgliederschwund oder mangelnde Bereitschaft der Mitglieder, sich in verantwortlicher Position noch mehr zu engagieren, wurden angesprochen. Herr Wegele wies, nachdem ihm einige Sorgen geschildert wurden, auf die bei der Ideenwerkstatt der DAGV gegründeten Arbeitsgruppen und ihre Themenschwerpunkte hin. Gerade diese neu geschaffenen Plattformen dienten dazu, die allgemeinen Probleme der Mitgliedsvereine zu diskutieren und nach gemeinsamen Lösungen zu suchen. Die Anregung seitens des GK, wie das Verfügbarmachen von Dublettenlisten der jeweiligen Vereinsbibliotheken, wurde von Herrn Wegele gerne aufgenommen. Das Treffen im Rahmen des Jubiläums des GK verlief in einer insgesamt sehr freundschaftlichen und konstruktiven Atmosphäre. Das Fehlen mehrerer Festreden wurde keineswegs vermisst, diese können in der Festschrift nachgelesen werden. Manfred Wegele, stellv. DAGV-Vorsitzender, Ansprechpartner Sektion Süd 102 DAGV-News 04/2013

103 v. l. n.: Wolfgang Kallauch (GK Siemens), Manfred Wegele (DAGV, BLF), Prof. Dr. Werner Wilhelm Schnabel (GFF) 125 Jahre Stiftungsfest Kleeblatt gefeiert Unter Leitung des Vorsitzenden Hans-Peter Dege fand am im Central-Hotel im Herzen Hannovers eine große Feier zum 125jährigen Stiftungsfest des heraldischen Vereins Zum Kleeblatt von 1888 zu Hannover statt, der zweitältesten heraldischen Vereinigung in Deutschland. Neben dem Festvortrag von Herrn Prof. Eckart Henning, einem Fachvortrag von Dr. Martin Richau für den Herold (er sprach von einem engen geschwisterlichen Verhältnis zwischen dem 1869 gegründeten Herold und dem Kleeblatt) und mehreren Grußworten, u. a. eines des DAGV-Vorsitzenden (er betonte Hannover als Impulsort der Genealogie und hob die Bedeutung der Heraldik für die Familiengeschichtsforschung hervor), muss an dieser Stelle eine Publikation zum Jubiläum ganz besonders gewürdigt werden: Die von Dr. Volkmar Tönnies und Horst-Gunter Ratzke bearbeitete Niedersächsische Wappenrolle. Gesamtausgabe mit einem Geleit des Festvortragenden. Es handelt sich hierbei um eine einzigartige Dokumentation der Heraldik, die sicher großen Zuspruch erfahren wird. v. l. n. r.: Dieter Linder (Wappen-Löwe), Dr. Tilo Rumann (GHGG), Hans-Peter Dege (Kleeblatt), Gabriele Fricke (NLF), Dirk Weissleder (DAGV), Dr. Martin Richau (Herold), Udo Glathe (Schwarzer Löwe), Dr. Günter Mattern (Schweizerische Heraldische Gesellschaft), Prof. Dr. Eckart Henning (Herold) DAGV-News 04/

104 Uwe Keller führt die AMF Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Ende Oktober 2013 wurde Uwe Keller zum Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft mitteldeutscher Familienforschung e. V. (AMF) gewählt. 2. Arbeitstreffen Schwerpunkt genealogischer Forschung im (ehemaligen) Siedlungsraum deutschsprachiger Menschen im Osten Am trafen sich in Potsdam-Golm auf Initiative des AGoFF-Vorsitzenden Jürgen Frantz 16 Teilnehmer einige DAGV-Vereine und andere Körperschaften zu einem zweiten Arbeitstreffen zusammen. Diesmal ging es um die IT-Landschaft der Vereine. In seiner Begrüßung unterstrich Frantz, Initiativen müssen aus den Vereinen selbst kommen, persönlicher Kontakt und Kooperation sei unabdingbar. Als auffällig wurde festgestellt, dass zum einen immer weniger Mitarbeiter zur Verfügung stünden, zum anderen immer größere Erwartungen an die genealogischen Vereine herangetragen wurden. Ziel der beim Arbeitstreffen vertretenen Vereine und Institutionen sei es, Genealogie über Landes- und Staatsgrenzen hinwegzutragen. Insgesamt verlief das Arbeitstreffen in sehr harmonischer Atmosphäre bei regem Austausch. Konsens bestand darin, dass Aufgabe der genealogischen Vereine darin besteht, dass alle Aktivitäten lediglich Hilfe zur Selbsthilfe sein könne. Am Abschluss der Arbeitstagung stand die sog. Golmer-Erklärung. Das nächste Treffen soll im Juni 2014 wieder in Potsdam zum Thema Digitales Archivgut stattfinden. Der DAGV-Vorsitzende sagte in seinem kurzen Grußwort u. a.: Ich danke Ihnen als Genealogen, dass Sie sich um die Erforschung und den Erhalt genealogischer Quellen in den ehemaligen deutschen Ostgebieten kümmern. Die Genealogie ist heute weltoffen und völkerverbindend, auch der Zugang zu den Quellen im Osten hat sich sehr verbessert. Die DAGV hat auf ihrer Mitgliederversammlung am auf dem 65. Deutschen Genealogentag in Heidelberg 2014 zum Jahr der Genealogie erklärt. Wir sollten als Genealogen selbstbewusst in die Öffentlichkeit gehen und für unsere kulturell wichtige Arbeit werben." Golmer Erklärung Auf dem zweiten Arbeitstreffen der DAGV-Mitgliedsvereine und Vertreter weiterer Körperschaften mit dem Schwerpunkt genealogischer Forschung im (ehemaligen) Siedlungsraum deutschsprachiger Menschen im Osten am in Potsdam/Golm haben sich die Teilnehmer auf folgende Erklärung verständigt: Die Teilnehmer sehen als zielführend an, unter dem Dach der DAGV eine Suchplattform aufzubauen, die es allen Forschenden erlaubt, anhand eines frei zugänglichen Indexverzeichnisses bezüglich konkreter Familiennamen oder/und Orte einen Überblick über die in den einzelnen Vereinen vorhandenen Archivalien, primären und sekundären Quellen zu erhalten, sowie die Möglichkeit der Kontaktnahme zu bieten. Jeder Teilnehmer entscheidet eigenverantwortlich, ob und welche Daten dieser bereitstellt. Dabei ist auf einer schlichten und einheitlichen Datenstruktur aufzubauen. In der Ergebnisdarstellung sind die Einreicher deutlich sichtbar zu machen. Um eine gleichberechtigte Positionierung aller Beteiligten sicherzustellen, bitten die Teilnehmer den Vorstand der DAGV, diese Projektidee innerhalb des Dachverbandes zur Diskussion zu stellen und zugleich Gespräche über die konkrete Umsetzung des Projektes zu führen. Dabei präferieren die Teilnehmer eine Beauftragung des Vereins für Computergenealogie durch die DAGV als gemeinsamen Dachverband. Durch diese Plattform erhöht sich die recherchierbare Datenbasis im deutlichen Umfang. Die Möglichkeit, mit den einzelnen Vereinen und Autoren, die die Daten bereitstellen, kostenund mitgliedschaftsfrei in direkten Kontakt treten zu können, um weitere Daten zu erhalten, bedeutet eine quantitative und qualitative Verbesserung für die Genealogenfamilie insgesamt. 104 DAGV-News 04/2013

105 Die DAGV und die beteiligten Vereine und Körperschaften bündeln somit ihre Ressourcen. Zum 66.DGT im September 2014 werden erste Ergebnisse vorgestellt. Mario Seifert (AMF & BGG), Jürgen Frantz (AGoFF Vorsitzender & Dr.-Werner-Emil-Maaß-Stiftung), Jörg Schnadt (BGG), Norbert Henkel (BGG), Gerd-Christian Treutler (BGG Vorsitzender), Dirk Weissleder (DAGV Vorsitzender), Andreas Rösler (AGoFF), Reinhard Wenzel (VFFOW Vorsitzender), Gregor Tumpach (VSFF Vorsitzender), Andreas Hansen (DBGG), Uwe Keller (AMF Vorsitzender), Dieter Wallschläger (Pommerscher Greif Vorsitzender), Michael Beckert (Archiv Stadt und Kreis Lauban), Timo Kracke (AGoFF & CompGen), Günter Junkers (AKDFF Vorsitzender), Uwe Baumbach (Comp- Gen/AKDFF) Potsdam-Golm, Die Teilnehmer und Väter der Golmer- Erklärung Veranstaltung des Bundesarchivs in Berlin Am fand unter dem Thema Zugang zu Kulturgut. Archivarbeit im Wandel in der Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und bei der Europäischen Union eine äußerst interessante Veranstaltung des Bundesarchivs statt, bei der die Einführung Herr Günter Winands, als stellv. des Kulturstaatsministers, die Leitung der anschließenden Diskussionsrunde Herr Dr. Klaus Wiegrefe (u. a. Der Spiegel) übernahm. Es diskutierten Prof. Dr. Sönke Neitzel, Peter Schaar, Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Dr. Konstantin von Notz, MdB, Grüne sowie Dr. Michael Hollmann, Präsident des Bundesarchivs, auf dessen Initiative diese Veranstaltung zurückging. Hintergrund der Veranstaltung bildete die 25jährige Existenz des Bundesarchivgesetzes, das Sicherung, Schutz und Zugänglichmachung regelt. Es sei in der Vergangenheit richtig gewesen, die Archivlandschaft in Deutschland nicht zu zersplittern, sondern ein einheitliches Bundesarchiv zu schaffen. Problematisch und zugleich Anlass für Diskussion bieten die unterschiedlichen Schutzpflichten (zumeist 10 Jahre Schutzpflicht in den modernisierten Archivgesetzen in den Ländern gegenüber denen von 30 Jahren nach dem Tode des Betroffenen im Bundesarchivgesetz). Ein besonderes Spannungsverhältnis besteht dazu zum seit acht Jahren geltenden Informationsfreiheitsgesetz, das bezüglich des Zugangs zu Aktenbeständen mit dem Bundesarchivgesetz nicht kompatibel ist und eine Harmonisierung als wichtig erscheinen lässt. DAGV-News 04/

106 Ein weiterer wichtiger Diskussionspunkt stellte die geplante Datenschutz-Grundverordnung (EU) dar, die sich aktuell in der Gesetzgebung verzögert, weil es einen erhöhten Klärungsbedarf in den Mitgliedsländern der Europäischen Union gibt. Ein in die Diskussion eingeführtes Recht auf Vergessen ist nach Auffassung des Bundesdatenschutzbeauftragten Schaar lediglich ein Schlagwort, dass nur eine Überschrift der geplanten Datenschutz- Grundverordnung entnommen sei, aber keinen Bestand habe. Daten sollen nicht ewig leben, wobei es um Verwertungsverbote geht. Auch Dr. Hollmann sprach bezüglich eines vermeintlichen Rechts auf Vergessen von einem Missverständnis und führte aus, dass das Vergessen-lassen in totalitären Regimen als schlimmste Strafe genutzt werde. Der Bundestagsabgeordnete von Notz gab zu bedenken, dass die heutige Technik eine totalitäre Seite habe, da es unermessliche Daten verfügbar mache, was früher unvorstellbar war. Insbesondere die Rückschaurelevanz von Daten werde vielfach ins Feld geführt, möglichst viele Daten zu speichern. Facebook sei die größte Erinnerungsmaschinerie und zukünftig werde staatlich und seitens der Unternehmen in der digitalen Welt alles erinnert werden. Prof. Netzel führte such, dass empirische Sozialforschung in der angelsächsischen Welt über höheres Ansehen und leichtere Zugangsmöglichkeiten als in Deutschland verfüge, die Ausgangslage dort also eine andere sei. Hervorgehoben wurde insgesamt die Relevanz von Verschriftlichtem. Zudem sei stets im Hinblick auf den Umgang mit personenbezogenen Daten darauf hinzuweisen, dass eine etwaig heute bestehende Rechtssicherheit nicht "auf immer und ewig" gelten werde. In seinem Schlusswort legte sich der Direktor des Bundesarchivs ein weiteres Mal für sein Haus in die Bresche, in dem er dem Bund der Steuerzahler widersprach, der das Bundesarchiv als letzte Ruhestätte für Papier bezeichnet hatte. Neben dem DAGV-Vorsitzenden waren seitens der DAGV-Mitgliedsvereine auf der Veranstaltung vertreten die Herren Dr. Lorenz Beck (Herold), Andreas Rösler (AGoFF) sowie Dr. Udo Baumbach (CompGen). Abschließend sei hingewiesen auf eine neue Publikation "Forum" des Bundesarchivs, die unter aufgerufen werden kann (siehe darin den hervorragenden Beitrag Archive und Erinnerung von Herrn Dr. Hollmann). +++ Necrolog deutscher Genealoginnen und Genealogen 2012/2013 Mario Arend, * , , stellv. Vorsitzender der Gesellschaft für Familienkunde in Kurhessen und Waldeck. Carla Cornils, geb. Dreier, starb in Kiel, 90 Jahre alt. Steffen Döhring, 1984 Gründungsmitglied der AG Thüringen, + ca. 2012/13. Jürgen Dost, * , + Ammersbek bei Hamburg , 80 Jahre alt mit Vorfahren aus dem Erzgebirge. Lehrer an einer Hamburger Schule im Stadtteil Eilbek, viele Jahre Mitglied der Genealogischen Gesellschaft Hamburg, bis zum Jahr 2002 viele Jahre Bezirksbeauftragter der inzwischen aufgelösten Hamburger Gruppe Familien- und Wappenkunde in der Stiftung Bahn-Sozialwerk, war er ein früher Nutzer und Verfechter der elektronischen Datenverarbeitung und des Informationsaustausches über das Programm FOKO. Er hinterlässt seine Ehefrau Erika sowie drei Töchter und zahlreiche Enkelkinder. Teile seines elektronischen Nachlasses werden bei der Stiftung Bahn-Sozialwerk sowie der Genealogischen Gesellschaft Hamburg verwahrt. Dr. Hans-Peter Düsterdieck, * Kiel , + Hannover , war der Schöpfer der Familienkundlichen Literaturdatenbank der DAGV. Als promovierter Historiker war er Bibliotheksdirektor an der Universitätsbibliothek Braunschweig. Er bearbeitet die Matrikel der TU Braunschweig, eine Bibliographie zu Niedersächsischen Pastoren. Seit 1960 war er Mitglied der Hamburgischen Genealogischen Gesellschaft, später Betreuer der Bibliothek und stellv. Vorsitzender des Niedersächsischen Landesvereins für Familienkunde und Beisitzer im Vorstand der DAGV. Er war Träger der Gatterer- Medaille 2012 und der goldenen Ehrennadel des Niedersächsischen Landesvereins für Familienkunde. vgl. Lupold v. Lehsten, in: Archiv für Familiengeschichtsforschung 2013, S DAGV-News 04/2013

107 Dr. habil. Boy Feil, * , , nur 57 Jahren. Er war Dithmarscher, der mit zwei Schwestern auf einem Hof in Ostermoor aufwuchs, der nach Ausbau der Industrieanlagen um das Atomkraftwerk Brunsbüttel nach Kronprinzenkoog ausgesiedelt wurde. Den elterlichen Hof verpachtete er. In Agrarwissenschaften wurde er 1987 in Kiel promoviert, arbeitete einige Jahre in der Schweiz und lehrte dort auch als Privatdozent am Institut für Pflanzenwissenschaften an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Danach zog er nach Kiel, wo er noch gelegentlich als Dozent und Wissenschaftler tätig war. In den letzten Lebensjahren erforschte er verstärkt die Heimatgeschichte in Süderdithmarschen. Neben seinem Vater Heinrich und einer Schwester Anke hinterlässt er von seiner von ihm geschiedenen Ehefrau Maren die Kinder Kerstin und Sören. Der Nachlass wird vorerst von der Familie verwahrt. Dr. Heinrich Fleischer, * , , war seit 2008 Mitglied der Vereinigung Sudetendeutscher Familienforscher. Forschungsgebiete: Riesengebirge, Schönhengstgau, Königgrätz. Prof. Dr. Pankraz Fried, * Wabern , + Heinrichshofen , hinterlässt die Ehefrau Anni, geb. Bals, die Kinder Birgit Wölzmüller, Claudia Klinkert, Wolfgang Fried, Schwiegerkinder und sechs Enkel. Er war Universitätsprofessor für Geschichte in Augsburg und Mitglied im Bayerischen Landesverein für Familienkunde. Er war Träger des päpstlichen Silversterordens, der bayerischen Verfassungsmedaille in Silber, der Schwäbischen Verdienstmedaille und des BVK am Band. Oswald Franz Frötschl, in Friedberg bei Augsburg wohnhaft, * Mies, Egerland, , + Augsburg , begr. Hergottsruh-Friedhof in Friedberg, hat einen Zwillingsbruder Robert. Er wurde in Dormitz bei Erlangen Maschinensetzermeister, dann Studiendirektor an der Berufsschule in Augsburg. Er war Mitglied des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde, der AGoFF, er war zehn Jahre Schriftleiter des Archivs ostdeutscher Familienforscher (AOFF), seit 1972 Mitglied der Vereinigung Sudetendeutscher Familienforscher, Leiter des Arbeitskreises der Egerländer Familienforscher Egerländer Gmoi. Zunächst bearbeitete er mit Johann Götz die Pfarrei Bruck am Hammer. In den Archiven von Pilsen und Tachau hat er viel geforscht und manchen Fund gemacht. Forschungsgebiete: Bischofteinitz, Eger, Leitmeritz, Tachau, Marienbad, Tepl, Falkenau, aber auch Friedberg bei Augsburg. Er veröffentlichte über 500 Artikel in Heimatbriefen und Zeitschriften. Er hat zwei Söhne, vgl. BBLF 76, 2013, S Dipl.-Ing. Josef Hans Hasenöhrl, Frankfurt am Main, * , , seit 1978 Mitglied der Vereinigung Sudetendeutscher Familienforscher, Forscher für Podersam. Viktor Heller, * , , seit 1970 Mitglied der Vereinigung Sudetendeutscher Familienforscher. Forschungsgebiete: Böhmisch Leipa, Braunau, Deutsch Brod, Deutsch Gabel, Elbogen, Karlsbad, Nachrod, Reichenberg. Prof. Dr. Ludwig Igálffy von Igály, * Wien , + Wien , war seit 1968 korrespondierendes Mitglied des Herold. Elfriede Iffert ist im August 2013 gestorben. Sie wohnte zuletzt in Verden/Aller. Sie war Schriftführerin der Gesellschaft für Familienkunde in Kurhessen und Waldeck. Ina Koetzold, * Börnsen , , 73 J. alt, Tochter des Wilhelm und der Elisabeth Steffens. Sie war Buchhalterin bei der Fa. Schenker & Co., wo sie ihren Ehemann kennenlernte. Sie lebte bis zuletzt in dem Haus ihres Großvaters Christian in Escheburg in der Dröge Wisch, liebte das Singen in verschiedenen Kantoreien. Sie war die Vierlanden-Expertin, jammerte nie, sondern half ungezählten Forschenden auf lebensbejahende Weise. Über 25 Jahre Mitglied der Genealogischen Gesellschaft Hamburg, wo sie die Bibliothek mitbetreute, von Harald Richert und Hans-Hermann Beckebrede die Vorstandsarbeit übernommen, die Arbeitsgruppe Bergedorf betreut. Sie hinterlässt den Ehemann Jürgen Koetzold und die Töchter Gritta u. Hauke, vgl. Sabine Paap, in. ZNFK 2012, S Gerd Langguth, * Wertheim , + Köln-Merheim , Professor für Politikwissenschaften in Bonn, politischer Publizist und viel gefragter Kommentator der aktuellen Politik, Biograph u. a. für Horst Köhler und Angela Merkel, Stiftungsratsvorsitzender der Otto und Erich Langguth-Stiftung, Wertheim, für Genealogie und Migrationsforschung in der ehemaligen Grafschaft Wertheim. Dagmar Liedtke, * Rostock , , im 76. Lebensjahr, studierte in Halle/Saale, Dipl.-Geographin in Magdeburg, bei Rat des Bezirks Magdeburg tätig, dann im VEM Starkstromanlagenbau. Aus ihrer ersten Ehe stammt die Tochter Dr. Uta Stoye. Aus der Ehe mit dem Lehrer Ulrich Liedtke stammt ein Sohn. Seit 1995 war sie Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Genealogie Magdeburg. Häufig war sie auf den Arbeitstagungen in der Altmark, Mecklenburg und Vorpommern. Bei den Mitt- DAGV-News 04/

108 wochstreffen im Magdeburger Literaturhaus berichtete sie oft und betreute die wöchentliche Sprechstunde. Auch außerhalb der Genealogie war sie vielen eine gute Freundin. Vgl. Wolfgang Brandt, in: Familienforschung Heute [Magdeburg] H. 26, 2012, S. 61. Joachim Memmert, * Kiel , + Kiel , zuletzt an einer schweren Krebserkrankung leidend. Bankkaufmann, Diplom-Volkswirt aus Kiel, Vorsitzender des Vereins "Schleswig- Holsteinische Familienforschung e. V." und 1978 Mitglied in der Genealogischen Gesellschaft Hamburg, hielt viele Jahre Vorträge auf dem Nordelbischen Genealogentreffen. Er publizierte sehr viel, 1982 erstmals über den Familiennamen Memmert, u. a. im Selbstverlag über Holländerfamilien (Milchwirtschaftspächter) (auch für Teile Mecklenburgs, das Amt Neuhaus, das Wendland, die Altmark, die Prignitz und die südlichen Teile des heutigen Dänemarks). Der fränkische Familienname Memmert ist im 18. Jahrhundert mit einigen Namensträgern auch nach Mecklenburg eingewandert, von wo aus er sich bis nach Schleswig-Holstein verbreitete. Er hinterlässt seine Ehefrau Vera Memmert sowie zwei Kinder und Enkelkinder. Sein Nachlass wird im Landesarchiv Schleswig-Holstein verwahrt. Ilse Rebecka Münster, geb. Kahlke, aus Uetersen, , 81 Jahre alt, erforschte ihre holsteinischen Vorfahren, die Familien Münster in Barmstedt. Seit 1984 Mitglied in der Genealogischen Gesellschaft Hamburg, viele Jahre in der Vereinsbibliothek tätig und spendete das erste Fotokopiergerät. Zuletzt war sie allerdings auch vielfach in der Mailing-Liste aktiv. Sie hinterlässt den Arzt Hermann Münster und die Töchter Petra Ackermann u. Andrea Saemann, vgl. ZNFK 2012, S Walter Palatini, Lörrach, Mitglied der GHGRBasel verstarb Martinas Pareigis, * Heydekrug/Ostpreußen 1951, + Bad Salzuflen November 2012, Schatzmeister des Vereins für Familienforschung in Ost- und Westpreußen, aktiv in der Memelland- Gruppe. Der er zweisprachig deutsch-litauisch war, hatte er vorzügliche Kontakte nach Litauen. Dr. Heinrich Polthier, * , , Arzt für innere Medizin in Berlin, war seit 1986 Mitglied im Herold. Heinrich Porth, * , , war Landwirt auf seinem Hof Luttmissen Nr. 1. Er war 1962 Gründungsmitglied des Vereins zur Förderung der bäuerlichen Veredelungswirtschaft (VzF) (dessen Festschrift zum 50jährigen Jubiläum er zusammenstellte), seit 1968 Vorsitzender des Beratungsrings Ebstorf. Als Altenteiler erforschte er die Geschichte der Familien Porth und der Vollhöfe in Luttmissen, dann die Einwohner des Kirchspiels Hanstedt I. Er war ein Spezialist der computergestützten historischen Demographie und damit für Wanderungsbewegungen und Bevölkerungsgeschichte im Landkreis Uelzen, vgl. Horst Hoffmann, in: ZNFK 2012, S Prof. Dr. Georg Pröpstle, zuletzt in Brüssel wohnhaft, , war Mitglied im Bayerischen Landesverein für Familienkunde. Frank Reinhold, * Obergeißendorf/Berga , + Leipzig , starb nach schweren Verletzungen bei einem Verkehrsunfall. Er studierte Russisch und Englisch in Potsdam, war Lehrer, dann Volkskundler, Mundart- und Namenkundler. Dr. phil. 16 Jahre war er Mitarbeiter am Thüringischen Wörterbuch, wertete ca. 600 Dorfordnungen des Jahrhunderts in Thüringen aus, war Mitarbeiter im Thür. Staatsarchiv Greiz (Erschließung des Bestandes Rittergut Waltersdorf). Er war von Januar 2010 bis Juli 2013 Schriftleiter der Zeitschrift Familie und Geschichte, Autor des Ortsfamilienbuches Berga/Elster, Aus der Geschichte der Familie Vetterlein..., über Mühlen, Sagen und Namenkunde. Seit den 70er Jahren bearbeitete er die Kirchenbücher Waltersdorf. Vgl. Manfred Dreiss, in: Familie u. Geschichte 2013, S Bernd Reps, * Bremen , , 77 J. alt, nach langer schwerer Krankheit, Chemielaborant. Anfang des Jahres 2013 zog er mit seiner Frau Marie-Luise von Glinde vor den Toren Hamburgs - wo er viele Jahre zuhause war - zurück nach Bremen. seit 1986 Mitglied der Genealogischen Gesellschaft Hamburg. Er war Mitglied im erweiterten Vorstand der "MAUS" und an einigen Erfassungsprojekten von Adress- und Leichenbüchern beteiligt. Sein Spezialinteresse galt dem Preußischen Infanterie-Regiment Nr. 27 (v. Tschammer). Besonders verdient machte er sich durch seine Mitarbeit an der Erstellung des erweiterten Mitgliederverzeichnisses anlässlich des 75. Vereinsjubiläums der Bremer im Jahr Sein Sohn ist Lehrer im Raum Hamburg geworden. Thilo Rottstedt, , Mitglied der AG Thüringen. Er stammte aus Tüttleben, Krs. Gotha. Pfarrer i. R. Detlev Schwennicke, * Guben , + Berlin , über dreißig Jahre der Herausgeber und Bearbeiter der Europäischen Stammtafeln, für die er über 35 Bänder herausbrachte. 108 DAGV-News 04/2013

109 Er war seit 1994 Ehrenmitglied des Herold. Vgl. Lupold v. Lehsten, in: Archiv für Familiengeschichtsforschung 2013, S Günter Todt, + Vientiane, Laos, , begr. Sindelfinger Friedhof Er war Betriebswirt, Gelegenheitsarbeiter, Hausmann, Bibliothekar und Barkeeper, ein Sammler und Forscher. Er betrieb einem Jugendtraum folgend in Laos eine Bar, ein kleines Restaurant, widmete sich aber auch dort bis zuletzt der schwäbischen Familienforschung. Er war ein lebhafter -Korrespondent in Württemberg. Er dokumentierte u. a Nachkommen von Jakob Andreä, die zeitenweise online abrufbar waren. Als unermüdlicher Forscher, korrigierte er viele verbreitete Fehler. Der genealogische Nachlass soll nach Deutschland überführt werden. Vgl. Günther Schweizer, in: Rundbrief des Vereins für Familien- und Wappenkunde in Württemberg. Ernst Zintl, * , , zuletzt in Dittelbrunn. Seit 1998 Mitglied der Vereinigung Sudetendeutscher Familienforscher. Forschungsgebiete: Eger, Marienbad, Tachau. Kurt J. Züfle, zuletzt Schellingstraße 4, Heilbronn, * , + Heilbronn , war Gründungsmitglied des Verein für Genealogie in Württemberg e.v. Seine Forschungen setzt wohl sein Schwiegersohn fort. +++ Helmut Zimmermann gestorben Am 29. September 2013 verstarb unser Mitglied Helmut Zimmermann im neunzigsten Lebensjahre. Er trat unserem Verein am 1. Januar 1955 bei und hatte zahlreiche Ehrenämter inne. Am 4. Februar 2006 wurde er aufgrund seiner Verdienste um unseren Verein zum Ehrenmitglied ernannt. Helmut Zimmermann war Mitarbeiter des Stadtarchivs Hannover und durch seine fundierten Kenntnisse dessen Archivalien für uns Genealogen stets eine Erste Adresse bei Forschungen insbesondere in und um Hannover. Für unseren Verein war er über viele Jahre hinweg mit der Beantwortung genealogischer Anfragen betraut, was damals noch per Briefpost zu erledigen war. Leider konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an unserer 100-Jahr-Feier im März teilnehmen und auch Umzug und Einweihung unserer Bibliothek mussten leider ohne ihn stattfinden. Helmut Zimmermann ist Autor einer Vielzahl von Veröffentlichungen zur Geschichte nicht nur der Region Hannover. Eine kleine Aufstellung von Arbeiten, die für uns Genealogen ganz besonders nützlich sind, folgt unten. Im Jahre 2007 wurde ihm für seine Verdienste um die Genealogie die Gatterer-Medaille durch die DAGV verliehen. Auch wir dürfen stolz hierauf sein und darauf, ihn fast 50 Jahre als Mitglied gehabt zu haben. Arbeiten von Helmut Zimmermann: Sterbefälle in der Altstadt Hannover , Das älteste Kirchenbuch der hannoverschen Ägidienkirche , Übersicht über Quellen und Literatur zur Personengeschichte bis 1874 in der Landeshauptstadt Hannover, Kirchenbuch der Gemeinde Hohnhorst von Ahnenliste Helmut Zimmermann aus Gerwisch, Kreis Jerichow I, Jacobus Sackmann : Porträt eines Calenberger Predigers. Dietrich Feldmann, NLF +++ Zeitschriftenschau Der Herold. Verein für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften, Berlin. NF. Bd. 18, Jg. 55, 2012: Wille, Klaus-Dieter: Ernst Ludwig von Aster ( ). Aus dem Leben eines preußischen Generals S ; Hoffmann, Alexander: Kommunale Wappenschau S [betr.: Birkenwerder; Brück; Mittenwalde; Lebenstedt; Sauingen; Etzbach; Farschweiler; Fensdorf; Hemmelzen; Kesfeld; Lascheid; Molzhain; Mückeln; Oberlahr; Orlenbach; Sulzheim; Jübar; Feldhorst; Holstenniendorf; Klein Pampau; Bockstadt; Grabfeld; Warza; Ermstedt ]; Hoffmann, Alexander: 63. Deutscher Genealogentag 2011 in Erlangen S ; Dankwarth, Guido: Bericht über die Mitgliederversammlung des Herold 2012 S ; Bahl, Peter: Laudatio auf das Ehrenmitglied Dr. Peter P. Rohrlach S ; Bahl, Jürgen: Noch einmal: Auskünfte aus Einwohnermelderegistern für Zwecke der Personen- und Familiengeschichtsforschung. Aktuelle Entwicklungen in Berlin und durch das Bundesmeldegesetz S ; Zander, Michael: Das Hamburg Symbol. Ein modifiziertes Stadt- und Landeswappen S ; Rabbow, Arnold: Das Rätselwappen im Schloss Köpenick S ; Severin, Lars A.: Die v. Rotermund. Ein erloschenes rügisches Adelsgeschlecht S ; Hoffmann, Alexander: Kommunale Wappenschau S [betr.: Brüsewitz; Lützow; Auf der Horst; Heilbach; Saalstadt; Zweifelscheid; Ellefeld; Großolbersdorf; Biederitz; Schnaudertal; Gerbstedt; Mansfelder Grund-Helbra; Obere Aller; Vorharz; Wethautal; Gribbohm; Nienwohld; Rabenholz; DAGV-News 04/

110 Sahms; Wagersrott; Brüheim; Gorsleben; Hörselberg-Hainich; Klettbach]; Hoffmann, Alexander & Ramsauer, Gernot: 64. Deutscher Genealogentag 2012 in Augsburg S ; Müller-Westphal, Lothar: Echte und scheinbare Missfarbigkeit von Wappen S ; "... ein mit dem ganzen Welthandel so innigst verwebtes Phänomen". Ein unbekannter Briefwechsel über 'orientalische' Münzfunde im Ostseeraum zwischen Leopold von Ledebur und Alexander von Humboldt, bearbeitet u. herausgegeben von Hubertus Fischer S ; Hoffmann, Alexander: Kommunale Wappenschau S [betr.: Trinwillershagen; Kalbe; Uehrde; Frielingen; Flemlingen; Geisig; Nimsreuland; Obernheim-Kirchenarnbach; Nordharz; Petersberg; Harzgerode; Osterwieck; Besdorf; Böel; Fargau-Pratjau; Gogels; Hennstedt; Lohe-Rickelshof; Lüchow; Olderup; Roseburg; Wolmersdorf; Unterweißbach; Settmarshausen]; Geike, Rainer: Wie Legenden entstehen - Hammer & Sichel in der DDR S ; Hoffmann, Alexander: Zum 5. Mal "HERALDIK PUR" in Hannover-List S NF. Bd. 18, Jg. 54, 2011: Bollmeyer, Matthias: Ein neu entdecktes Buch aus dem Besitz des Herzogs Ernst Bogislaw von Croy. Miszelle zur Bibliothek der Herzöge von Pommern S ; Stemmler, Gunter: Das Goldene Buch der Stiftungen in Frankfurt am Main S [betr. Bruno Müller]; Furchert, Manfred: Untergegangene niedersächsische Landkreiswappen S ; Hoffmann, Alexander: Kommunale Wappenschau S [betr.: Heinersbrück; Dreschvitz; Sponholz; Warnow; Kircheib; Erzgebirgskreis; Zwickau; Bittkau; Droyßig; Eichstedt (Altmark); Loitsche-Heinrichsberg; Seegebiet Mansfelder Land; Werben (Elbe); Bad Bibra; Lützen; Wanzleben-Börde; Elbe-Havel-Land; Goldene Aue; Unstruttal; Bendfeld; Kiesby; Schnakenbek; Störkathen Heinersbrück; Dreschvitz; Sponholz; Warnow; Kircheib; Erzgebirgskreis; Zwickau; Bittkau; Droyßig; Eichstedt (Altmark); Loitsche- Heinrichsberg; Seegebiet Mansfelder Land; Werben (Elbe); Bad Bibra; Lützen; Wanzleben-Börde; Elbe-Havel-Land; Goldene Aue; Unstruttal; Bendfeld; Kiesby; Schnakenbek; Störkathen]; Nagel, Rolf: Dritter spanischer Kongress für kommunale Wappen und Flaggen S ; 17. Kolloquium der Internationalen Akademie für Heraldik S. 196; Lehmann, Frank & Beck, Lorenz: Bericht über die Jahres-Mitgliederversammlung des Herold 2011 S ; Henning, Eckart: Laudatio auf Prof. Dr. Georg Scheibelreiter S ; Bahl, Jürgen: Auskünfte aus Einwohnermelderegistern für Zwecke der Personen- und Familiengeschichtsforschung. Einige rechtliche Hinweise am Beispiel des Landes Berlin S ; Schubert, Dieter: Jugendkonzeption für genealogische Vereine. Bericht in der Mitgliederversammlung der DAGV am 11. September 2011 in Erlangen S ; Hoffmann, Alexander: Kommunale Wappenschau S [betr.: Bodenwerder-Polle; Orfgen; Mauel; Angern; Bördeaue; Burgstall; Hohe Börde Kreis; Lüderitz; Möser; Obhausen; Ringfurth; Salzatal; Westheide; Windberge; Bokhorst-Wankendorf Amt; Dörphof; Hattstedt; Jersbek; Niendorf bei Berkenthin; Ritzerau; Sollwitt; Süderfahrenstedt; Tümlauer Koog; Woltersdorf (Lauenburg)]; Hoffmann, Alexander: Bericht über die Veranstaltung "Heraldik pur" 2011 in Hannover S ; Severin, Lars A: Drei erloschene polnische Linien der Familie v. Podewils S ; Hoffmann, Alexander: Kommunale Wappenschau S [betr.: Erbstetten; Lindenhof (Mannheim-L.); Settmarshausen; Mündelheim; Berzhausen; Eschfeld; Hasselbach; Kettenhausen; Niederirsen; Nimshuscheid; Schwirzheim; Uppershausen; Muldenhammer; Calvörde; Karsdorf Amt; Vockerode; Wust-Fischbeck; Kalbe (Milde); Oberharz am Brocken; Egelner Mulde; Kellinghusen; Göhl; Kasseburg; Schürensöhlen]. Henning, Eckart & Herfurth, Dietrich: Ein unbekannter Heraldiker? S [betr. Gert Oswald, ]; Beck, Lorenz Friedrich: Zweite Seminarwoche über die Grundlagen der Heraldik und heraldischen Gestaltungsgrundsätze mit der Möglichkeit eines Abschlusses als "Geprüfter Heraldiker" (Herold) S NF. Bd. 18, Jg. 53, 2010: Schenk, Dietmar: Kunst und Musik in Berlin studieren... Personengeschichtliche Quellen im Archiv der Universität der Künste S. 1-24; Schöler, Eugen: Würfel in einem Schild. Eine Fallstudie am Beispiel des Toppler-Wappens in Rothenburg ob der Tauber und Nürnberg S ; Rabbow, Arnold: Die Wappen der Braunschweiger Weichbilde S ; Stemmler, Gunter: Ein Siegelring für Ehrensenatoren der Universität zu Frankfurt am Main S ; Henning, Eckart: Zum Perspektivenverzicht in der Heraldik S ; Lehmann, Frank & Beck, Lorenz: Bericht über die Jahres-Mitgliederversammlung des Herold 2010 S ; Hoffmann, Alexander: Neue kommunale Wappen des Jahre Annahmen, Verleihungen, Genehmigungen und Bestätigungen kommunaler Wappen im Zeitraum von 11/2008 bis 12/2009 S ; Guzy, Stefan: Verzeichnis der Handschriftensammlung der Böhmischen Hofkammer im Staatsarchiv Prag S ; Biewer, Ludwig: Der Greif in der pommerschen Kommunalheraldik S ; Hoffmann, Alexander: 62. Deutscher Genealogentag 2010 in Stralsund S ; Henning, Eckart: Gatterer-Medaille für Wolfgang Ribbe S. 141; Spring, Felicitas: Gerda Köhler zum 90. Geburtstag S ; Henning, Eckart: In memoriam Szabolcz de Vajay S. 145; Spring, Felicitas: Zum Gedenken an Luise-Henriette Maurer S DAGV-News 04/2013

111 NF. Bd. 17, Jg. 52, 2009: Teuthorn, Peter: Die Familie Corvinus - Leben und Legende S ; Müller, Klaus: Ungarische Vornamen im Deutschen S ; Rabbow, Arnold: Der alte Wappenbrunnen auf dem Hagenmarkt zu Braunschweig S ; Igálffy von Igály, Ludwig: Notizen zur Geschichte der oberschlesischen Schultzendorff von Hanussek S ; Diederich, Toni: Zur Urkunden- und Siegelüberlieferung des Stadtarchivs Köln nach dem Einsturz des Hauptmagazins am 3. März 2009 S ; Sutter, Rolf: Bericht über den XXVIII. Internationalen Kongress der genealogischen und heraldischen Wissenschaften S ; Oberling, Ines &Beck, Lorenz: Bericht über die Jahreshauptversammlung des Herold am 14. März 2008 im Museum Europäischer Kulturen in Berlin- Dahlem S ; Beck, Lorenz & Henning, Eckart: Wappen heute Zukunft der Heraldik? S ; Falk, Gebhard: Fachgruppe Historische Hilfswissenschaften Berlin. Bericht über die 30. Tagung in Berlin am 14. November 2008 S ; Rabbow, Arnold: Das Wappen der Stasi S ; Bahl, Peter: Täter - Mitläufer - Opfer. Personenverzeichnis zu "Das Reichssippenamt" von Diana Schulle S ; Hoffmann, Alexander: Kleeblatt-Vortragsveranstaltung "Heraldik pur" in Hannover S: ; Steinbruch, Karl-Heinz: XVI. Internationales Kolloquium für Heraldik in Verviers S. 493; Steinbruch, Karl-Heinz: 61. Deutscher Genealogentag 2009 in Bielefeld S ; Beck, Lorenz & Henning, Eckart: Was der Herold im Schilde führt - zwei Fachveranstaltungen über heraldische Grundsätze und Grundwissen S ; Lehmann, Frank & Tschubel, Christiane: Der genealogische Nachlass Paul Hermann ( ) - eine Neuerwerbung. Frank Lehmann, Christiane Tschubel S ; Stürzbecher, Manfred: Zum historischen Quellenwert von Personalakten. Betrachtungen eines pensionierten "Medizinalbeamten" S ; Rabbow, Arnold: Die gesamtdeutsche Olympiaflagge (1959/ ) S ; Müller, Klaus: Wilfried Seibicke + [Nachruf] S. 536; Lehmann, Frank: Genealogische Sammlungen am Beispiel der Sammlung Emil von Maltitz S NF. Bd. 17, Jg. 51, 2008: Müller, Klaus: Slawische Vornamen im Deutschen S ; Franke, Christoph: Erinnerungskultur und die Aufgaben des Deutschen Adelsarchivs S ; Spring, Felicitas: Zwischen Ilz, Osterbach und Wilder Ranna. Familienforschung in der Diözese Passau - ein Erfahrungsbericht S [betr.: Diözese Passau]; Müller, Klaus: Nachruf auf Cornelia Willich ( ) S ; Oberling, Ines: Bericht über die Jahreshauptversammlung des Herold am 23. Februar 2008 im Museum Europäischer Kulturen in Berlin-Dahlem S ; Bahl, Peter: Werner Heegewaldt Korrespondierendes Mitglied des Herold S ; Beck, Lorenz Friedrich: Ernennung von Dietrich Haußknecht zum Ehrenmitglied des Herold S ; Haußknecht, Dietrich: Ansprache des scheidenden Vorsitzenden des Herolds-Ausschusses der Deutschen Wappenrolle Dietrich Haußknecht S ; Henning, Eckart: Joannes Viennensis + [Nachruf auf Hanns Jäger-Sunstenau] S ; Spring, Felicitas: In memoriam Dr. Wolfgang Sydow S ; Falk, Gebhard: Fachgruppe Historische Hilfswissenschaften Berlin S ; Bahl, Peter: Adresskalender und verwandte Periodika in der Bibliothek des Preußischen Staatskanzlers Hardenberg. Verzeichnis des in den Historischen Sammlungen der Zentral- und Landesbibliothek Berlin vorhandenen Teilbestandes S ; Niemann, Alexander: Adress-, Hof- und Staatskalender in der Anna Amalia Bibliothek in Weimar S ; Die digitale Edition der Matrikelbücher der Münchener Kunstakademie S. 349; Henning, Eckart: Adlers Fittiche. Wandungen eines Wappenvogels S [Der Untertitel ist verdruckt. Es muß heißen "Wandlungen"]; Mock, Markus Leo: Die fürstlichen Wappenstiftungen in der Wilsnacker Nikolaikirche S ; Bornitz, Ulrich: 60. Deutscher Genealogentag in Bad Elster vom 10. bis 13. Oktober 2008 S ; Spring, Felicitas: In memoriam Ruth Pätsch ( ) S NF. Bd. 17, Jg. 50, 2007: Spring, Felicitas: Dinglinger und Wieland. Über drei genealogische Verknüpfungen zweier bekannter Namen S ; Schich, Winfried: Die Historische Geographie und ihre Quellen S ; Schreckenbach, Hans-Joachim: Goethe als Autographensammler S ; Metzke, Hermann: Mein genealogischer Lebenslauf S ; Oberling, Ines: Bericht über die Jahresmitgliederversammlung am 10. Februar 2007 S ; Rohrlacher, Peter P. & Bahl, Peter: Dank an Werner Heegewaldt. Peter P Rohrlacher, Peter Bahl S ; Bornitz, Ulrich: 58. Deutscher Genealogentag in Wien September 2006 S ; Bornitz, Ulrich: Besuch des heraldischen Vereins "Zum Kleeblatt" beim Herold S ; Henning, Eckart: In memoriam Theodor Ritter v. Barchetti S ; Hermann Metzke und Arnold Rabbow Korrespondierende Mitglieder des Herold S ; Naumann, Helmut: Wettiner-Wappen in der Prignitz. Datierung der Wilsnacker Glasmalereien und Identifizierung ihrer Stifter S ; Schmidt, Hans-Joachim: Lebensläufe deutscher Gefangenen in Tsingtau. Ein biographisches Projekt S ; Richau, Martin: Die Mormonen - ein umstrittenes Paradies für Familienforscher S ; Bornitz, Ulrich: Heraldische Exkursion nach Braunschweig S ; Henning, Eckart: Hermann Metzke 70 Jahre S ; Spring, Felicitas: Ein Geburtstagsständchen für Frau Luise-Henriette Maurer zum 90sten S ; Falk, Gebhard: Fachgruppe Historische Hilfswissenschaften S DAGV-News 04/

112 NF. Bd. 17, Jg. 49, 2006: Richau, Martin: Neueste Entwicklungen im Personenstandsrecht S. 1-4; Henning, Herzeleide: Heraldisches Ehrengedächtnis S. 4-8 [betr.: Fort-Florirender Reichs- Versammlung Heraldisches Ehren Gedaechtnus allseits Höchst und Hochansehnlichen Herren Gesandten (1748:) wie auch Benennung deren Herren Hl. Legations Secretarien und Legat. Canzellisten (1748) (bzw. 1750ff:) Wappen und Titel vorstellend nebst Ordnung derer Vota und Register. Auf das Jahr Christi MDCCL Heraus gegeben und zu finden bey Bernhard Gottlieb Fridrich, Kupferstecher zu Regenspurg]; Mendel, Harald: Die Familie Mendel, Förster und Reitende Feldjäger in Preußen S. 8-19; Müller, Klaus: Horst Naumann 80 Jahre alt S ; Bericht über die Ordentliche Jahreshauptversammlung vom 11. Februar 2006 S ; Jähnig, Bernhart: Friedrich Ebel + [verstorben] S. 51; Henning, Eckart: Dietrich Herfurth Korrespondierendes Mitglied des Herold S ; Falk, Gebhard: Fachgruppe Historische Hilfswissenschaften. Bericht über die 24. Tagung in Berlin am 21. November 2005 S ; Bahl, Peter: Pöppelmann in Preußen? S ; Friedrich, Hartwig: Zur Problematik der Restaurierung von Orden und Ehrenzeichen S ; Henning, Eckart: In memoriam Karl- Christoph Graf von Rothkirch, Freiherr zu Trach S ; Falk, Gebhard: Fachgruppe Historische Hilfswissenschaften. Bericht über die 25. Tagung in Berlin am 15. Mai 2006 S ; Richau, Martin: Nutzung der Standesamtsbücher liberalisiert S ; Kamp, Martin: Familienbande, Lebensläufe und Alltagsgeschichte: Biographie und Genealogie. Tagungsbericht zum 3. Detmolder Sommergespräch S ; Henning, Eckart: XXVII. International Congress of Genealogical and Heraldic Sciences, St. Andrews/Scotland, 21. bis 26. August 2006 S ; Henning, Eckart: In memoriam Dr. Hans-Ulrich Freiherr v. Ruepprecht S Zeitschrift für Niederdeutsche Familienkunde, hg. von der Maus, Bremen, der GHG Göttingen, der GG, Hamburg und vom NsLF Hannover, vgl. zuletzt: DAGV-News Nr. 1, März Jg. 87, Grünwald, Oliver: Die Einwohner des Adligen Gutes Drage in Holstein im Jahre 1778 S ; Hentschel, Ann: Bremer siedeln sich in England an S ; Hoops von Scheeßel, Jürgen: Der Scheeßeler Meierhof und seine Geschichte S ; Rumann, Tilo: Der steinige Weg des Pupills Carl August Christoph Rumann und seine Reisen 1845 von Hannover und 1855 von Göttingen nach Nordamerika S ; Puffahrt, Otto: Aufgegriffene Vagabunden in Niedersachsen im März 1837 S ; Dannenberg, Wiebke: Zwei Zufallsfunde aus dem Taufbuch von Genin (bei Lübeck) S ; Hornbostel, Klaus: Anmerkungen zur Geschichte der Familie Hornbostel (Städtische Linie). Deutschland - Vereinigte Staaten von Amerika - Österreich Frankreich S ; Seemann, Christine: Das kurze Leben der Anna von Holten S ; Hopfgarten, Fritz & Germelmann, Elisabeth Christine: Schon vor 200 Jahren Vorbilder für die Bundeswehr? Junge Frauen inkognito im Waffenrock S [betr. Beta Seebeck]; Puffahrt, Otto: "Die Lüneburg durchfahrende Braunschweiger Küchenpost". Unbefugte Beförderung und Kontrollen S [betr. Beta Seebeck; Vegesack]; Zufallsfunde aus dem Sterberegister Hamburg-Niendorf S. 273 [betr. Rings, Anna Magdalena; Kiesewetter, Christian; Heidensleben, Sophia Juliana]; Lamaack, Ilse: Zufallsfund aus dem Taufregister Quickborn S. 273 [betr. Peter Fahlsburg]; Vogel, Ingolf: Zufallsfund S. 280 [betr. Waxmuth, Peter Philipp; Mayse, Juliana; Katscher]; Bollmann, Ulf: Werner R. Dodegge + [Nachruf] S. 281; NN: 85. Geburtstag Elisabeth Utermöhlen S. 285; NN: Trauer um Dr. phil. Erwin B. Boldt S ; NN: 90. Geburtstag Dipl.-Ing. Max-Otto Rauert S. 285; Sarnighausen, Hans-Cord: Der Stader Athenaeums- Rektor Dr. Meno Valett ( ) und seine Familie S [betr. Stade, Jaussaud]; Kaldenbach, Jos: Norddeutsche waren langjährige Hollandgänger auf Texel. Eierklauer aus 1752 wurden amtlich angezeigt S ; Rumann, Tilo & Bielefeld, Karl-Heinz: Vor 400 Jahren: Eine glanzvolle Hochzeit in Göttingen. Hildebrand Giseler Rumann heiratet am 24. August 1612 in der Jacobikirche die Jungfer Katharina von Schnehen, Otto Siegfried Harnisch und Michael Praetorius schreiben die Hochzeitsmusik S ; Sarnighausen, Hans-Cord: Hannoversche Amtsjuristen Grimsehl aus Hameln S [betr.: Grimsehl]; Puffahrt, Otto: Ein altmärkisches Abgaberegister von 1623 bis 1636 für den Großraum Salzwedel/Klötze S [betr. Heinrich von der Schulenburg; Beetzendorff; Poppau; Ristedt]; Gut, Hans-Jürgen: Willers, Gustav Johann Friedrich Willers ( ). Pastor in Groß-Gievitz (Mecklenburg) S ; Feldmann, Dietrich: Dr. Peter Düsterdieck 75 Jahre alt S ; NN: Trauer um Horst Miers und Ilse Münster S ; Bollmann, Ulf: Jahresbericht 2011 und Protokoll der Mitgliederversammlung 2012 [der Genealogischen Gesellschaft Hamburg e.v.] S: ; Lange-Basman, Ulrike: Schiffbaumeister am Hamburger Berg (Hamburg-St. Pauli) von S [betr. von Ahn; Barnes; Cors; Fahtmann; Flögge; Horweg; Lauw; Lödding; Lubau; Lührs; Mählmann; Marbs; Matzen; Meyer; Morhardt; Pein; von Pflugk; de Porter; Reed; von Somm; Tietjens]; Renemann, Kornelia: Eine bäuerliche Entschuldung im 18. Jahrhundert am Beispiel des Bock-Hofes Wölpinghausen Nr. 21 (Schaumburg-Lippe, Amt Hagenburg) S [betr. Bock; Wölpinghausen; Schulden; Äußerungsverfahren]; Grünwald, Oliver: Das Vaccinations-Attest und die Pockenschutzimpfung in Schleswig-Holstein S [betr. Cords, Joachim Christoph Ludwig; Tre- 112 DAGV-News 04/2013

113 de, Margaretha; Uetersen]; Paap, Sabine: Fotografische Erfassung der Gräber des Hamburger Friedhofs Ohlsdorf S. 371; Hoffmann, Horst: Heinrich Porth ( ) S ; Paap, Sabine: Trauer um Ina Koetzold S ; Düsterdieck, Peter: Verleihung der Johann-Christoph-Gatterer-Medaille in Silber an Dr. Peter Düsterdieck. Dankesrede am 2. September 2012 auf dem 64. Deutschen Genealogentag in Augsburg S Die Ortenau 92. Bd., Kriminalia. Hans Harter: Zwey berüchtigte Jauner zum Strang gerechtest verurtheilt. Der Schiltacher Kriminalfall des Weißen Bettelbub und Schwarzen Katzensepp von 1773/74 (S , betr. Joseph Wollenmayer, Joseph Reinhard, Martin Wachter); Heinz G. Huber: Die Ortenau ein Paradies für Jauner und Diebe. Nichtsesshafte und Kriminalitätsbekämpfung im 18. Jahrhundert (S , betr. u. a. Johann Baptist Herrenberger, , alias Konstanzer Hans); Karl-August Lehmann: Recht und Rechsprechung im ehemaligen Reichstal Hamersbach (S ); Ernst Gutmann: Rechtsprechung in Stollhofen (S , betr. auch Johannes Jacobus Datt, Mgfl. Bad. Konsul, 1648 Abgeordneter nach Münster und Osnabrück); Suso Gartner: Mord auf der freien Reichsstraße bei Ottersweier (S , betr. 1546, Landvogt Ludwig Schenk zu Sasbach, die Mörder Hans von Rastatt, Hans Im/Ymen, Hans Schwab, Steffen Müller von Lauf, der Schwiegersohn des Georg Kittel, Opfer waren fünf kranke Soldaten); Dagmar Rumpf u. Willi Daferner: Die Hexenprozesse im Amt Steinbach (S ); Martin Ruch: Mich verfolgt das ein Leben lang. Die Ermordung dreier Zivilisten in Appenweier durch französische Soldaten im Mai 1945 (S , betr. Apotheker Zimmermann, Lehrer Walter, Robert Goldmann); Ralf Bernd Herden: Der Karsamstagsmord von 1945 in Bad Rippoldsau (S ); Renate Demuth: Mord in Freistett (S , betr. Katharina Schütt, geb. Palmer, + Freistett ; Karl Wiederrecht, aus Rheinbischofsheim); Klaus G. Kaufmann: Gefängniserinnerungen Historisches und Anekdotisches (S , als Sohn eines Justizbeamten im Gefängnis aufgewachsen); Hermann Kiefer: Der Fall des Dr. Karl-Heinz Wesche aus Rheinau. Vermisst entführt ermordet (S , Landarzt Dr. K.-H. Wesche, * 1932, , S.d. Otto W. u.d. NN. Reise); Martin Walter: Vom Großherzoglichen Hofgericht zum Tribunal Général de la Zone Française d Occupation. Zur Geschichte der Gerichte in Schloss Rastatt (S , betr. auch den vors. Richter des franz. Tribunals Jean Ausset, Pflichtverteidigerin Rechtsanwältin Dr. Helga Stödter, geb. Kloninger); Hans-R. Fluck: Anmerkungen zu Leonhard Baldner anläßlich seines Geburtstags vor 400 Jahren und zu seinem Vogel-, Fisch- und Thierbuch (1653/1666) (S ); Karl Kopp: Sein Weib und Kind mit Gott und Ehren ernähren. Not des Alltags im Spiegel der Lahrer Stadtratsprotokolle (S , betr. Stadtschreiber Rudolf Wagenseil); Manfred Merker: Wie der Direktor des Offenburger Gymnasiums als Hochverräter 1849 ins Zuchthaus kam. Gebhard Gagg ( ), der Gymnasiumsdirektor in der Offenburger Revolutionszeit (S ); Manfred Merker: Gebhard Gagg Aufzeichnungen eines Offenburgers 1848/49 (S ); Ralf Bernd Herden: Das Kaiserfest der Freimaurer in Straßburg 1886 (S ); Günter Boll: Samuel Levy von Biesheim und Reis Joseph von Muggensturm (S ); Cyril Daydé: Quellen zu den in der französischen Besatzungszone ( ) geborenen Kindern (S ); Martin Ruch: Deutsch-Französische Biographien in der Ortenau: Herzen ohne Grenzen Cœurs sans frontières (S ); Wolfgang M. Gall: Nachruf auf Prof. Franz Xaver Vollmer, * , (S. 485); Martin Ruch: Nachruf auf Helmut Decker, * , (S ). Die Ortenau 91. Bd Unternehmensgeschichte. Hans Harter: Schiltacher Schiffer an Wutach, Hochrhein, Bodensee und Kinzig (S ); Ulrich Coenen: Fritz Haller und USM. Zur Bedeutung des Schweizer Architekten und Möbeldesigners für Bühl (S ); Peter Stein: Die aus Diersburg stammende Unternehmerfamilie Stein (S ); Peter Künzel: Zur Schicksalswende zweier jüdischer Viehhändler-Familien aus Offenburg. Rivesaltes 1941/42 (S , betr. Julius Hammel); Hans Weber: WeberHaus Häuser in 50 Jahren Firmengeschichte (S ); Heinz G. Huber: Am Anfang war das Harz: Pech-, Ruß- und Lackproduktion im oberen Renchtal (S , betr. Christian Doll im Renchtal, Josef Huber in Löcherberg, Josef Hoferer, Anton André); Andreas Klotz: Die UHU-Werke zwischen den 1950er und 1970er Jahren (S , betr. Chemiker Ludwig Hoerth, Apotheker August Fischer, Manfred Fischer, Hugo Fischer); Reiner Vogt: Friedrich Benz-Meisel: Oberacherner Papiermachersohn, Ehrenbürger und Schweizer Unternehmer (S ); Michel Karle: Über die Geschichte eines Acherner Industriedenkmals 100 Jahre Heckelfabrik (S , betr. Heinrich Severin); Ralf-Bernd Herden: Emil Durain ( ) von Dorf Kehl Handelsmann, Politiker, Freimaurer (S ); Erich Krämer: August Koehler ( ) vom Papiermüller zum Industriellen (S. 221); Martin Ruch: Eine Ichenheimer Kuh für Unsere Liebe Frau Mittelalterliche Stiftungen aus Offenburg und der Ortenau für den Bau des Straßburger Münsters (S ); Louis Schlaefli: Ortenau-Collectanea des 17. Jahrhunderts aus dem Straßburger Kapitelarchiv (S , mit vielen genealogischen Daten); Eugen Hillenbrand: Gertrud von Ortenberg eine vergessene Heilige (S , betr. G.v.O., , Beginin, T.d. Erkenbold v.o.); Walter E. Schäfer: Bärbel von DAGV-News 04/

114 Ottenheim in Sagen und in einer Erzählung von Otto Flake (1935) (S , betr. Jacob Graf von Lichtenberg, , und seine Geliebte Bärbel von Ottenheim, gen ); Hans-R. Fluck: Drei neue Texte von Quirin Moscherosch ( ) (S , betgr. auch Nicolaus von Serin); Franz Michael Hecht: Das Schulwesen in Ettenheim von seinen Anfängen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts (S , betr. Sebastian Rothbletz, Johann Peter Renter, Johann Sebastian Klingenmeyer, Georg Anton Trunck, Joseph Häfele, Xaver Müller); Klaus G. Kaufmann: Heinrich Ostertag Scharfrichter der Freien Reichsstadt Gengenbach ( ) (S ); Hermann Löffler: Das Naturschutzgebiet Unterwassermatten auf der Gemarkung Niederschopfheim im Volksmund: s Unterwässer (S , betr. die Dalbergsche Herrschaft Binzburg; Maria Margarethe v.u.zu Frankenstein, geb. v. Bettendorff; Georg Arbogast Frhr. v.u.zu Frankenstein; Marie Frfr. v.u.zu Frankenstein, Prinzessin zu Oettingen-Wallerstein; Rentamtmann Otto Mittenzwei, ); Günter Boll: Der jüdische Friedhof von Mackenheim im Unterelsass (S ); Günther Mohr: Der Ort des Lebens in Kuppenheim steinerne Zeugnisse der jüdischen Lebenswelt im mittleren Baden (S ); Georges M. Teitler: Vergangenheit und Gegenwart zusammenbringen. Wie junge Amerikaner ihre Ahnen auf dem jüdischen Friedhof in Schmieheim finden können (S ); Heinz Nienhaus: Das Schapbacher Schlössle. Ein herrschaftlicher Landsitz mit reicher und wechselvoller Geschichte (S , erbaut 1864/65 von Johann Christoph Weißer, betr. Senator Johann Georg Schöffer, Konsul Heinrich Schöffer, Carl Josef Chodkiewicze, Gerichtsrat Gößmann, Prof. Dr. Geheimrat Marc Rosenberg (Karlsruhe), Heinrich Grünwald, Dr. Siegfried Arams); Ralf Bernd Herden: Der Großorient von Baden, seine Zeit und die Freimaurerverbote (S ); Johannes Werner: Einmal und nie wieder Emil Sutor und sein Meisterstück (S , betr. Emil Sutor, * Offenburg , , Holzbildschnitzer); Michael Kolinski: Mühlenbachs unbekannte Burgen (S ); Jörg Seiler: Rez. Suso Gartner, Regesten der Herren von Windeck bei Bühl 1148/49 bis 1500, Norderstedt 2010; Martin Ruch: Rez. Wolfgang Lorch, Jüdisches Leben in Ettlingen, Ubstadt-Weiher 2011; Martin Ruch: Rez. Kurt Salomon Maier, Unerwünscht. Kindheits- und Jugenderinnerungen eines jüdischen Kippenheimers, Ubstadt-Weiher 2011; Thomas Hafen: Nachruf auf Dr. Dieter Kauß (S. 556, Dr. Dieter Kauß, , Kreisarchivar und Leiter des Schwarzwälder Freilichtmuseums Vogtsbauernhof); Unserem Ehrenmitglied Dr. Dieter Kauß zum Gedächtnis (S ); Wolfgang Neuß zum Gedenken (S , ); Manfred Hildenbrand: Zum 100. Geburtstag von Dr. Erwin Dittler (S ). Die Ortenau 90. Bd Johannes Mühlan: Burg und Herrschaft. Das Renchtal als mittelalterliche Burgen- und Adelslandschaft (S ); Regine Dendler & Bernhard Wink: Wandmalereien des 15. und 16. Jahrhunderts im Hanauerland (S ); Christoph Schmider: Klosterdämmerung Die Benediktinerabtei Schwarzach am Vorabend der Säkularisation (S ); Eugen Hillenbrand: Heiligenleben und Alltag. Offenburger Stadtgeschichte im Spiegel eines spätmittelaltelalterlichen Beginenlebens (S , betr. Gertrud von Ortenberg); Franz Michael Hecht: Joann Conrad Machleid, Chirurgus und Chronist der Stadt Ettenheim zum 300. Geburtstag (S , * Villingen , eine Chronik der Jahre ); Karl Volk: Umständ einer völligen Rebellion und Mörderey gleich. Aufruhr in Furtwangen, Triberger Herrschaft (1743) (S ); Peter Stein-Fell: Totengedenken bei den Juden (S ); Günter Boll: Dokumente zur Geschichte der Juden im bischöflichstraßburgischen Amtsbezirk Marckolsheim ( ) (S ); Martin Ruch: Kaddisch für den Offenburger Viehhändler Ludwig Greilsheimer ( ) (S ); Heinz Nienhaus: Zum Frauenalltag in Bad Rippoldsauer kleinbäuerlichen Familien. Inzwischen fast vergessen... (S ); Winfried Hecht: Vom oberen Neckar in die Ortenau. Die Herren von Bern bis zu ihrem Aussterben (S ); Karl Kopp: Lahrer Familien im 18. Jahrhundert (S , betr. Bühler, Künzlin, Dürr, Pfister, Schmelzer, Vieser; Göhringen, Liermann, Stolz, Heckenjos, Kreß, Dorner, Bucherer); Peter Schäfer: Hasemann nach Carl Sandhaas (S , betr. Wilhelm Hasemann, Carl Sandhaas, Franz Xaver Kaltenbach, Luitgard Kaltenbach, geb. Heim); Karl Ebert: Die Anfänge der Gewerbeschule Offenburg. 175 Jahre Gewerblich-Technische Schulen in Offenburg (S , betr. Karl Friedrich Nebenius, Mersy, Karl Burger, Josef Jüllig, Georg Adam Nahm); Manfred Merker: Professor Josef Scharpf, der erste Direktor des Großherzoglichen Gymnasiums zu Offenburg. Ein bewegtes Professorenschicksal zwischen Offenburg, Rastatt und Mannheim (S ); Anna-Maria Münchenbach: Die Schicksalsjahre meiner Urgroßeltern (S , betr. Familie Rudolf in Hofweier); Hans Harter: Rez. Sippenbuch der Trautwein, bearb. von Hartmut Hauth, unter Mitarbeit von Annegret Trautwein, Hans Trautwein u. Rolf Rombach, hg. von der Stadt Schiltach, Schiltach 2009 (S. 426); Martin Ruch: Rez. Kurt Hochstuhl, Leo Wohleb. Pädagoge und Politiker. Leinfelder-Echterdingen 2009 (S. 433); Annemarie Post-Martens: Rez. Uwe Schellinger & Rolf Oswald & Egbert Hoferer, Deportiert aus Nordrach. Das Schicksal der letzten jüdischen Patientinnen und Angestellten des Rothschild- Sanatoriums, hg. vom Historischen Verein für Mittelbaden, Mitgliedergruppe Nordrach, Nordrach 2010 (S ); Martin Ruch: Rez. Ekkehard Klem, Geschichte der Juden in Friesenheim. Erinnerungsplätze und Spuren. Haigerloch 2009 (S. 436); Martin Ruch: Rez. Ruben Frankenstein, Denkmal und 114 DAGV-News 04/2013

115 Name Der Gute Ort Freiburg. Dokumentation des jüdischen Friedhofs, Stadtarchiv Freiburg 2009 (S ); Karl Maier: Rez. Max Dugrillon, Adelige Herren Mösbacher Bauern. Achern-Mösbach: Selbstverlag 2010 (S , begr. v. Botzheim, Charlotte Freifrau v. Mulinen, Karl Friedrich v. Freystedt); Wolfgang M. Gall: Nachruf auf Prof. Dr. Rolf Kruse (S. 446, * 1928, , Mediziner, Musiker, Historiker). In dem Band wird auch die Fédération des Sociétés d Histoire et d Archéologie d Alsace vorgestellt (S. 419-). Zu dieser gehören die folgenden genealogischen Gesellschaften: in Straßburg die Vieilles maisons françaises (Bas-Rhin), Cercle Généalogique d Alsace, Généalogique et Héráldique, Die Ortenau 89. Bd Sportgeschichte, u. a. Gerhard Finkbeiner (+): Der Europameister der Sportholzfäller kommt aus dem Schuttertal. Stefan Eble vom Katzweilerhof in Schuttertal-Michelbronn (S ); Peter Schwörer: Treppauf, bergauf und rückwärts auf Rekordjagd. Thomas Dold aus Steinach (S ); Eckhart Ibach: Ringen um Erfolg. Martin Knosp eine beispiellose Ringerkarriere (S ); Cornelia Gorka: Kurt Spitzmüller. Spotler und Politiker aus dem schnellsten Dorf der Welt (S ); Gertrude Siefke: Die Ortenauer Hochspringerin Ellen Mundinger (S ); Martin Frenk: Albert Hauser. Eine fast vergessene Radrennsportlegende aus dem Ried (S ); Manfrerd Merker: Turnlehrer Baumann. Großherzoglich-badischer Schulsport in Offenburg um 1840 (S ); Eckhart Ibach: Vater der schnellen Beine. Helmut Häfele eine beispiellose Trainerkarriere (S ); Konrad Krimm: Steinbach, das Stadtrechtsprivileg von 1258 und die Markgrafen von Baden (S ); Hans-R. Fluck:... gleich als ob sie lauter Atheisten wären.... Beziehungen zwischen den Fischern von Kehl und der Straßburger Fischerzunft im 17./18. Jahrhundert (S ); Andreas Gößner: Friedrich Wilhelm Hermann ( ). Ein Lebensbild zum 150. Geburtstag von Offenburgs erstem Oberbürgermeister (S ); Martin Ruch: Major Karl Plagge, ein Gerechter unter den Völkern, und Alfons von Deschwanden (Offenburg): Sie waren für uns ein leuchtender Stern in der Dunkelheit! (S , betr. Alfons von Deschwanden, * Offenburg 1922); Uwe Schellinger: Der vergessene Fotograf: Wolf Schmuel Borowitzky aus Nordrach ( ) (S ); Wolfgang M. Gall: Oskar Wiegert Vom Ortsgruppenleiter zum Dorfschullehrer (S , betr. Oskar Wiegert, ); Leonhard Tomczyk: Gutacher Impressionen von Gretel Hagemann (S , betr. Gutacher Malerkolonie mit Wilhelm Hasemann, Curt Liebig, Fritz Reiss, Oskar Hagemann, , und seine Frau Gretel (Gertrud), geb. Stamm, , aus Karlsruhe). Die Ortenau 88. Bd Alte Bräuche, junge Bräuche. Heinz G. Huber: Franz von Papen als Wendelinusreiter. Zur zeitgeschichtlichen Dimension der Nußbacher Wendelinuswallfahrt in den 1950er Jahren (S ); Uwe Schellinger: Religionsgeschichte als Familiengeschichte. Die Chewra Kadischa in Kippenheim (S , betr. eine Beerdigungsbruderschaft, die Familie Weill, Stoffhändler Jakob Gross, ); Suso Gartner: Wolf von Windeck und seine Hinterlassenschaft (S , betr. Wolf von Windeck, um , Edition des Faszikels mit über 1000 Namen ist geplant); Karl Maier: Der Zimmerer Waldbrief von 1389 (S ); Manfred Merker: Im Namen der Hyazinthe. Ein Barockgedicht auf dem Grabstein des Offenburger Franziskanerpaters Hyacinthus Pfister, OFMCon ( ) im Kloster Unserer Lieben Frau in Offenburg (S , betr. Hyacinth Pfister, getauft Offenbug , , S.d. Johann Jacob Pfister, Bg. in Offenburg, u.d. Apollonia Bauring, Paten: Jacob Blankenbach, Barbara Kopf, Ehefrau des Claus Stoll); Franz Hahn & Walter Schneider: Die Glashütte der Herrschaft Hohengeroldseck am Grassert und die Bedeutung des Waldes für ihren Betrieb (S , betr Jakob Herr zu Geroldseck und Sulz usw. und Glashüttenmeister Martin, Balthasar Greiner, Glaser Caspar Schenkh); Lina-Mareike Dedert: Waren für die Weills. Eine Untersuchung der Lieferantenstruktur der Eisenwarenhandlung Weill aus Kippenheim anhand des Höfer- Fundes (S , ein Dachbodenfund des Hans Höfer einer Geschäftskorrespondenz aus den Jahren , betr. die Familie Weil/Weill, Vorfahren des Komponisten Kurt Weill); Ulrich Coenen: Die katholische Pfarrkirche Herz-Jesu im Baden-Badener Stadtteil Varnhalt Ein Spätwerk von Albert Boßlet (S , betr. Albert Boßlet, * Frankenthal , + Würzburg , S.d. Daniel B., Postvorstand); Hans Harter: Schiltacher Schiffer machen die Gutach floßbar (S , betr. den Obervogt von Triberg Johann Franz Meinrad Frhr. v. Pflummern, die Familien Dorner, Trautwein, ); Johannes Werner: Zur Bedeutung von Wilhelm Hausenstein (S ); Christel Seidensticker: Ein armes Schwein kommt in den Himmel. Wilhelm Busch und Moritz Schauenburg (S , betr. den Verleger Moritz Schauenburg, , verheiratet mit der Tochter des Lahrer Verlegers Johann Heinrich Geiger); Marlon Poggio: Felix Wankel ein Wegbereiter des Nationalsozialismus in Baden? Zu seiner Rolle in der Wehrjugenderziehung in Heidelberg und in der Lahrer Notgemeinschaft (S ); Martin Ruch: Rez. von Walter Caroli & Heinrich Caroli, lieb vndt leid theilen. Die Carolis in fünf Jahrhunderten. Ein Beitrag zur Lahrer Stadtgeschichte, Lahr 2008 (S. 530); Martin Ruch: Rez. von Anna Schiener, Markgräfin Amalie von Baden ( ), Regensburg 2007 (S. 535); Martin Ruch: Rez. von Erich Krämer, 200 Jahre Koehler Geschichte eines Familien- DAGV-News 04/

116 unternehmens, Oberkirch 2007, 204 S. (S. 538); Martin Ruch: Rez. von Hans Harter, Die Herzöge von Urslingen in Schiltach. Adlige Existenz im Spätmittelalter. Schiltach 2008 (S. 544); Wilhelm Kühlmann: Walter Ernst Schäfer zum 80. Geburtstag (S ). +++ Termine Veranstaltungen auf den Gebieten der Genealogie und Heraldik Jahre AG Genealogie Thüringen (AGT), dazu Jahreshauptversammlung in Weimar RootsTech, Family History and Technology Conference, Salt Lake City, Utah, USA Who do you think you are? (WDYTYA), weltgrößte Genealogie- Veranstaltung, London, Großbritannien XXXI. Internationaler Kongress für Genealogie und Heraldik in Oslo Hinweis auf Website NGS Conference, San Antonio, Texas, USA Deutscher Genealogentag im Ständehaus in Kassel 65 Jahre Deutsche Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände (DAGV) RootsTech, Family History and Technology Conference gemeinsam mit der National Conference der FGS in Salt Lake City, Utah, USA Impressum Wir erforschen die Spuren alter Geschlechter DAGV-news Mitteilungen der Deutschen Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e. V. (DAGV) Redaktion: Dirk Weissleder (V.i.S.d.P.), Vorsitzender, Dr. Lupold von Lehsten Ginsterweg 12, Laatzen, Website: dagv.org Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder. Für unaufgefordert zugesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. 116 DAGV-News 04/2013

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Author: Reed Wilderman

Last Updated: 09/17/2022

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Name: Reed Wilderman

Birthday: 1992-06-14

Address: 998 Estell Village, Lake Oscarberg, SD 48713-6877

Phone: +21813267449721

Job: Technology Engineer

Hobby: Swimming, Do it yourself, Beekeeping, Lapidary, Cosplaying, Hiking, Graffiti

Introduction: My name is Reed Wilderman, I am a faithful, bright, lucky, adventurous, lively, rich, vast person who loves writing and wants to share my knowledge and understanding with you.